Namens-/Sachregister

Frauenbios

Landeszentrale für politische Bildung Hamburg Suchergebnis - Datenbank Hamburger Frauenbiografien

Ihre Suche

  • Einträge 1-29 von 29
  • Abendroth-Haus

    Hammer Landstraße 204
    Braamkoppelweg
    Siehe auch Magdalenenstift
  • Annaheim

    (gegründet 1899)
    Lohkoppelweg 19 (ehemals)
  • Esther Bejarano

    (15.12.1924 Saarlouis - 10.7.2021 Hamburg)
    Verfolgte des NS-Regimes, Musikerin, engagierte Zeitzeugin Mahnerin gegen neofaschistische Umtriebe
    Hellkamp (Modeboutique in den 1970er Jahren)
    Bestattet auf dem Jüdischen Friedhof Ilandkoppel
  • Eddy Beuth

    ( Eddy Beuth, geb. Marie Cohn; verh. + verw. Sohm, gesch. Sack und verw. Ar(o)nheim )
    (7.5.1872 Breslau ehem. Schlesien; heute: Wroclaw/Polen – 16.12.1938 Hamburg)
    Textautorin, Schriftstellerin, Drehbuchautorin
    Uferstraße 12
    Eppendorfer Landstraße 28 (Stolperstein seit 29.10.2014)
    Bestattet auf dem Jüdischen Friedhof an der Ilandkoppel, Grablage: M3-162
  • Emilie Bieber

    (26.10.1810 Hamburg – 5.5.1884 Hamburg)
    Photographin
    Große Bäckerstraße 26 (Wirkungsstätte)
    Bestattet auf dem Jüdischen Friedhof an der Ilandkoppel, Grablage: A12-29
  • Emma Gertrud Eckermann

    (1.7.1879 Hamburg – 29.12.1967 Hermannsburg/Celle)
    Malerin, Bildhauerin
    Admiralitätsstraße (Wirkungsstätte: Atelier)
    Lohkoppelstraße 17 (Wohnadresse)
  • Julie Eichholz

    ( Julie Josefine Catharina Eichholz, geb. Levi )
    (22.3.1852 Zweibrücken – 24.12.1918 Hamburg)
    Frauenrechtlerin
    Klosterstieg 17 (Wohnadresse)
    Brandsende 5 (Wirkungsstätte)
    ABC-Straße 57 (Wirkungsstätte)
    Moorweidenstraße 5 (Wirkungsstätte)
    Bestattet auf dem Jüdischen Friedhof an der Ilandkoppel. Grablage: C9-202
  • Elisabeth Fuhrmann

    ( Elisabeth Fuhrmann, geb. Paulsen )
    (4.05.1879 Marne - 16.11.1951 Hamburg)
    Schriftstellerin
    Bergkoppelweg 30 (Wohnadresse)
  • GEDOK

    Gemeinschaft deutscher und österreichischer Künstlerinnen und Kunstfreundinnen
    Jungfernstieg 26–30 (ehemals)
    Koppel 66 im Haus für Kunst und Handwerk (heute)
    Gründerin: Ida Dehmel
  • Klara Gordon

    (20.11.1866 – 20.12.1937 Hamburg)
    Oberin des Israelitischen Krankenhauses.
    Orchideenstieg 14, Israelitisches Krankenhaus (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für: Gordonkehre in Hamburg Bergedorf seit 1985
    Bestattet auf dem Jüdischen Friedhof Ohlsdorf, Ilandkoppel. Grablage: M2-203
  • Betty Heine

    ( Betty Heine (Peira Heine, geb. van Geldern) )
    (27.11.1771 in Düsseldorf - 03.09.1859 in Hamburg)
    Mutter des Dichters Heinrich Heine
    Neuer Wall 28 (Wohnadresse)
    Dammtorstraße 20 (Wohnadresse)
    Jüdischer Friedhof an der Ilandkoppel Grab Nr. ZX 12
  • Betty Heine

    ( Betty Heine, geb. Goldschmidt )
    (25.9.1777 - 15.1.1837 Hamburg)
    Ehefrau des Bankiers Salomon Heine
    Jungfernstieg 34 (Bank- und Wohnhaus)
    Elbchaussee 31, 31a und Nr. 43 (Villa stand dort bis 1880)
    Grab: Jüdischer Friedhof an der Ilandkoppel, Grablage: O3
    Betty-Heine-Stieg, St. Pauli seit 2019
  • Minna Illies

    ( Minna Ragna Elisa Illies, geb. Schwerdtfeger )
    (18.11.1877 Wensin - 21.07.1901 Mellingstedt)
    Malerin
    Huuskoppel (Wohnadresse)
    Peterskampweg 16 (Wohnadresse)
  • Emma Isler

    ( Emma Isler, geb. Meyer )
    (3.11.1816 Dessau – 22.6.1886 Hamburg)
    Mitbegründerin der Hochschule für das weibliche Geschlecht
    Jungfernstieg 6 (Wohnadresse)
    Holländischer Brook 25 (Hochschule für das weibliche Geschlecht: Wirkungsstätte)
    Bestattet auf dem Jüdischen Friedhof Ilandkoppel, Grablage B 12, 72 und 73
  • Keitelstift

    Charlotte Wilhelmine Dorothea Keitel (1827 Braunschweig - 02.12.1901 Hamburg)
    Wilhelmine Louise Adolphine Keitel (1829 Braunschweig - 09.11.1910 Hamburg)
    Lohkoppelstraße 24 (heute: Keitel-Stiftung - Hartwig-Hesse-Stiftung)
  • Magdalenenstift

    Koppel (ehemals)
    Heeskoppel 14: Heute: Abendroth-Haus für Mädchen, Frauen und Familien
    Hammer Landstraße 204
    Braamkoppelweg
  • Malschule für Damen

    Glockengießerwall 23
    Siehe unter: Valesca Röver
    Siehe unter: Gerda Koppel
  • Mary Marcus

    ( Mirjam (Mary) Marcus )
    (16.8.1844 Hamburg – 22.4.1930 Hamburg)
    Direktorin der Israelitischen Töchterschule.
    Karolinenstraße 36, Israelitische Töchterschule (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für: Mary-Marcus-Kehre
    Bestattet auf dem Jüdischen Friedhof an der Ilandkoppel, Grablage: ZZ 9, 108
  • Else Mauermann

    ( Else Mauermann, geb. Fritz )
    (5.12.1903 Stralsund - 5.10.1989 Hamburg)
    Widestand gegen das NS-Regime
    Lohkoppelstraße 50 oder Hallerstraße (Wohnadresse)
    Bestattet: Grablage Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756: Geschwister-Scholl-Stiftung, Bn 73, 350
  • Erika Milee

    ( Erika Milee, eigentlich: Michelson )
    (24.12.1907 Hamburg – 30.6.1996 Hamburg)
    Tänzerin, Tanzlehrerin, Choreografin
    Rothenbaumchaussee (Tanzschule: Wirkungsstätte)
    Ilandkoppel 68, Jüdischer Friedhof (Grabstätte)
  • Wilhelmine Mutzenbecher

    ( Wilhelmina Mutzenbecher, geb. Hübbe )
    (26.10.1801 Hamburg - 05.06.1878 Hamburg)
    Stifterin, Gründerin der Martha Stiftung
    Hühnerposten 19 (Wohn- und Wirkungsstätte)
    Koppel 66a (Stiftsgebäude)
    Am Ohlendorffturm 20-22: Martha Stiftung/ Martha-Haus Zentrum für alte Menschen.
  • Flora Neumann

    (23.2.1911 Hamburg – 19.9.2005 Hamburg)
    jüdische Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus
    Karolinenstraße 35 (Israelitische Töchterschule, Wirkungsstätte)
    Marktstraße 15 (Wäschereibetrieb)
    Namensgeberin für: Flora-Neumann-Straße
    Bestattet auf dem Jüdischen Friedhof an der Ilandkoppel, Grablage: ZZ 11, Nr. 23
  • Alice Pollitz

    (24.3.1890 Friedrichstadt/Eider – 16.6.1970 Hamburg)
    Gymnasiallehrerin, Schulleiterin, Oberschulrätin
    Bergkoppelweg 30 (Wohnadresse)
    Klosterschule: Westphalensweg (Wirkungsstätte als Schulleiterin)
  • Inge Stolten

    (23.3.1921 Hamburg – 4.5.1993 Hamburg)
    Schauspielerin, Schriftstellerin, Politikerin
    Koppel 50 (Wohnadresse der Eltern, wohnte dort als Kind)
    Maria-Louisen-Stieg 15 (Wohnadresse)
    Erinnerungsstein im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
  • Verein Schweizer Heim

    Koppel 6 (ehemals)
  • Charlotte Voss

    (18.5.1911 Wilmersdorf/Berlin – 22.6.1999 Hamburg)
    Malerin, Dozentin
    Glockengießerwall 23; Kunstschule Gerda {{nolink: Koppel,}} ab 1954: Schule für freie Malerei und Graphik (Wirkungsstätte)
    Armgartstraße: Fachhochschule Hamburg, Fachbereich Gestaltung (Wirkungsstätte)
    Julius-Vosseler-Straße 15 (Wohnadresse)
    Manshardtstraße 200 Öjendorfer Friedhof (Grabstätte)
  • Johanna Renate Wöhlke

    ( Johanna Renate Wöhlke, geb. Wietzorreck; alias Cosia Immerscheen )
    (11.3.1950 Pegau/Leipzig - 15.6.2017 Hamburg-Neugraben)
    Diplom-Politologin, freie Journalistin und Autorin, Lyrikerin, Fotografin, Musikerin und Komponistin sowie bildende Künstlerin, Kuratorin und Galeristin
    Cuxhavener Straße 323, Michaelis-Kirche, Gr. Gemeindesaal (einige Bilder)
    Koppel 66 / Lange Reihe 75, Kunstforum der Gedok e.V.
    Falkenbergsweg 155, Heidefriedhof, Hamburg-Neugraben, Grablage: Block 4c-ewp/27-28
 

Namen und Zeitepochen

Personensuche

  • (am besten nur Vor- ODER Nachname)

Historisch

 

Geografische Spuren

Meine Straße

Geografisch

 

Schlagworte und freie Suche

Thematische Suche

  • (z.B. Berufe, Gebäude, spezielle Ort)

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Datenbank Hamburger Frauenbiografien

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Frauen, die in Hamburg Spuren hinterlassen haben
(Datenbank Stand: August 2022) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

Hammonia

Hamburger Frauenbiografien-Datenbank

Erklärung zur Datenbank

Stand August 2022: 1269 Kurzprofile von Frauen und 436 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

Quiz

Ihre Mitarbeit ist gern gesehen

Haben Sie Anregungen, Neuigkeiten, Ergänzungen?
Sind Ihnen neue Namen begegnet, hüten Sie alte Briefe, Akten etc., dann nehmen Sie gerne Kontakt auf:
Dr. Rita Bake,
Rita.Bake@hamburg.de

Zuletzt eingetragene Namen

Januar 2022: Anna Jozefowicz, Zwangsarbeiterinnen für Fischräucherei Eduard Ehlers & Sohn; wesentliche aktualisiert Lola Zahn

März 2022: Anne Willkomm, Ursula Suhling

April 2022: Antonia Kozlova

Juni 2022: Elisabeth Will

August: Ilse Siem

Was erwartet Sie in der Frauenbiografie-Datenbank?

Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: 2695 Verkehrsflächen sind nach Männern und Jungen (8) benannt (darin enthalten: Roman-, Märchen- und Sagengestalten (72), frei gewählte männliche Vornamen (12) sowie nach Familien benannte Straßen (176). Letztere wurden zu den Männerstraßennamen zugezählt, weil hier in erster Linie die männlichen Familienangehörigen gemeint sind, die in vielen Fällen mit Namen genannt werden bzw. ihre Berufe aufgezählt werden).
Nur 452 Straßen sind nach Frauen benannt. (Das sind 14,2% der nach Personen benannten Straßen. Darin enthalten sind: Roman,- Märchen- und Sagengestalten (36), frei gewählte weibliche Vornamen (18) sowie nach Frauen und Männern benannte Straßen (52). Bei Letzteren handelt es sich in erster Linie um nachträglich nach Frauen mitbenannte Straßen, die ehemals nur nach den Nachnamen von bedeutenden männlichen Familienangehörigen benannt worden waren) (Stand: Juni 2022).

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen auch Orte, Einrichtungen, Vereine und Themen, die für Frauen von historischer Bedeutung waren und sind.

An dieser Datenbank wird kontinuierlich gearbeitet. Es werden laufend neue Namen und Rechercheergebnisse eingestellt.

Wie nutzen Sie die Datenbank?

  • Sie kennen den Namen einer Frau – und möchten mehr wissen?
    Dann geben Sie den Namen ein. Sie finden: Wohn- bzw. Wirkungsstätte und mehr oder weniger ausführlich biografische Daten, ggf. mit Hinweisen auf weitere Veröffentlichungen, Webseiten.
  • Sie möchten wissen, wer in einer bestimmten Straße oder einem bestimmten Stadtteil/Bezirk gewohnt hat? Dann geben Sie den Straßennamen ein oder wählen einen Stadtteil oder Bezirk aus.
  • Sie interessieren sich für bestimmte Themen, Berufsgruppen, Orte/Gebäude, Vereine oder Institutionen, die im Zusammenhang mit Frauen eine Rolle spielen? Dann nutzen Sie das Schlagwortregister, die freie Suche oder das Namens-/Sachregister.

Die einzelnen Frauen sind in der Regel mit einer Adresse verzeichnet – für ihre Wohnung bzw. ihren Wirkungsort. Mehrere Umzüge und Ortswechsel können in der Regel nicht recherchiert werden.

Achtung: Die Namen und Verläufe von Straßen haben sich oft verändert. Wer wissen möchte, wo bestimmte Hausnummern heute zu finden sind, muss alte Stadtpläne oder u. U. Grundbucheintragungen einsehen. Es gibt beim Statistikamt Nord einen alte Kartei der so genannten "Hausnummerhistorien", in der sich alte und neue Hausnummern gegenüberstehen. Bei Umnummerierungen von Hausnummern aber auch bei Umbenennungen von Straßennamen kann hier eine raschere Auskunft möglich sein, als über den Vergleich von alten und neuen Lageplänen (freundliche Auskunft von Jörg-Olaf Thießen Staatsarchiv Hamburg). Wer dann noch nicht weiter kommt, sollte sich an das Staatsarchiv wenden. Viele Stadtpläne sind bereits online einsehbar.

Verantwortlich für die Datenbank:

Dr. Rita Bake
stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg a. D.
Gründerin des Gartens der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Die Datenbank wurde von ihr zusammengestellt und wird laufend von ihr ergänzt und erweitert.
Diverse Frauenbiografien sind von verschiedenen Autorinnen und Autoren verfasst worden. Die Namen der Autorinnen und Autoren finden Sie jeweils am Ende ihrer Beiträge. Es gibt auch eine Rubrik: Autorinnen und Autoren, in der Sie deren biografische Angaben finden.

rechte spalte

 Teaserbild Kontakt

Ansprechpartnerin Kontakt

Haben Sie Anregungen, Neuigkeiten, Ergänzungen? Sind Ihnen neue Namen begegnet, hüten Sie alte Briefe, Akten etc., dann nehmen Sie gern Kontakt auf:
Dr. Rita Bake
rita.bake@hamburg.de

Themenübersicht auf hamburg.de

Service-Angebote im Überblick