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Frauenbios

Anna Warburg

( Anna Warburg, geb. Warburg, verh. Warburg )
(27.12.1881 Stockholm – 8.6.1967 Kibbuz Nezer Sereni (Irsael))
Pädagogin, bildete Kindergärtnerinnen im Fröbelseminar aus
Fontenay 5 (Wohnadresse)
Mittelweg 17 (Wohnadresse)
Kösterbergstraße (Wohnadresse)
Fröbelseminar: Bundesstraße (Wirkungsstätte)
Anna Warburg, Quelle: Stiftung Warburg Archiv
Nach Anna Warburg ist die berufliche Schule für Sozialpädagogik in Hamburg Niendorf benannt. Auf der website dieser Schule ist ein Portrait von Anna Warburg nachzulesen. ( www.anna-warburg-schule.de) Hieraus Ausschnitte: „Anna Beata Warburg ist in Stockholm am 27.12.1881 als dritte von vier Töchtern geboren. Ihre Mutter, Ellen Josephson, stammte aus einer jüdischen Familie in Schweden. Ihr Vater, Siegfried Warburg, hatte früh seine Eltern verloren und kam als Textil- Kaufmann nach Schweden, wo er seine spätere Frau kennenlernte. Der Vater starb in jungen Jahren und die Mutter musste sich alleine um die vier Töchter und das Textil-Geschäft kümmern. Sie schaffte es bei all dem ihren Töchtern eine Menge beizubringen und ihnen eine gute Erziehung mitzugeben.“ [2] Ihr Schlüsselerlebnis, um Kindergärtnerin zu werden, hatte Anna Warburg im Alter von 14 Jahren, als sie das Jugendbuch „Patsy“ gelesen hatte, das von der Fürsorge für ein – wie es damals hieß – verkrüppeltes Kind handelte. In Stockholm besuchte Anna Warburg entsprechende Kurse. „1896 bekam sie das Angebot von ihrem Onkel Aby S. Warburg in Hamburg, in seiner Familie als Kindermädchen zu arbeiten. Gleichzeitig konnte sie in Hamburg das Fröbelseminar besuchen. Als Schülerin des Fröbel-Seminars machte sie einen Tag in der Woche ihr Praktikum in der ‚Warteschule‘ Mühlenberg. Die Zustände in den damaligen ‚Warteschulen‘ standen in krassem Gegensatz zu den Ideen von Fröbel“. [3] Von der Fröbel- Pädagogik war Anna Warburg begeistert. Heftig kritisierte sie dagegen die Warteschulen, Aufbewahrungsinstitute für kleine Kinder, in denen die Kinder nur stillsitzen durften und warten mussten, bis sie von ihren Müttern abgeholt wurden.
„Nach ihrer Kindergärtnerinnenausbildung kehrte Anna Warburg in ihre Geburtsstadt zurück und arbeitete in einer ‚Bewahranstalt‘, in der sie die Fröbel'sche Methode zu verwirklichen suchte. Anschließend besuchte sie Fortbildungskurse im renommierten ‚Pestalozzi-Fröbelhaus‘ in Berlin und wurde begeisterte Anhängerin der dort entwickelten ‚Konzeption‘ des ‚Monatsgegenstandes‘. Die Entwicklung des Gefühls, weniger des Verstandes, der Vorrang des freien Spiels vor einer durch die Kindergärtnerin gelenkten Beschäftigung, die Organisation der Kindergartenarbeit mittels einer 'Themenarbeit' (Monatsgegenstand oder Konzentrationsmittelpunkt), der Einbezug hauswirtschaftlicher Beschäftigungen in Verbindung mit gärtnerischer Arbeit und der Pflege von Tieren bestimmten von nun an Anna Warburgs Vorstellungen der täglichen Arbeit im Kindergarten. (…) Im Jahre 1908 heiratete Anna Warburg Fritz Warburg. Fritz war Annas Vetter zweiten Grades und Teilhaber des Bankhauses ‚M. M. Warburg & Co.‘“ [4], schreibt Manfred Berger in seinem Portrait über Anna Wohlwill.
Das Paar bekam drei Töchter und wohnte „im Winter in Hamburg am Großen Fontenay 5 und im Sommer auf dem Kösterberg in Blankenese. Neben ihrer Tätigkeit als Mutter und Bankiersgattin engagierte sich Anna Warburg weiterhin in der Kindergartenpädagogik. 1909 wurde sie für die anstehende Reform der Warteschulen an das Fröbelhaus berufen, 1910 in dessen Vorstand gewählt und bald Vorsitzende. Nun richtete sich ihr Interesse auch auf Ausbildungsfragen der Kindergärtnerinnen. Sie sammelte Anschauungsmaterial in anderen Städten, knüpfte auf auswärtigen Tagungen Beziehungen und gründete Volkskindergärten als Übungsstätten des Seminars.“. [5]
„Bereits 1910 [hatte] Anna Warburg, anlässlich der 50-Jahr-Feier des ‚Deutschen Fröbelverbandes‘, an die Stadtregierung von Hamburg ‚und Fachwelt einen öffentlichen Aufruf, Volkskindergärten im Fröbelschen Sinne zu errichten‘[gerichtet]. (…). Anna Warburg sah im ‚Volkskindergarten eine Erziehungsstätte für Kinder aller Schichten (dabei meinte sie auch ausdrücklich Kinder berufstätiger Mütter), die als Ergänzung zur Familie gedacht war und die Atmosphäre und erzieherische Kraft eines 'Heimes' haben sollte‘." [6]
„1911 wurde neben den bereits bestehenden Kindergärten im Fröbelhaus und im Stadtteil Hamm (später verlegt in die Ritterstraße) ein Volkskindergarten in der Wrangelstraße eingerichtet. Der Weltkrieg 1914-1918 führte notwendig zu einem Ausbau der Kinderfürsorge wegen der weitgehenden Berufstätigkeit der Frauen. Anlässlich einer Tagung der Deutschen Zentrale für Jugendfürsorge studierte Anna Warburg in Frankfurt/M. 1915 die Einrichtung der Volkskindergärten. Auch in Hamburg entstand an der Hamburger Kriegshilfe eine Beratungsstelle zur Umgestaltung der bald 100jährigen ‚Warteschulen‘. Anna Warburg spendete und organisierte das erste ‚Kindertagesheim als Musterstätte‘.
Aus dem ‚Ausschuss für Kinderanstalten‘ an der Hamburger Kriegshilfe „entwickelte sich nach Kriegsende eine ständig wirkende Zentralstelle aller Kindertagesheimverbände, der 1924 die Jugendbehörde durch das Reichsjugendwohlfahrtsgesetz das Aufsichtsrecht über alle Kostkinder (Tagesheimkinder) übertrug.“ [7]
Zwischen 1916 und 1920 lebte Anna Warburg mit ihrem Mann und den Kindern in Stockholm, wo ihr Mann als Handelsbevollmächtigter des deutschen Reiches tätig war. 1918 gründete Anna Warburg in Stockholm den schwedischen Fröbelverband und redigierte und finanzierte dessen Fachzeitschrift. „Nach deren Rückkehr nach Hamburg übernahm Anna Warburg den Vorsitz des ‚Ausschusses für Säuglings- und Kinderanstalten‘. Diesem schlossen sich die Hamburger Krippen, Warteschulen, Mädchen- und Knabenhorte, die Fröbelkindergärten sowie weitere verschiedene Einzelanstalten an. 1927 wurde die Vereinigung unter Vorsitz von Anna Warburg in ‚Ausschuß für Kinderanstalten e.V.‘ umbenannt. Seine pädagogischen Zielsetzungen - in Anlehnung an die Fröbelpädagogik - lauteten: ‚Weckung und Förderung aller im Kinde liegenden Kräfte durch eine bewußte planmäßige Erziehung. Geistig-seelische und körperliche Kräfte müssen als gleichwertig anerkannt und gleichmäßig gefördert werden. Zielbewusste Beschäftigungen und Sinnesübungen sind neben Turnen, Atemübungen, freien Bewegungen in frischer Luft regelmäßig in den Tagesplan aufzunehmen, ebenso sehr ist das gestalterische freie Spiel zu pflegen. Neben den auf pädagogischer Grundlage beruhenden Erziehungsmaßnahmen müssen der Leiterin genügend Material für die darstellende Tätigkeit, insbesondere die Fröbelschen Beschäftigungen, für Bewegungsspiele ... und für häusliche Beschäftigungen zur Verfügung stehen ... Körperliche Züchtigung sollte vermieden werden‘". [8]
„Dr. Fritz Warburg, Annas Ehemann, stand nach 1933 an der Spitze der jüdischen Gemeinde von Hamburg. U.a. kümmerte er sich um die fortdauernde Finanzkrise des Israelitischen Krankenhauses. Anna Warburg wandte sich der jüdischen Fürsorge zu. In ihrem Blankeneser Besitztum, in ihrem Sommerhaus auf dem Kösterberg (heutiges Elsa-Brandström-Haus), nahm sie, solange es ging, nacheinander etwa 1000 jüdische Kinder auf, ließ Wohnbaracken auf ihrem Grundstück bauen und gab vorübergehend Familien dort Unterkunft, Rat und Hilfe. Außerdem richtete sie dort ein jüdisches Kindergärtnerinnenseminar mit staatlicher Abschlussprüfung ein. Mehrere der dort ausgebildeten Kindergärtnerinnen arbeiteten später noch in Israel. (…).“ [9]
Mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten muste Anna Warburg ihre Verbandsarbeit niedelregen. „1938 wurde die Lage für die Familie Warburg in Deutschland immer bedrohlicher. Fritz Warburg kam vorübergehend in KZ-Haft.
Die Gestapo erklärte sich bereit, ihn aus der Haft zu entlassen, wenn er eine große Anzahl armer Juden freikaufen würde, die nach Schweden ausreisen wollten. Nach dem Freikauf von 100 jüdischen Kindern und mittellosen Erwachsenen wurde Fritz Warburg freigelassen.
Am 10. Mai 1939 brachen Anna Warburg und ihr Mann nach Schweden auf.
In Schweden nahm Anna Warburg wieder ihre Tätigkeit als Kindergärtnerin auf. (...) Ihre Tochter Eva kam mit den ihr anvertrauten jüdischen Kindern auch zunächst nach Schweden. Später wanderte sie dann nach Palästina aus. Fritz und Anna haben in Schweden vielen eingewanderten Juden geholfen. Die Tochter Ingrid war inzwischen in Rom verheiratet und hatte fünf Kinder. Fritz und Anna Warburg trafen sich nach dem Krieg häufiger in Deutschland mit der Familie ihrer Tochter Ingrid, die aus Italien angereist kam. Alljährlich besuchten sie auch die beiden inzwischen nach Israel ausgewanderten Töchter Eva und Charlotte Esther. Eva kümmerte sich um ca. 50 Kinder in einem Kibbuz. Esther arbeitete mit schwerhörigen, gehörlosen und blinden Kindern.
Nach allem, was Fritz und Anna Warburg in Deutschland erlitten hatten, ist es hervorzuheben, dass sie ihr Anwesen auf dem Kösterberg, das jetzige Elsa-Brandström-Haus, der Sozialarbeit in Hamburg als Erbe hinterließen.
1957 übersiedelten Anna und Fritz Warburg nach Israel. Dort nahm Anna Warburg regen Anteil an der sozialpädagogischen Arbeit ihrer Töchter und an dem Leben in ihren Familien. Ihr eigenes Häuschen ist nach ihrem Tod in den Besitz des Kibbuz als Altersheim übergegangen.“ [10]
Text: Rita Bake
Quellen:
1 Katrin Schmersahl: Hamburger Elbblicke. Die Geschichte der Parks, Landhäuser und Familien entlang der Elbchaussee. Hamburg 2012, S 292f.
2 www.anna-warburg-schule.de
3 Ebenda.
4 Manfred Berger: Anna Warburg, in: Martin R. Textor (Hrsg.): Kindergartenpädagogik – online-Handbuch- Frauen in der Geschichte des Kindergartens. Unter: www.kindergartenpaedagik.de
5 www.anna-warburg-schule.de
6 Manfred Berger, a. a. O.
7 www.anna-warburg-schule.de
8 Manfred Berger, a. a. O.
9 www.anna-warburg-schule.de
10 Ebenda.
 

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(Datenbank Stand: April 2021) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

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Stand April 2021: 1239 Kurzprofile von Frauen und 434 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

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Januar 2021: Katherina Hanen, Ingeborg Hecht

Februar 2021: Anita Horz

März 2021: Gertrud Bing, Ilse Hirschbiegel, Hilde David, Aenne Bohne-Lucko, Hildegard Stromberger, Angela Bernhardt, Emilie Rücker, Adele Will, Dora und Claudine Staack, Andrea Karsten,
wesentlich aktualisiert: Zwangsarbeiterinnen für Valvo Radioröhrenfabrik und der Hamburger Batterie-Fabrik Otto Gross, Käthe Strutz

April 2021: Adeline Gräfin von Schimmelmann
wesentliche aktualisiert: Anna Andersch-Marcus; Tatiana Ahlers-Hestermann; Marie Anne Lippert; Marienkrankenhaus; Annemarie Marks-Rocke; Katharina Mayberg; Erna Mayer; Ottilie Metzger-Lattermann; Else Mögelin; Molckenbuhr'sche Stiftung für alte weibliche Dienstboten; Erna Mros; Nanny-Jonas Stift; Martha Naujoks; Anna Maria Pyrker; Charlotte Ida Popert; Adele Reiche; Minna Rist; Martha Rauert; Vierländerin Brunnen; Rosemarie Sacke; Sophie Albrecht, Ida Eberhardt

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Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: ca. 2545 Straßennamen sind nach Männern benannt, gegenüber 441, die nach Frauen benannt wurden. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen auch Orte, Einrichtungen, Vereine und Themen, die für Frauen von historischer Bedeutung waren und sind.

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stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg a. D.
Gründerin des Gartens der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

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Diverse Frauenbiografien sind von verschiedenen Autorinnen und Autoren verfasst worden. Die Namen der Autorinnen und Autoren finden Sie jeweils am Ende ihrer Beiträge. Es gibt auch eine Rubrik: Autorinnen und Autoren, in der Sie deren biografische Angaben finden.

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