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Frauenbios

Frau und Arbeit

Grindelallee 43 (ehemals)
Behringstraße 5 (heute)
1985 gründete sich Frau und Arbeit e.V., ein Verein der Neuen Frauenbewegung. Sein Ziel: Verbesserung der beruflichen Situation von Frauen. Die Vereinsfrauen wollten darauf hinwirken, dass Frauen ihre Arbeitswelt mitbestimmen und mitgestalten können. Der Verein war Mitglied im Verein „Frauen lernen gemeinsam e.V.“ und wurde später auch Mitglied im „Landesfrauenrat Hamburg“.
In seiner Selbstdarstellung aus dem Jahr 1987 heißt es: „Das Problem: Die Chancen für Frauen auf dem Arbeitsmarkt stehen schlecht. Die Zahl der erwerbslosen Frauen wird in den kommenden Jahren in Hamburg auf 90.000 steigen. Und die traditionellen Frauenarbeitsplätze sind oft unattraktiv.
Unser Ziel: Wir wollen Frauen unterstützen, für sich eine befriedigende Berufsperspektive zu entwickeln und sich ggf. den Arbeitsplatz selbst zu schaffen und eigene Projekte aufzubauen. (…)
Unsere Angebote: Orientierungs- und Berufsfindungskurse für Frauen (Rückkehrerinnen) zur Wiedereingliederung ins Erwerbsleben. Inhalte: Motivationsklärung, Auffrischen von Deutsch- und Rechenkenntnissen, arbeits- u. sozialrechtliche Informationen, Weiterbildungsmöglichkeiten, Auseinandersetzung mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft.
-Projekt-/Betriebsgründungskurse. Inhalt: Konzeptionserarbeitung, Rechtsform, Finanzierung, Steuern, Buchführung etc.
-Prozeßberatung für sich gründende und bestehende Projektgruppen.
-Seminare zu politischen Themen (Arbeitsmarktpolitik, Frauenarbeit etc.) und Erfahrungsaustausch von Mitarbeiterinnen in Frauenprojekten (Selbstverwaltung, Kinderfrage u. a.)“ (Hamburger Frauenstadtbuch. Hrsg. v. Ulrike Helbig und Fraueninfobus. Hamburg 1987)
Heute ist Frau und Arbeit ein Zusammenschluss von Einzelunternehmerinnen und stellt sich auf der Website so vor:
"Unser Team besteht aus 5 Expertinnen, die verschiedene Fachbereiche abdecken und sich für Sie zu einem Portal zusammengeschlossen haben. Wir, Gila Otto, Sabine Sluyter, Sonya Eimann, Solveig-Karen Hanisch, Ulrike Tempel die Spezialistinnen für Unternehmerinnen, Gründerinnen und Frauen in der beruflichen Orientierung kooperieren unter dem Namen 'Frau und Arbeit' für Sie.
Jede ist als Einzelunternehmerin erfolgreich und bietet Ihnen Expertinnenwissen und Erfahrungen mit weiblich geführten Unternehmen. Ihre Wünsche setzen wir entweder alleine um oder wir stellen Teams für Sie zusammen. Sie profitieren davon, dass unsere Zusammenarbeit von 5 Einzelunternehmerinnen reibungslos funktioniert und wir gut eingespielt sind.
Auch mit Förderinstrumenten wie unternehmenswert:Mensch können Sie uns einzeln oder in kleineren und größeren Teams buchen. Seit dem 31.12.2018 hat sich der gemeinnützige Verein Frau und Arbeit aufgelöst. Bedanken möchten wir uns bei allen, die der Institution in den über 30 Jahren des Bestehens die Treue gehalten haben.
In unseren Beratungen, Coachings und Trainings ist uns die Stärkung der Persönlichkeit ein besonderes Anliegen. Sie ist die Grundlage für Ihre Weiterentwicklung. Ihre Persönlichkeit, ist das Potenzial für Ihr berufliches Leben. Sie als Individuum tragen Anlagen und erworbenes Wissen in sich, ganz gleich, ob Sie selbstständig oder angestellt sind. Je mehr Sie sich dessen bewusst sind und Sicherheit in Ihrer Person finden, je differenzierter Ihre Wahrnehmung Ihrer Fertigkeiten, Ihrer Konstitution und Ihrer Erfahrung ist, desto aufrechter und stabiler gehen Sie durch Ihren Arbeitsalltag.
Die eigenen Stärken und Schwächen kennen zu lernen, um darauf hin achtsam und gesund mit den eigenen Ressourcen umzugehen, mit der Stimme und dem Körper Präsenz zu zeigen, sich von Pferden eine deutliche Rückmeldung geben zu lassen, an Ihrem Auftritt zu feilen, sich selber in Gesprächen näher zu kommen, all das und mehr kann Ihnen unser Team bieten.
Durch unsere Angebote erhalten Sie eine individuell auf Sie ausgerichtete Unterstützung als Basis ihres beruflichen Weges. Ihnen wird klarer, welche Tätigkeit in welcher Form Ihnen gut tut. Ihr authentisches Auftreten unterstützt Sie darin, Ihre Ziele zu erreichen." www.frau-und-arbeit.de
 

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Datenbank Hamburger Frauenbiografien

Frauen, die in Hamburg Spuren hinterlassen haben
(Datenbank Stand: November 2019) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

Hammonia

Hamburger Frauenbiografien-Datenbank

Erklärung zur Datenbank

Stand November 2019: 1123 Kurzprofile von Frauen und 389 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

Ihre Mitarbeit ist gern gesehen

Haben Sie Anregungen, Neuigkeiten, Ergänzungen?
Sind Ihnen neue Namen begegnet, hüten Sie alte Briefe, Akten etc., dann nehmen Sie gerne Kontakt auf:
Dr. Rita Bake,
Rita.Bake@hamburg.de

Zuletzt eingetragene Namen

Januar 2019: Erika Woisin, Christine Färber, Aracy Moebius de Carvalho, Charlotte Tauterat, Caroline Umlauff, Elvira Unglaube, Schwestern-Verein der Hamburgischen Staatskrankenanstalten, Clara Goldschmidt, Elsa Hopf,
Dora Wenneker-Iven

Februar 2019: Demoiselle Conradi, Christine Reinhard, Erna Martens

März 2019: Klara Laser, Frieda Cordes, Johanne Günther, Eliza Wille

April 2019: Liselotte Strelow, Ruth Held

Mai 2019: Sozialverband VdK, Mädchentreff Schanzenviertel, Deutscher Frauenbund für alkoholfreie Kultur, Vera Jürs, Johanna Renate Wöhlke

Juni 2019: pro familia, Celly de Rheidt

Juli 2019: Rosa Bartl

September 2019: Mabel Wulff

Oktober 2019: Annelinde Töpel

November 2019: Betty Heine, geb. Goldschmidt

Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: ca. 2526 Straßennamen sind nach Männern benannt, gegenüber 422, die nach Frauen benannt wurden. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Was erwartet Sie?

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen auch Orte, Einrichtungen, Vereine und Themen, die für Frauen von historischer Bedeutung waren und sind.

An dieser Datenbank wird kontinuierlich gearbeitet. Es werden laufend neue Namen und Rechercheergebnisse eingestellt.

Wie nutzen Sie die Datenbank?

  • Sie kennen den Namen einer Frau – und möchten mehr wissen?
    Dann geben Sie den Namen ein. Sie finden: Wohn- bzw. Wirkungsstätte und mehr oder weniger ausführlich biografische Daten, ggf. mit Hinweisen auf weitere Veröffentlichungen, Webseiten.
  • Sie möchten wissen, wer in einer bestimmten Straße oder einem bestimmten Stadtteil/Bezirk gewohnt hat? Dann geben Sie den Straßennamen ein oder wählen einen Stadtteil oder Bezirk aus.
  • Sie interessieren sich für bestimmte Themen, Berufsgruppen, Orte/Gebäude, Vereine oder Institutionen, die im Zusammenhang mit Frauen eine Rolle spielen? Dann nutzen Sie das Schlagwortregister, die freie Suche oder das Namens-/Sachregister.

Die einzelnen Frauen sind in der Regel mit einer Adresse verzeichnet – für ihre Wohnung bzw. ihren Wirkungsort. Mehrere Umzüge und Ortswechsel können in der Regel nicht recherchiert werden.

Achtung: Die Namen und Verläufe von Straßen haben sich oft verändert. Wer wissen möchte, wo bestimmte Hausnummern heute zu finden sind, muss alte Stadtpläne oder u. U. Grundbucheintragungen einsehen. Es gibt beim Statistikamt Nord einen alte Kartei der so genannten "Hausnummerhistorien", in der sich alte und neue Hausnummern gegenüberstehen. Bei Umnummerierungen von Hausnummern aber auch bei Umbenennungen von Straßennamen kann hier eine raschere Auskunft möglich sein, als über den Vergleich von alten und neuen Lageplänen (freundliche Auskunft von Jörg-Olaf Thießen Staatsarchiv Hamburg). Wer dann noch nicht weiter kommt, sollte sich an das Staatsarchiv wenden. Viele Stadtpläne sind bereits online einsehbar.

Verantwortlich für die Datenbank:

Dr. Rita Bake
stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg a. D.
Gründerin des Gartens der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Die Datenbank wurde von ihr zusammengestellt und wird laufend von ihr ergänzt und erweitert.
Ein Teil der Frauenbiografien sind mit freundlicher Genehmigung von verschiedenen Autorinnen und Autoren verfasst worden. Die Namen der Autorinnen und Autoren finden Sie jeweils am Ende ihrer Beiträge. Es gibt auch eine Rubrik: Autorinnen und Autoren, in der Sie deren biografische Angaben finden.

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Ansprechpartnerin Kontakt

Haben Sie Anregungen, Neuigkeiten, Ergänzungen? Sind Ihnen neue Namen begegnet, hüten Sie alte Briefe, Akten etc., dann nehmen Sie gern Kontakt auf:
Dr. Rita Bake
rita.bake@hamburg.de

Haben Sie Anregungen, Neuigkeiten, Ergänzungen? Sind Ihnen neue Namen begegnet, hüten Sie alte Briefe, Akten etc., dann nehmen Sie gern Kontakt auf:
Dr. Rita Bake
rita.bake@hamburg.de

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