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Frauenbios

TATSU Joshogun e.V.

( TATSU Joshogun e.V. (gegr. 1988) )
Bartelsstraße (ehmals), Buckhornstieg 17 (heute)
Logo Tatsu Joshogun
Der Verein TATSU Joshogum wurde 1988 als ein Projekt der Neuen Frauenbewegung von einer Karate-Frauengruppe gegründet. Er ist Mitglied des Hamburger Landesfrauenrates.
TATSU Joshogun e.V. wurde 1988 von einer Karate-Frauengruppe mit dem Ziel gegründet, Frauen und Mädchen darin zu unterstützen, Selbstverteidigung und Kampfkunst zu erlernen. TATSU ist bis heute der einzige Sportverein in Hamburg, in dem ausschließlich Frauen trainieren und Training geben. In seiner ersten, ungestümen Wachstumsphase hatte der Verein zeitweise über 250 Mitfrauen und eigene Räume in der Bartelsstraße im Schanzenviertel. Das Angebot umfasste vor allem Karate- und Selbstverteidigungstrainings, dann aber auch weitere Angebote wie z.B. Aikido, Judo oder Kickboxen. Ab Mitte der 1990er Jahre gab es nach internen Auseinandersetzungen viele Austritte. Die eigenen Räume mussten auf dem Hintergrund abnehmender Mitgliedsbeiträge aufgegeben werden Im Jahr 2005 war der Mitgliederstand auf ein knappes Dutzend Frauen gesunken. Seit 2006 zeichnete sich ein leichter Zulauf ab und seit 2010 gibt es einen Stamm von über 20 langjährigen Mitfrauen. Dies wurde durch die Gewinnung einer neuen Trainerin und die Neuausrichtung des Trainingsangebots – WenDo und Modern Arnis – erreicht. Der Verein ist Mitglied im Hamburger Sportbund und im VTF (Verband für Turnen und Freizeit) und seit 2011 aktiv im Landesfrauenrat Hamburg e.V..
Der Verein fördert und unterstützt Frauen und Mädchen darin, Selbstverteidigung und Kampfkunst zu erlernen. Aktuell (2019) bietet der Verein Trainings in "WenDo" und "Modern Arnis" an.

WenDo
Das WenDo-Trainingskonzept wurde für Frauen und Mädchen entwickelt – als Antwort auf sexistische Beleidigung, Bedrohung und Gewalt und weitere Formen von Diskriminierung. Es enthält Elemente von Selbstbehauptung und Selbstverteidigung.
Wenn du wissen möchtest...
• Wie kann ich mich wehren, wenn ich körperlich bedrängt werde?
• Was mache ich, wenn ich blöde Bemerkungen höre?
• Was kann ich tun, wenn ich aufdringlich angestarrt werde?
... dann bist du richtig beim WenDo-Kurs.
Im Training übst du:
• dich mit der Stimme zu behaupten
• dich körperlich zu verteidigen
• dir im Notfall Hilfe zu holen
Im Training entdeckst du deine Stärken und erprobst verschiedene Handlungsmöglichkeiten. Alles ist freiwillig, wir üben in respektvoller und entspannter Atmosphäre. Du kannst deine Erfahrungen und Wünsche einbringen. Alle Übungen kannst du angepasst an deine (körperlichen) Fähigkeiten durchführen. Außerdem gibt es viele Informationen und Tipps.

Modern Arnis
Das Modern-Arnis-Training beruht auf philippinischer Kampfkunst und Selbstverteidigung. Neben ‚empty-hand-Techniken’ kommen vor allem Rattan-Stöcke zum Einsatz. Viele Übungen haben spielerischen Charakter und fördern die Koordination und allgemeine Beweglichkeit. Bei allen Trainings achten wir auf eine körperfreundliche, gesundheitsförderliche Fitness. Es finden regelmäßig „Gurtprüfungen“ statt, bei denen du deinen Trainingsfortschritt zeigen und feiern kannst. Wenn du dich gerne bewegst und dir ein konzentriertes und respektvolles Miteinander im Training wichtig ist, fühl’ dich herzlich willkommen!

Trainerinnen
Unsere Trainerinnen verfügen über langjährige Erfahrung in verschiedenen (Kampf-)Sportarten, sind vielfältig aus- und fortgebildet und nutzen Supervision.

Trainingszeiten
Die Trainingszeiten sind am Montag- und Donnerstagabend. Wir trainieren in einer schönen Halle im Stadtteil Eimsbüttel/Nähe Schlump.
Es werden regelmäßig Schnuppertrainings angeboten. Weitere Infos unter www.tatsu-joshogun.org
 

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Datenbank Hamburger Frauenbiografien

Frauen, die in Hamburg Spuren hinterlassen haben
(Datenbank Stand: November 2019) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

Hammonia

Hamburger Frauenbiografien-Datenbank

Erklärung zur Datenbank

Stand November 2019: 1123 Kurzprofile von Frauen und 389 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

Ihre Mitarbeit ist gern gesehen

Haben Sie Anregungen, Neuigkeiten, Ergänzungen?
Sind Ihnen neue Namen begegnet, hüten Sie alte Briefe, Akten etc., dann nehmen Sie gerne Kontakt auf:
Dr. Rita Bake,
Rita.Bake@hamburg.de

Zuletzt eingetragene Namen

Januar 2019: Erika Woisin, Christine Färber, Aracy Moebius de Carvalho, Charlotte Tauterat, Caroline Umlauff, Elvira Unglaube, Schwestern-Verein der Hamburgischen Staatskrankenanstalten, Clara Goldschmidt, Elsa Hopf,
Dora Wenneker-Iven

Februar 2019: Demoiselle Conradi, Christine Reinhard, Erna Martens

März 2019: Klara Laser, Frieda Cordes, Johanne Günther, Eliza Wille

April 2019: Liselotte Strelow, Ruth Held

Mai 2019: Sozialverband VdK, Mädchentreff Schanzenviertel, Deutscher Frauenbund für alkoholfreie Kultur, Vera Jürs, Johanna Renate Wöhlke

Juni 2019: pro familia, Celly de Rheidt

Juli 2019: Rosa Bartl

September 2019: Mabel Wulff

Oktober 2019: Annelinde Töpel

November 2019: Betty Heine, geb. Goldschmidt

Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: ca. 2526 Straßennamen sind nach Männern benannt, gegenüber 422, die nach Frauen benannt wurden. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Was erwartet Sie?

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen auch Orte, Einrichtungen, Vereine und Themen, die für Frauen von historischer Bedeutung waren und sind.

An dieser Datenbank wird kontinuierlich gearbeitet. Es werden laufend neue Namen und Rechercheergebnisse eingestellt.

Wie nutzen Sie die Datenbank?

  • Sie kennen den Namen einer Frau – und möchten mehr wissen?
    Dann geben Sie den Namen ein. Sie finden: Wohn- bzw. Wirkungsstätte und mehr oder weniger ausführlich biografische Daten, ggf. mit Hinweisen auf weitere Veröffentlichungen, Webseiten.
  • Sie möchten wissen, wer in einer bestimmten Straße oder einem bestimmten Stadtteil/Bezirk gewohnt hat? Dann geben Sie den Straßennamen ein oder wählen einen Stadtteil oder Bezirk aus.
  • Sie interessieren sich für bestimmte Themen, Berufsgruppen, Orte/Gebäude, Vereine oder Institutionen, die im Zusammenhang mit Frauen eine Rolle spielen? Dann nutzen Sie das Schlagwortregister, die freie Suche oder das Namens-/Sachregister.

Die einzelnen Frauen sind in der Regel mit einer Adresse verzeichnet – für ihre Wohnung bzw. ihren Wirkungsort. Mehrere Umzüge und Ortswechsel können in der Regel nicht recherchiert werden.

Achtung: Die Namen und Verläufe von Straßen haben sich oft verändert. Wer wissen möchte, wo bestimmte Hausnummern heute zu finden sind, muss alte Stadtpläne oder u. U. Grundbucheintragungen einsehen. Es gibt beim Statistikamt Nord einen alte Kartei der so genannten "Hausnummerhistorien", in der sich alte und neue Hausnummern gegenüberstehen. Bei Umnummerierungen von Hausnummern aber auch bei Umbenennungen von Straßennamen kann hier eine raschere Auskunft möglich sein, als über den Vergleich von alten und neuen Lageplänen (freundliche Auskunft von Jörg-Olaf Thießen Staatsarchiv Hamburg). Wer dann noch nicht weiter kommt, sollte sich an das Staatsarchiv wenden. Viele Stadtpläne sind bereits online einsehbar.

Verantwortlich für die Datenbank:

Dr. Rita Bake
stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg a. D.
Gründerin des Gartens der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Die Datenbank wurde von ihr zusammengestellt und wird laufend von ihr ergänzt und erweitert.
Ein Teil der Frauenbiografien sind mit freundlicher Genehmigung von verschiedenen Autorinnen und Autoren verfasst worden. Die Namen der Autorinnen und Autoren finden Sie jeweils am Ende ihrer Beiträge. Es gibt auch eine Rubrik: Autorinnen und Autoren, in der Sie deren biografische Angaben finden.

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Ansprechpartnerin Kontakt

Haben Sie Anregungen, Neuigkeiten, Ergänzungen? Sind Ihnen neue Namen begegnet, hüten Sie alte Briefe, Akten etc., dann nehmen Sie gern Kontakt auf:
Dr. Rita Bake
rita.bake@hamburg.de

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Dr. Rita Bake
rita.bake@hamburg.de

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