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Frauenbios

Dörte Helm

( Dörte Helm, verh. Heise )
(3.12.1898 Berlin-Wilmersdorf – 24.2.1941 Hamburg)
Bauhaus-Künstlerin, Malerin, Grafikerin
Hummelsbütteler Kirchenweg 59
Erinnerungsstein im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
Dörte Helm 1927, Quelle: doerte-helm.de
Dörte Helm war eine vielseitig begabte Künstlerin, die viel zu früh starb. Sie schuf Holzfiguren, hölzerne Sitzwürfel, Schmuck, Textilien, Grafiken, Gemälde, Plakatentwürfe, Drucke, Glasfenster. Auch war sie schriftstellerisch tätig, schuf Illustrationen für Märchen, inszenierte das Märchen „König Drosselbart“ für die Bühne.
Sitzwürfel 2-teilig, um 1923, Quelle: doerte-helm.de
Dörte Helms Mutter war Alice Caroline Helm, geb. Bauer (1873-1947), der Vater war Rudolf Helm (1872-1966), Professor für klassische Philologie an der Universität Rostock. Dieser entpuppte sich als strenger Patriarchat, der den Lebensweg seiner Tochter mitbestimmen wollte. Wie es eine patriarchal geprägte Gesellschaft von Frauen verlangte, sollte Dörte als Frau die Haltung einnehmen, es allen recht zu machen. Diesem Ansinnen widersetzte sie sich. Dennoch schufen die beiden auch etwas Gemeinsames.
aus "Im Märchenreich" Illustrationen Dörte Helms, mit Versen von Rudolf Helm, Quelle: doerte-helm.de
So erschien 1921 Dörte Helms Kinderbuch „Im Märchenreich“ mit Versen des Vaters. Doch „ (…) Das ‚Hab keine Sorge, Du bist ja brav‘, mit dem das dichterische Ich in dem vom Vater regierten und verfassten, 1921 publizierten ‚Märchenreich‘ ein zu Bett gebrachtes kleines Mädchen zu beruhigen glaubt, folgt direkt auf eine Textpassage, in welcher er mit genüsslicher Anschaulichkeit das schändliche Treiben von Hexen schildert, um seiner pädagogischen Botschaft noch mehr Wirkung zu verliehen. Dörte, die Tochter, illustrierte seine Elaborate als Jugendliche brav und mit heute noch zu bewundernder und zugleich erschreckender Perfektion.“ [1]
Seit 1910 lebte die Familie in Rostock. Nach dem Schulabschluss am Lyzeum ging besuchte Dörte Helm von 1913 bis 1915 die Rostocker Kunstgewerbeschule und danach bis 1918 die Kunstakademie in Kassel. Im Wintersemester 1918/1919 studierte sie in der Grafikklasse der Großherzoglichen Kunsthochschule Weimar und war Schülerin von Walter Klemm. Danach ging sie als Lehrling in die Wandmalerei- und Textilwerkstatt des Staatlichen Bauhauses Weimar. In dieser Zeit durfte sie 1921 an Walter Gropius‘ Projekt „Haus Sommerfeld“ mitwirken, indem sie einen Applikationsvorhang herstellte. Zwischen 1922 und 1923 war sie in der Weberei-Werkstatt tätig. Auf der Bauhaus-Ausstellung 1923, in deren Ausstellungskommission sie mitwirkte, war sie mit einem Wandbehang und einem Wandschirm vertreten. 1922 hatte sie die Gesellenprüfung als Dekorationsmalerin abgelegt und arbeitete dann zwei Jahre bis 1924 als Gesellin am Bauhaus – in bezahlter Position.
Dörte Helm hatte sich immer als gleichberechtigte Künstlerin neben männlichen Kunstschaffenden gesehen. So äußerte sie einmal: „Es ist falsch (…) einen Unterschied zwischen den Geschlechtern zu machen. Hier handelt es sich doch nur um Menschen, die zusammengekommen sind, um zu arbeiten und sich gegenseitig anzuregen.“ [2] Und sie redete nicht nur von Gleichberechtigung, sondern sie agierte auch entsprechend. So ließ sie sich nicht in die Weberei abschieben, wohin nach Meinung der meisten Künstler der Platz der Künstlerinnen sei, sondern erkämpfte sich „einen Platz in der Werkstatt für Wandmalerei (…). Obwohl Frauen dort nicht erwünscht waren, wirkte sie eigenständig an Architekturprojekten mit. (…). Im Meisterrat wurde sie für ein Stipendium ausgewählt.“ [3]
Und Dörte Helm war auch politisch aktiv. So schreibt Ulrike Müller in ihrem Portrait über Dörte Helm: „Im März 1920 marschierte sie zum Ärger des Direktors gemeinsam mit sieben KommilitonInnen in einer Solidaritätsdemo in Weimar für die Opfer des Kapp-Putsches mit, dazu stellten sie und andere in den Räumen der Schule Protestschilder für die Bestattungsfeier der Toten auf dem Weimarer Friedhof her – eine verbotene Aktion!.“ [4]
Dann zog sie, wahrscheinlich aus wirtschaftlichen Gründen, zurück nach Rostock, wurde u. a. Mitglied der Vereinigung Rostocker Künstler und nahm mit eigenen Werken an deren Ausstellungen teil. Sie unternahm viele Reisen und längere Aufenthalte in der Künstlerkolonie in Ahrenshoop. Sie arbeitete als Malerin und Gestalterin. Auf ihrem Briefkopf stand „Raumkunst Dörte Helm“. 1927 erhielt sie z. B. den Auftrag, die Innengestaltung des Warnemünder Kurhauses zu übernehmen.
Ihre Selbstportraits spiegeln: „einen Prozess permanenter Selbstbefragung, Identitätssuche und Positionsbestimmung (…). Sie bilden das Zentrum des Werks, zeigen Ausdrücke existenziellen Zweifelns, freudiger Erwartung oder auch ahnungsvoller Melancholie.“, so Ulrike Müller. [5]
Frauen, Quelle: doerte-helm.de
Dörte Helm ging auch Liebesbeziehungen mit Frauen ein. Von ihr geschaffene Bilder zeigen die Liebe zwischen zwei Frauen „oder die Auseinandersetzung mit dem Verbot oder dem Scheitern dieser Liebe (…); in der Kunst der frühen Moderne sind die Gemälde damit bis heute eine Rarität. Dass Dörte Helms künstlerisches Verstummen schon vor dem Berufsverbot 1933 durch die Nationalsozialisten mit der Unterdrückung ihres von ihr offen zum Ausdruck gebrachten erotischen Begehrens in Zusammenhang steht, scheint naheliegend,“ so Ulrike Müller, [6] Ihre ab 1930 geschaffenen Bilder zeigen keine Frauengestalten mehr, sondern „ (…) heimatlich-anziehende, aber zugleich leere, einsam wirkende norddeutsche Landschaft“. [7]
1930 heiratete Dörte Helm den Journalisten Heinrich Heise (1899-1944) und zog zu ihm nach Hamburg. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde sie, weil ihre Mutter jüdischer Herkunft war, von den Nazis als „Halbjüdin“ bezeichnet und erhielt 1933 Berufsverbot, durfte nicht mehr ausstellen. „Ohne ihre Begabung und Leidenschaft für Raumgestaltung und Malerei ernsthaft weiter zu verfolgen und entwickeln zu können, wich sie im schöpferischen Tun nun aufs Schreiben aus, gab ihre Texte unter Pseudonym heraus.“ [8]
1938 wurde ihre Tochter Cornelia Heise geboren. Drei Jahre später starb Dörte Helm an einer Lungenentzündung. Der größte Teil von Dörte Helms Arbeiten sind heute noch vorhanden. (siehe unter: https://doerte-helm.de), und es werden auch heute noch ihre Werke in Ausstellungen gezeigt.
Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Bauhaus“ wurde 2019 die Fernsehserie „Die Neue Zeit“ ausgestrahlt, in der Dörte Helm von der Schauspielerin Anna Maria Mühe verkörpert wird. Die im Film dargestellte Liebesbeziehung zwischen Dörte Helm und Gropius entspricht nicht der Realität.

Auszüge aus dem Nachruf auf Dörte Helm, von Hugo Sieker
Ich war in diesen Tagen in den Räumen, die Dörte Helm-Heise für sich und die ihren hergerichtet hat. Alles zeugte noch von ihr und von dem Maß der Liebe, das sie auf Dinge und Pflanzen, auf Tiere und Menschen verwendete. Die Pflanzen im kleinen Erker, die so willig unter ihrer behutsamen pflegenden Hand gegrünt hatten, sie grünten noch (…) Der Kater Müffchen, den sie in einer Erzählung verewigt hat, strich noch hoheitsvoll und mit der Neugier eines aufgeweckten Menschen über die Teppiche. Die Buchregale waren wohlgefüllt mit der Nahrung, die sie ihrem so regen und aufgeschlossenen Geist zuführte (…). Die Möbel, deren Form und Farbe sie selber bestimmte, schauten den Besucher wie mit lieben, klaren Gesichts-zügen an. An den Wänden hingen die Bilder, die sie einst in frohen Schaffensjahren gemalt hat. Die Landschaften grüßten aus ihnen, die sie geliebt hat, die Kieler Förde, die heitere grüne Marschlandschaft der Warnow bei Rostock. (…) Ein (…) Schrank hütete die schriftstellerischen Entwürfe, die manchmal kleinen Märchen und Erzählungen, ein fertiges Kinderbilderbuch, das Märchenspiel vom König Drosselbart, das bei seiner Aufführung im Rostocker Stadttheater so viele kleine und große Menschen erfreute.
Alle diese Dinge und Kunstwerke und Pflanzen schienen mir von der leisen Unruhe des Wartens erfüllt, als ich unter ihnen weilte. Der Kater Müffchen trug die Frage in seinen fast menschlichen Augen herum: „Weißt du nicht, wo sie ist?“ Ach, euer Warten wird vergebens sein, nie wird Dörte zu euch zurückkehren (…).
Da aber trippelte die kleine Cornelia ins Zimmer herein – zierlich noch die Glieder und unbeholfen noch die Beinchen, aber die Augen des Kindes blickten aus derselben Tiefe und sie hatten dasselbe bunte Leuchten wie die Augen der Mutter. Sie trippelte herein und erfüllte die Räume mit ihrer zirpenden Stimme, und die Unruhe des Wartens schien von den Dingen zu weichen, so lange sie unter ihnen weilte. Wie gut, dass für Cornelia alles noch lange so bleiben wird. Für sie werden die Pflanzen weiter grünen, für sie die Möbel ihren treuen Dienst verrichten, für sie der Vater und die Großmutter ihre sorgende Liebe zu jeder Stunde walten lassen. Ihr gewohntes Leben wird weitergehen, sie wird spielen und die Seele des von der Mutter gerichteten Heims bleiben, und jeden Abend wird sie in ihrem Bettchen das Gebet der Unschuld sprechen, so wie sie es heute tat: „ich bin klein, mein Herz ist rein, soll niemand drin wohnen als die liebe Mama allein.“ Ach du ahnungsloses Menschlein, wie wahr ist doch dein Gebet, wie gewiss ist doch, dass in dir die Mutter fortlebt – das Beste der Mutter. Verbunden mit der besten Kraft des Vaters. Nein, niemand löst sich ganz aus diesem Leben, auch wenn es dem Nächsten im ersten Schmerz so scheinen will. Wie in einem kleinen Gewebe schlingt sich ein Faden um den andern, und die Klugheit der Mütter gar, die im Leben so manches sinnvoll richtet, kann auch durch den Tod nicht oh-ne weiteres abgeschnitten werden, sie wirkt fort und fort und tritt im Gewebe des Daseins immer wieder hervor und gibt ihm seinen Halt.
Du wirst heranwachsen in einem behüteten Kreise, kleine Cornelia, so wie es sicherlich der letzte, sehnlichste Wunsch deiner Mutter war. (…)
veröffentlicht: Sonderdruck aus dem „Hamburger Anzeiger“ vom 1./2. März 1941
Quellen:
1 Ulrike Müller: Bauhaus Frauen. Meisterinnen in Kunst, Handwerk und Design. 2. Aufl. München 2019, S. 102.
2 zit. nach: Ulrike Müller, a. a. O., S. 99.
3 Ulrike Müller, a. a. O., S. 100.
4 Ebenda.
5 Ulrike Müller,m a. a. O., S. 101.
6 Ulrike Müller, S. 102.
7 Ebenda.
8 Ulrike Müller, a. a. O., S. 103.
Siehe auch die Homepage https://doerte-helm.de
 

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Datenbank Hamburger Frauenbiografien

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Frauen, die in Hamburg Spuren hinterlassen haben
(Datenbank Stand: Juli 2020) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

Hammonia

Hamburger Frauenbiografien-Datenbank

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Stand Juli 2020: 1179 Kurzprofile von Frauen und 434 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

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Januar 2020: Ursula Nölle, Christa Hoffmann-Riem, Angelika Mertens, Bertha Keyser

Februar 2020: Audrey Motaung, Semra Ertan, Beate Hasenau, Elfriede Kneiphoff, Johanna Harry, Recha Lübke, Helene Flörsheim, Catharina Goldenstede, Elsa Friede, Julie Gayen

März 2020: Theodore von Axen, Betty Francken, Elisabeth Rosenkranz, Senta Dohme, Gesa Schneider, Vilma Prochownik

April 2020: Hygieia-Brunnen, Mädchenschule der israelitischen Gemeinde, Verein Heim für junge Mädchen, Siechenhaus Salem, Wohnhaus für Frauen, Witwenkommission der Exekutive des Notstandskomitees, Mädchenherberge, Häuslicher Hilfsdienst des Bundes Hamburgischer Hausfrauen, Eva Lessing, Hild Lennartz, Dörte Helm, Gertrud Weiberlen, Paula Gans, Elisabeth Schultz, Bernhardine Romberg, Johanna Christine Henriette Müller, Hökerinnen, Hamburgische Bürgerschaft, Diakonissenheim am St. Anscharplatz, Stadttheater, Gänsemarktoper, Comödienhaus, Pranger, Fronerei

Mai 2020: Dorothea Buck, Allgemeine Armenanstalt, Fürsorge für sittlich gefährdete Frauen und Mädchen, Weibliche Kriminalpolizei, Thalia Theater, Trostbrücke, Altes Rathaus, St. Jakobi Kirche, Evakatrin Sieveking, Wöchnerinnenheim in Hamburg, Toni Engel; Marion Pein, Maria Gleiss, Elke Acimovic, Elke Thomas, Irene Knickrehm, Spinnschule, Zeichenschule für Mädchen, Mädchenfortbildungsschule, Elisabeth Meyer, Mieken Rieck, Gerhild Halfmeier, Miriam Gilles-Carlebach; Grete Albrecht; Lucille Eichengreen

Juni 2020: Grete Albrecht, Charlotte Thiede Eisler-Rodewald, Hannelore Borchers, Eleonara Witonska, Cilly Levisohn, Gerda Freise

Juli 2020: Hannelore-Maria Santl

Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: ca. 2543 Straßennamen sind nach Männern benannt, gegenüber 422, die nach Frauen benannt wurden. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Was erwartet Sie?

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen auch Orte, Einrichtungen, Vereine und Themen, die für Frauen von historischer Bedeutung waren und sind.

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Verantwortlich für die Datenbank:

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stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg a. D.
Gründerin des Gartens der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Die Datenbank wurde von ihr zusammengestellt und wird laufend von ihr ergänzt und erweitert.
Ein Teil der Frauenbiografien sind mit freundlicher Genehmigung von verschiedenen Autorinnen und Autoren verfasst worden. Die Namen der Autorinnen und Autoren finden Sie jeweils am Ende ihrer Beiträge. Es gibt auch eine Rubrik: Autorinnen und Autoren, in der Sie deren biografische Angaben finden.

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