Suche nach Namen, Straßen, Bezirken etc.

Frauenbios

Landeszentrale für politische Bildung Hamburg Suchergebnis - Datenbank Hamburger Frauenbiografien

  • Einträge 1-244 von 244
  • Lily Abegg

    ( Dr. Lily (Lilli Elisabeth Hermine) Abegg )
    (7.12.1901 Hamburg – 13.7.1974 Samedan, Kanton Graubünden/Schweiz)
    Schweizerisch-deutsche Publizistin, Japan-Korrespondentin
    Böckmannstraße 47 (Adresse Kaufmann Oscar Voigt, vermutlich Großeltern mütterlicherseits)
    Agnesstraße 17 (dort lebte ihre Mutter als Witwe)
  • Conradine Therese Abendroth

    ( Conradine Therese Abendroth, geb. Sievert )
    (14.2.1805 - 25.10.1874)
    Ehefrau des Miteigentümers der Uhlenhorst, Dr. August Abendroth
    Namensgeberin für: Theresienstieg auf der Uhlenhorst seit 1846
  • Johanna Magdalena Abendroth

    ( Johanna Magdalena Abendroth, geb. v. Reck )
    (28.12.1773 Venedig, 14.10.1854 Hamburg)
    Neustädter Fuhlentwiete 76 (Wohnadresse)
  • Karla Adickes

    ( Karla Adickes, geb. Prehm )
    (27.2.1906 - 26.12.1998)
    Stifterin
    Karla und Alfred W. Adickes-Stiftung: Grotenbleken 2 und Poppenbüttler Markt 2 (Stiftung)
    Das Stifterehepaar ist auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 bestattet, Grablage: S 18-262-265. Es handelt sich um ein Prominentengrab, weil Alfred W. Adickes Stifter war. Dass es sich hier um ein Stifterehepaar handelt, wurde nicht berücksichtigt. Es wurde nur das Augenmerk auf ihn gelegt.
  • Helene Antonie Amsinck

    ( Helene Marie Antonie Amsinck, geb. Lattmann )
    (8.2.1848 - 8.3.1921)
    Gemäldesammlerin
    An der Alster 85 (Wohnadresse)
    Hamburger Kunsthalle: Glockengießerwall (Sammlung)
  • Amtshaus der Schiffbauer

    Brook 69 (ehemals)
  • Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen (ahf)

    ( Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen (ahf) - ab 1987 Landesfrauenrat Hamburg genannt )
    Esplanade 6: Begegnungsstätte „Die Brücke“, eingerichtet von der britischen Militärregierung als neutrale Begegnungsstätte. Hier trafen sich die ersten Jahre nach ihrer Gründung ab 1949 die Mitglieder der ahf zu ihren Sitzungen. Hier wurden auch "Re-Education"-Filme zur Umerziehung der Deutschen zur Demokratie gezeigt.
    Später, in den 1950er-Jahren, befand sich die Geschäftsstelle Burgstraße 37, heute unter Landesfrauenrat Hamburg: Grindelallee 43. Siehe auch unter: Clubhaus der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen.
    Siehe auch: Neue Frauenbewegung
    Siehe auch: Frauenbewegung an den Hamburger Hochschulen
    Siehe auch: Frauenbewegung in den Jahren 2000-2010
    Siehe auch: Antifaschistische Frauenausschüsse
    Siehe auch: Hamburger Frauenring
  • Henriette Arndt

    (13.5.1892 in Regenwalde/Pommern - deportiert nach Lodz am 25.10.1941)
    Lehrerin
    Semperstraße 67 (Wohnadresse) Stolperstein
    Alter Teichweg 200 (Schule) Stolperstein
    Mädchenschule Graudenzer Weg 34 (Wirkungsstätte)
    Lutterothstraße 34/35, Schule (Wirkungsstätte)
  • Mathilde Arnemann

    ( Mathilde Arnemann, geb. Stammann )
    (26.3.1809 Hamburg – 21.8.1896 Hamburg)
    Patriotin, Mäzenin, Wohltäterin, Ehrenbürgerin von Karlsbad
    Neuer Wall 50 (Geburtsort)
    Palmaille (Wohnadresse)
    Fruchtallee 24 (Wohadresse als Witwe)
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Diele: Medaillon)
    Friedhof Nienstedten, Rupertistraße 37 (Grabstätte)
    Namensgeberin für: Arnemannweg
  • Auguste Victoria

    ( Auguste Victoria, deutsche Kaiserin und Königin von Preußen, Gemahlin Kaiser Wilhelm II. )
    (22.10.1858 Dolzig/Kr. Sorau - 11.4.1921 Haus Doorn/Niederlande)
    Namensgeberin für: Augustenpassage
    Namensgeberin für: Auguste-Victoria-Kai
  • Auskunftsstelle für Wohltätigkeit

    ABC-Straße 46/47 (ehemals)
  • Elise Averdieck

    (26.2.1808 Hamburg – 4.11.1907 Hamburg)
    Leiterin des Diakonissenhauses Bethesda, Kinderbuchschriftstellerin.
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Medaillon in der Rathausdiele)
    Stiftstraße 4 (Wohnadresse)
    Krankenhaus Bethesda, heute: Glindersweg (Wirkungsstätte)
    Borgesch (Wirkungsstätte)
    Stiftstraße (Wirkungsstätte)
    Hammer Friedhof, Horner Weg (Grabstein)
    Elise-Averdieck-Straße seit 1896 in Hamburg-Borgfelde
  • Theodore von Axen

    ( Theodore von Axen, geb. Herzfeld )
    (5.10.1797 Hamburg – 30.12.1893 Gotha)
    Schauspielerin
    ABC-Straße 130 (Wohnadresse 1825)
  • Babyklappe

    Beim Alten Waisenhause: Waisenhaus (ehemals)
  • Clara Bacher

    ( Clara Bacher, geb. Haurwitz )
    (15.10.1898 in Hamburg - gestorben zwischen dem 6.10.1944 und dem 9.10.1944 auf dem Transport vom Getto Theresienstadt in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau)
    Lehrerin
    Gottschedstraße 4 (Wohnadresse) Stolperstein
    Gymnasium Klosterstern Westphalensweg 7 (Wirkungsstätte ) Stolperstein
    Namensgeberin für: Bacherweg, seit 1982
  • Gertrud Baer

    (25.11.1890 Hamburg - 15.12.1981 Genf)
    Frauenrechtlerin, Politikerin, Pazifistin
    Paulstraße (heute hier Europapassage) (Wirkungsstätte)
    Brahmsallee 24 (Wohnadresse)
  • Eugenie Ballin

    ( Eugenie Ballin, geb. Pappenheim )
    (7. Februar 1842 Wien - 11. Mai 1924 Los Angeles)
    Stifterin, Sängerin
    Gänsemarkt 59 (Wohnadresse)
    Eugenie-Ballin-Stiftung/Rudolf-Ballin-Stiftung, Weidestraße 126
    Ballinstadt (Auswanderermuseum), Veddeler Bogen 2
  • Sophie Barrelet

    (10.1.1893 - 26.10.1987)
    Lehrerin, Ruderin , Gründungsmitglied des Zonta Clubs, Mitbegründerin und Erste Vorsitzende des Hamburger Ruderinnen-Clubs
    Woldsenweg 6 (1938) (Wohnadresse)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
  • Rosa Bartl

    ( Rosa Bartl, geb. Leichtmann )
    (17.7.1884 Wien – 23.9.1968 Hamburg)
    Illusionistin, Zauberhändlerin, eine der vier „Magischen Schwestern“ der „Leichtmann-Zauber-Dynastie“, ab 1950 Mit-Inhaberin „Zauberzentrum János Bartl“ Hamburg; NS-Verfolgte Hamburg
    Warburgstraße 47 (1910 erwarben Rosa und János Bartl ein Erbbaurecht in der seinerzeitigen Klopstockstraße-Fontenay; 1947 wurde diese Straße umbenannt in Warburgstraße. Unter der Adresse „Warburgstraße 47“ lebten Bartls bis zum Tode von Rosa 1968. 1962 – 1968 war die Warburgstraße gleichzeitig Geschäftsadresse.)
    „Zauber Bartl“ / Geschäfts-Anschriften: Colonnaden 5 (erste gewerbliche Anschrift ab 1910 lautete „Akademie für moderne magische Kunst“, Quelle z. B. Hamburger Adressbücher); Neuer Jungfernstieg 1 (1. Zauber Bartl-Geschäft 1910 – 1930); Jungfernstieg 24 (2. Zauber Bartl-Geschäft 1930 –1952); Neuer Jungfernstieg 22 (3. Zauber-Bartl-Geschäft 1952 – 1962); Warburgstraße 47 (4. Zauber-Bartl-Geschäft 1962 –1968 im Privatdomizil)
    Erinnerungsstein im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
  • Lonny Beese

    ( Lonny Beese, geb. Lisser )
    (8.5.1905 Breslau - 10.9.1944 durch Freitod in Hamburg)
    Opfer des NS-Regimes
    Grindelallee 73 (Wohnandresse); Stolperstein
    Erinnerungsstein im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof
  • Jenny Behrens

    ( Jenny Behrens, geb. Levy )
    (12.8.1868 Harburg – 19.7.1942 nach Theresienstadt deportiert, dort gestorben am 8.8.1942)
    Opfer des Nationalsozialismus
    Beim Andreasbrunnen 8 (Wohnadresse)
    Stolperstein vor dem Wohnhaus: Beim Andreasbrunnen 8 (Hamburg-Nord, Eppendorf)
    Jenny-Behrens-Weg, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Sophie Beier

    ( Sophie Beier geb. Möller )
    (27.12.1870 Hamburg – 2.2.1917 Hamburg)
    Schriftstellerin
    Poggenmühle 13 (Wohnadresse)
    Ritterstraße 14 (Wohnadresse)
  • Laura Beit

    ( Laura Caroline Beit, geb. Hahn )
    (28.10.1824 Hamburg – 30.4.1918 Hamburg)
    Stifterin
    Mittelweg 113 (Wohnadresse)
  • Ottilie Bercht

    ( Ottilie Bercht, geb. Ottilie Marie Ruppel )
    (10.09.1855 Hamburg – 3.5.1913 Dresden)
    Pianistin, Sängerin, Pädagogin; Schriftstellerin
    Stadtdeich 70 (Hamb. Adressbuch v. 1858, 219 unter „Ruppel, A.M., Kaufm., B.Cto. unt. Hrn. Vogt & Schmidt, Stadtdeich 70, Briefk.: Neß 6; die Herren „Vogt & Schmidt“ sind im Adressbuch von 1858, Bd. II, S. 267 mit der Berufsbezeichnung „Geld- und Wechselgesch., B.Cto. Kl. Johannisstr. 17 verzeichnet)
    Amsinckstraße 25 (HH Adressbuch v. 1862, S. 214 unter „Ruppel, A.M., Kaufm.)
  • Gertrud Bing

    (7.6.1892 Hamburg – 3.7.1964 London)
    Bibliothekarin und stellvertretende Direktorin in der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg, Leiterin des Warburg Institutes in London
    Heilwigstraße 114 (Wirkungsstätte)
    Rehagen 9 (Wohnadresse)
  • Charitas Bischoff

    ( Charitas Bischoff, geb. Dietrich )
    (7.3.1848 Siebenlehn/Sachsen – 24.2.1925 Blankenese)
    Schriftstellerin
    An der Alster 24a (Wohnadresse, bei dem Fabrikanten Heinrich Adolph Meyer)
    Namensgeberin für: Charitas-Bischoff-Treppe
    Bestattet auf dem Blankeneser Friedhof, Sülldorfer Kirchenweg 151, Grabsteinmuseum
  • Georgine Blättner

    ( Georgine Blättner geb. Goldschmidt )
    (2.11.1871 Weener – am 15.7.1942 deportiert nach Theresienstadt, im KZ umgekommen. Genaues Todesdatum unbekannt)
    Jüdische Kaufmannswitwe. Opfer des Nationalsozialismus.
    Bansenstraße 13 (Wohnadresse, Stolperstein)
    Namensgeberin für: Blättnerring
  • Bertha Blankenstein

    (8.11.1876 in Dortmund - am 25.10.1941 nach Lodz deportiert, am 20.5.1942 in Chelmno ermordet)
    Lehrerin
    Schwester: Edith Blankenstein
    Thielo 28, Volksschule für Knaben (Wirkungsstätte)
    Holstenwall, Volksschule für Mädchen (Wirkungsstätte)
    Abendrothsweg 23 (Wohnadresse) Stolperstein
  • Edith Blankenstein

    (15.5.1883 in Hamburg - am 25.10.1941 nach Lodz deportiert, am 20.5.1942 in Chelmno ermordet)
    Lehrerin
    Schwester: Bertha Blankenstein
    Schule Schleidenstraße (Wirkungsstätte)
    Abendrothsweg 23 (Wohnadrfesse) Stolperstein
  • Magdalena Blohm

    ( Emma Magdalena Blohm, geb. Matthes )
    (30.06.1879 Bremen -17.02.1950 Caracas)
    Kunstsammlerin
    Harvestehuder Weg 36 (Wohnadresses)
    Museum für Kunst und Gewerbe: Steintorplatz (Sammlung)
  • Luise Friederike Bohlen

    ( Luise Friederike Bohlen, geb. Woermann )
    (21.12.1853 Hamburg - 14.3.1949 Hamburg)
    Stifterin
    Schweinemarkt 47b, heute: Glockengießerwall/Steinstraße (Wohnadresse als jung verheiratete Frau)
    Armgartstraße 12 (Wohnadresse ab 1881)
    Badestraße 42 (Wohnadresse ab 1892)
    Fuhlsbüttler Straße 756, bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof; Q 24-36
  • Lucy Borchardt

    ( Lucy Borchardt, geb. May )
    (10.12.1877 Breslau – 4.2.1969 London)
    Reederin
    Stubbenhuk 10, Fairplay-Reederei (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für: Lucy-Borchardt-Straße
  • Adele Bornstein

    ( Dr. med. Olga Adele Bornstein, geb. Brunstein )
    (7.07.1881 Odessa - 24.01.1912 Hamburg)
    Ärtztin
    Birkenau 26 (Wohnadresse)
    Bei den St. Pauli-Landungsbrücken, alter Elbtunnel (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für: Bornsteinplatz, Steinwerder, benannt seit 2016
  • Ida Boy-Ed

    (17.4.1852 Bergedorf – 13.5.1928 Travemünde)
    Schriftstellerin
    Am Brink 10 (Wohnadresse)
    Namensgeberin für: Ida-Boy-Ed-Straße in Hamburg-Bergedorf seit 1927
    Bestattet auf dem Burgfriedhof in Lübeck
  • Margot Brandes

    ( Margot Brandes, geb. Wirth )
    (1.6.1931 - 24.8.2017)
    Vorstandsmitglied der Franz Wirth Gedächtsnis-Stiftung, Geschäftsführerin des Wiener Café Wirth
    Spitaler Straßé 28 (Wohnadresse in der Kindheit, Adresse des Café Wirth)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756, Grab: P 28, 142-151
  • Elsa Bromeis

    ( Elsa Bromeis, verh. von Staden )
    (1.10.1914 Hamburg – 10.1.1992 Hamburg)
    Deutsche Kanutin
    Namensgeberin für: Elsa-Bromeis-Kanal (Nähe Hauland, Stadtteil Wilhelmsburg)

  • Lisbeth Bruhn

    ( Maria Catharina Elisabeth Bruhn, geb. Holz )
    (26.12.1893 Nesserdeich/Dithmarschen – gehenkt am 14.2.1944 im KZ Neuengamme)
    Widerstandskämpferin der Widerstandsgruppe Bästlein-Jacob-Abshagen. Hausfrau
    Schellingstraße 16, früher 33 (Wohnadresse) Stolperstein
    Bogenstraße 23 (Wohnadresse) Stolperstein
    Namensgeberin für: Lisbeth-Bruhn-Straße in Hamburg Bergedorf seit 1985
    Grabstein auf dem Ehrenhain der Widerstandskämpfer: K5 auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
  • Emma Budge

    ( Emma Budge, geb. Lazarus )
    (17.2.1852 Hamburg - 14.2.1937 Hamburg)
    Kunstsammlerin, Stifterin, Mäzenin
    Harvestehuder Weg 12 (Wohnadresse)
  • Bürgermädchen im 18. Jahrhundert

    Deichstraße 37: Historisches Ensemble von Bürgerhäusern und Speichern
  • Anna Büring

    ( Anna Büring, geb. Sandouw )
    (geb. etwa 1455 - gest. 1537)
    Stifterin
    Grimm 25 (Wohnadresse)
    Greflingerstraße 5 (heutige Altenwohnanlage des Anna-Büring-Testaments)
    Büringstwiete: Ohlsdorf, seit 1929, benannt zu Ehren des in seiner Stiftung noch fortlebenden Bürgermeisters Henning Büring (1435-1499).
    Ergänzt 2017 um seine Ehefrau, die Stifterin Anna Büring, geb. Sandouw.
    Neuer Erläuterungstext: benannt nach Henning B. (geb. um 1435, gest. 1499), Bürgermeister von 1486-1499 und Stifter, und dessen Ehefrau Anna B. (geb. etwa 1455, gest. 1537), Gründerin einer Aussteuerstiftung für „arme, ehrliche Jungfrauen“
  • Elisabeth Büttner

    (4.12.1853 Hamburg - 5.4.1934 Hamburg)
    (Portrait) Malerin, Pädagogin
    Schwanenwik 29 (Wohnadresse und Wirkungsstätte von 1900-1907)
    Brückwiesenstraße 31 (Wirkungsstätte: Malschule und Wohnadresse von 1908-1928)
    Baumkamp 79 (Wohnadresse von ca. 1929 bis zum Tod: Versorgungsheim)
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
  • Heidi Burmeister

    (4.11.1944 Bad Doberan – 11.12.1999 Hamburg)
    Hamburger Feministin
    Geschwister-Scholl-Straße 11 (Wohnadresse von 1971 bis 1999)
  • Johanna Burmester

    ( Johanna Louise Ottilie Burmester (auch Burmeister), verh. Susmann )
    (12.09.1865 Hamburg - 17.06.1925 Hamburg)
    Pianistin
    Pinasberg 23 (Wohnadresse, als sie Kind war)
    Kleiner Schäferkamp 29 (als sie verheiratet war)
    Am Weiher 14 (letzte Wohnadresse)
  • Anneliese Buschmann

    (3.6.1906 Havelberg – 26.4.1999 Hamburg)
    Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft (FDP) von 1952-1953
    kaufmännische Angestellte
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Gustav-Freytag-Straße 6 (Wohnadresse)
    Bestattet in Havelberg
  • Elisabeth Campe

    ( Elisabeth Campe, geb. Hoffmann )
    (12.6.1786 Hamburg – 27.2.1873 Hamburg)
    Verlegertocher und -ehefrau, Biographin.
    Neue Burg 22 (Wohnadresse)
    Althamburgischer Gedächtnisfriedhof, Grabplatte „Verleger und Drucker“ auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
  • Mara Cassens

    ( Mara Cassens-Geppert )
    (14.11.1943 - 31.8.2015)
    Stifterin Mara & Holger Cassens Stiftung
    Van-der-Smissenstraße 1 (Stiftungsadresse)
  • Rosemarie Clausen

    ( Rosemarie Clausen, geb. Kögel )
    (05.03.1907 in Groß-Ziethen bei Berlin - 09.01.1990 in Hamburg)
    Theaterfotografin
    Hamburger Schauspielhaus, Kirchenallee (Wirkungsstätte)
    Wittspark 14 (Wohnadresse)
    Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof Grab Nr. 0 8, 236
  • Clubhaus der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen

    ( Clubhaus der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen (ahf) )
    Neue Rabenstraße 31 Haus Wedells (heutige Adresse: Siegfried-Wedells-Platz 2;)
    Bebelallee 10; Falkenried 7; Grindelallee 43
    Siehe auch: Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen (ahf)
  • Anna Cohen

    ( Anna Cohen (Cohn-Schwerin) )
    (6.7.1885 Schwerin - deportiert am 2510.1941 nach Lodz, weiterdeportiert am 28.6.1944 nach Chelmno/Kulmhof)
    Malerin, Kunstgewerblerin
    Anna Cohen wird heute eine der ersten deutschen Comicfiguren zugeschrieben, die stilisierte Kaffeebohne Darbohne. Diese Bildergeschichten wurden 1927 von der Hamburger Kaffee-Firma J. J. Darboven herausgegeben.
    Ferdinandstraße 67 (Wohnadresse) (Stolperstein vor diesem Haus)
  • Julia Cohn

    ( Julia Cohn, geb. Cohen )
    (geb. 14.10.1888 Hamburg, deportiert am 6.12.1941 nach Riga)
    Lehrerin
    Isestraße (Wohnadresse)
    Lattenkamp 82 (Wohnadresse) Stolperstein
    Humboldtstraße 30, Schule (Wirkungsstätte)
    Meerweinstraße, Schule (Wirkungsstätte)
    Klosterallee (Wohnadresse)
    Eimsbütteler Chaussee 128 (Wohnadresse)
    Namensgeberin für: Julia-Cohn-Weg in Hamburg-Alsterdorf seit 1985
  • Helene Cramer

    (13.12. 1844 Hamburg - 14.4.1916 Hamburg)
    Schwester: Molly Cramer
    Malerin
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historische Grabsteine)
    Karlstraße 18 (Wohnadresse)
  • Molly Cramer

    (25.6.1852 Hamburg - 18.1.1936 Hamburg)
    Schwester: Helene Cramer
    Malerin
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historische Grabsteine)
    Karlstraße 18 (Wohnadresse)
  • Daniel Schutte-Stiftung

    Tarpenbekstraße 31
    Angerstraße 3
    Alfredstraße
    Ferdinandstraße 63 (Wohnadresse des Stifterpaares)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
  • Hanne Darboven

    (29.4.1941 München – 9.3.2009 Hamburg)
    international renommierte Harburger Konzeptkünstlerin, die sich in ihren Werken insbesondere mit dem Sichtbarmachen von Zeiträumen beschäftigte
    Am Burgberg 26 Rönneburg (Wohn- und Atelieradresse)
    Schwarzenbergstraße 95: TU Hamburg Harburg (ausgestelltes Werk von Hanne Darboven)
    Namensgeberin für: Hanne-Darboven-Ring in Eißendorf, benannt 2011
  • Fanny David

    (geb. 2.12.1892 in Berlin, am 23.6.1943 nach Theresienstadt deportiert, am 28.10.1944 nach Auschwitz weiterdeportiert)
    Schwester: Irma Zancker geb. David
    Mutter: Martha David geb. Brach
    Leiterin der Hamburger Wohlfahrtsstelle im Stadtteil Barmbek
    Haynstraße 5 (Wohnadresse) Stolperstein
    Hamburger Straße 47, Sozialbehörde (Wirkungsstätte) Gedenktafel
    Namensgeberin für: Fanny-David-Weg
  • Martha David

    ( Martha David, geb. Brach )
    (geb. 3.7.1871 in Berlin, am 23.6.1943 nach Theresienstadt deportiert, dort am 12.10.1944 gestorben)
    Töchter: Fanny David und Irma Zancker, geb. David
    Hauersweg 18 (Wohnadresse) Stolperstein
  • Comtesse Stéphanie Félicité de Genlis

    ( Comtesse Stéphanie Félicité de Genlis geb. Ducrest de Saint-Aubin, Marquise de Sillery )
    (25.1.1746 Schloss Champcéri bei Autun – 31.12.1830 Paris)
    Schriftstellerin und Erzieherin der Kinder des Herzogs von Orléans
    Bei den Mühren 18-25
  • Celly de Rheidt

    ( Celly de Rheidt, geb. Funk, verh. Seweloh )
    (25.3.1889 Altona – 8.4.1969 Hamburg)
    Eine der Pionierinnen des Nackttanzes in der Neuzeit
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Grabstein)
  • Sophie Dethleffs

    ( Sophie Auguste Dethleffs (Dehtlefs) )
    (10.02.1809 in Heide/Dithmarschen - 13.03.1864 in Hamburg)
    Niederdeutsche Dichterin
    Schröder Stift, Schröderstiftstraße 34 (Wohnadresse)
    Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof: Althamburger Gedächtnisfriedhof: Grabplatte „Dichter und Schriftsteller“
    Namensgeberin für: Dethlefstwiete (benannt 1948)
  • Alma del Banco

    ( Alma del Banco (Aline Henriette) )
    (24.12.1862 Hamburg – 8.3.1943 Hamburg)
    Malerin, Graphikerin, Modelliererin
    Hasenhöhe 95 (Wohnadresse) Stolperstein vor ihrem Wohnhaus
    Große Theaterstraße 34/35 (Wirkungs- und Wohnstätte)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756, Grab: AC 8, 215-224
    Namensgeberin für: Del-Banco-Kehre
  • Ev.-luth. Diakonissenanstalt Alten Eichen

    Wördemannsweg 19-35: „Ev.-luth. Diakonissenanstalt Alten Eichen”
  • Amalie Dietrich

    ( Amalie Dietrich, geb. Nelle )
    (21.5.1821 Siebenlehn/Sachsen – 9.3.1891 Rendsburg)
    Naturforscherin, Botanikerin, Forschungsreisende, Kustodin des Museums für Natur- und Völkerkunde in Hamburg
    Alter Wandrahm 26 (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für: Amalie-Dietrich-Stieg
  • Senta Dohme

    ( Senta Dohme, geb. Gröpel )
    (6.11.1906 Hamburg – ermordet 22.4.1945 KZ Neuengamme9
    Hausfrau,Gegnerin des NS-Regimes
    Werderstraße 43 (Wohnadresse) Stolperstein
  • Elisabeth von Dücker

    ( Dr. Elisabeth von Dücker )
    (25.2.1946 – 9.7.2020)
    Museumskuratorin im Museum der Arbeit
    Wiesendamm 3 (Wirkungsstätte: Museum der Arbeit)
  • Louise Dulcken

    ( Louise Dulcken (auch Luise, Luisa, Marie-Louise Dulken), geb. David )
    (29.3.1811 Hamburg – 12.4.1850 London)
    Pianistin
    Verortung in Hamburg: als ihr Vater (lt. Stammtafel der Familie DAVID) könnte Michael Hirsch DAVID, Fürstl. Sächs. Hofagent, gewesen sein, wohnhaft: Poolstraße 376, oder DAVID, Salomon, Kaufmann, Große Michaelisstraße 116 (beides gefunden in Hamburger Adressbücher v. 1811)
  • Ida Eberhardt

    (2.6.1888 Dissen/Landkreis Osnabrück – 10.12.1974 Dissen)
    Reformpädagogin, in Opposition zum NS-Regime
    Braamkamp 38 (Wohnadresse 1952)
    Hindenburgstraße 81 (Wohnadresse später)
  • Karla Eckert

    ( Karla Pauline Eckert )
    (26.8.1908 Hamburg – 12.6.2002 Hamburg)
    Doyenne unter den deutschen Modejournalisten, Kunsthistorikerin
    Osdorfer Weg 21 (Wohnadresse)
    Wilhelmistraße 14 (Wohnadresse)
    Mittelweg 38: dpa (Wirkungsstätte)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756, Grab: W 16, 137
  • Alice Ekert-Rotholz

    ( Alice Maria Augusta Ekert-Rotholz, geb. Ekert )
    (5.9.1900 Hamburg – 17.6.1995 London)
    Schriftstellerin
    Hansastraße 45 (Wohnadresse)
  • Helga Elstner

    ( Helga Anneliese Christiane Elstner, geb. Kurz )
    (19.3.1924 Gelnhausen (Hessen) – 31.10.2012 Hamburg)
    Politikerin, Bürgerschaftspräsidentin, erste Frau, die in Hamburg Zweite Bürgermeisterin wurde
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
  • Charlotte Embden

    ( Charlotte Embden, geb. Heine )
    (18.10.1800 Hamburg – 14.10.1899 Hamburg)
    Schwester Heinrich Heines
    Esplanade 39 (Wohnadesse)
    Bestattet auf dem Jüdischen Friedhof Bornkampsweg, Grablage: 03-18
  • Emma Ender

    ( Emma Ender, geb. Behle )
    (2.8.1875 Frankfurt a. Main - 25.2.1954 Hamburg)
    Frauenrechtlerin des gemäßigten Flügels der bürgerlichen Frauenbewegung, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft (DVP)
    Armgartstraße 20 (Wohnadresse)
    Harvestehuder Weg 94, 1. Stock (Wohnadresse)
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
  • Toni Engel

    ( Toni Engel, geb. Blumenfeld )
    (27.6.1878 Berlin – 3.4.1971 Pittsburgh, Pennsylvania)
    Ärztin für Frauen und Kinder, erste Kassenärztin Hamburgs
    Rathausstraße 2 (1932) (Praxis)
    Neuer Wall 16/18 (Praxis)
    Moltkestraße 49 (Wohnadresse)
  • Helga Feddersen

    (14.3.1930 Hamburg – 24.11.1990 Hamburg)
    Schauspielerin, Autorin
    Deichstraße 39 (Wohnadresse)
    Namensgeberin für Helga-Feddersen-Twiete, benannt 2016 in Altona-Nord
  • Lore Feldberg-Eber

    ( Lore Feldberg-Eber, verheiratete Eber )
    (4.5.1895 Hamburg – 27.9.1966 London)
    Malerin
    Schenefelder Landstraße 5 in Dockenhuden bei Hamburg (Wohnadresse)
    Am Bismarckstein 2 (Wohnadresse)
    Mörikestraße 24 in Dockenhuden (Atelier)
    Glockengießerwall 23, Malschule für Damen (Ausbildung)
    Platz der Republik, Altonaer Museum (Werke)
  • Charlotte Fera

    ( Charlotte Fera, geb. Helmke )
    (24.10.1905 Bremen – 10.5.1998 Hamburg)
    Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft (CDU) 1957 bis 1993
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Bellevue 8 (Wohnadresse)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756, Grab: Pg 177
    Siehe auch: Hamburger Frauenkoalition
  • Marie Firgau

    (29.3.1845 Hamburg – 14.12.1935 Hamburg)
    Schulleiterin
    Sierichstraße 53 (Wirkungsstätte: Schule und Wohnadresse)
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
  • Helene Flörsheim

    (12.5.1880 Hamburg - deportiert nach Theresienstadt am 15.7.1942, weiterdeportiert nach Auschwitz, am 9.10.1944, ermordet)
    Lehrerin, „Fachlehrerin für schulunfähige Kinder“, „Privatlehrerin für deutsche Sprache für In- und Ausländer“
    Parkallee 15 (Wohnadresse, Wirkungsstätte), Stolperstein
  • Elisabeth Flügge

    (4.2.1895 Hamburg – 2.2.1983 ebd.)
    Schulleiterin, Gegnerin des NS-Regimes.
    Erikastraße 140 (Wohnadresse)
    Große Freiheit 63, Mädchenvolksschule (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für: Elisabeth-Flügge-Straße seit 2002
  • Frauenverein zur Unterstützung der deutsch-katholischen Gemeinde

    gegründet 1846
    Alsterarkaden 13 (Wohnung von Emilie Wüstenfeld), Anfänge der bürgerlichen Frauenbewegung in Hamburg
  • Freimaurerkrankenhaus

    Ursprünglich: Krankenhaus für weibliche erkrankte Dienstboten
    Dammtorwall 7 (Standort: 1795-1804)
  • Martha Freud

    ( Martha Freud, geb. Bernays )
    (26.7.1861 Hamburg – 2.11.1951 London)
    Ehefrau von Sigmund Freud und Mutter von sechs Kindern.
    Hütten 61 (Wohnadresse)
  • Felicia Froboese-Thiele

    ( Felicia Froboese-Thiele, geb. Thiele )
    (18.3.1890 Hamburg – 6.6.1971 Bad Segeberg)
    Ärztin, Psychotherapeutin
    Parkstraße 9 (Wohnadresse)
  • Paula Gans

    (9.5.1863 Hronow/Prag – 7.11.1941 einen Tag vor ihrer Deportation Suizid)
    Malerin
    Eppendorfer Baum Nr. 10 (Wohnadresse) Stolperstein vor dem Wohnhaus
    Heinrich-Barth-Straße 12 (Wohnadresse)
  • Julie Gayen

    ( Julie Gayen, geb. von Lenz )
    (28.8.1832 Hamburg – 29.11.1886 Altona-Ottensen)
    Ehefrau von Th. A. Gayen
    Nach ihr ist die Julienstraße in Hamburg Bahrenfeld seit 1898 benannt
  • Martha Glass

    ( Martha Glass, geb. Stern )
    (31.1.1878 Mönchen-Gladbach – 7.4.1959 New York)
    Opfer des Nationalsozialismus, deportiert ins KZ Theresienstadt.
    Modehaus Glass, Mönckebergstraße/Ecke Bergstraße
    Abteistraße (Wohnadresse)
    Stolperstein vor dem Kontorhaus Mönckebergstraße
  • Anni Glissmann

    ( Anni Glissmann, geb. Jakoby )
    (29.8.1900 Breslau – 15.9.1959 Villingen)
    Kunstgewerblerin, Grafikerin
    Brödermannsweg 47 (Wohnadresse)
    Anni-Glissmann-Weg (Groß Borstel, seit 2017)
  • Gertrud Goldschmidt

    ( Gertrud Luise Goldschmidt, auch Gertrudis – Pseudonym GEGO bzw. Gego )
    (1.8.1912 Hamburg – 1994 Caracas/Venezuela)
    Bildhauerin, Installationskünstlerin, Architektin und Zeichnerin
    Bogenstraße 23, Helene-Lange-Gymnsasium (vorm. Stadtschule)
    Rainvilleterrasse 4 (ehemalige Seefahrtsschule)
    Heilwigstraße 40 (Wohnadresse bei den Eltern)
  • Johanna Goldschmidt

    ( Johanna Goldschmidt, geb. Schwabe )
    (11.12.1806 Bremerlehe - 10.10.1884 Hamburg)
    Frauenrechtlerin, Schriftstellerin, Erzieherin
    Bundesstraße 41: Ehemals hier das Fröbel-Seminar. Ausbildung junger Kindergärtnerinnen und Sozialpädagoginnen. (Inschrift noch vorhanden) (Wirkungsstätte)
    Osterstraße 13 (Wohnadresse)
  • Nanny Goldschmidt

    ( Nanny Conradine Goldschmidt, geb. Gotendorf )
    (10.11.1854 New York - 16.02.1923 Hamburg)
    Vertreterin des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins (ADF)
    Heilwigstraße 37 (Wohnadresse)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756. Grab Y 21, 16-27, Grab nicht mehr vorhanden
  • Joanna Maria Gorwin

    (30.9.1922 Hermannstadt – 2.9.1993 Wien)
    Schauspielerin
    Deutsches Schauspielhaus, Kirchenallee (Wirkungsstätte)
  • Christiane Grund

    ( Christiane Eleonore Christel Grund, verh. Sengstack bzw. Sengstacke )
    (24.8.1783 Dresden – 27.5.1867 Bremen)
    Pianistin, Sängerin
    Im „Neuen Hamburger und Altonaer Adress-Buch auf das Jahr 1793“, S.78 ist
    Grund, Valentinskamp, Musicus, No. 182“ verzeichnet
    Gänsemarkt (Stadttheater )
    Große Bleichen 19 (Haus der „Gesellschaft „Harmonie“)
  • Fromet Gugenheim

    ( Fromet Gugenheim, verh. Mendelssohn )
    (6.10.1737 Hamburg – 5.3.1812 Altona)
    Hausfrau, Geschäftsfrau
    Königstraße, Jüdischer Friedhof Hamburg Altona (Begräbnisplatz)
  • Friederike Guhl

    ( Friederike Guhl, geb. Thomsen )
    (19.8.1910 Flensburg - 10.2.1997 Pelzerhaken)
    Stifterin
    Süderstraße 399: Tierheim des Hamburger Tierschutzvereins
    Stiftung Friederike Guhl
  • Margot Guilleaume

    (12.1.1910 Hamburg – 25.6.2004 Hamburg)
    Sopranistin, Opernsängerin, Hochschullehrerin
    Frauenthal 14, 1. Stock (Wohnadresse)
    Hamburgische Staatsoper, Dammtorstraße (Wirkungsstätte)
    Musikhochschule: Harvestehuder Weg (Wirkungsstätte)
    Bestattet auf dem Friedhof Aumühle, Grablage: R 99
  • Emma (Emmy) Guttmann

    ( Emma (Emmy) Guttmann, geb. Stavenhagen )
    (geb. 17.7.1873 in Hamburg - deportiert am 19.7.1942 nach Theresienstadt, weiterdeportiert nach Treblinka am 21.9.1942)
    Zimmervermieterin
    Sierichstraße 153 (Wohnadresse) Stolperstein
    Heilwigstraße 27 (Wirkungsstätte)
  • Helene Guttmann

    ( Helene Guttmann, geb. Goldberg )
    (24.8.1877 Pölitz – am 8.11.1941 deportiert nach Minsk, im KZ umgekommen, genaues Todesdatum unbekannt.)
    Jüdisches Opfer des Nationalsozialismus
    Veringstraße 47 (Wohnadresse), Stolperstein
    Bornstraße 18 (Wohnadresse) Stolperstein vor dem sogenannten Judenhaus
    Namensgeberin für: Guttmannring in Langenbek, benannt 1988 nach Helene, geb. Goldberg und Jacob (im Amtlichen Anzeiger: Jakob, im Jüdischen Gedenkbuch: Jacob) Guttmann, 19.2.1877 Stewnitz – am 8.11.1941 deportiert nach Minsk, im KZ umgekommen, genaues Todesdatum unbekannt)
  • Herta Haas

    ( Herta Haas, geb. Doctor )
    (11.10.1907 Frankfurt a. M. – 10.5.2007 Hamburg)
    Frauenrechtlerin, Gründungsmitglied von „Terre des Femmes“, setzte sich vehement gegen die Genitalverstümmelung ein
    Sierichstraße 164 (Wohnadresse)
    Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Grabstätte)
  • Hilde Hamann

    (26.2.1898 Breslau - 1.11.1987 London)
    Malerin, Keramikerin, Mitglied der Hamburgischen Sezession
    Lerchenfeld 3 (Wohnadresse)
  • Hamburger Rathaus

    Rathausmarkt
    Siehe auch unter: Altes Rathaus
    Siehe auch: Hamburgische Bürgerschaft
    Siehe auch: Senatorinnen
  • Hamburgische Bürgerschaft

    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt
    Siehe auch unter Frauenwahlrecht
    Siehe auch unter: Hamburger Frauenkoalition
    Siehe auch unter: Ausschuss für die Gleichstellung der Frau
  • Hamburgische Staatsoper

    Hamburgische Staatsoper in der NS-Zeit; Stolpersteine vor der Staatsoper; Geschlechterrollen auf der Opernbühne
    Stadttheater 1934 in „Hamburgische Staatsoper“ umbenannt, weitestgehend zerstört: 1943, Neubau 1953, Neubau des Betriebsgebäudes: 2005
    Dammtorstraße 28 (heute)
    Vorläuferinnen: Stadttheater; Comödienhaus; Gänsemarktoper
    Siehe auch: Elsa Bernstein
  • Anke Hartnagel

    (22.1.1942 - 17.04.2004)
    Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft 1993 - 1998
    MdB für Hamburg-Nord von 1998 - 2004
    Kurzer Kamp (Wohnadresse)
    Alsterdorfer Straße (Wohnadresse)
    Brombeerweg (Wohnadresse)
    Salomon-Heine-Weg (Wohnadresse)
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756, Grab: T 14-3
  • Hausfrauen im 18. Jahrhundert

    Willy-Brandt-Straße, früher Ost-West-Straße 47 (ehemals Gröninger Straße 22): historisches Bürgerhaus
  • Magda Heidtmann

    ( Magda Clara Christina Heidtmann )
    (8.1.1888 Rostock - 10.02.1970 Hamburg)
    Prokuristin, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft (DVP (Deutsche Volkspartei), 1928–1931)
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Ipernweg 19 (Wohnadresse)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Grablage: H 19-198 (abgelaufen 2009)
  • Heilige Maria, Schutzpatronin Hamburgs

    Schutzpatronin Hamburgs im Mittelalter
    Am Mariendom 1, St. Marien-Kirche (heute)
    Domplatz (ehemals)
    Siehe zur Marienverehrung auch unter: St. Marien Dom
    Siehe auch unter: Trostbrücke
    Siehe auch unter: Altes Rathaus
    Siehe auch unter: Kapelle Maria tom Schaare
    Siehe auch unter: Hamburger Rathaus
  • Heim für junge Mädchen

    Bleichenbrücke 12 (ehemals)
  • Betty Heine

    ( Betty Heine (Peira Heine, geb. van Geldern) )
    (27.11.1771 in Düsseldorf - 03.09.1859 in Hamburg)
    Mutter des Dichters Heinrich Heine
    Neuer Wall 28 (Wohnadresse)
    Dammtorstraße 20 (Wohnadresse)
    Jüdischer Friedhof an der Ilandkoppel Grab Nr. ZX 12
  • Heinrich und Caroline Köster Testament-Stiftung

    Amalie-Dietrich-Stieg 2 (Altenwohnheim)
    Kösterstraße, Eppendorf, seit 1901, benannt nach den dort liegenden Stiftswohnungen der Heinrich und Caroline Köster-Testament-Stiftung
  • Helene Hell

    ( Louise Johanna Helene Hell, geb. Lutteroth, gesch. von Legat )
    (19.05.1829 in Hamburg - 15.11.1904 in Hamburg)
    „Wilhelm und Helene Hell Stiftung“
    Harvestehuder Weg 21 (Wohnadresse)
    Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof Grab Nr. AA 10, 75-84
  • Sophie Friederike Hensel

    ( Sophie Friederike Hensel, geb. Spaarmann, in zweiter Ehe: Seyler )
    (23.5.1738 Dresden – 22.11.1789 Schleswig)
    Tragödin
    Gänsemarkt 66-69, Comödienhaus
  • Julie Herrmann

    ( Julie Herrmann (Juliane Caroline Louise Hermann, verh. Lutze) )
    (19.2.1823 Hamburg – 25.8.1889 Hamburg)
    Schauspielerin
    Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof: Althamburgischer Gedächtnisfriedhof Grabplatte „Thalia-Theater“
    Alstertor Thalia Theater (Wirkungsstätte)
  • Olga Herschel

    (15.3.1885 in Hamburg - Suizid am 17.11.1938 in Hamburg)
    Historikerin
    Oderfelder Straße 13 (Wohnadresse), Stolperstein
    Alte Rabenstraße 34 (Wohnadresse)
  • Hesse Park

    Oesterleystraße 20/Op’n Kamp
  • Helene Heyckendorf

    ( Helene Heyckendorf, geb. Bendixen )
    (15.11.1893 Hamburg – 21.4.1945 KZ Neuengamme)
    Widerstandskämpferin der Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe. Schneiderin.
    Susannenstraße 8 (Wohnadresse)
    Vereinsstraße 59 (Wohnadresse) Stolperstein
    Namensgeberin für: Helene-Heyckendorf-Kehre in Bergedorf seit 1987
  • Lida Gustava Heymann

    (15.3.1868 Hamburg – 31.7.1943 im Exil in Zürich)
    Frauenrechtlerin der radikalen bürgerlichen Frauenbewegung
    Theresienstieg 3 (Wohnadresse)
    Paulstraße 25, heute Europapassage (Wirkungsstätte, Erinnerungsstafel)
    Rathausstraße 9 (Wirkungsstätte)
    Bergstraße 7 (Wirkungsstätte)
    Sophienterrasse 11 (als Kind in der elterlichen Villa)
    Namensgeberin für: Heymannstraße
  • Frida Holländer

    (geb. 29.10.1889 in Hamburg, am 18.11.1941 deportiert nach Minsk)
    Gewerbeleherin
    Isestraße 69 (Wohnadresse) Stolperstein
    Große Theaterstraße 34/35 (Wirkungsstätte: private Kochschule mit Mittagstisch)
  • Magda Hoppstock-Huth

    ( Magdalene (Magda) Hoppstock-Huth, geb. Huth )
    (9.3.1881 Hamburg - 24.4.1959 Hamburg)
    Lehrerin, Gründerin der Hamburg Gruppe der {{Bio: Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF),:4446}} Mitglied (SPD) der Ernannten Hamburgischen Bürgerschaft Februar bis Oktober 1946 und der Ersten frei gewählten Bürgerschaft nach dem Ende des Nationalsozialismus, Oktober 1946 bis Oktober 1949
    Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756: Grab-Nr.: L 32, 419-421 bei Kapelle 10 (Grab)
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Armgartstraße 4 (Wohnadresse)
  • Maria Carolina to der Horst

    (15.12.1771 Hamburg – 19.2.1829 Hamburg)
    Unternehmerin
    Gröningerstraße 35 (Wirkungsstätte)
  • Margarethe E. Hudtwalcker

    ( Margarethe E. Hudtwalcker, später verh. Milow )
    (2.10.1748 Hamburg – 20.10.1794 Hamburg)
    Ehefrau und Mutter
    Katharinenstraße 83
  • Jeltheda Iderhoff

    ( Jeltheda Fraukina Lümmy Iderhoff, geb. Iderhoff, geschiedene Rasch )
    (25.09.1912 Emden/Ostfriesland – 15.08.1999 Bad Pyrmont)
    Kinounternehmerin und Immobilienbesitzerin; Gründerin ihrer ROXY-Filmtheaterkette in Hamburg
    I.1.) Bachstraße, ehemals Sebastian-Bach-Straße, von 1933 – 1945, Standort ehemaliges Olympia-Filmtheater; J. Iderhoff übernahm ab 1942 vertretungsweise die Geschäftsführung für den zur Wehrmacht eingezogenen Walter Schultrich (Qu. 1 + 2)
    I.2.) {{nolink: Alte Große Freiheit}} 39, Stern-Lichtspiele, ab 4.6.1942 Geschäftsführung und Eröffnung zusammen mit Walter Cartun; Adresse z.B. in Amtl. Fernsprechbuch Hamburg, 1950, Bd. II; S. 380

    II.) Die Roxy-Kinos chronologisch:
    1.) Eppendorfer Landstraße 41/43 dann 41 a; 1. Roxy-Filmtheater, eröffnet 1951 - 1967; Adresse sowie Kinodaten s. Quelle (3)
    2.) Fuhlsbüttler/Ecke Hufnerstraße, ab 1957: Fuhlsbüttler/Ecke Hellbrookstraße; 2. Roxy –Kino Barmbek von 1955 -1973, s. Quelle (4)
    3.) Osterstraße 109/113, 1956 -1968: Osterstr. 111; 3. Roxy-Kino Eimsbüttel, Kinodaten s. Quelle (5)
    4.) Carl-Petersen-Straße 53; 4. Roxy-Kino Hamm, 1957 -1964 (2 + 6)

    An der Alster 9, Hotel Pension Prem, und Mittelweg (Wohnadressen ab Sept. 1939; Qu. 8, S.4 = Selbstauskunft-Fragebogen)
    Hochallee 121 (Wohnadresse s. Qu. 8, S. 11)
    Nonnenstieg 5 und 17 (Wohnadresse Hs.-Nr. 5, gefunden in: Amtl. Fernsprechbuch, Hamburg 1960, Bd. I, S. 407 und Hs.-Nr. 17 ebd. 1968/69, S. 846)
  • Emma Isler

    ( Emma Isler, geb. Meyer )
    (3.11.1816 Dessau – 22.6.1886 Hamburg)
    Mitbegründerin der Hochschule für das weibliche Geschlecht
    Jungfernstieg 6 (Wohnadresse)
    Holländischer Brook 25 (Hochschule für das weibliche Geschlecht: Wirkungsstätte)
    Bestattet auf dem Jüdischen Friedhof Ilandkoppel, Grablage B 12, 72 und 73
  • Emma Israel

    (26.10.1898 – 21.2.1994 Hamburg)
    Malerin
    Hochallee 104 (Wohnadresse)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof (Fuhlsbüttler Straße 756). Ihr Grabstein steht heute im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof
  • Israelitische Töchterschule

    Karolinenstraße 35 (ehemals) heute: Gedenkstätte
  • Louise Japha

    (2.2.1826 Hamburg – 13.10.1910 Wiesbaden)
    Pianistin, Komponistin
    Drehbahn: Apollo-Saal (Wirkungsstätte)
    Katharinenstraße 17 (Wirkungsstätte)
  • Auguste Jauch

    ( Auguste Jauch, geb. Stubbe )
    (20.4.1822 Kiel – 4.1.1902 Hamburg)
    Wohltäterin
    Stadtdeich 9: Jauchsche Stiftung; „Heim für alte Männer“, zerstört 1943 (Wirkungsstätte)
    Bürgerweide: Auguste-Jauch-Stiftung, Stiftsgebäude, zerstört 1943
    An der Alster 14 (Wohnadresse)
    Horner Weg 9, Hammer Friedhof: Jauchsche Familiengruft
  • Emilie Jenisch

    ( Emilie (Emily) Auguste Jenisch )
    (12.12.1828 Hamburg – 24.4.1899 Hamburg)
    Stifterin der Anscharhöhe
    Neuer Jungfernstieg 19 (Wohnadresse)
    Tarpenbekstraße, Alten- und Pflegeheim Sankt Anscharhöhe (Wirkungsstätte)
    Bestattet Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756, Grab: AH 17, 1-8; AH 17, 1a-8a Mausoleum
  • Hertha Kahn

    (29.1.1901 Hamburg – 9.10.1957 Sao Paulo)
    Geigerin, Geigenlehrerin
    Isestraße 6 (Wohnadresse)
  • Erni Kaufmann

    ( Erni Kaufmann, geb. Handke )
    (3.6.1906 Witten a. d. Ruhr - 11.10.1957 Hamburg)
    Musikerin in Damenorchestern
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historischer Grabstein)
  • Katharina Kippenberg

    ( Katharina Kippenberg, geb. von Düring )
    (1.6.1876 Hamburg - 7.6.1947 Frankfurt a. M.)
    Förderin der deutschen Literatur, Herausgeberin, Lektorin, Mitarbeiterin des Insel-Verlages
    Johnsallee 10 (Wohnadresse als Kind bei ihren Eltern)
  • Astrid Kirchherr

    (20.5.1938 Hamburg – 12.5.2020 Hamburg)
    Fotografin, prägte den Stil der Beatles entscheidend mit
    Große Freiheit 36 (damalige Wirkungsstätte „Kaiserkeller“)
    Eimsbütteler Straße 45 a (Wohnadresse)
  • Clara Klabunde

    ( Clara Klabunde, geb. Genter )
    (30.12.1906 in Hamburg - 7.7.1994 in Hamburg)
    Erste Gerichtspräsidentin der Bundesrepublik Deutschland
    Schlankreye 21 (Wohnadresse)
    Hamburgisches Verfassungsgericht: Sievekingplatz 2;
    Landesarbeitsgericht: Osterbekstraße 96 (Wirkungsstätten)
    Ihr Grabstein steht im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
    Namensgeberin für: Klabundeweg. 1962 benannt nach ihrem Ehemann Erich Klabunde, 2001/2002 ergänzt um die ebenso bedeutende Ehefrau Clara Klabunde.
  • Katharina Klafsky

    ( Katharina Klafsky (gesch. Liebermann verw. Greve verh. Lohse) )
    (19.09.1855 in St. Johann/Ungarn - 22.09.1896 in Hamburg)
    Opernsängerin
    Klosterallee 10 (Wohnadresse)
    Stadttheater (Hamburgische Staatsoper) Dammtorstraße (Wirkungsstätte)
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Grabstein)
  • Sophie Kloerß

    ( Sophie Kloerß, geb. Kessler, Pseudonym Wilh. von der Mühle )
    (5.1.1866 Wandsbek - 31.1.1927 Hamburg)
    Wandsbeker Schriftstellerin
    Namensgeberin für: Sophie-Kloers-Weg in Hamburg Jenfeld seit 1938
  • Johanna Elisabeth Klopstock

    ( Johanna Elisabeth Klopstock, verwitwete von Winthem, geb. Dimpfel )
    (26.7.1747 Hamburg – 19.1.1821 Hamburg)
    Sängerin, Ehefrau von Friedrich Gottlieb Klopstock
    Christianskirche, Klopstockstraße (Begräbnisplatz)
  • Meta Klopstock

    ( Margareta (Meta) Klopstock, geb. Moller )
    (16.3.1728 Hamburg – 28.11.1758 Hamburg)
    Schriftstellerin, Ehefrau des Dichters Gottlieb Klopstock
    Friedhof der Christianskirche Hamburg Ottensen, Klopstockplatz: Grabstelle
    Namensgeberin für: Klopstockstraße, 1846 in Ottensen nach dem Dichter Friedrich Klopstock benannt. 2001 ergänzt um die ebenso bedeutende Ehefrau Meta Moller, verh. Klopstock
  • Friederike Klünder

    ( Friederike Klünder (Charlotte Friederike Amalie, auch: Friederika Amalia, geb. Grupen) )
    (28.1.1776 Neustadt am Rübenberge – 6.6.1848 Hamburg)
    Engagierte Wohltäterin; praktische christliche gesundheitliche Aufklärerin
    Oesterleystraße 22, ehemalige Klünder-Villa nach Modernisierung jetzt Hessehaus mit Bugenhagenschule im Hessepark
    Friederike-Klünder-Weg, Blankenese seit 2019
  • Elfriede Kneiphoff

    11.12.1900 Elbing – 26.12.1973 Hamburg
    Malerin
    Haynstraße 7 (Wohnadresse)
    Eppendorfer Landstraße 1 (letzte Wohnadresse)
    Bestattet auf dem Friedhof Ohlsdorf (Fuhlsbüttler Straße 756). Grabstelle aufgegeben, Grabstein abgeräumt. Erinnerungsstein im Garten der Frauen
  • Kommando zur besonderen Verwendung

    Große Bleichen 23 (ehemals)
  • Anna Marie Simon

    ( Anna Marie Simon geb. Seckel (Pseudonym: Mania Korff) )
    (25.6.1864 Walsrode - 14.4.1931 Hamburg)
    Schriftstellerin, Pseudonym: Mania Korff
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historischer Grabstein)
    Uhlenhorster Weg 30 (Wohnadresse)
    Beim Andreasbrunnen 8 (Wohnadresse)
  • Marion Krauthamer

    (18.4.1924 Harburg – deportiert von Hamburg nach Lodz am 25.10.1941)
    Opfer des Nationalsozialismus
    Wilsdorfer Straße 51 (Wohnadresse)
    Stolperstein vor dem Wohnhaus Wilstorfer Straße 51 (Harburg, Harburg)
    Marion-Krauthamer-Weg, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Marie Kroos

    (10.2.1863 Harburg - 11.6.1955 Hamburg)
    Stifterin, Frauenrechtlerin
    Blohmstraße 20 (Wohnadresse)
    Ehestorfer Weg 148 (Stift)
    Marie-Kroos-Stift: Altenheim
    Bestattet auf dem Harburger Friedhof, Grablage: 1117/19f, Bremer Straße 236
  • Hildegard Krüger

    (21.5.1909 Wandsbek – 5.4.1994 Marmagen/Kr. Euskirchen)
    Juristin, (Verwaltungs-)Richterin, Frauenrechtlerin
    Rothenbaumchaussee 33, Universität Hamburg, Juristische Fakultät (Studium)
    Mönckebergstraße 9 (Ecke Barkhof) – (Wirkungsstätte = von 1932 Sitz der Landesfilmstelle Nord und Niedersachsen, gegr. 1932, Ltg. Richard Adam, vgl. Anm. 4)
    – Nöpps 19 (ehemaliger Straßenname: Antonstraße 19 = Wohnadresse mit Eltern/1938: Vater Egon, Bevollmächtigter der Firma Egon Krüger & Co., gegr. 1927; Inh. Maddy Krüger geb. de Neuf; s. Anm. 1 +2)
  • Annelie Kümpers-Greve

    ( Dr. h.c. Annelie Kümpers-Greve, geb. Greve )
    (16.1.1946 Ellerau/Nähe Quickborn – 11.3.2017 Hamburg)
    Unternehmerin, Mäzenin, Ökumenikerin
    Van-der-Smissen-Straße 1 (Wirkungsstätte, Erste Vermögensverwaltung)
    Kritenbarg 18 (Wirkungsstätte, Geschäftsanschrift Forum Alstertal, Betreuungsservice & Veranstaltungszentrum)
    Holstenkamp 80/82, Mennonitenstraße 20, Friedhof und Kirche der Mennonitengemeinde (Wirkungsstätte und Grab)
    Große Freiheit 73/75 = Standort der alten Mennonitenkirche ( mennoniten-hh.de/index.php/k2/category-2/item/46-herzliche-einladung-zum-jubilaeum/46-herzliche-einladung-zum-jubilaeum)
    Bestattet auf dem Mennonitenfriedhof, Holstenkamp 80, Grablage: Feld 12, 590
  • Hilde von Lang

    ( Hilde von Lang, geb. Daniels )
    (12.10.1925 Hamburg - 3.4.2011 Hamburg)
    Mit-Herausgeberin und Verlegerin der Wochenzeitung DIE ZEIT, Aufsichtsrätin
    Speersort 1 Pressehaus „DIE ZEIT“ (Wirkungsstätte)
    Leinpfad 19 (Wohnadresse)
    Friedhof Reinbek: bestattet
  • Helene Lange

    (9.4.1848 Oldenburg – 13.5.1930 Berlin)
    Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft (DDP, 1919–1921)
    Scheffelstraße 80 (Wohnadresse)
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Bogenstraße 32: Helene-Lange-Gymnasium (Wirkungsstätte)
    Mittelweg 35a, Soziale Frauenschule/Sozialpädagogisches Institut (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für: Helene-Lange-Straße (seit 1950)
  • Magda Langhans

    ( Magda Langhans, geb. Kelm )
    (16.7.1903 in Hamburg - 17.1.1987 in Hamburg)
    Buchdruck-Anlegerin, Mitglied (KPD) in der ernannten Bürgerschaft, Februar bis Oktober 1946, in der ersten frei gewählten Hamburgischen Bürgerschaft nach dem Ende des Nationalsozialismus, Oktober 1946 bis Oktober 1949 und in der 2. Wahlperiode: Oktober 1949 bis November 1953
    Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756: Grab-Nr.: BN 73, 388 (Geschwister-Scholl-Stiftung)
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Lämmersieth 75 (Wohnadresse)
  • Agathe Lasch

    ( Prof. Dr. Agathe Lasch )
    (4.7.1879 Berlin - am 15.8.1942 deportiert nach Riga, am 18.8.1942 ermordet)
    Erste Lehrstuhlinhaberin an der Universität Hamburg, als Jüdin von den Nationalsozialisten deportiert und in den Tod getrieben
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
    Universität Hamburg, Germanisches Seminar, Von-Melle-Park 6 (Wirkungsstätte)
    Gustav-Leo-Straße 9 (Wohnadresse) Stolperstein
    Universitätshauptgebäude Edmund-Siemers-Allee 1 (Stolperstein)
    Namensgeberin für: Agathe-Lasch-Weg
  • Klara Laser

    ( Anna Clara (Klara) Laser, geb. Runkwitz )
    (11.3.1877 Penig/Sachsen - 26.3.1969 Harburg)
    Stille Helferin: nahm in der NS-Zeit 1942 einen jüdischen Waisenjungen auf
    Langenberg 12 in Appelbüttel (Wohnadresse)
    Bremer Straße 236, bestattet auf dem Neuen Harburger Friedhof, Grablage: K 1437. Die Grabstelle wurde 2013 aufgelassen
    Namensgeberin: Clara-Laser-Hof, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Emma Alessandra gen. Henriette Lazarus

    ( Dr. Emma Alessandra gen. Henriette Lazarus, geb. Schiff )
    (14.8.1834 Alexandrien – 13.9.1903 Hamburg)
    Salonnière
    Esplanade 37 (Wohnadresse)
  • Cilly Levisohn

    ( Cilly Levisohn, geb. Magnus )
    (31.12.1894 – Mai 1942)
    Opfer des NS-Regimes
    Gluckstraße 22-26 (Wohnadresse, Stolperstein)
    Namensgeberin: Levisohnweg, Barmbek-Süd, seit 2014, benannt nach der jüdischen Familie Levisohn; dem Vater Albert L. (17.3.1891–18.2.1942), Kaufmann, 1941 nach Lodz deportiert und 1942 dort verstorben; der Mutter Cilly L. (31.12.1894–Mai 1942) sowie dem Sohn Rolf L. (11.9.1920–Mai 1942), Schlosserlehrling; beide wurden mit dem Vater 1941 nach Lodz deportiert und 1942 in Chelmno ermordet
  • Susi Lewinsky

    ( Susi Lewinsky, geb. Traumann )
    (27.1.1911 Hamburg – 4.6.2004 San Francisco)
    Malerin, Lehrerin an der Israelitischen Töchterschule
    Karolinenstraße 36 (Israelitische Töchterschule: Wirkungsstätte)
  • Hilde Lion

    (14.5.1893 Hamburg – 8.4.1970 Hindhead/Surry Großbritannien)
    Soziologin, Gründerin einer Schule in England, Direktorin der Deutschen Akademie für soziale und pädagogische Frauenarbeit Berlin
    Sozialpädagogisches Institut/Soziale Frauenschule: Moorweidenstraße 24 (Wirkungsstätte)
  • Marie Anne Lippert

    ( Marie Anne Lippert, geb. Zacharias )
    (07.09.1854 - 18.06.1897)
    Gutsherrin und Stifterin
    Fontenay (Wohnadresse)
    Gut Hohenbuchen, Poppenbüttler Hauptstraße (Wohnadresse)
    Poppenbüttler Markt (Wirkungsstätte)
    Erholungsheim für weibliche Ladenangestellte und Telephonistinnen (Wirkungsstätte)
    Waisenhaus für zwölf Kinder bis zum 14. Lebensjahr, Poppenbüttler Hauptstraße 25 (Wirkungsstätte)
    Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756, Grab Nr. U 23, 21-35 / V 23, 17-25
  • Dorothea (Doris) Elisabeth Lütkens

    ( Dorothea (Doris) Elisabeth Lütkens geb. von Cossel )
    (25.12.1793 Jersbeck/Holstein – 10.5.1858 Hamburg)
    Malerin
    Alter Wandrahm 14 (Wohn- und Wirkungsstätte)
  • Elena Luksch-Makowsky

    ( Elena Luksch-Makowsky, geb. Makowsky )
    (14.11.1878 in St. Petersburg - 15.09.1967 in Hamburg)
    Russische Malerin und Bildhauerin
    Grasweg 38 II (Wohnadresse)
    Georg-Thielen-Gasse (Wohnadresse)
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (historischer Grabstein)
  • Mathilde Lutteroth

    ( Mathilde Lutteroth, geb. Lutteroth )
    (11.9.1850 Hamburg – 11.3.1940 Hamburg)
    Förderin der Mädchenhorte
    Johnsallee 24
  • Käthe Manasse

    ( Dr. Käthe Emilie Manasse, geb. Loewy )
    (7.12.1905 Berlin - 2.07.1994 Hamburg)
    Richterin
    Alsterterrasse 8 (Wohnadresse)
    Sievekingplatz 2, Hanseatisches Oberlandesgericht (Wirkungsstätte)
  • Martin-Brunn-Stift

    Frickestraße 24
  • Yvonne Mewes

    (22.02.1900 Karlsruhe - 6.1.1945 Frauenkonzentrationslager Ravensbrück)
    Lehrerin, leistete, ohne einer Widerstandsgruppe anzugehören, Widerstand
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historischer Grabstein)
    Meerweinstraße 1 (Wohnadresse) Stolperstein
    Wilhelm-Metzger-Straße, Heilwig Gymnasium (früher: Isestraße, Heilwigschule) (Wirkungsstätte) Stolperstein
    Curschmannstraße, Schule Curschmannstraße (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für: Yvonne-Mewes-Weg
  • Elise Meyer

    ( Dora, Susanne, Elise Meyer, geb. Kehr )
    (28.1.1907 Hamburg – 17.10.1989 Hamburg)
    Stifterin, Kunsthändlerin
    Neue ABC-Straße 7 (Wohnadresse)
    Alsterterrasse 5 (Wohnadresse)
    Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Grabstätte)
  • Antonie (Toni) Milberg

    (13.11.1854 Hamburg - 1.9.1908 Wildungen)
    Gründerin und Schulleiterin einer höheren Mädchenschule
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historischer Grabstein)
    Raboisen 53 (Milbergsche Kursuschule/Wirkungsstätte)
    Esplanade 3 (Milbergsche Kursusschule/Wirkungsstätte)
    Warburgstraße 17 (Milberg-Schule, Oberschule für Mädchen/Wirkungsstätte)
    Klopstockstraße 17 (Milberg-Schule, Oberschule für Mädchen/Wirkungsstätte)
  • Aracy Moebius de Carvalho

    (5.12.1908 Rio Negro - 3.3.2011 (nach einigen Quellen am 28.2.2011) Sao Paulo)
    Mitarbeiterin des brasilianischen Konsulats in Hamburg, Retterin verfolgter Jüdinnen und Juden in der NS-Zeit
    Glockengießerwall 2 (Konsulatsadresse 1937)
  • Vilma Mönckeberg-Kollmar

    ( Vilma Mönckeberg-Kollmar, geb. Pratl )
    (29.7.1892 Wien – 4.4.1985 Hamburg)
    Bundesvorsitzende der Deutschen Sektion der W.O.M.A.N., Schauspielerin, Rezitatorin.
    Breckwoldtstraße 7 (Wohnadresse)
    Goßlerstraße 22/24 (Wohnadresse)
    ABC-Straße 46/47 (Wirkungsstätte)
    Universität Hamburg (Wirkungsstätte)
    Bestattet auf dem Blankeneser Friedhof, Sülldorfer Kirchenweg 151. Grabstelle wurde bereits aufgelöst.
  • Helene Morewood

    (12.2.1802 Wandsbek - 11.9.1883 Wandsbek)
    Stifterin
    Schwester: Lydia Morewood
    Böhmestraße 20: Altenwohnstift
  • Lydia Morewood

    (25.12.1808 Wandsbek - 22.8.1904 Wandsbek)
    Stifterin. Tochter des Kaufmanns Joseph Morewood
    Schwester: Helene Morewood
    Böhmestraße 20: Altenwohnstift
    Namensgeberin für: Lydiastraße in Hamburg Wandsbek seit 1884
  • Erika Mühlbauer

    ( Dr. Erika Mühlbauer, geb. Schneider )
    (23.2.1937 Frankfurt a. M. – 22.5.2017 Hamburg)
    Langjährige Vorsitzende des Vorstands des Sozialdienstes katholischer Frauen Hamburg-Altona
    Bei der Johanniskirche 17 (Wirkungsstätte: Hier Sitz der Einrichtung JOHANNA – psychosoziale Unterstützung für Frauen und Kinder)
    Stiller Weg 28, Friedhof Groß-Flottbek (Grabstätte; Grablage LM-4A)
  • Margarethe Münch

    ( Margarethe Münch, geb. Wille )
    (12.4.1894 Hamburg - 13.1.1930 Hamburg)
    Gründerin und erste Leiterin der Hamburger Kinderpflegerinnenschule
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
    Kinderpflegerinnenschule
  • Wilhelmine Mutzenbecher

    ( Wilhelmina Mutzenbecher, geb. Hübbe )
    (26.10.1801 Hamburg - 05.06.1878 Hamburg)
    Stifterin, Gründerin der Martha Stiftung
    Hühnerposten 19 (Wohn- und Wirkungsstätte)
    Koppel 66a (Stiftsgebäude)
    Am Ohlendorffturm 20-22: Martha Stiftung/ Martha-Haus Zentrum für alte Menschen.
  • Toni O’Swald

    ( Toni O’Swald, geb. Haller )
    (18.6.1866 - 19.11.1949)
    Wohltäterin
    Rondeel 6 (Wohnadresse)
    Bestattet Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756, Grab: S.23.46
  • Magdalena Pauli

    ( Magdalena Pauli, geb. Poel )
    (23.2.1757 Archangelsk – 4.1.1825 Bückeburg)
    Philanthropin, Freundin des Kaufmanns und Sozialreformers Caspar Voght
    Baron-Voght-Straße, Jenischpark (Caspar Voghts Mustergut in Groß-Flottbek): Erinnerung an Magdalena Pauli. Für Magdalena Pauli ließ Voght den Jenischpark erbauen.
  • Magdalene Pauli

    ( Magdalene Pauli, geb. Melchers; Pseudonym: Marga Berck )
    (4.11.1875 Bremen – 5.8.1970 Hamburg)
    Schriftstellerin
    Adolphstraße 50 (Wohnadresse)
    Agnesstraße 52 (Wohnadresse)
    Bestattet in Bremen
  • Paulsenstiftschule

    Mädchenbildung
    Pumpen 37
    (siehe auch Portrait von Anna Wohlwill), langjährige Leiterin der Schule
    Siehe auch Portrait von Hanna Glinzer, Schulleiterin
    Siehe auch Portrait von Johanna Goldschmidt
  • Lieselotte Pongratz

    (24.12.1923 Harburg – 5.9.2011 Hamburg)
    Soziologin und Kriminologin
    Universität Hamburg: Allende-Platz 1 (Wirkungsstätte)
    Perthesweg 6 (Wohnadresse)
    Klein Flottbeker Weg 23 (Wohnadresse)
    Bestattet auf dem Friedhof Bernadottestraße, Grablage: anonym
  • Marianne Prell

    (20.7.1805 in Hamburg - 27.8.1877 in Hamburg)
    Erzieherin Hamburger Persönlichkeiten
    Althamburgischer Gedächtnisfriedhof: Grabplatte "Pädagogen"
    Holländische Reihe 19 (Wohnadresse)
    Kirchenallee 24 (Wirkungsstätte: Schuladresse)
  • Else Rauch

    ( Else Rauch, geb. Meyer )
    (28.6.1888 Lüneburg – am 25.10.1941 deportiert nach Lodz, am 10.5.1942 deportiert ins Vernichtungslager Chelmno, vergast)
    Jüdisches Opfer des Nationalsozialismus. Lehrerin
    Lutterothstraße 78, Grundschule (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für: Else-Rauch-Platz (seit 1995)
  • Erna Raupach-Petersen

    (11.11.1904 Flensburg – 21.11.1997 Flensburg)
    Schauspielerin
    Ohnsorg Theater, Große Bleichen 23/25 (Wirkungsstätte)
  • Anita Rée

    (09.02.1885 - 12.12.1933 in Kampen auf Sylt (Suizid))
    Malerin der Hamburger Sezession
    Alsterkamp 13 (Wohnadresse und Wirkungsstätte)
    Caspar-Voght-Straße in der ehemaligen Mädchenoberschule (heute Ballettzentrum) Wandgemälde von Anita Rée
    Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof: Althamburgischer Gedächtnisfriedhof
    Namensgeberin für: Anita-Ree-Straße
  • Frida Reimann

    (17.5.1899 Vilkomir/Litauen – 24.7.1996 Hamburg)
    Pflegerin Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft (KPD), in der Ernannten Bürgerschaft von Februar 1946 bis Oktober 1946, antisemitisch verfolgt
    Kleiberweg (Wohnadresse in der Nähe des Kleiberweges in einer Kleingartenkolonie)
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Bestattet: Grablage Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756: Geschwister-Scholl-Stiftung, Bo 73, 56
  • Christina Sophie Reimarus

    ( Christina Sophie Reimarus, geb. Hennings )
    (14.4.1742 Pinneberg – 30.9.1817 Hamburg)
    Mittelpunkt des „Theetisches“ im Hause Reimarus
    Fuhlentwiete 122 (Wohn- und Wirkungsadesse), heutige Adresse: Stadthausbrücke. Das Haus stand in ihrem unteren Abschnitt, auf der Höhe der Baubehörde.
    Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof Grab Nr. S 25, 1-10
  • Lola Rogge

    ( Lola Rogge (verh. Meyer-Rogge) )
    (20.3.1908 Altona - 13.1.1990 Hamburg)
    Tanzpädagogin, Choreographin und Tänzerin
    Ihr Grab befindet sich im Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
    Tesdorpfstraße 13 (Wirkungsstätte und Wohnadesse)
    Schwanenwik (heute Literaturhaus): Laban Schule (Wirkungsstätte)
    Hirschpark (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für: Lola-Rogge-Platz in der HafenCity seit 2013
  • Bernhardine Romberg

    ( Bernhardine Antoinette Katharina, verh. Hildebrand )
    (14.12.1803 Hamburg - 26.4.1878 Hamburg)
    Pianistin und Sängerin
    Rombergstraße, benannt 1889 in Eimsbüttel nach der Musikerfamilie Romberg
  • Marianne Ruaux

    ( Marianne Ruaux, später verehelichte Schindler („die schöne Marianne“) )
    (2.7.1802 Altona – 4.7.1882 Hamburg Eimsbüttel)
    Berühmte Hamburger Gastwirtin
    Gaststätte „Mariannenruh“, Eimsbütteler Marktplatz (Wirkungsstätte, 1824-1831), hier Gedenkstein
    Gaststätte, Doormannsweg (Wirkungsstätte)
    „Hotel de Prusse“, Große Theaterstraße (Wirkungsstätte nach 1846-1853)
    Gaststätte, Kleine Theaterstraße (Wirkungsstätte)
    Gaststätte, Hermannstraße (Wirkungsstätte)
    Gaststätte, Fruchtallee 32 (Wirkungsstätte)
    Bartelsstraße 105 (Wohnadresse, 1872-1874)
    Kleiner Schäferkamp 14 (letzte Wohnadresse)
    Namensgeberin für Mariannenruh-Platz, benannt 2016 in Altona-Nord
  • Emmy Ruben

    ( Emmy Ruben, geb. Geister )
    (7.2.1875 Hamburg - 4.6.1955 Hamburg)
    Mäzenin
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historischer Grabstein)
    Sierichstraße 132 (Wohnadresse)
    Namensgeberin für Emmi-Ruben-Weg, benannt 2016 im Bezirk Harburg, im Stadtteil Hausbruch
  • Emilie Rücker

    ( Emilie Rücker, geb. Jenisch )
    (22.12.1790 Hamburg – 15.6.1864 Hamburg)
    Stifterin, Reisetagebuchschreiberin
    Katharinenstraße 17 (Elternhaus)
    Fehlandtstraße 28 (Wohnadresse)
    Elbchaussee in Flotbek (Landwohnsitz)
  • Anna Rumland

    ( Anna Rumland, geb. Thürnagel )
    (27.9.1889 Tangermünde – 23.1.1960 Hamburg)
    Unternehmerin
    Hölderlinstraße 27 (Wohnadresse)
    Mönckebergstraße 11 „Rappolthaus“ (Wirkungsstätte: Büro)
  • Liselotte Schlachcis

    (geb. 23.3.1910, 1940–1942 Haft in Kopenhagen, Hamburg, Lübeck und Neumünster, von dort am 17.12.1942 deportiert nach Auschwitz)
    Widerstand gegen das NS-Regime
    Steilshooper Straße 177 (Wohnadresse)
    Wandsbeker Marktplatz 79/81 (Wohnadresse) Stolperstein
  • Ida Schmidt

    ( Ida Schmidt, geb. Schmidt )
    (26.5.1828 Hamburg - 23.11.1904 Wiesbaden)
    Stifterin
    Mittelweg 49 (Villa, Wohnadresse)
    Jenfelder Straße 100: Alida Schmidt-Stiftung: Therapeutische Gemeinschaft, sozialtherapeutisches Wohnheim für Drogenkranke
    Bürgerweide 19. Heute ein sozialtherapeutisches Wohnheim für junge Frauen
    Elsa-Brändström-Straße 25: Altenwohnungen
    Zikadenweg 32: Altenwohnungen
    Bürgerweide 21: Altenwohnanlage
    Hohnerredder 23: Alten- und Pflegeheim „Max Brauer Haus“
  • Amalie Cäcilie Schmilinsky

    ( Amalie Cäcilie Schmilinsky, geb. Tanner )
    (25.10.1833 Hamburg – 6.8.1916 Montreux)
    Stifterin
    Schmilinskystraße 49 (ehemals)
    Frahmstraße (aktuell)
    Schmilinskystraße, St. Georg, benannt 1899, nach dem Gründer des an dieser Straße gelegenen Schmilinskystiftes Carl Heinrich Schmilinsky (1818-1891)
    Ergänzt 2017 um seine Ehefrau Amalie Cäcilie Schmilinsky, geb. Tanner (1833-1916) (Das Sterbedatum 1915 wurde der Publikation von Gisela Jaacks: Gesichter und Persönlichkeiten, Hamburg 1992, S. 279 entnommen), die gemeinsam mit ihrem Gatten das Stift gründete. Damit wird erstmals nach knapp 120 Jahren ein Fehler korrigiert, der bei der damaligen Straßenbenennung entstanden war, weil damals nur Carl Heinrich S. als alleiniger Gründer des Stiftes gesehen wurde.
    Neuer Erläuterungstext: benannt nach Carl-Heinrich Sch. (1818-1891), Kaufmann, Gründer des an dieser Stelle gelegenen Schmilinskystiftes und dessen Ehefrau Amalie Cäcilie Sch. (1833-1916), Mitbegründerin des Schmilinskystiftes
  • Ursula Schneider

    ( Ursula Schneider, geb. Abel )
    (19.1.1943 - 21.8.2019 Hamburg)
    Kulturwissenschaftlerin
    Wiesendamm 3, Museum der Arbeit (Wirkungsstätte)
    Brennerstraße 79 (Mariannen-Paulinen Stift, Wohnadresse)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof; Fuhlsbüttler Straße 756, Grablage: Pa 5-367
  • Toni Schomburgk

    ( Sidonie Luise (Toni) Schomburgk, verh. Engelmann )
    (17.8.1847 Hamburg - 9.2.1895 Heiligenstadt)
    Schwester des Architekten Schomburgk (Lüders)
    Namensgeberin für: Tonistraße
  • Johanna Henriette Schopenhauer

    ( Johanna Henriette Schopenhauer, geb. Trosiener )
    (9.7.1766 Danzig – 16.4.1838 Jena)
    Schriftstellerin
    Tochter: Louise Adelheid gen. Adele Schopenhauer
    Neuer Wandrahm 92 (Wohnadresse)
    Namensgeberin für: Schopenhauerweg, 1945 benannt nach Arthur Schopenhauer. 2001/2002 ergänzt um die ebenso bedeutende Mutter Johanna Schopenhauer.
  • Adele Schopenhauer

    ( Louise Adelheid, gen. Adele Schopenhauer )
    (12.6.1797 Hamburg – 25.8.1849 Bonn)
    Schriftstellerin
    Mutter: Johanna Henriette Schopenhauer, geb. Trosiener
    Neuer Wandrahm 92 (Wohnadresse)
  • Amalie Schoppe

    ( Amalie Emma Sophie Katharina Schoppe, geb. Weise (Pseudonym Adalbert von Schonen) )
    (9.10.1791 Burg/Fehmarn – 25.9.1858 (laut Brockhaus) Shenectady/New York)
    Erzählerin, Redakteurin und Autorin von Frauenratgebern. Gönnerin Friedrich Hebbels
    Stadtdeich 25 (Wohnadresse)
    Namensgeberin für: Amalie-Schoppe-Weg (seit 1930)
  • Henriette Schröder

    ( Henriette Schröder, geb. von Schwartz )
    (7.6.1798 Hamburg – 5.1.1889 Hamburg)
    Stifterin
    Ecke Halbmondsweg/Elbchaussee (Wohnadresse)
    Schröderstiftstraße 34 (Altes Schröderstift)
  • Selma Schümann

    ( Selma Schümann, geb. Cohn )
    (9.5.1876 Hamburg - Freitod am 17.7.1942 Hamburg)
    Jungfernstieg 34 (Schümanns Austernkeller)
    Schlüterstraße 14 (Wohnadresse)
  • Johanna (Hannchen) Margaretha Sieveking

    ( Johanna (Hannchen) Margaretha Sieveking geb. Reimarus )
    (20.11.1760 in Hamburg - 12.06.1832 in Hamburg)
    Mittelpunkt des gesellschaftlichen Treffpunktes auf dem Sievekingschen Landsitz in Neumühlen
    Neuer Wall 149 (Wohnadresse)
    Elbchaussee 25 (Wohnadresse)
    Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof Grab Nr. AC S 26, 1-10 und Althamburgischer Gedächtnisfriedhof: Grabplatte „Herausragende Frauen“
  • Sophie-Döhner-Hube-Stift

    Hinrichsenstraße 35 (ehemals)
    Quellenweg 1-4 /Wurmsweg/Chateauneufstraße (Stiftsgebäude heute)
    Döhnerstraße, Hamm-Mitte, benannt 1904 nach August Friedrich Gustav Adolph Döhner (1814-1888), der von 1854 bis 1888 auf dem Gelände ansässig war
    2017 ergänzt um seine Ehefrau Sophie Döhner, geb. Hube (1817-1892), die das „Sophie-Döhner-Hube-Stift“ gründete.
    Neuer Erläuterungstext: benannt nach August Friedrich Gustav Adolph D. (1814-1888), der auf dem Gelände der Straße ansässig war, und dessen Ehefrau Sophie D., geb. Hube (1817-1892), Gründerin des „Sophie-Döhner-Hube-Stifts“
  • Soziale Frauenschule/Sozialpädagogisches Institut

    Moorweidenstraße 24 zwischen 1919-1927
    Mittelweg 35a ab 1927

    Siehe auch: Portrait Margaretha Treuge
  • Christina Lucie Spalding

    ( Christina Lucie Spalding, geb. Reuter )
    (14.9.1744 - 8.8.1804)
    Sie soll die Mutter des damaligen Patrons der Vorstadt St. Pauli, Senator Spalding und vermutlich die Namensgeberin für die Karolinenstraße in Hamburg St. Pauli (seit 1841) gewesen sein.
  • Bella Spanier

    (25.2.1884 in Burg-Lesum - am 25.10.1941 nach Lodz, am 10.5.1942 nach Chelmno deportiert und ermordet)
    Lehrerin, rassisch Verfolgte
    Rosenallee 11 (Schule: Wirkungsstätte, Stolperstein)
    Tegetthoffstraße 9 (Wohnadresse, Stolperstein)
  • Anna Sprüngli

    ( Theo(dora) Anna Sprüngli (Pseudonym: Anna Rüling; Th. Rüling) )
    (15.8.1880 Hamburg - 8.5.1953 Delmenhorst)
    eine der frühen Journalistinnen in Deutschland; erste bis heute bekannte Vortragsrednerin weltweit zum Thema Homosexualität und Frauenbewegung 1904 in Berlin; politische Aktivistin
    Eichenallee 29 (damalige Wohnadresse mit Eltern in Klein Flottbek, lt. Hamburger Adressbuch-Ausgaben zwischen 1885-1890)
    Große Bleichen 40: Redaktion „Hamburger Fremdenblatt“, heute ist im Broscheck-Kontorhaus ein Hotel (kurzfristig „Wirkungsstätte“ als freie Autorin kurz vor ihrem Abitur)
  • Marie Starke

    (1814 in Parchem - ?)
    radikale Linke, Mitglied der Freien Gemeinde
    Zeughausmarkt 14 (Wohnadresse)
    Alter Wall 70 (Wirkungsstätte)
  • Lola Stein

    ( Lola Stein (Pseudonym für Lola Stern oder Viola Mené; Familiennname: Rosenbaum) )
    (13.3.1885 Hamburg – 4.3.1959 London)
    (Unterhaltungs-)Schriftstellerin; Trivialromane
    Wohn- und Wirkungsstätte nicht zu ermitteln
    Hamburg-Wandsbek (Sitz des Verlages, der zwischen 1950 und 1960 ihre Romane herausbrachte)
  • Helma Steinbach

    ( Franziska Wilhelmine (Helma) Steinbach, geb. Steiner )
    (1.12.1847 Hamburg - 7.7.1918 Glünsing/Lauenburg)
    Gründungsmitglied der „Produktion“ (PRO), Gewerkschaftsfunktionärin
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
    Berliner Tor, Konsumgenossenschaft „Produktion“ (Wirkungsstätte)
    Schäferstraße 19 (Wohnadresse)
    Besenbinderhof: Gewerkschaftshaus (Wirkungsstätte)
    Helma-Steinbach-Weg 1 (Gedenktafel)
    Namensgeberin für: Helma-Steinbach-Weg
  • Gabriele Stock-Schmilinsky

    ( Gabriele Esther Augusta Stock-Schmilinsky, geb. von Bose )
    (31.8.1903 Hamburg - 19.7.1984 Hamburg)
    Malerin
    Karl-Jacob-Straße 23 (Wohnadresse)
    Am Krähenberg 34 (Wohnadresse)
    Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof, Grablage: P 25-4 (erhaltenswertes Grabmal)
  • Irma Stoss

    (2.1.1887 Valparaiso/Chile – 9.5.1975 Reinbek)
    Lehrerin, Schulleiterin
    Im Winkel 17 (Wohnadresse)
    Möörkenweg 18 (Wohnadresse in Hamburg-Bergedorf)
    Oberschule auf dem Lübeckertorfeld, heute: Klosterschule (Wirkungsstätte)
    Oberschule für Mädchen, Curschmannstraße (Wirkungsstätte)
  • Anna Eva Sussmann

    ( Anna Eva Sussmann (-Ludwig), geb. Bernheim )
    (17.10.1863 in Braunschweig - Suizid am 2.4.1942 in Hamburg)
    Redakteurin, Autorin, Übersetzerin
    Lenhartzstraße 10 (Wohnadresse) Stolperstein
  • Clara Sutor

    ( Dr. phil. Clara Emilie Marie Sutor )
    (2.3.1914 Hamburg – 29.1.2017 Hamburg)
    Gesellschafterin der Sutor Bank
    Ehrenvorsitzende der Stiftung Hanß und Catharina Goldenstede nebst Anna Willers Testament
    Vorstand der Sutor-Stiftung zur Förderung der Wissenschaft, der Architektur und Technik
    Güntherstraße 26 (Eintrag: Sutor, Max, Kfm. In: HHer Adressbuch 1914, Bd.II., S. 886 sowie Eintrag in Geburtsurkunde, vgl. freundliche Info v. Dirk C. Schoch v. 23.3.2017 an CG)
    Neubertstraße 29 (Wohnadresse der Großeltern mütterlicherseits; vgl. Eintrag: Theodor Wimmel & Leonhard, in: HHer Adressbuch 1914, Bd. II., S.975)
    Neubertstraße 43 (Eintrag für Max Heinrich, Haus Nr. 43, im Hamb. Adressbuch bzw. Amtl. Fernsprechbuch ab 1917 – 1943)
    Lemsahler Landstraße 169 (Adresse unter Vater „Max Heinrich“ nach 1945, z.B: in: Hamb. Adressbuch 1947, Bd. II, S. 385)
    Graumannsweg 13 und 47 (Schulbesuch des Realgymnasiums für Mädchen Mittell und Redlich, vgl. de.wikipedia.org/wiki/Margarethe_Mittell sowie Renate Hauschild-Thiessen: Mittell, Margarethe. In. Hamburgische Biografie, Bd.5, 2019, S.264-266)
    Alsterchaussee 13 (Wohnadresse bis schätzungsweise Anfang der 1980er Jahre, vgl. freundliche Info v. Dirk C. Schoch v. 23.3.2017 an CG; erster Eintrag in Hamburger Adressbuch 1952, Personen- und Firmenverzeichnis, B. II, S. 1275)
    Heimhuder Straße 55 (Sitz des Konsulats von Frankreich in Hamburg; Arbeitsplatz 1948 - 1977)
    Winterhuder Kai 17 (Letzte Wohnadresse)
    Bestattet auf dem Friedhof Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Straße 756, Grablage: M 24-71
  • Maria Syllm

    ( Maria Syllm, geb. Rosa Maria Feibes; verheiratete Syllm (siehe Fußnote Anmerkung) )
    (23.9.1891 Aachen - 15.9.1980 Madison/Wisconsin USA)
    Pianistin, Klavierpädagogin
    Kleine Johannisstraße 9, Loogestieg 17 (Wohnadressen)
    Harvestehuder Weg 91 (ehem. Sitz der Klavierakademie Hans Hermanns, dort am 3. März 1930 Staatlich anerkannter Abschluss als Klavierlehrerin, vgl. z.B. Hamb. Adressbuch 1925, Band II, S. 409; heute Adresse des Kindergartens der Hauptkirche St. Nicolai)
  • Ingeborg Syllm-Rapoport

    ( Prof. Dr. Dr. Ingeborg Syllm-Rapoport, geb. Syllm )
    (2.9.1912 Kribi, damalige Kolonie Deutsch-Kamerun - 23.3.2017 Berlin)
    (auch „Inge“ genannt; zur Beziehung des Familiennamens zum Namen „Sillem“ vgl. z.B. Werdegang des Hamburger Bürgermeister Garlieb Sillem = Garlev Syllm 1676 – 1732)
    Professorin für Kinderheilkunde/Pädiatrie (an der Kinderklinik der Charité in Ost-Berlin/DDR; von 1969-1973 Inhaberin des ersten Lehrstuhls für Neonatologie/ Neugeborenen-Medizin in Europa)
    Kleine Johannisstraße 9
    Loogestieg 17 (Wohnadressen der Eltern bzw. der Mutter)
    Martinistraße 52 – Hörsaal, Universitätskrankenhaus Hamburg
  • Käthe Tennigkeit

    ( Käthe Tennigkeit, geb. Schlichting )
    (2.4.1903 Hamburg - 20.4.1944 Gefängnis Hamburg-Fuhlsbüttel)
    Widerstandskämpferin
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
    Moschlauer Kamp 24 (Wohnadresse) Stolperstein
    Namensgeberin für: Tennigkeitweg, seit 1985
  • Ebba Tesdorpf

    (23.01.1851 in Hamburg - 22.02.1920 in Ahrweiler)
    Zeichnerin und Dokumentaristin Alt-Hamburgs
    Holzdamm 24 (Wohnadresse)
    Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof Althamburgischer Gedächtnisfriedhof: Grabplatte „Graphiker“
  • Ilse Tesdorpf-Edens

    (29.3.1892 Hamburg – 30.7.1966 Hamburg)
    Malerin, Impressionistin
    Rondeel 17 (Wohnadresse als Kind bei ihren Eltern)
    Övelgönne 33 und 34 sowie 76 (Wohnadressen von 1918-1931)
    Max-Brauer-Allee 88 (Wohnadresse 1931-1943)
    Rödingsmarkt 70 (Wohnadresse, 1943 ausgebombt)
    Wellingsbütteler Landstraße 166 (Wohnadresse von 1943-1950 bei Dr. med. Oscar Himpe nach der Ausbombung)
    Wellingsbütteler Landstraße 68 (Wohn- und Wirkungsstätte ab 1950)
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
  • Ilse Thouret

    ( Ilse Thouret, geb. Randad )
    (19.8.1897 Hamburg – 20.1.1969)
    Motorradrennfahrerin, Automobilrennfahrerin, Sportjournalistin
    Gellertstraße 18 (Wohnadresse als Kind bei ihren Eltern)
    Rondeel 17 (Wohnadresse in den 1920er-Jahren als verheiratete Frau)
  • Magda Thürey

    ( Magda Thürey, geb. Bär )
    (4.3.1899 in Hamburg - 17.7.1945 in Hamburg)
    Lehrerin, Politikerin (KPD), Mitglied der Bästlein-Jacob-Abshagen-Widerstandsgruppe
    Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof: Grab-Nr.: Bn 73, 93 (Geschwister-Scholl- Stiftung)
    Lutterothstraße 80: Volksschule (Wirkungsstätte)
    Methfesselstraße 28: Volksschule (Wirkungsstätte)
    Emilienstraße 30 (Wohnadresse und Wirkungsstätte) Stolperstein
    Kurt-Schill-Weg (Mahnmal)
    Namensgeberin für: Thüreyweg
  • Antonie Wilhelmine Traun

    ( Antonie Wilhelmine Traun, geb. Westphal )
    (6.12.1850 Hamburg - 28.10.1924 Hamburg)
    Gründerin des Vereins {{Bio: „Die Sozialen Hilfsgruppen“:4440}}; Mitbegründerin des {{Bio: „Bundes Hamburger Hausfrauen“:4437}} und des {{Bio: „Stadtbundes hamburgischer Frauenvereine“:3741}}
    Wahrscheinlich Heilwigstraße 3 (Wohnadresse)
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historischer Grabstein)
  • Anne-Marie Vogler

    (07.06.1892 in Altona - 30.05.1983 in Hamburg)
    Bildhauerin und Grafikerin
    Flottbeker Chaussee 159 (heute Elbchaussee) (Wohnadresse)
    Mittelweg 147 (Wirkungsstätte, Atelier und Wohnadresse)
    Grindelhochhäuser, Grindelallee (Wohnadesse)
    Ihr Grabstein steht im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756.
  • Charlotte Voss

    (18.5.1911 Wilmersdorf/Berlin – 22.6.1999 Hamburg)
    Malerin, Dozentin
    Glockengießerwall 23; Kunstschule Gerda {{nolink: Koppel,}} ab 1954: Schule für freie Malerei und Graphik (Wirkungsstätte)
    Armgartstraße: Fachhochschule Hamburg, Fachbereich Gestaltung (Wirkungsstätte)
    Julius-Vosseler-Straße 15 (Wohnadresse)
    Manshardtstraße 200 Öjendorfer Friedhof (Grabstätte)
  • Renate Wald

    ( Renate Wald, geb. Dederichs )
    (9.10.1942 Hamburg – 23.3.2011 Hamburg)
    Mäzenin
    Große Reichenstraße 14, Hubertus-Wald-Stiftung (Wirkungsstätte)
    Bellevue 26 (Villa von Hubertus Wald, bekannt als Villa Kramer)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 , Grab: P 11-15
  • Anna Warburg

    ( Anna Warburg, geb. Warburg, verh. Warburg )
    (27.12.1881 Stockholm – 8.6.1967 Kibbuz Nezer Sereni (Irsael))
    Pädagogin, bildete Kindergärtnerinnen im Fröbelseminar aus
    Fontenay 5 (Wohnadresse)
    Mittelweg 17 (Wohnadresse)
    Kösterbergstraße (Wohnadresse)
    Fröbelseminar: Bundesstraße (Wirkungsstätte)
  • Dr. Betty Warburg

    (geb. 27.9.1881 in Altona, im April 1943 aus den Niederlanden nach Sobibor deportiert)
    Ärztin
    Hochallee 5 (Wohnadresse, Wirkungsstätte (Praxis)), Stolperstein
    Königstraße 119 (Wohnadresse)
    Hagedornstraße 11 (Wohnadresse)
  • Anna Weinstein

    ( Anna Weinstein, geb. Neufeld )
    (3.5.1881 Harburg – deportiert nach Lodz am 25.10.1941, Todesdatum unbekannt)
    Opfer des Nationalsozialismus
    Schloßmühlendamm 16 (Wohnadresse)
    Stolperstein vor dem Wohnhaus Schloßmühlendamm 16 (Harburg, Harburg)
    Anna-Weinstein-Weg, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Edith Weiss-Mann

    ( Edith Weiss-Mann, geb. Weiss )
    (11.5.1885 Hamburg - 18.5.1951 Westfield/New Jersey, USA)
    Pianistin, Cembalistin, Klavierpädagogin und Musikkritikerin
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historischer Grabstein)
    Alte Rabenstraße 34 (Wohnadresse)
    Johnsallee 2 (Wohnadresse)
  • Dora Wenneker-Iven

    (9.10.1889 Altona – 25.6.1980 Hamburg)
    Landschaftsmalerin
    Baurs Park 26 (Wohnadresse)
    Bestattet auf dem Blankeneser Friedhof (Sülldorfer Kirchenweg 151) Grablage O 152
  • Lili Wertheimer

    ( Lili Wertheimer, geb. Reich )
    (21.6.1901 Neu Bidschow (heute: Novy Byzov) – 16.5.1945 KZ Bergen-Belsen)
    Zwangsarbeiterin, Opfer des Nationalsozialismus
    Frauenaußenlager Neugraben am Falkenbergsweg 62 (Unterkunft)
    Stolperstein am Falkenbergsweg 62 (Harburg, Neugraben-Fischbek)
    Lili Wertheimer-Weg, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Engel Christine Westphalen

    ( Engel Christine Westphalen, geb. von Axen )
    (8.12.1758 Hamburg – 10.5.1840 Hamburg)
    Schriftstellerin
    Große Reichenstraße 42 (Wohnadresse)
  • Amalie Weusthoff

    ( Amalie Weusthoff, geb. Kort )
    Frau des Kaufmanns Ludwig Weusthoff
    Namensgeberin für: Amalienstraße
  • Adele Will

    ( Adele Will, geb. Hessberger )
    (25.2.1903 in Antwerpen – 28.5.1997 in Hamburg)
    Kindergärtnerin mit Privat-Kindergarten in Hamburg-Eppendorf
    Im Winkel 21 (Wirkungsstätte)
    Ihr Grabstein steht im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
  • Eliza Wille

    ( Gundaline Elisabeth, genannt „Eliza“ Wille, geb. Sloman )
    (9. 3 1809 Itzehoe/Schleswig Holstein – 23.12.1893 Familienanwesen Mariafeld/ in Meilen/Kanton Zürich/Schweiz)
    Dichterin, Romanschriftstellerin
    General-Wille-Straße 165 (in der Schweiz)
    Slomanstieg und Slomanstraße, Hamburg-Veddel (2 + 5)
  • Agneta Willeken

    ( Agneta Willeken, geb. Radkens )
    (geb. vor 1500 - gest. vor 1562)
    Eine Frau verklagt den Senat
    Trostbrücke
  • Anna Willers

    ( Anna Willers, geb. Twestreng )
    (gest. ca. 1610)
    Stifterin
    Katharinenstraße (Wohnadresse)
  • Agnes Windeck

    ( Agnes Windeck, bürgerlich Agnes Sophie Albertine Windel )
    (27.3.1888 Hamburg – 28.9.1975 Berlin)
    Schauspielerin
    Deutsches Schauspielhaus, Kirchenallee (Wirkungsstätte)
  • Johanna Wolff

    ( (Caroline) Johanna Wolff, geb. Kielich )
    (30.1.1858 Tilsit/Ostpreußen, heute Sowetsk/Russland – 3.5.1943 Orselina/Loccarno, Tessin/Schweiz),
    Diakonisse, Rote-Kreuz-Krankenschwester, Schriftstellerin
    Adressen:
    – Alsterufer 17 (ehemals verm. Firmensitz des Handelshaus von Gustav Otto Wolff, Eintragung aus dem HHer Adressbuch von 1930 unter Wolff, Gustav F.M.; Sommerwohn.: Rissen)
    – Harvestehuder Weg 59 ((HHer Adressbuch 1900, Bd. III, 769)
    – Landhaus Wolff, Rissen(er Heide), Klövensteen; Haus „Moorfred“, Auenweg 34, in den 1930er Jahren umbenannt in Rüdigerau
  • Elsa Wolff-Essberger

    ( Elsa Wolff-Essberger, verw. Wolff, geb Schirmer )
    (17.8.1898 – 29.3.1977)
    Kunstsammlerin und Mäzenin
    Gärtnerstraße 84 (Wohnort in der Kindheit)
    Bismarckstraße 137 (Wohnort während der Jugendzeit)
    Badestraße 28 (Wohnadresse mit Jacob Wolff)
    Elbchaussee 547 (Wohnadresse mit J. T. Essberger in Blankenese im „Weißen Haus“)
    Bestattet auf dem Nienstedtener Friedhof, Nienstedtener Marktplatz 19a, Grablage: Abt. 16D, Nr. 81a-d
  • Zerline Würzburg

    ( Zerline Würzburg, verheiratete Gabillon )
    (18.8.1835 Güstrow – 30.4.1892 Meran)
    Schauspielerin
    Alstertor 2 Thalia Theater (Wirkungsstätte)
  • Emilie Wüstenfeld

    ( Emilie Wüstenfeld, geb. Capelle )
    (17.8.1817 in Hannover - 2.10.1874 in Hamm)
    Gründerin des Paulsenstiftes (siehe Paulsenstiftschule), der ersten Gewerbeschule für Mädchen und Frauen und des Vereins zur Förderung weiblicher Erwerbstätigkeit, Mitbegründerin des {{Bio: Frauen-Vereins zur Unterstützung der Armenpflege,:3761}} Mitbegründerin des {{Bio: Frauenvereins zur Unterstützung der deutsch-katholischen Gemeinde,:4441}} Mitbegründerin des Sozialen Vereins zur Ausgleichung konfessioneller Unterschiede

    Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof: Althamburgischer Gedächtnisfriedhof: Grabplatte "Herausragende Frauen"
    Holländischer Brook 15 (Wohnadresse)
    Alsterarkaden 13 (Wohnadresse)
    Holländischer Brook 25; Hochschule für das weibliche Geschlecht (Wirkungsstätte)
    Großer Burstah 16: erste deutsche Gewerbeschule für Mädchen (Wirkungsstätte)
    Siehe auch: Mädchenfortbildungsschule, Alsterdamm 9: heute Ballindamm
    Emilie Wüstenfeld Gymnasium, Bundesstraße 78
  • Hilde Wulff

    ( Hildegard (Hilde) Wulff )
    (7.1.1898 Dortmund - 23.7.1972 Hamburg)
    Begründerin und Leiterin des Volksdorfer Kinderheims „Im Erlenbusch“
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historischer Grabstein)
    Klosterwisch 8, Haus für Kinder und Jugendliche im Erlenbusch (Wirkungsstätte/Wohnadresse)
    Namensgeberin für: Hilde-Wulff-Weg, Jenfeld, benannt 2014
  • Marie Anna Zacharias

    ( Marie Anna Zacharias, geb. Langhans )
    (11.11.1828 in Hamburg - 15.02.1907 in Hamburg)
    Zeichnerin und Mitbegründerin der Gesellschaft Hamburgischer Kunstfreunde
    Mittelweg 48 (Wohnadresse)
    Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof Grab Nr. R 25, 27-56
  • Helga Zakrzewski

    (21.3.1930 Stettin – 8.2.1955 Hamburg)
    Kauffrau, Geschäftsführerin des Gondel-Filmtheaters in Hamburg

    Adressen:
    – Sierichstraße 97 (ehemalige Anschrift des Programmkinos „Gondel“ in Winterhude und Wohnadresse Februar bis August 1952)
    Adressen in Hamburg nach 1951, jeweils zur Untermiete:
    – Amandastraße 73 in Eimsbüttel (bei der Familie Linenkamp),
    – Ebertallee 12, bei einer Familie in Groß-Flottbek
    – Lesserstraße 52 in Wandsbek (bei der Familie Wolinski)
    – Sierichstraße 76, 1. Stock, bei Familie Dengel (letzte Wohnadresse ab August 1952)
    (alle Angaben aus Qu.1)
  • Zeichenschule für Mädchen

    Trostbrücke (Patriotische Gesellschaft)
 

Namen und Zeitepochen

Personensuche

  • (am besten nur Vor- ODER Nachname)

Historisch

 

Geografische Spuren

Meine Straße

Geografisch

 

Schlagworte und freie Suche

Thematische Suche

  • (z.B. Berufe, Gebäude, spezielle Ort)

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Datenbank Hamburger Frauenbiografien

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Frauen, die in Hamburg Spuren hinterlassen haben
(Datenbank Stand: August 2021) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

Hammonia

Hamburger Frauenbiografien-Datenbank

Erklärung zur Datenbank

Stand August 2021: 1257 Kurzprofile von Frauen und 434 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

Quiz

Ihre Mitarbeit ist gern gesehen

Haben Sie Anregungen, Neuigkeiten, Ergänzungen?
Sind Ihnen neue Namen begegnet, hüten Sie alte Briefe, Akten etc., dann nehmen Sie gerne Kontakt auf:
Dr. Rita Bake,
Rita.Bake@hamburg.de

Zuletzt eingetragene Namen

Januar 2021: Katherina Hanen, Ingeborg Hecht

Februar 2021: Anita Horz

März 2021: Gertrud Bing, Ilse Hirschbiegel, Hilde David, Aenne Bohne-Lucko, Hildegard Stromberger, Angela Bernhardt, Emilie Rücker, Adele Will, Dora und Claudine Staack, Andrea Karsten,
wesentlich aktualisiert: Zwangsarbeiterinnen für Valvo Radioröhrenfabrik und der Hamburger Batterie-Fabrik Otto Gross, Käthe Strutz

April 2021: Adeline Gräfin von Schimmelmann
wesentliche aktualisiert: Anna Andersch-Marcus; Tatiana Ahlers-Hestermann; Marie Anne Lippert; Marienkrankenhaus; Annemarie Marks-Rocke; Katharina Mayberg; Erna Mayer; Ottilie Metzger-Lattermann; Else Mögelin; Molckenbuhr'sche Stiftung für alte weibliche Dienstboten; Erna Mros; Nanny-Jonas Stift; Martha Naujoks; Anna Maria Pyrker; Charlotte Ida Popert; Adele Reiche; Minna Rist; Martha Rauert; Vierländerin Brunnen; Rosemarie Sacke; Sophie Albrecht, Ida Eberhardt

Mai 2021: Rosa Zinner

Juni 2021: Barbara Ossenkopp, Helga Schulz, Antonie Brandeis, Helga Mauersberger, Clara Stern

Juli 2021: Hildegard Cohen, Ingeborg Babatz, Ingeborg Danielsen, Inge Wulff, Eleonore Rudolph, Marianne Tidick

August 2021: Esther Bejarano, Gerda Zorn, Sara Susanne Pander, Christa Mulack, Jutta Rall-Niu, Antonia Hilke

Was erwartet Sie in der Frauenbiografie-Datenbank?

Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: 2695 Verkehrsflächen sind nach Männern und Jungen (8) benannt (darin enthalten: Roman-, Märchen- und Sagengestalten (72), frei gewählte männliche Vornamen (12) sowie nach Familien benannte Straßen (176). Letztere wurden zu den Männerstraßennamen zugezählt, weil hier in erster Linie die männlichen Familienangehörigen gemeint sind, die in vielen Fällen mit Namen genannt werden bzw. ihre Berufe aufgezählt werden).
Nur 446 Straßen sind nach Frauen und Mädchen (8) benannt (darin enthalten: Roman,- Märchen- und Sagengestalten (36), frei gewählte weibliche Vornamen (18) sowie nach Frauen und Männern benannte Straßen (46). Bei Letzteren handelt es sich in erster Linie um nachträglich nach Frauen mitbenannte Straßen, die ehemals nur nach den Nachnamen von bedeutenden männlichen Familienangehörigen benannt worden waren) (Stand: August 2021).

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen auch Orte, Einrichtungen, Vereine und Themen, die für Frauen von historischer Bedeutung waren und sind.

An dieser Datenbank wird kontinuierlich gearbeitet. Es werden laufend neue Namen und Rechercheergebnisse eingestellt.

Wie nutzen Sie die Datenbank?

  • Sie kennen den Namen einer Frau – und möchten mehr wissen?
    Dann geben Sie den Namen ein. Sie finden: Wohn- bzw. Wirkungsstätte und mehr oder weniger ausführlich biografische Daten, ggf. mit Hinweisen auf weitere Veröffentlichungen, Webseiten.
  • Sie möchten wissen, wer in einer bestimmten Straße oder einem bestimmten Stadtteil/Bezirk gewohnt hat? Dann geben Sie den Straßennamen ein oder wählen einen Stadtteil oder Bezirk aus.
  • Sie interessieren sich für bestimmte Themen, Berufsgruppen, Orte/Gebäude, Vereine oder Institutionen, die im Zusammenhang mit Frauen eine Rolle spielen? Dann nutzen Sie das Schlagwortregister, die freie Suche oder das Namens-/Sachregister.

Die einzelnen Frauen sind in der Regel mit einer Adresse verzeichnet – für ihre Wohnung bzw. ihren Wirkungsort. Mehrere Umzüge und Ortswechsel können in der Regel nicht recherchiert werden.

Achtung: Die Namen und Verläufe von Straßen haben sich oft verändert. Wer wissen möchte, wo bestimmte Hausnummern heute zu finden sind, muss alte Stadtpläne oder u. U. Grundbucheintragungen einsehen. Es gibt beim Statistikamt Nord einen alte Kartei der so genannten "Hausnummerhistorien", in der sich alte und neue Hausnummern gegenüberstehen. Bei Umnummerierungen von Hausnummern aber auch bei Umbenennungen von Straßennamen kann hier eine raschere Auskunft möglich sein, als über den Vergleich von alten und neuen Lageplänen (freundliche Auskunft von Jörg-Olaf Thießen Staatsarchiv Hamburg). Wer dann noch nicht weiter kommt, sollte sich an das Staatsarchiv wenden. Viele Stadtpläne sind bereits online einsehbar.

Verantwortlich für die Datenbank:

Dr. Rita Bake
stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg a. D.
Gründerin des Gartens der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Die Datenbank wurde von ihr zusammengestellt und wird laufend von ihr ergänzt und erweitert.
Diverse Frauenbiografien sind von verschiedenen Autorinnen und Autoren verfasst worden. Die Namen der Autorinnen und Autoren finden Sie jeweils am Ende ihrer Beiträge. Es gibt auch eine Rubrik: Autorinnen und Autoren, in der Sie deren biografische Angaben finden.

rechte spalte

 Teaserbild Kontakt

Ansprechpartnerin Kontakt

Haben Sie Anregungen, Neuigkeiten, Ergänzungen? Sind Ihnen neue Namen begegnet, hüten Sie alte Briefe, Akten etc., dann nehmen Sie gern Kontakt auf:
Dr. Rita Bake
rita.bake@hamburg.de

Themenübersicht auf hamburg.de

Service-Angebote im Überblick