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Frauenbios

Emily Ruete

( Emily Ruete (geb. Salme Prinzessin von Oman und Sansibar) )
(30.8.1844 Sansibar - 29.2.1924 Jena)
Zuwanderin – zwischen Integration und Ausgrenzung
Schöne Aussicht 29 (Wohnadresse)
Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
Ohlsdorfer Friedhof: Grab Nr. U 27, 78-89.
Emily-Ruete-Platz, Uhlenhorst seit 2019
Obwohl die Grabstätte von Emily Ruete auf dem Ohlsdorfer Friedhof noch besteht, wurde ihr im Garten der Frauen anlässlich des im Jahre 2007 europaweit begangenen „Jahres zur Chancengleichheit für alle“ ein Erinnerungsstein aufgestellt. Emily Ruete steht für die Antidiskriminierung von Zuwanderinnen und Zuwanderer.

Foto aus Annegret Nippa (Hrsg.): Emily Ruete geb. Prinzessin Salme von Oman und Sansibar. Leben im Sultanpalast. Memoiren aus dem 19. Jhd. Frankfurt a. M. 1989.
Geboren wurde Salme als Tochter von Sejjid Said, dem Imam von Mesket und Sultan von Oman und Sansibar, und von Dschilsidan, einer tscherkessischen Sklavin, die eine der 75 Nebenfrauen des Sultans war. Salmes Geburtshaus Bet il Mtoni ist der älteste Palast auf Sansibar, etwa 8 km von der Stadt Sansibar entfernt am Meer gelegen. Mit ihrer Mutter, einigen ihrer Halbgeschwister (sie hatte 36 Geschwister) und deren Müttern wohnte sie dort bis zu ihrem siebten Lebensjahr. Salme gehörte zu den jüngeren Kindern. Wie alle ihre Geschwister lernte auch sie mit fünf Jahren reiten, später durch einen ihrer wesentlich älteren Halbbrüder fechten und schießen; Kampfhähne interessierten sie mehr als beispielsweise Handarbeiten. Ganz besonders liebte sie das Feuerwerk. Schulunterricht erhielt sie mit ihren gleichaltrigen Geschwistern gemeinsam, wobei die Mädchen nur lesen, die Jungen hingegen auch schreiben lernten. Salme brachte sich das Schreiben auf eigene Faust bei und war später sehr froh darüber:
„Das musste selbstverständlich im Geheimen geschehen, da Frauen nie Unterricht im Schreiben erhalten und ihre etwaige Kenntnis desselben nicht sehen lassen dürfen. (...) Oh wie oft habe ich diesen Entschluss im Laufe der Zeit gesegnet, der es mir möglich gemacht hat, wenn auch mangelhaft, aber doch direkt mit meinen Getreuen in der fernen Heimat zu verkehren!“ [1]
Ab dem siebten Lebensjahr hatten die Mädchen in Salmes Heimat wesentlich weniger Freiheiten als ihre Brüder. Im Haus durften die Mädchen zwar am Tage noch von ihrem Vater, ihren Brüdern, den Eunuchen und männlichen Sklaven gesehen werden. Aber über Nacht wohnten selbst die beiden letzteren außerhalb des Frauenbereiches. In der Stadt bewegten sich die tief verschleierten Frauen nur in der morgendlichen Dämmerung oder abends nach Einbruch der Dunkelheit.
1856, als Salme zwölf Jahre alt war, starb ihr Vater auf der Rückreise von Oman nach Sansibar. Salme wurde für mündig erklärt und erhielt den ihr zustehenden Erbteil, der für Prinzessinnen nach dem Gesetz nur die Hälfte dessen betrug, was die Prinzen erbten.
Als ihre Mutter drei Jahre später starb, ließ sich Salme in Thronfolgestreitereien ihrer beiden ältesten Brüder verwickeln und beteiligte sich in Sansibar an einer Palastrevolution. Über ihre damalige Rolle schrieb sie: „Ich, das jüngste weibliche Mitglied der Verschwörung, wurde wegen meiner Schreibkunst gleichsam der Generalsekretär des Bundes und hatte die Korrespondenz mit den Häuptlingen zu übernehmen“ [1]. Außerdem sollte sie gemeinsam mit anderen Frauen „Bargasch aus seinem Hause befreien und damit der Verschwörung ihr Haupt zurückgeben“ [1]. Es gelang den Frauen zwar, den Prinzen zu befreien, indem sie ihn in Frauenkleider steckten und mit einem Schleier bedeckten, doch ein Bewacher bemerkte die Entführung, und so scheiterte die Verschwörung.
Weil sich Salme an der Verschwörung beteiligt hatte, wurde sie von Verwandten und Freunden gemieden, und so zog sie aus dem Stadtpalast auf eines ihrer drei Landgüter. Um sich dort frei bewegen zu können, ließ sie sofort ihren arabischen Verwalter versetzen: „Der arme Mensch wusste gar nicht mehr, was er anfangen sollte; jeden Augenblick musste er bald hierhin, bald dorthin entweichen, nur, nur damit er, der freie und gleichstehende Mann, uns Frauen nicht absichtlich zu sehen bekäme. Ich zog es deshalb vor, ihn auf eine andere Plantage zu versetzen, welche er bisher mit beaufsichtigt hatte, und übergab seine Stelle einem abessinischen Sklaven. (...) Nun durfte ich nach Herzenslust mich ergehen und umherreiten (...)“ [1].
Da alle ihre Plantagen im Landesinneren lagen, vermisste sie bald das Meer. So mietete sich Salme einen Landsitz unmittelbar am Meer. Dort, in Bububu, lebte sie geselliger und glücklicher. Und hier lernte sie auch ihren späteren Mann, den Hamburger Kaufmann Heinrich Ruete kennen, der in Sansibar als Agent der Firma Hansing & Co Geschäfte mit Nelken und Gewürzen machte. „Mein Haus lag unmittelbar neben dem seinigen; das flache Dach desselben lag unterhalb des meinen und von einem Fenster des oberen Stockwerks war ich oftmals Zeuge von fröhlichen Herrengesellschaften, die er, um mir die Art der europäischen Mahlzeiten zu zeigen, arrangiert hatte. Unsere Freundschaft, aus welcher sich mit der Zeit eine innige Liebe entwickelte, wurde bald in der Stadt bekannt und auch mein Bruder Madschid [der inzwischen Sultan war] erfuhr davon; eine Feindseligkeit seinerseits, oder gar eine Einkerkerung, von welcher man gefabelt hat, habe ich dieserhalb nicht zu erfahren gehabt“ [1].
Salme weist in ihren Memoiren deshalb so eindringlich auf die nicht erfolgte Einkerkerung hin, weil ihre Geschichte vor der Veröffentlichung ihrer Memoiren bereits als Klatschstory erschienen war. So fand sich 1871 in der Zeitschrift „Daheim - ein deutsches Familienblatt mit Illustrationen“ unter der Rubrik „Am Familientische“ die Geschichte aufgebauscht, dramatisiert und ausgeschmückt als „eine afrikanisch-europäische Liebesgeschichte“. Der Autor beschrieb das Geschehen hochdramatisch: „(...) die Prinzessin wird unsanft ergriffen, gefesselt und in ein einsam am Meeresstrande stehendes Haus eingekerkert, wo sie des strengen Richterspruches ihres Bruders harrt. (...) Die Matrosen landen, überfallen die arabischen Wachen und schlagen mit ihren Äxten die Hausthür ein. Ein lautes Hurrah! erklingt. Die Prinzessin ist frei.(...)“ [1].
Obwohl nicht einkerkert, hatte Salme durch ihre Liebe zu einem Fremden erhebliche Repressalien zu ertragen. Deshalb versuchte sie, ihre Heimat auf einem deutschen Schiff zu verlassen. Dies glückte erst beim zweiten Versuch im Herbst 1866. Damals war sie bereits schwanger.
Die Fahrt auf einem englischen Kriegsschiff ging zunächst nach Aden, wo Salme in dem Haus einer befreundeten spanischen Familie lebte, bis ihr Verlobter nachkam. Dort wurde auch ihr erstes Kind geboren und dort erhielt sie christlichen Religionsunterricht. Als ihr Mann endlich nachgekommen war , wurde sie auf den Namen Emily getauft und am gleichen Tag mit Heinrich Ruete getraut. Über Marseille reisten die beiden mit ihrem Kind 1867 nach Hamburg. Das Kind verstarb auf der Reise.
In Hamburg lebte das Paar in einem hochherrschaftlichen Haus an der Alster. Drei Kinder wurden noch geboren: Antonie (1868), Rudolph (1869) und Rosalie (1870).
Ihr jüngstes Kind war gerade drei Monate alt, als Heinrich Ruete beim Abspringen von der Pferdebahn hinfiel, überrollt wurde und starb. Emily, die in ihrer Heimat ein eigene Plantage und einen Haushalt mit vielen Sklaven geleitet hatte, wurde auf Grund der gültigen Ehegesetze, die keiner Frau die eigenständige Verwaltung des Erbes gestatteten, quasi für unmündig erklärt und erhielt zwei Vormünder.
Sie blieb als Witwe noch zwei Jahre in Hamburg. In dieser Zeit verlor sie einen beträchtlichen Teil ihres Erbes, durch, wie sie schreibt, fremde Schuld. Zudem waren mit ihrem Übertritt zum Christentum nach muslimischem Recht auch alle Ansprüche auf ihre heimische Erbschaft erloschen. Mit Arabischunterricht versuchte sie Geld zu verdienen, später dann mit der Veröffentlichung ihrer Memoiren. Sie hatte sie auf Deutsch verfasst, so perfekt beherrschte sie inzwischen die Sprache; außerdem erschienen sie auf englisch und verkauften sich offenbar gut. Schließlich erhielt Emily von Bismarck eine Leibrente. Von der Familie Ruete erfuhr Salme nur wenig Unterstützung.
1872 siedelte sie nach Dresden über, später folgten die Wohnorte Darmstadt, Rudolstadt, Berlin und Köln. Offenbar wohnte sie zumeist bei Freunden. Ihren Lebensabend verbrachte sie in Jena bei den Schwiegereltern einer ihrer beiden Töchter. Dort starb sie 1924. Ihr Schwager, Konsul Andreas Hermann Ruete, veranlasste ihre Beisetzung neben ihrem Mann auf dem Ohlsdorfer Friedhof.
Die Hoffnung, ihre Heimat wiederzusehen und sich mit ihrer Familie zu versöhnen, hat Emily nie aufgegeben. Als ihr Bruder Bargasch, der inzwischen Sultan von Sansibar geworden war, 1875 einen Staatsbesuch in London machte, erhoffte sie sich durch die Vermittlung englischer Diplomaten ein Gespräch mit ihrem Bruder. Doch die englische Regierung war nicht geneigt, als Vermittler aufzutreten, da man fürchtete, dass dies die Interessen englischer Kolonialpolitik stören würde. Stattdessen bot man ihr einen Handel an: Wenn sie sich ihrem Bruder weder mündlich noch schriftlich nähern würde, wäre die englische Regierung bereit, die finanzielle Zukunft ihrer Kinder zu sichern. Emily willigte ein. Doch wartete sie vergeblich auf die Einlösung des Versprechens von Seiten der englischen Regierung.
Diese wälzte ihre eingegangene Verpflichtung auf die deutsche Regierung ab und schrieb an Emily, da sie in Deutschland wohne und einen Deutschen geheiratet habe, solle sich die deutsche Regierung um ihre Interessen kümmern.
1885 gelang es Emily Ruete mit Hilfe des Auswärtigen Amtes, mit ihren drei Kindern auf einem deutschen Geschwader nach Sansibar zu reisen. Eineinhalb Monate dauerte die Reise. Am 12. August 1885 konnte sie endlich nach 19 Jahren ihre Heimatinsel betreten: „Abgesehen von den Gefühlen, welche mich seit dem Wiedersehen meiner Heimat bestürmt hatten, machte doch der Umstand, dass ich jetzt am hellen Tag von den Herren begleitet auf der Straße ging, was ich früher nur verschleiert und in der Nacht tun durfte, einen besonders eigentümlichen Eindruck auf mich. Von den beiden Gefühlen war dies das stärkere. Man sollte meinen, dass, nachdem ich 19 Jahre in Europa wohnte, ich über dergleichen hätte wegsehen können, das tat ich auch längst, aber in Sansibar wurde mir seit vielen Jahren zum ersten Male wieder recht klar bewusst, welche Wandlungen ich im Laufe der Zeit durchzumachen gehabt hatte“ [1].
Auch bei diesem zweiten Versuch, sich mit ihrem Bruder zu versöhnen, war die Prinzessin nur eine Schachfigur der Kolonialpolitik - nur diesmal der deutschen. Bismarck wollte die Unterschrift des Sultans unter den Schutzbrief des Deutschen Reiches für Verträge der „Gesellschaft für deutsche Kolonisation“ mit Häuptlingen im Hinterland Ostafrikas. Einen eventuellen militärischen Angriff - falls der Sultan nicht unterschreiben würde - hätte Bismarck damit gerechtfertigt, dass er versucht habe, die Rechte der deutschen Bürgerin Ruete durchzusetzen. Aber - der Sultan leistete die gewünschte Unterschrift, und damit waren die Belange Emily Ruetes für die Politik uninteressant geworden. Auf Befehl des Auswärtigen Amtes musste sie am 4. Oktober 1885 Sansibar verlassen.
1888 versuchte Emily erneut, ihren Bruder zu treffen und sich mit ihm auszusprechen. Damals erwog sie, Engländerin zu werden, umso leichter das Residenzrecht beim Sultan zu erwirken. Doch ob es die Absage des englischen Konsuls war; die die Reise verhinderte, oder ob sie ihren Kindern die Zerrissenheit, die eine Rückkehr nach Sansibar bedeutet hätte, ersparen wollte - die Übersiedlung nach Sansibar wurde niemals Wirklichkeit. Sie jedenfalls hat dem Gefühl ihrer Heimatlosigkeit auch damit zu begegnen versucht, ihre Erinnerungen aufzuschreiben: „Ich verließ meine Heimat als vollkommene Araberin und als gute Mohammedanerin und was bin ich heute? Eine schlechte Christin und etwas mehr als eine halbe Deutsche“ [1].
Text: Angelika F. Pfalz
Zitate:
1 Annegret Nippa (Hrsg): Emily Ruete geb. Prinzessin Salme von Oman und Sansibar, Leben im Sultanpalast. Memoiren aus dem 19. Jahrhundert. Frankfurt a. M. 1989.
Vgl.: Am Familientische - Eine afrikanisch-europäische Liebesgeschichte. In: Daheim - Ein deutsches Familienblatt mit Illustrationen. Jg. VII. No. 47. Leipzig 19. August 1871.
 

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Datenbank Hamburger Frauenbiografien

Frauen, die in Hamburg Spuren hinterlassen haben
(Datenbank Stand: November 2019) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

Hammonia

Hamburger Frauenbiografien-Datenbank

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Stand November 2019: 1123 Kurzprofile von Frauen und 389 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

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November 2019: Betty Heine, geb. Goldschmidt

Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: ca. 2526 Straßennamen sind nach Männern benannt, gegenüber 422, die nach Frauen benannt wurden. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Was erwartet Sie?

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen auch Orte, Einrichtungen, Vereine und Themen, die für Frauen von historischer Bedeutung waren und sind.

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Dr. Rita Bake
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