Symbol

Suche nach Namen, Straßen, Bezirken etc.

Frauenbios

Landeszentrale für politische Bildung Hamburg Suchergebnis - Datenbank Hamburger Frauenbiografien

  • Einträge 1-68 von 68
  • Lotte Labowsky

    ( Dr. Lotte Labowsky )
    (23. 4.1905 Hamburg – 28.7.1991 Oxford/England)
    Wissenschaftlerin, Philologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg (K.B.W.)
    Heilwigstraße (Wirkungsstätte)
    Agnesstraße 23 (Wohnadresse)
  • Susanne Lachmann

    (11.4.1888 Frankfurt a. M. – 25.6.1967 Elgin (Schottland))
    Geigern, Bratscherin, Geigenlehrerin
    Goernestraße 12 (Wohnadresse)
  • Annemarie Ladewig

    (5.6.1919 – 21.4.1945 KZ Neuengamme)
    Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus.
    Blumenstraße 32 (Wohnadressse) Stolperstein
    Namensgeberin für: Annemarie-Ladewig-Kehre (seit 1987)
  • Sophie Laeisz

    ( Sophie Laeisz geb. Knöhr )
    (30.6.1831 – 2.2.1912)
    Stifterin
    Harvestehuder Weg 8a (Wohnadresse)
    Trostbrücke 1 (Pudel-Figur auf dem Giebel)
    Johannes-Brahms-Platz 20: Laeiszhalle, erbaut: 1904-1908 von Martin Haller und Wilhelm Meerwein in neubarocken Stilformen. Finanziert durch ein Legat des Reeders Carl Heinrich Laeisz (1828–1901) und durch Stiftungen von seiner Witwe.
  • Elfriede Land

    (1934-1993)
    eine der ersten Busfahrerinnen in Deutsvchland
    Hamburger Hochbahn AG, Steinstraße 20 (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für: Elfriede-Land-Weg (benannt 2016 in Altona-Nord)
  • Landfrauenverband Hamburg e.V.

    Brennerhof 124 (heute)
    Rahlstedter Straße 30 (1950er-Jahre)
    Der Landfrauenverband Hamburg ist seit Jahrzehnten Mitglied des Landesfrauenrates Hamburg und wurde 1948 gegründet. Heute besteht er aus 12 Ortsvereinen mit rund 1500 Mitgliedern.
  • Elke Lang

    (29.10.1952 Wiesbaden – 12.1.1998 Hamburg)
    Schauspielerin
    Alstertor 2 Thalia Theater (Wirkungsstätte)
    Bestattet in Sienna auf Friedhof San Jusmé
  • Hilde von Lang (geb. Daniels)

    (12.10.1925 Hamburg - 3.4.2011 Hamburg)
    Mit-Herausgeberin und Verlegerin der Wochenzeitung DIE ZEIT, Aufsichtsrätin
    Speersort 1 Pressehaus „DIE ZEIT“ (Wirkungsstätte)
    Leinpfad 19 (Wohnadresse)
    Friedhof Reinbek: bestattet
  • Helene Lange

    (9.4.1848 Oldenburg – 13.5.1930 Berlin)
    Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft (DDP, 1919–1921)
    Scheffelstraße 80 (Wohnadresse)
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Bogenstraße 32: Helene-Lange-Gymnasium (Wirkungsstätte)
    Mittelweg 35a, sozialpäd. Institut, Soziale Frauenschule (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für: Helene-Lange-Straße (seit 1950)
  • Elisabeth Lange

    ( Elisabeth Lange, geb. Höppner )
    (7.7.1900 Detmold - 28.1.1944 KZ Fuhlsbüttel)
    Gegnerin des Nationalsozialismus
    Hoppenstedtstraße 76 (Wohnadresse) Stolperstein
    Jungfernstieg 50 (Treffpunkt des oppositionellen Kreises)
  • Catharina Lange

    ( Catharina (Käthe) Lange, geb. Freitag )
    (7.7.1900 – 2.9.1982)
    Hausfrau, Mitglied (FDP) der ersten frei gewählten Bürgerschaft nach dem Ende des Nationalsozialismus, Oktober 1946 bis Oktober 1949
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
  • Martha Langer

    ( Martha Langer, geb. Bretschneider )
    (6.8.1884 Altona - 5.7.1973 Hamburg)
    Hotelbesitzerin
    Kirchenallee 34-36 (Hotel Reichshof: Wirkungsstätte)
    Elbchaussee, Nienstedtener Friedhof (Grabstätte)
  • Magda Langhans

    ( Magda Langhans, geb. Kelm )
    (geb.: 16.7.1903 in Hamburg - gest.: 17.1.1987 in Hamburg)
    Buchdruck-Anlegerin, Mitglied (KPD) in der ernannten Bürgerschaft, Februar bis Oktober 1946, in der ersten frei gewählten Hamburgischen Bürgerschaft nach dem Ende des Nationalsozialismus, Oktober 1946 bis Oktober 1949 und in der 2. Wahlperiode: Oktober 1949 bis November 1953
    Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756: Grab-Nr.: BN 73, 388 (Geschwister-Scholl-Stiftung)
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Lämmersieth 75 (Wohnadresse)
  • Katharina Lanner

    ( Katharina (Käthi) Lanner )
    (14.9.1829 Wien - 15.11.1908 London)
    Ballettmeister und Solotänzerin
    Dammtorstraße 28: Stadttheater (Wirkungsstätte)
  • Agathe Lasch

    ( Prof. Dr. Agathe Lasch )
    (4.7.1879 Berlin - gest. nach dem 12.8.1942 an unbekanntem Ort)
    Erste Lehrstuhlinhaberin an der Universität Hamburg, als Jüdin von den Nationalsozialisten deportiert und in den Tod getrieben
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
    Universität Hamburg, Germanisches Seminar, Von-Melle-Park 6
    Gustav-Leo-Straße 9 (Wohnadresse) Stolperstein
    Namensgeberin für: Agathe-Lasch-Weg
  • Klara Laser

    ( Anna Clara (Klara) Laser, geb. Runkwitz )
    (11.3.1877 Penig/Sachsen - 26.3.1969 Harburg)
    Stille Helferin: nahm in der NS-Zeit 1942 einen jüdischen Waisenjungen auf
    Langenberg 12 in Appelbüttel (Wohnadresse)
    Bremer Straße 236, bestattet auf dem Neuen Harburger Friedhof, Grablage: K 1437. Die Grabstelle wurde 2013 aufgelassen
  • Käte Latzke

    (8.5.1899 Königsberg – 31.3.1945 KZ Ravensbrück)
    Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus. Stenotypistin.
    Namensgeberin für: Käte-Latzke-Weg
    Grindelhof 83, ehemals Grindelhofallee 18 (Wohnadresse)
  • Laura Caroline Beit, geb. Hahn

    (28.10.1824 Hamburg – 30.4.1918 Hamburg)
    Stifterin
    Mittelweg 163 (Wohnadresse)
  • Erna Lautrup-Wittmaack

    ( Erna Lautrup-Wittmaack (Lautrup-Breyer) )
    (17.09.1876 Hamburg - 11.12.1957 Hamburg)
    Bildhauerin
    Birkenau 24 (Künstlerhaus: Wirkungsstätte in den 20er-Jahren des 20. Jhds.)
    Immenhof 9 (Wohnadresse)
  • Mary Lavater-Sloman

    ( Mary Lavater-Sloman, geb. Sloman )
    (14.12.1891 Hamburg – 5.12.1980 Zürich)
    Schriftstellerin, Tochter des Reeders Friedrich Sloman
    Feldbrunnenstraße 30 (Wohnadresse als Kind bei ihren Eltern)
  • Dr. Emma Alessandra gen. Henriette Lazarus

    ( Dr. Emma Alessandra gen. Henriette Lazarus geb. Schiff )
    (14.8.1834 Alexandrien – 13.9.1903 Hamburg)
    Saloniere
    Esplanade 37 (Wohnadresse)
  • Caroline Lebrun

    ( Caroline Lebrun (geb. Steiger) )
    (28.04.1800 in Hamburg - 23.01.1886 in Hamburg) [1]
    Schauspielerin am Hamburger Stadttheater von 1803 bis 1851
    Stadttheater (Hamburgische Staatsoper) Dammtorstraße (Wirkungsstätte)
    Ohlsdorfer Friedhof Althamburgischer Gedächtnisfriedhof: Grabplatte „Stadttheater“
  • Lotte Lehmann

    (27.2.1888 Perleberg bei Berlin – 26.8.1976 Santa Barbara, Kalifornien)
    Sopranistin
    Hamburgische Staatsoper/Stadttheater Dammtorstraße 28 (Wirkungsstätte)
  • Lehrerinnenseminar

    Hohe Weide 16 (ehemals)
    An dieser Stelle wurde 1913/14 ein Lehrerinnenseminar errichtet. Heute hier: Staatl. Studienseminar.
  • Vilma Lehrmann-Amschler

    ( Vilma (Wilhelmine) Lehrmann-Amschler )
    (25.7.1910 Vrsac (Werschetz) – 232.12.1989 Wedel)
    Bildhauerin
    An der Aue 1 in Wedel (Wohnadresse)
    Bestattet auf dem Friedhof in Wedel, Grablage: WK 3, Nr. 2
  • Katharina Leipelt

    ( Dr. rer. nat. Katharina Leipelt )
    (28.5.1893 – 9.12.1943 KZ Fuhlsbüttel)
    Widerstand gegen das NS-Regime
    Jungfernstieg 50 (Treff des Widerstandskreises, Gedenktafel)
    Leipeltstraße, Wihelmsburg, benannt 1964, nach Hans Leipelt, Student, in Wilhelmsburg aufgewachsen, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Mitglied der Gruppe „Weiße Rose“, Opfer des Nationalsozialismus
    2017 ergänzt um seine Mutter Dr. rer. nat. Katharina Leipelt, geb, Baron (1893-1943), Opfer des Nationalsozialismus
    Neuer Erläuterungstext: benannt nach Hans L. (1921-1945), In Wilhelmsburg aufgewachsen, als Student Mitglied des Hamburger Zweiges der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, und dessen Mutter Katharina L. (1893-1943), Opfer des Nationalsozialismus
  • Friederike Leisching

    (12.8.1767 Kopenhagen – 8.9.1846 Kiel)
    Malerin und Zeichnerin, portraitierte den Dichter Matthias Claudius und seine Familie.
    Werke: Hamburg Museum, Holstenwall
  • Hedwig Leiser

    ( Hedwig Leiser geb. Goldberg )
    (27.11.1879 Straßburg - am 6.12.1941 deportiert nach Riga)
    Hansastraße 47 (Wohnadresse) Stolperstein
    Namensgeberin für: Leiserweg
  • Eva Leithäuser

    (14.8.1925 Berlin – 28.6.2018 Hamburg)
    Drehbahn 36, Justizbehörde Hamburg
    Juristin, Justizsenatorin
  • Leitstelle für die Gleichstellung der Frau

    Poststraße 11, im Gebäude der „Alten Post“, erste Adresse als Leitstelle, später andere Adressen, 1979 vom Hamburger Senat eingerichtet, 1992 zu einem Senatsamt erhoben, 2003 als Senatsamt aufgelöst, dann als Referat einer Behörde weitergeführt, ab 2009 als Arbeitsstelle Vielfalt, später als Abteilung in der Justizbehörde, ab 2015 als Stabsstelle für Gleichstellung und geschlechtliche Vielfalt in der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung geführt
    Siehe auch: Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen (ahf)
    Siehe auch: Neue Frauenbewegung
  • Elise Lensing

    ( Maria Dorothea Elisabeth (Elise) Lensing )
    (14.10.1804 Lenzen an der Elbe – 18.11.1854 Hamburg)
    Geliebte Friedrich Hebbels
    Lange Reihe 7 (Wohnadresse)
    Namensgeberin für: Elise-Lensing-Weg (seit 1948)
    Grabstein auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756, Grab: J 10, 241. Grab „im öffentlichen Interesse“
  • Liselotte Lenz

    ( Liselotte Lenz (geb. Liselotte Helene Lindau) )
    (4.8.1918 Hamburg – 5.2.2006 Hamburg)
    Malerin und Zeichnerin; Gattin von Siegfried Lenz (1926-2014)
    Isestraße 88 (Wohnadresse, erste gemeinsame Wohnung mit Siegfried Lenz , vgl. Quelle 1)
    Preußerstraße 4 (oder 6 ?), Othmarschen (Wohnadresse zusammen mit ihrem Mann Siegfried in Hamburg, seit 1963/64; seit Herbst 2017: Abriss genehmigt; auf dem Gelände sind Neubauten geplant, vgl. Quellen 10 +11)
    Stiller Weg 28, Ev. Friedhof Groß-Flottbek (Grablage: Quartier AA, Reihe 15, Nummer 4 = Gemeinschaftsgrab der Eheleute Liselotte und S. Lenz) (2)
  • Lotte Leonard

    ( Lotte Leonard, eigentlich Charlotte Levy )
    (3.12.1884 Hamburg – 2.5.1976 Tel Aviv)
    Konzertsängerin
  • Lesbenzentrum “LENE Lesbennest”

    Grindelallee 9, Treffen in der Evangelischen Studentengemeinde (ESG) (ehemals)
  • Philine Leudesdorff-Tormin

    ( Philine Leudesdorff-Tormin geb. Tormin )
    (1.12.1892 Düsseldorf - 19.4.1924 Hamburg)
    Schauspielerin
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historischer Grabstein)
    Alstertor: Thalia Theater (Wirkungsstätte)
  • Betty Levi

    ( Betty Levi, geb. Betra Lindenberger )
    (10.3.1882 Labiau - 11.7.1942 Deportation ins KZ Auschwitz, Todesdatum unbekannt)
    Altonaer Bürgerin jüdischen Glaubens. Opfer des Nationalsozialismus
    Rissener Landstraße 127 (Wohnadresse)
    Namensgeberin für: Betty-Levi-Passage
  • Hilda Levy-Hüneberg

    ( Hilda Levy-Hüneberg, geb. Hüneberg )
    (23.4.1906 Volkmarsen – 13.4.1984 Stockholm)
    Praktische Ärztin und Homöopathin, eine der ersten anthroposophisch orientierten Ärztinnen Deutschlands
    Maria-Louisen-Straße 50 (Praxis)
  • Susi Lewinsky geb. Traumann

    (27.1.1911 Hamburg – 4.6.2004 San Francisco)
    Malerin, Lehrerin an der Israelitischen Töchterschule
    Karolinenstraße 36 (Israelitische Töchterschule: Wirkungsstätte)
  • Liberale Frauen Hamburg e.V.

    Feldbrunnenstraße 8
    Sieh auch: Hamburger Frauenkoalition
  • Rahel Liebeschütz-Plaut

    ( Rahel Liebeschütz-Plaut, geb. Plaut )
    (21.6.1894 Leipzig – 22.12.1993 Rochester/Kent)
    erste Ärztin, die 1923 an der Medizinischen Fakultät des Krankenhauses Eppendorf in Hamburg habilitiert wurde und die dritte habilitierte Ärztin in Deutschland
    Universitätsklinikum Hamburg, Physiologisches Institut, Martinistraße 52 Gebäude N 30, Ecke Frickestraße/Schedestraße (Wirkungsstätte)
    Neue Rabenstraße 21 (Wohnadresse und Wirkungsstätte: eigene Ärztinnenpraxis)
    Schanzkamp 5 (Villa Plaut in Hamburg Dockenhuden, heute Gelände der Führungsakademie der Bundeswehr. Neben dieser Villa Haus von Hans und Rahel Liebeschütz. Beide Häuser stehen noch auf dem Gelände)
  • Ursula Lienert

    (25.11.1934 – 6.2.2018)
    Spezialistin für asiatische Kunst und Kultur
    Brahmsallee 13 (Wohnadresse)
    Steintorplatz (Museum für Kunst und Gewerbe, Wirkungsstätte)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof
  • Ruth Liepman

    ( Ruth Liepman geb. Lilienstein )
    (22.4.1909 Polch bei Koblenz – 29.5.2001 Zürich)
    Grand Dame unter den Literaturagentinnen/agenten
    Hallerstraße 5d (Wohnadresse)
  • Ingrid Liermann

    (18.4.1926 Hamburg - 11./12.6.2010 Hamburg)
    Unternehmerin, Gegnerin und Opfer des Nationalsozialismus
    Feuerbergstraße
    Budapester Straße 38 (Wirkungsstätte: IKA-Stuben)
  • Elisabeth von der Lieth

    (23.1.1918 Kulm – 16.12.2002 Hamburg)
    Lehrerin, Seminarleiterin (1965-1981) am staatlichen Studienseminar, Vorsitzende des Ausschusses für Mädchenbildung im Deutschen Lehrerverband; 2. Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes; Beteiligung an der Programmgestaltung der Hamburger Katholischen Akademie.
    Staatliches Studienseminar (heute: Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung): Felix-Dahn-Straße 3 (Wirkungsstätte)
  • Jenny Lind

    (6.10.1820 Stockholm – 2.11.1887 Winds Point/Malvern Wells)
    Sopranistin
    Dammtorstraße, Stadttheater (Wirkungsstätte)
  • Ilse Lind

    ( Ilse Bertha Marie Lind, geb. Terfloth )
    (7.04.1904 Hamburg - 30.04.1987 Jesteburg)
    Ehefrau des Besitzers Lind.
    Namensgeberin für: Ilsenweg
  • Hilde Lion

    (14.5.1893 Hamburg – 8.4.1970 Hindhead/Surry Großbritannien)
    Soziologin, Gründerin einer Schule in England, Direktorin der Deutschen Akademie für soziale und pädagogische Frauenarbeit Berlin
    Sozialpädagogisches Institut/Soziale Frauenschule: Moorweidenstraße 24 (Wirkungsstätte)
  • Marie Anne Lippert

    ( Marie Anne Lippert (geb. Zacharias) )
    (07.09.1854 - 18.06.1897)
    Gutsherrin und Stifterin
    Fontenay (Wohandresse)
    Gut Hohenbuchen, Poppenbüttler Hauptstraße (Wohnadresse)
    Poppenbüttler Markt (Wirkungsstätte)
    Erholungsheim für weibliche Ladenangestellte und Telephonistinnen (Wirkungsstätte)
    Waisenhaus für zwölf Kinder bis zum 14. Lebensjahr, Poppenbüttler Hauptstraße 25 (Wirkungsstätte)
    Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756, Grab Nr. U 23, 21-35 / V 23, 17-25
  • Senta Lissauer

    ( Senta Lissauer geb. Lippstadt )
    (geb. 7.12.1889 in Hamburg, am 25.10.1941 deportiert nach Lodz)
    Konzertpianistin, Klavierlehrerin
    Isestraße 85 (Wohnadresse) Stolperstein
  • Gertrud Lockmann

    ( Gertrud Lockmann (geb. Buschow) )
    (29.4.1895 Hamburg - 10.9.1962 Hamburg)
    Bürgerschaftsabgeordnete (SPD) der ersten frei gewählten Bürgerschaft nach dem Ende des Nationalsozialismus, Oktober 1946 bis Oktober 1949 und in der Wahlperiode 2 (WP 2), Oktober 1949 bis November 1953, ausgeschieden im Dezember 1950, sowie in der WP 4 von November 1957 bis November 1961; zweite Hamburger Sozialdemokratin im ersten Bundestag
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Sengelmannstraße 107 (Wohnadresse)
  • Isa Lohmann-Siems

    ( Dr. Isa Lohmann-Siems (geborene Siems) )
    (25.7.1924 Hamburg – 13.12.2002 Hamburg)
    Kunsthistorikerin, Leiterin des Ernst Barlach-Hauses, Galeristin, Stifterin der Isa-Lohmann-Siems-Stiftung
    Blankeneser Hauptstraße 80 (Sitz der Stiftung)
    Ernst Barlach Haus, Baron-Voght-Straße 50a (Wirkungsstätte)
    Bellmannstraße 14 (Wirkungsstätte)
  • Elfriede Lohse-Wächtler

    (geb. 4.12.1899 Dresden - gest. 31.7.1940 Pirna)
    Malerin; Opfer der Euthanasie
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
    Friedrichsberger Straße/Dehnhaide (Rosengarten)
    Namensgeberin für: Elfriede-Lohse-Wächtler-Weg
  • Erika Lorenz

    (20.3.1923 Hamburg – 2.8.2003 Hamburg)
    Romanistin und Hispanistin
    Universität Hamburg: Von-Melle-Park 6 (Wirkungsstätte)
    Flerrentwiete 97 (Wohnadresse)
    Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Grabstätte)
  • Susanne Lothar

    (15.11.1960 Hamburg – 21.7.2012 Berlin)
    Extrem-Schauspielerin
    Hochallee 36 (Wohnadresse)
    (Wohnadresse des Vaters Hanns Lothar im Amtl. Fernsprechbuch HH, 1960, Bd. 2, S. 516, im Geburtsjahr von Tochter Susanne)
    Deutsches Schauspielhaus, Kirchenallee; Thalia Theater, Am Alstertor (Wirkungsstätten)
  • Louisen Stift

    Hinrichsenstraße 31
  • Marie Lübbes

    ( Marie Caroline Lübbes )
    (14.06.1847 Altona - 1939 München)
    Malerin, Bildnisse und Stilleben
  • Conradine Lück

    (5.7.1885 Freienwalde - 24.8.1959 Hamburg)
    Leiterin des Fröbelseminars von 1930 bis 1948
    Bundesstraße 41: Ehemals hier das Fröbel-Seminar. Ausbildung junger Kindergärtnerinnen und Sozialpädagoginnen. (Inschrift noch vorhanden) (Wirkungsstätte)
    Osterstraße 13 (Wohnadresse)
  • Helene Lücke

    ( Olga Helene Lücke, geb. Becker )
    (19.4.1896 Hamburg - 14.3.1956 Hamburg)
    Helene Lücke Gedächtnis-Stiftung. Förderung der Altersfürsorge, Unterstützung bedürftiger Personen durch Zuwendungen an zwei Altenwohneinrichtungen.
    Willhöden 26 (Wohnadresse)
    Bestattet in Berlin
  • Madeleine Lüders

    ( Madeleine Agnes Elfriede Lüders )
    (4.12.1892 Hamburg – 13.2.1966 Hamburg)
    Schauspiellehrerin und Theaterleiterin
    Jungfernstieg 26–30 (Hamburger Hof) (Wirkungsstätte)
    Agnesstraße 28a (Wohnadresse und Wirkungsstätte)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
  • Anna Lühring

    (3.8.1796 Bremen – 25.8.1866 Hamburg)
    Lützower Jäger, Heldenmädchen
    Horner Landstraße (Wohnadresse)
    Namensgeberin für: Anna-Lühring-Weg (seit 1929)
    Bestattet auf dem ehemaligen Hammer Friedhof, Grablage: Lützower Jäger „Heldenmädchen“
  • Dorothea (Doris) Elisabeth Lütkens

    ( Dorothea (Doris) Elisabeth Lütkens geb. von Cossel )
    (25.12.1793 Jersbeck/Holstein – 10.5.1858 Hamburg)
    Malerin
    Alter Wandrahm 14 (Wohn- und Wirkungsstätte)
  • LuK (Lesben und Kirche)

    ( LuK (Lesben und Kirche) Nordelbien )
    Loogeplatz 14-16 Treffen im damaligen Haus der Frau/Offene Kirche, ehemaliges Frauenwerk Alt-Hamburg, heute: evangelische Familienbildung Eppendorf
  • Elena Luksch-Makowsky

    ( Elena Luksch-Makowsky (geb. Makowsky) )
    (14.11.1878 in St. Petersburg - 15.09.1967 in Hamburg)
    Russische Malerin und Bildhauerin
    Grasweg 38 II (Wohnadresse)
    Georg-Thielen-Gasse (Wohnadresse)
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (historischer Grabstein)
  • Mathilde Lutteroth

    ( Mathilde Lutteroth, geb. Lutteroth )
    (11.9.1850 Hamburg – 11.3.1940 Hamburg)
    Förderin der Mädchenhorte
    Johnsallee 24
  • Frieda Lux

    (8.1.1890 - 9.2.1953)
    Leiterin der Arbeiterwohlfahrt
    Namensgeberin für: Luxweg
  • Gisela L’Arronge

    ( Gisela L’Arronge geb. Griffel )
    (20.5.1925 – 13.8.2009)
    Dammtorstraße 13 (alte Nummerierung)
    Café L’Arronge (Standort: 1932–1972) (Wirkungsstätte)
    Isekai 21 (Wohnadresse)
    Ohlsdorfer Friedhof (Grabstätte)
 

Namen und Zeitepochen

Personensuche

  • (am besten nur Vor- ODER Nachname)

Historisch

 

Geografische Spuren

Meine Straße

Geografisch

 

Schlagworte und freie Suche

Thematische Suche

  • (z.B. Berufe, Gebäude, spezielle Ort)

Datenbank Hamburger Frauenbiografien

Symbol für keine Leichte Sprache verfügbar
Leichte Sprache
Symbol für keine Gebärdensprache verfügbar
Gebärdensprache
Vorlesen
Symbol für Drucken
Drucken
Artikel teilen

Frauen, die in Hamburg Spuren hinterlassen haben
(Datenbank Stand: Februar2020) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

Hammonia

Hamburger Frauenbiografien-Datenbank

Erklärung zur Datenbank

Stand Februar 2020: 1129 Kurzprofile von Frauen und 389 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

Ihre Mitarbeit ist gern gesehen

Haben Sie Anregungen, Neuigkeiten, Ergänzungen?
Sind Ihnen neue Namen begegnet, hüten Sie alte Briefe, Akten etc., dann nehmen Sie gerne Kontakt auf:
Dr. Rita Bake,
Rita.Bake@hamburg.de

Zuletzt eingetragene Namen

Januar 2020: Ursula Nölle, Christa Hoffmann-Riem, Angelika Mertens, Bertha Keyser

Februar 2020: Audrey Motaung, Semra Ertan

Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: ca. 2526 Straßennamen sind nach Männern benannt, gegenüber 422, die nach Frauen benannt wurden. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Was erwartet Sie?

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen auch Orte, Einrichtungen, Vereine und Themen, die für Frauen von historischer Bedeutung waren und sind.

An dieser Datenbank wird kontinuierlich gearbeitet. Es werden laufend neue Namen und Rechercheergebnisse eingestellt.

Wie nutzen Sie die Datenbank?

  • Sie kennen den Namen einer Frau – und möchten mehr wissen?
    Dann geben Sie den Namen ein. Sie finden: Wohn- bzw. Wirkungsstätte und mehr oder weniger ausführlich biografische Daten, ggf. mit Hinweisen auf weitere Veröffentlichungen, Webseiten.
  • Sie möchten wissen, wer in einer bestimmten Straße oder einem bestimmten Stadtteil/Bezirk gewohnt hat? Dann geben Sie den Straßennamen ein oder wählen einen Stadtteil oder Bezirk aus.
  • Sie interessieren sich für bestimmte Themen, Berufsgruppen, Orte/Gebäude, Vereine oder Institutionen, die im Zusammenhang mit Frauen eine Rolle spielen? Dann nutzen Sie das Schlagwortregister, die freie Suche oder das Namens-/Sachregister.

Die einzelnen Frauen sind in der Regel mit einer Adresse verzeichnet – für ihre Wohnung bzw. ihren Wirkungsort. Mehrere Umzüge und Ortswechsel können in der Regel nicht recherchiert werden.

Achtung: Die Namen und Verläufe von Straßen haben sich oft verändert. Wer wissen möchte, wo bestimmte Hausnummern heute zu finden sind, muss alte Stadtpläne oder u. U. Grundbucheintragungen einsehen. Es gibt beim Statistikamt Nord einen alte Kartei der so genannten "Hausnummerhistorien", in der sich alte und neue Hausnummern gegenüberstehen. Bei Umnummerierungen von Hausnummern aber auch bei Umbenennungen von Straßennamen kann hier eine raschere Auskunft möglich sein, als über den Vergleich von alten und neuen Lageplänen (freundliche Auskunft von Jörg-Olaf Thießen Staatsarchiv Hamburg). Wer dann noch nicht weiter kommt, sollte sich an das Staatsarchiv wenden. Viele Stadtpläne sind bereits online einsehbar.

Verantwortlich für die Datenbank:

Dr. Rita Bake
stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg a. D.
Gründerin des Gartens der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Die Datenbank wurde von ihr zusammengestellt und wird laufend von ihr ergänzt und erweitert.
Ein Teil der Frauenbiografien sind mit freundlicher Genehmigung von verschiedenen Autorinnen und Autoren verfasst worden. Die Namen der Autorinnen und Autoren finden Sie jeweils am Ende ihrer Beiträge. Es gibt auch eine Rubrik: Autorinnen und Autoren, in der Sie deren biografische Angaben finden.

Ich wünsche eine Übersetzung in:
Danke für Ihr Interesse!

rechte spalte

 Teaserbild Kontakt

Ansprechpartnerin Kontakt

Haben Sie Anregungen, Neuigkeiten, Ergänzungen? Sind Ihnen neue Namen begegnet, hüten Sie alte Briefe, Akten etc., dann nehmen Sie gern Kontakt auf:
Dr. Rita Bake
rita.bake@hamburg.de

Symbol

Service-Angebote im Überblick

Symbol

Freie und Hansestadt Hamburg