Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Knust 40 Jahre - und kein bisschen leise!

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Sind es tatsächlich schon 40 Jahre - oder gar 50? Auf jeden Fall hat der KNUST die Hamburger Musikgeschichte maßgeblich mitbeeinflusst. Wir blicken zurück und sagen "Happy Birthday"

Knust

Knust

Kontakt

Karte vergrößern

Öffnungszeiten

  • Fr.:13:00 - 20:00


Geburt und Flegeljahre

Je nach Alter, Wehmut und persönlicher Präferenz datiert jeder die Geburt des KNUST unterschiedlich. War es schon das Jazzhouse - eröffnet im August 1966 - von den Gebrüdern Christmann oder erst die offizielle Firmierung als KNUST unter Dieter Dombrowski - zehn Jahre später? Vielleicht ist das ja auch gar nicht soo wichtig. 

Prominenz auf der Bühne

In den Jahrzehnten des KNUST standen eine Reihe von Legenden auf der Bühne: REM (1984 an zwei Tagen), Heather Nova, Townes van Zandt, Underworld - und hier starteten auch Karrieren: Udo Lindenberg - damals noch Drummer - wurde hier von Klaus Doldinger (Passport) entdeckt (die Geschichte mit dem Tatort-Intro kennt Ihr ja bereits) und auch Torfrock war eigentlich als Mittelalter-Musik aufgetreten - aber die plattdeutschen Zugaben kamen am besten an. 

Die Legende der Engtanzfete... 

In seinem bisherigen Leben war der KNUST nicht gerade immer "gebuttert". Veränderungen beim Musikgeschmack, den Strukturen und der Location zwang den Geschäftsführer Karsten Schölermann (seit 1978) und seine Crew immer wieder etwas Neues auszuprobieren. Als die Konzerte zum Minusgeschäft wurden, erfand Karsten kurzerhand die "Engtanzfete" - sozusagen die Fortsetzung der Klassenparty an anderem Ort. Damit konnte der KNUST in den 70ern kurz vor der Insolvenz gerettet werden. Beim kompletten Programmneustart wurde aus der monatlichen Veranstaltung zunächst der einzige Programmpunkt - acht bis zehnmal im Monat. Insgesamt gab es 1370 Engtanzfeten! Eine Jubiläumsausgabe im Rahmen der Kopfhörerparty am 6. August 2016 erinnert liebevoll daran.

...und weitere Überlebungsstrategien

Der Metal Monday war ein weiterer Geistesblitz, der den KNUST als festen Anlaufpunkt einer Szene etablierte. Und die Übertragung von Fußballspielen. Zunächst wurde der Rasenplatz (heute: Lattenplatz) vor dem Eingang mit Kreide markiert - fertig war das symbolische Spielfeld. EM, WM und Auswärtsspielen des FC St. Pauli werden hier gemeinsam bejubelt - oder durchlitten. 

Neue Partyreihen und KNUST-TV

Musik spielt im Knust natürlich weiterhin die erste Geige - bei den Hamburger Küchensessions von Jens Pfeiffer, den Knust Accoustics auf dem Lattenplatz und der Fahrraddisko, bei dem der Strom aus den Waden der Zuschauer generiert wird. Und. Es gibt jetzt KNUST-TV - eine regelmäßig Reihe mit Konzertausschnitten und Interviews der auftretenden Künstler. Wir sind gespannt , was Klaus, Booker Dirk Matzke und die Crew demnächst auf uns loslassen werden.

Der Blick zurück nach vorn

Zehn Jahre gibt Karsten Schölermann dem Knust noch - mindestens. Aber länger nach vorn blicken, könnte man im Musikclub-Geschäft nicht. Aber beim KNUST wird auch zurückgeblickt. Seit 2015 wird mit den sogenannten „Jazzhouse-Wochenenden“ an den Vorgängerclub erinnert. Bei der Vorbereitung hierzu wurden über 40 Liveaufnahmen aus den späten 60er und frühen 70er Jahren im NDR-Archiv wiederentdeckt und dort ausgiebigen Sondersendungen ausgestrahlt. Auch die heutigen Konzerte werden wieder vom TV-Sender aufgezeichnet.

Weitere Informationen: Knust Hamburg

Themenübersicht auf hamburg.de

Karte





*Über die Einbindung dieses mit *Sternchen markierten Angebots erhalten wir beim Kauf möglicherweise eine Provision vom Händler. Die gekauften Produkte werden dadurch für Sie als Nutzerinnen und Nutzer nicht teurer.
Anzeige
Branchenbuch