Mund- und Nasenbedeckung

Mund- und Nasenbedeckung

Fragen und Antworten zum Thema Masken

  1. Warum muss ich eine Mund- und Nasenbedeckung tragen?
  2. Wann muss ich eine Mund- und Nasenbedeckung tragen?
  3. Müssen Kinder auch eine medizinische Maske tragen?
  4. Auf welchen öffentlichen Plätzen gilt die Maskenpflicht?
  5. Was sind medizinische Gesichtsmasken?
  6. Worauf muss man beim Gebrauch von medizinischen Gesichtsmasken (OP-Masken) achten?
  7. Muss ich die Abstandsregeln einhalten, auch wenn ich eine Mund- und Nasenbedeckung trage?
  8. Was für eine Mund- und Nasenbedeckung sollte ich tragen?
  9. Wer hat einen Anspruch auf die kostenlosen FFP2-Masken vom Bund?
  10. Was sollte ich beim Gebrauch von FFP2-Masken beachten?
  11. Kann ich eine FFP2-Maske mehrfach verwenden?
  12. Wann sollte ich keine Mund- und Nasenbedeckung oder Schutzmaske tragen?
  13. Darf ich auch einen Schal benutzen?
  14. Wie verträgt sich das Tragen einer Maske mit einem Vermummungsverbot?
  15. Wie weise ich nach, dass ich keine medizinische Maske tragen kann?
  16. Wie nehme ich die Mund-Nasen-Bedeckungen (Corona-Maske) aus Stoff richtig ab, bewahre sie auf und reinige sie?
  17. Müssen ich und mein Gegenüber eine Mund- und Nasenbedeckung tragen, wenn ich schwerhörig oder gehörlos bin und zur Kommunikation auf das Lippenlesen angewiesen bin?
  18. Müssen sehbehinderte Menschen, die auf eine Begleitung angewiesen sind, den gebotenen Abstand zur Begleitperson einhalten?
  19. Müssen Verkäufer im Einzelhandel oder auf Wochenmärkten eine Maske tragen?
  20. Muss ich als Kundin oder Kunde auf dem Wochenmarkt eine Maske tragen?
  21. Schädigt das Tragen von Masken die Gesundheit?
  22. Schädigt das Tragen einer Maske die psychische oder physische Gesundheit von Kindern?
  23. Stimmt es, dass Menschen durch das Tragen einer Maske gestorben sind?
  24. Stimmt es, dass das Tragen von Masken gar nichts bringt?

Warum muss ich eine Mund- und Nasenbedeckung tragen?


(Stand:  27. April 2020 16:00  Uhr)

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Leben soll dazu beitragen, die Ausbreitung von COVID-19 in der Bevölkerung zu verlangsamen und Risikogruppen vor Infektionen zu schützen. Durch eine solche nicht medizinische Maske sollen Tröpfchen, die beim Husten, Niesen oder Sprechen entstehen, abgefangen werden. So kann das Risiko, eine andere Person anzustecken, verringert werden (Fremdschutz). Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die COVID-19 haben, das ansteckende SARS-CoV-2 Virus schon ein bis drei Tage absondern können, bevor sie selbst Symptome entwickeln oder überhaupt Symptome während der Erkrankung bemerken.

Wann muss ich eine Mund- und Nasenbedeckung tragen?


(Stand:  18. Juni 2021 00:00  Uhr)

Überall dort, wo viele Menschen ohne Abstand sind, sollten Sie grundsätzlich eine Mund- und Nasenbedeckung tragen, unabhängig davon, ob es eine Pflicht gibt oder nicht. Wenn sie richtig getragen wird, hat eine FFP2-Maske die höchste Schutzwirkung. Medizinische Masken haben ebenfalls eine sehr hohe Schutzwirkung und sind in Hamburg in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens als Pflicht vorgeschrieben.

Medizinische Masken müssen getragen werden

  • im öffentlichen Personennahverkehr,
  • bei touristischen Stadtrundfahrten im Linien- und Gelegenheitsverkehr, Schiffs- und Hafenrundfahrten zu Wasser und an Land,
  • beim Friseur, 
  • bei der Fußpflege,
  • bei Gesundheitsbehandlungen,
  • beim Einkaufen (im Einzelhandel) und auf Wochenmärkten,
  • in gastronomischen Einrichtungen und im Einzelhandel - auch für das Personal. Die Maske darf nur am Platz abgenommen werden, wenn es zusätzliche Hygienemaßnahmen (zum Beispiel Plexiglasscheiben als Spuckschutz) gibt.
  • während Gottesdiensten, in Hotels, Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen, in Arbeits-, Dienst-, Betriebstätten und sonstigen räumlichen Bereichen, die der Berufsausübung dienen. Die Maske darf lediglich am Platz abgenommen werden, wenn es zusätzliche Hygienemaßnahmen gibt.
  • in öffentlichen Gebäuden der Stadt Hamburg mit Publikumsverkehr (Dienststellen, sonstige Einrichtungen). Die Maske darf lediglich während des Verweilens am eigenen Sitz- oder Arbeitsplatz abgenommen werden.
  • beim Betreten von geöffneten kulturellen Einrichtungen. Dazu zählen beispielsweise Bücherhallen und Gedenkstätten,
  • auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen, in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen sowie an sämtlichen sonstigen öffentlichen Orten, wo die anwesenden Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen nicht einhalten können,
  • in Prostitutionsstätten.

Achtung: 

  • Die Verpflichtung zum Tragen einer (medizinischen) Maske am Arbeitsplatz richtet sich nach den allgemeinen Arbeitsschutzvorschriften und -standards des Bundes in Verbindung mit der branchenspezifischen Konkretisierung des Unfallversicherungsträgers. Hierzu zählt unter anderem die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) vom 25. Juni 2021. Eine Maskenpflicht kann sich hiernach aus der von den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern individuell zu erstellenden Gefährdungsbeurteilung ergeben, die sich u.a. an der konkreten Tätigkeit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie dem aktuellen Infektionsgeschehen zu orientieren hat.

  • Die Maskenpflicht gilt nicht, wenn es für die Ausübung des Berufes beziehungsweise während der Dienstleistung erforderlich ist.

Hinweise zu medizinischen Masken finden Sie in unserer Übersicht über medizinische Masken. Es wird grundsätzlich empfohlen, FFP2-Masken zu benutzen.

Einfache Alltags- beziehungsweise Stoffmasken (Mund-Nasen-Bedeckung) sind in den oben genannten Bereichen nicht mehr gestattet. Auch Tücher oder über Mund und Nase gezogene Kleidungsstücke sind nicht mehr zulässig.
Soweit das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung oder einer medizinischen Maske in geschlossenen Räumen nicht vorgeschrieben ist, wird das Tragen einer solchen dringend empfohlen.

Personen, die vom Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung oder einer medizinischen Maske aus gesundheitlichen Gründen befreit sind, müssen dies mit einem ärztlichen Attest (Original) oder einem Schwerbehindertenausweis auf Nachfrage nachweisen können.

Für Kinder gilt: Kinder unter sieben Jahren sind von der Maskenpflicht befreit. An Orten, wo das Tragen einer medizinischen Maske vorgeschrieben ist, müssen Kinder ab dem vollendeten 14. Lebensjahr anstelle einer Mund-Nasen-Bedeckung eine medizinische Maske tragen. Das heißt, dass Kinder bis zu ihrem 14. Geburtstag eine Alltagsmaske tragen dürfen.

Hinweise zu Alltagsmasken:

Soweit das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung oder einer medizinischen Maske nicht vorgeschrieben ist, wird das Tragen einer solchen empfohlen.

Weiterhin gilt:

  • Die Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske gilt für sorgeberechtigte oder zur Aufsicht berechtigte Personen sowie für Personen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, auf Spielplätzen, wenn die anwesenden Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen nicht einhalten können.
  • Auf allen öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen, in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen gilt eine Maskenpflicht, wenn die anwesenden Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen nicht einhalten können.

Eine Übersicht, in welchen Fällen Sie eine Maske tragen müssen, finden Sie in unserer Auflistung "Maskenpflicht in Hamburg ab 18. Juni 2021"

Müssen Kinder auch eine medizinische Maske tragen?


(Stand:  22. Januar 2021 00:00  Uhr)

Kinder unter sieben Jahren sind von der Maskenpflicht befreit. An Orten, wo das Tragen einer medizinischen Maske vorgeschrieben ist, müssen Kinder ab dem vollendeten 14. Lebensjahr anstelle einer Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske) eine medizinische Maske tragen. Kinder bis einschließlich 13 Jahren dürfen also grundsätzlich eine Alltagsmaske tragen.

Als medizinische Maske gilt ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske) oder eine Schutzmaske mit technisch höherwertigem Schutzstandard, insbesondere FFP2. Informationen finden Sie in unserem Hinweistext "Medizinische Masken".

Auf welchen öffentlichen Plätzen gilt die Maskenpflicht?


(Stand:  18. Juni 2021 00:00  Uhr)

Eine generelle Maskenpflicht auf einigen Straßen und öffentlichen Plätzen gibt es seit 18. Juni 2021 nicht mehr. Allerdings gilt eine Maskenpflicht überall dort, wo die anwesenden Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander nicht einhalten können. Davon ausgenommen sind nur Personen, für die das Abstandsgebot nach § 3 Absatz 2 Satz 2 nicht gilt.

Die Polizei kann im Einzelfall auf öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen eine räumlich begrenzte Maskenpflicht nach § 8 anordnen, wenn dies aus Infektionsschutzgründen erforderlich ist; dies ist insbesondere der Fall, wenn das Abstandsgebot nicht eingehalten wird oder aufgrund der räumlichen Verhältnisse eine Einhaltung nicht möglich ist.

Eine Übersicht finden Sie in unserer Auflistung "Maskenpflicht in Hamburg ab 18. Juni 2021".

Was sind medizinische Gesichtsmasken?


(Stand:  25. Januar 2021 11:30  Uhr)

Bei medizinischen Gesichtsmasken oder auch OP-Masken genannt, handelt es sich um Medizinprodukte (Einmalprodukte), die normalerweise im Klinikalltag oder in Arztpraxen verwendet werden. Sie bestehen aus speziellen Kunststoffen, sind mehrschichtig aufgebaut, rechteckig mit Faltenwurf und auf der Vorderseite (Außenseite) meist grün oder blau. Sie haben Ohrschlaufen und Nasenbügel aus Draht oder Metallstreifen. Zudem haben sie klar definierte Filtereigenschaften. Medizinischen Gesichtsmasken schützen vor allem das Gegenüber vor abgegebenen infektiösen Tröpfchen des Mundschutzträgers. Allerdings können sie bei festem Sitz auch den Träger der Maske schützen. Sie können die Mund- und Nasenpartie des Trägers zudem vor einem direkten Auftreffen von ausgeatmeten Tröpfchen des Gegenübers schützen, sowie vor einer Erregerübertragung durch direkten Kontakt, beispielsweise mit kontaminierten Händen.

Medizinische Gesichtsmasken sind Medizinprodukte. An Medizinprodukte werden, anders als bei Alltagsmasken, besondere Ansprüche gestellt. Sie müssen daher den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und der europäischen Norm EN 14683:2019-10 genügen. Dafür müssen Hersteller ein erfolgreiches Nachweisverfahren (Konformitätsbewertungsverfahren) durchführen, um zu belegen, dass ihre Produkte allen gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Erst dann können Hersteller die medizinischen Masken mit dem CE-Kennzeichen versehen und sie in Europa frei vertreiben.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite Hinweise des BfArM zur Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen, medizinischen Gesichtsmasken sowie partikelfiltrierenden Halbmasken (FFP-Masken)

Worauf muss man beim Gebrauch von medizinischen Gesichtsmasken (OP-Masken) achten?


(Stand:  25. Januar 2021 11:30  Uhr)

  • Die Maske muss gut passen und über Mund, Nase und Wangen sitzen. Die Ränder der Maske sollten eng anliegen, damit möglichst wenig Luft an der Maske vorbei eingeatmet wird. Durch eine Anpassung der Länge der Ohrschlaufen (zum Beispiel Knoten) kann der Sitz verbessert werden.
  • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
  • Eine durchfeuchtete Maske sollte abgenommen und gewechselt werden.
  • Beim Abnehmen der Maske sollte diese möglichst nur an den Bändern der Maske angefasst werden.
  • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20 bis 30 Sekunden mit Seife).
Schaubild zur zur Nutzung medizinischer Masken


Muss ich die Abstandsregeln einhalten, auch wenn ich eine Mund- und Nasenbedeckung trage?


(Stand:  18. Januar 2021 12:00  Uhr)

Ja, unbedingt! Denn das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung aus Stoff ist nur eine zusätzliche Maßnahme, die das Risiko einer Ansteckung senken soll. Auch beim Tragen dieser nicht medizinischen Maske gelten nach wie vor die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum Eigen- und Fremdschutz: eine gute und regelmäßige Händehygiene, die Vermeidung des Hand-Gesichts-Kontaktes und das Einhalten der Husten- und Niesregeln (Husten und Niesen in die Ellenbogenbeuge, einmalige Nutzung eines Papiertaschentuches etc.). 

Bitte beachten Sie: Das Abstandhalten von mindestens 1,5 Meter zu anderen Personen ist an öffentlichen Orten unabhängig von einer Maskenpflicht verpflichtend.

Was für eine Mund- und Nasenbedeckung sollte ich tragen?


(Stand:  18. Juni 2021 00:00  Uhr)

In einigen öffentlichen Bereichen sind einfache Alltags- beziehungsweise Stoffmasken (Mund-Nasen-Bedeckung) nicht gestattet. So müssen zum Beispiel im Öffentlichen Nahverkehr oder beim Einkaufen und auf Wochenmärkten medizinische Masken (z.B. OP-Masken, FFP2-Masken) getragen werden. Schals, Tücher oder über Mund und Nase gezogene Kleidungsstücke sind nicht zulässig.

Auch Gesichtsvisiere sind keine Mund-Nasen-Bedeckung im Sinne der Verordnung. Wo eine Maskenpflicht verbindlich ist, sind Visiere nicht mehr erlaubt. Sie sind nur noch ausnahmsweise zulässig, wenn besondere Gründe vorliegen (zum Beispiel für Menschen mit Behinderungen). Siehe hierzu § 8 der Rechtsverordnung.

Informationen zu medizinischen Masken finden Sie unserem Hinweistext.

Wer hat einen Anspruch auf die kostenlosen FFP2-Masken vom Bund?


(Stand:  13. Januar 2021 19:00  Uhr)

Diesen Anspruch regelt die Verordnung zum Anspruch auf Schutzmasken zur Vermeidung einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 des Bundes – kurz Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung. Anspruch haben Personen über 60 Jahren oder mit bestimmten Vorerkrankungen, die Sie in der Verordnung unter §1 nachlesen können.

In einem ersten Schritt haben diese berechtigten Personen drei kostenlose FFP2-Schutzmasken in Apotheken erhalten. Seit dem 1. Januar 2021 sollen berechtigte Patienten in einem zweiten Schritt mit weiteren Masken versorgt werden. Alle Berechtigten erhalten zwei fälschungssichere Coupons für jeweils sechs Masken von ihren Krankenkassen oder ihrer privaten Krankenversicherung. Diese können sie in zwei klar definierten Zeiträumen im neuen Jahr ebenfalls in den Apotheken einlösen. Die Anspruchsberechtigten zahlen dann pro eingelöstem Coupon einen Eigenanteil von zwei Euro.

Was sollte ich beim Gebrauch von FFP2-Masken beachten?


(Stand:  13. Januar 2021 19:00  Uhr)

FFP2-Masken sind deutlich sicherer als Alltagsmasken. Sie senken die Gefahr für eine Ansteckung erheblich. Doch auch FFP2-Masken bieten keinen hundertprozentigen Schutz vor dem Coronavirus. Auch mit Maske sollte der empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 Metern zu anderen Menschen eingehalten werden.

Es gelten folgende Empfehlungen zum Umgang mit FFP2-Masken:

  • Die Hände sollten vor dem Anlegen der Maske gründlich mit Seife gewaschen oder mit Händedesinfektionsmittel desinfiziert werden.
  • Beim Anlegen der Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht berührt wird.
  • Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu verhindern.
  • Passen Sie den Metallbügel der Form Ihres Nasenrückens an.
  • Die Außenseite einer gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte diese während der Tragedauer möglichst nicht berührt werden.
  • Die Maske sollte so abgesetzt werden, dass hierdurch eine Kontamination vor allem der Innenseite bzw. des Gesichtes verhindert wird.
  • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich mit Seife gewaschen (mindestens 20-30 Sekunden) oder mit Händedesinfektionsmittel desinfiziert werden.
  • Nach durchgehender Tragedauer von 75 Minuten sollte die Maske abgelegt werden und eine Pause von mindestens 30 Minuten eingehalten werden.
  • Wenn sie unterwegs sind, sollte die Maske nach dem Abnehmen in einem eigens dafür vorgesehenen luftdichten Beutel oder geschlossenen Behältnis aufbewahrt werden. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um Schimmelbildung zu vermeiden.
  • In Ihrer Wohnung sollte die Maske in einem atmungsaktiven Beutel oder einem offenen Behältnis an einem trockenen kühlen Ort gelagert werden.
  • Wenn Sie unter dieser  Maske nur schwer atmen können, verwenden Sie bitte eine andere Maske.
  • Ersetzen Sie die Maske nach einer Gesamttragedauer von acht Stunden sowie wenn diese beschädigt, verschmutzt oder durchfeuchtet ist.
  • Die Maske darf nicht gereinigt, gewaschen oder zusammen mit anderen Personen verwendet werden.
  • Die Maske nicht im Schlaf verwenden.
  • Bei Personen mit Atemproblemen oder eingeschränkter Lungenfunktion empfiehlt sich vor der Verwendung eine Rücksprache mit einem Arzt.

Kann ich eine FFP2-Maske mehrfach verwenden?


(Stand:  25. Januar 2021 11:30  Uhr)

Grundsätzlich sind FFP-Masken vom Hersteller als Einmalprodukte und nicht zur Wiederverwendung vorgesehen. Es gibt aber Verfahren, die das Risiko einer Infektion bei der Wiederverwendung von FFP2-Masken im privaten Bereich deutlich reduzieren können. Diese wurden an der Fachhochschule Münster und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster untersucht. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite "Möglichkeiten und Grenzen der eigenverantwortlichen Wiederverwendung von FFP2-Masken für den Privatgebrauch".

Hinweis: Die im Informationsflyer der Fachhochschule Münster und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster beschriebenen Verfahren sind nach derzeitigem Kenntnisstand dazu geeignet, das Infektionsrisiko bei einer Wiederverwendung von FFP2-Masken im Privatgebrauch deutlich zu reduzieren. Gleichwohl ist darauf hinzuweisen, dass die im Flyer vorgestellten Verfahren keine Garantie für einen sicheren Infektionsschutz bieten können und entsprechende Masken, sofern möglich, auch im Privatgebrauch immer nur nach den Vorgaben des Herstellers angewendet werden sollten. Bitte beachten Sie auch, dass FFP2-Masken nicht in der Mikrowelle, der Wasch- oder Spülmaschine oder mit UV-Licht aufbereitet werden sollen.

Wann sollte ich keine Mund- und Nasenbedeckung oder Schutzmaske tragen?


(Stand:  27. April 2020 00:00  Uhr)

Trägerinnen und Träger sollten bei der ersten Verwendung prüfen, ob der Stoff der Mund- und Nasenbedeckung genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern. Falls während des Tragens der Bedeckung oder Maske Atembeklemmungen oder Unwohlsein auftreten, sollte diese umgehend entfernt werden.

Darf ich auch einen Schal benutzen?


(Stand:  22. Januar 2021 12:00  Uhr)

Nein. Das Tragen eines Schals als Mund- und Nasenbedeckung ist nicht mehr erlaubt. Ab 22. Januar sind auch Tücher oder über Mund und Nase gezogene Kleidungsstücke nicht mehr zulässig.

Wie verträgt sich das Tragen einer Maske mit einem Vermummungsverbot?


(Stand:  18. Juni 2021 00:00  Uhr)

Wie die Innenbehörde mitteilt, besteht kein allgemeines Vermummungsverbot. In bestimmten Bereichen gibt es jedoch das Gebot, die eigene Identität preiszugeben, so zum Beispiel bei Versammlungen. Das Vermummungsverbot nach dem Versammlungsrecht gilt weiterhin uneingeschränkt, sodass in diesem Zusammenhang immer eine Einzelfallprüfung vor Ort erfolgen muss.

Bei Versammlung in geschlossenen Räumen gilt für alle Personen eine medizinische Maskenpflicht nach § 8 der Rechtsverordnung. Diese darf nur während des dauerhaften Verweilens auf Sitzplätzen abgelegt werden. Bei Ansprachen und Vorträgen dürfen die jeweils sprechenden Personen ihre Maske ablegen.

Siehe hierzu § 10 der Rechtsverordnung.

Wie weise ich nach, dass ich keine medizinische Maske tragen kann?


(Stand:  12. Februar 2021 00:00  Uhr)

Personen, die vom Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung oder einer medizinischen Maske aus gesundheitlichen Gründen befreit sind, müssen das mit einem ärztlichen Attest (Original) oder einem Schwerbehindertenausweis auf Nachfrage nachweisen können.

Wie nehme ich die Mund-Nasen-Bedeckungen (Corona-Maske) aus Stoff richtig ab, bewahre sie auf und reinige sie?


(Stand:  27. April 2020 00:00  Uhr)

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise beim Umgang mit Ihrer Mund- und Nasenbedeckung:

  • Absetzen: Fassen Sie zum Absetzen an die Schlaufen oder dem Bindeband der Mund-Nasen-Bedeckung, um diese abzusetzen. Fassen Sie nicht auf die Vorderseite der Maske , da diese nach dem Tragen potentiell erregerhaltig ist. Nach dem Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20 bis 30 Sekunden mit Seife).
  • Aufbewahrung: Die Maske sollte nach dem Abnehmen in einem Beutel oder ähnlichem verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um Geruchs- und Schimmelbildung zu vermeiden. 
  • Reinigung: Masken sollten nach jeder Nutzung bei mindestens 60 Grad (besser 95 Grad) gewaschen werden. Optimal ist eine Maschinenwäsche in einem Vollprogramm unter Einsatz eines Vollwaschmittels. Nach der Wäsche sollte die Maske vollständig getrocknet und sauber gelagert werden, bevor sie erneut verwendet wird. Bitte beachten Sie eventuelle Herstellerangaben zur maximalen Anzahl von Anwendungen beziehungsweise Wäschen, nach der die Festigkeit und Funktionalität noch gegeben ist.

Müssen ich und mein Gegenüber eine Mund- und Nasenbedeckung tragen, wenn ich schwerhörig oder gehörlos bin und zur Kommunikation auf das Lippenlesen angewiesen bin?


(Stand:  8. Mai 2020 12:30  Uhr)

Bei der Kommunikation von und mit hörbehinderten und gehörlosen Menschen, die auf das Lippenlesen angewiesen sind, entfällt zwar nicht die Maskenpflicht, aber unter Einhaltung der Abstandsregel (mindestens 1,5 Meter) kann die Mund- und Nasenbedeckung abgenommen werden, wenn das Gegenüber signalisiert, dass wegen Gehörlosigkeit oder Schwerhörigkeit von den Lippen abgelesen werden muss.

Müssen sehbehinderte Menschen, die auf eine Begleitung angewiesen sind, den gebotenen Abstand zur Begleitperson einhalten?


(Stand:  18. Mai 2020 17:30  Uhr)

Grundsätzlich gilt auch hier das Abstandsgebot. Menschen, die jedoch nachweislich aufgrund einer Sehbehinderung auf eine Begleitperson angewiesen sind und behinderungsbedingt keinen Abstand zu dieser Person halten können, müssen den Mindestabstand nicht wahren.

Müssen Verkäufer im Einzelhandel oder auf Wochenmärkten eine Maske tragen?


(Stand:  18. Juni 2021 00:00  Uhr)

Für die Beschäftigten müssen die allgemeinen Arbeitsschutzvorschriften und -standards in Verbindung mit der branchenspezifischen Konkretisierung des Unfallversicherungsträgers umgesetzt werden. In allen Verkaufsstellen des Einzelhandels und Ladenlokalen von Dienstleistungs- oder Handwerksbetrieben, Apotheken, Sanitätshäusern, Banken und Sparkassen im Großhandel, und an den Verkaufsständen auf Wochenmärkten gilt für die anwesenden Personen eine Maskenpflicht nach § 8. Also auch für die Verkäuferinnen und Verkäufer.

Dies gilt auch für Wochenmärkte, wo gewöhnlich der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Siehe hierzu § 5 und § 13 der Rechtsverordnung.

Muss ich als Kundin oder Kunde auf dem Wochenmarkt eine Maske tragen?


(Stand:  1. September 2020 00:00  Uhr)

Ja. Kundinnen und Kunden müssen an den Verkaufsständen auf Wochenmärkten eine Maske tragen. Es gelten zudem die allgemeinen Hygienevorgaben.

Schädigt das Tragen von Masken die Gesundheit?


(Stand:  25. November 2020 14:00  Uhr)

Nein, darauf gibt es aktuell keine Hinweise. Das textile Gewebe einer Mund-Nasen-Bedeckung beeinträchtigt die Atmung kaum. Sowohl die Aufnahme von Sauerstoff beim Einatmen als auch die Abgabe von Kohlendioxid beim Ausatmen bleiben gewährleistet – eine so genannte „CO2-Vergiftung“ kann durch das Tragen von Masken also nicht ausgelöst werden. Mund-Nasen-Bedeckungen tragen allerdings dazu bei, das Risiko von Tröpfcheninfektionen mit Krankheitserregern zu verringern, wenn der Mindestabstand nicht gewährleistet ist. Es ist also eher von einem positiven Einfluss auf die Gesundheit auszugehen.

Weitere Informationen: Fakten zu Mund-Nase-Bedeckungen

Schädigt das Tragen einer Maske die psychische oder physische Gesundheit von Kindern?


(Stand:  25. November 2020 14:00  Uhr)

Hierfür gibt es aktuell keine wissenschaftlichen Belege. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte schätzt die Verwendung von Masken auch bei Kindern als „vertretbar und zumutbar“ ein, wenn die Situation es erfordert. Davon ausgenommen werden Säuglinge, schlafende oder bewusstlose Kinder sowie behinderte oder chronisch kranke Kindern, deren Arzt vom Tragen einer Maske abrät. 

Generell sollten Kinder mit Empathie und gesundem Menschenverstand an das Tragen von Masken herangeführt werden und lernen, selbständig mit einer Maske umzugehen. Ihnen sollte kindgerechte vermittelt werden, welchen Nutzen die Maske hat, wann sie getragen werden soll und wann sie nicht getragen werden muss.

Psychische Probleme oder gar Schäden sind nahezu ausgeschlossen, wenn Eltern und Erwachsene die Kinder entsprechend aufklären. Wenn sich aber ein Kind (unter 10 Jahre) am Tragen der Maske stört, sollte dies nicht übergangen werden. Es sollte die Maske jederzeit abnehmen können, wenn es dies möchte.

Stimmt es, dass Menschen durch das Tragen einer Maske gestorben sind?


(Stand:  25. November 2020 14:00  Uhr)

Nein, das ist bisher nicht aufgetreten, auch wenn es entsprechende Falschmeldungen in sozialen Netzwerken gab. Eine schädliche Wirkung konnte selbst bei Ärzten und medizinischem Personal, die bei Operationen oft stundenlangen Masken tragen müssen, bisher nicht festgestellt werden.  
Eine Stoffmaske ist luftdurchlässig und verursacht weder einen gefährlichen Mangel an Sauerstoff noch eine Anreicherung von Kohlendioxid. Selbst wenn ein Stoff einmal nicht so gut durchlässig sein sollte: Würde die Kohlendioxid-Sättigung im Körper steigen, würde man zunächst müde werden, bei hohen Sättigung würden man Atemnot bekommen und spätestens dann die Maske ablegen.

Stimmt es, dass das Tragen von Masken gar nichts bringt?


(Stand:  4. Mai 2021 10:00  Uhr)

FFP2-Masken und medizinische Masken bieten besonders bei Menschenansammlungen, wo Abstände nicht gewahrt werden können, einen sehr wirksamen Schutz vor Ansteckung. Darunter fallen insbesondere OP-Masken und Masken mit dem Standard KN95 oder FFP2. Einfache Alltags- beziehungsweise Stoffmasken (Mund-Nasen-Bedeckung) sind in den genannten Bereichen nicht mehr gestattet. Eine Übersicht finden Sie auf unserer Seite „Medizinische Masken“.

In vielen anderen Bereichen stellen aber selbst Alltagsmasken eine wichtige Komponente in der Bekämpfung der Corona-Pandemie dar. Das Coronavirus SARS-CoV-2 wird über Tröpfchen oder auch Aerosole verbreitet. Diese werden von infizierten Personen beim Husten und Niesen versprüht oder beim Sprechen freigesetzt - auch schon, bevor erste Symptome bemerkt werden. Mund-Nasen-Bedeckungen können als mechanische Barriere dazu beitragen, die Verbreitung durch virushaltige Tröpfchen zu reduzieren. 

Neueste wissenschaftliche Experimente haben bestätigt, dass Alltagsmasken die Verteilung ausgeatmeter Aerosole und Partikel begrenzen und sie somit einen positiven Beitrag zum Schutz vor Infektionen leisten. Daher sind Mund-Nasen-Bedeckungen eine wichtige Ergänzung zu den Abstands- und Hygieneregeln. Besonders effektiv macht sich dieser positive Einfluss bemerkbar, wenn im öffentlichen Raum möglichst viele Menschen Alltagsmasken tragen.

Weitere Informationen: Alltagsmaske tragenWie ef­fek­tiv sind All­tags­mas­ken? – Wis­sen­schaft­li­cher Blick auf ei­ne viel dis­ku­tier­te Fra­ge

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