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Corona: Warum Masken sinnvoll sind

Wie kann man sich anstecken?

Mit dem Corona-Virus kann man sich vor allem auf zwei Wegen anstecken: 

  • Ansteckung über die Hände: Gibt man einer infizierten Person die Hand und berührt dann mit der Hand sein Essen oder sein Gesicht, können die Viren über die Schleimhäute von Nase, Mund und Auge in den Körper gelangen (Schmierinfektion). Auch auf Oberflächen wie Tischen oder Schaltknöpfen können sich Viren befinden – eine Ansteckung ist möglich, aber weniger wahrscheinlich.   
  • Ansteckung über das Einatmen: Alle Menschen geben beim Ausatmen, Sprechen, Niesen oder Husten kleinste Tröpfchen in die Luft ab, die andere einatmen. Ist ein Tröpfen infiziert und gelangt auf die Schleimhäute von Nase, Mund und Auge, steckt man sich an (Tröpfcheninfektion). 

Wie kann man die Gefahr einer Ansteckung verringern?

  • Wer seine Hände regelmäßig richtig wäscht und sich nicht ins Gesicht fasst, verringert sein Risiko, sich über die Hände anzustecken.
  • Wer einen Abstand von mindestens 1,50 Meter hält, verringert das Risiko einer Ansteckung. 
  • Auch das allgemeine Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung senkt die Wahrscheinlichkeit einer Infektion bei einer anderen Person. Das ist eine wichtige zusätzliche Unterstützung, wenn Geschäfte,  Schulen und Kitas Schritt für Schritt öffnen und es überall wieder enger wird. Zwischen den unterschiedlichen Mund- und Nasenbedeckungen und ihrer Wirkweise gibt es wichtige Unterschiede.

Welche Bedeckungen gibt es? Und wie können sie schützen?

Grob unterscheidet man zwischen einfachen Mund- und Nasenbedeckungen aus Stoff, die keine geprüften Standards erfüllen müssen, und medizinischem Mund- und Nasenschutz, wie OP-Masken oder FFP-Masken. Im Laufe der Corona Pandemie kamen auch sogenannte CPA-Masken (Corona Pandemie Atemschutz Masken) auf den Markt. Das sind auf einen geeigneten Infektionsschutz getestete Masken nichteuropäischer Herkunft.

Einfache Mund- und Nasenbedeckung (einfache Gesichtsmaske, Community Maske) 

Hier handelt es sich um ein Stück Stoff, das Mund und Nase vollständig bedeckt und an den Rändern möglichst eng anliegt. Im einfachsten Fall kann ein Schal oder Tuch genommen werden, das fest vor Mund und Nase gebunden wird. 

Längerfristig angenehmer ist eine einfache Gesichtsmaske aus Stoff, die mit einem Gummiband hinter den Ohren oder dem Kopf befestigt wird. Häufig ist über der Nase ein dünner Draht eingezogen, so dass der Stoff gut anliegt und nicht verrutscht. 

Wer eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung trägt, sorgt dafür, dass er beim Sprechen keine oder nur noch wenige infizierte Tröpfchen in die Luft lässt. Damit sinkt das Risiko, dass andere die infizierten Tröpfchen einatmen und sich anstecken.  

Eine Community Maske bietet dem Träger zwar kaum Schutz vor Ansteckung. Aber wenn das Gegenüber auch eine Gesichtsmaske trägt, sinkt das Risiko für beide Seiten.  

Das allgemeine Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung senkt das Risiko von Infektionen, gibt aber keine vollständige Sicherheit. Der Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 Meter sollte auch mit Maske eingehalten werden.

Medizinischer Mund- und Nasenschutz

Anders als die einfache Mund- Nasenbedeckung ist ein medizinischer Mund- und Nasen-Schutz nach verbindlichen Produktions-Standards geprüft. 

Am häufigsten werden sogenannte OP-Masken eingesetzt, die Pfleger und Ärzte bei Behandlungen und Operationen tragen. Sie schützen den Patienten vor einer Infektion durch das behandelnde Personal, bieten dem Träger aber nur einen geringen Schutz.  

Daneben gibt es auch Masken mit Filter (FFP2 und FFP3). Da die FFP2 Masken sowohl die ein- wie die ausgeatmete Luft filtern, bewahren sie beide – den Träger der Maske und sein Gegenüber – vor Ansteckung. FFP3 Masken haben einen besonders hohen Atemwiderstand. Zudem haben FFP3 Masken häufig ein Ventil und schützen nur die Person, die die Maske trägt. Es fehlt also der Fremdschutz. Sie sind daher im Alltagsgebrauch nicht geeignet. Die Corona Pandemie Atemschutz Masken (CPA) sind meist Masken der Filterklasse N95 (in den USA hergestellt) oder KN95 (in China hergestellt) und weisen ein im Bereich des Infektionsschutzes gleiches Schutzniveau wie FFP2 Masken auf. Ihre Schutzwirkung wurde in Deutschland überprüft. Derartige Produkte dürfen ausschließlich für den Bereich des Infektionsschutzes und nicht für andere Zwecke (zum Beispiel in Industrie und Handwerk) verwendet werden, denn nur dafür wurden sie getestet.

Warum ist es sinnvoll, dass an bestimmten Orten alle eine medizinische Maske  tragen?

In öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Einkaufen, in öffentlichen Gebäuden, in Pflegeeinrichtungen, bei Gesundheitsbehandlungen, bei Gottesdiensten sowie im Arbeitsumfeld müssen sogenannte medizinische Masken getragen werden. Sie schützen besser als Alltagsmasken aus Stoff und unterliegen geprüften Standards.

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