Gesundheit Informationen zu Corona

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Zwei Hände in Einmalhandschuhen halten ein Zettel, auf dem "Coronavirus" steht.

Corona: Informationen der Gesundheitsbehörde

Hygienemaßnahmen und Verhaltensregeln während der Corona-Krise

  • Reduzieren Sie Kontakte auf ein notwendiges Minimum und halten Sie Abstand von mindestens 1,50 Meter bis 2 Metern zu anderen Personen.
  • Achten Sie auf eine korrekte Hust- und Niesetikette (ins Taschentuch oder in die Armbeuge).
  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife.
  • Vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund.
  • Wenn Sie persönlichen direkten Kontakt zu einer infizierten Person hatten, sollten Sie sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an Ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden.

Das Tragen von Mund- und Nasenbedeckung hilft, die Verbreitung des Virus im öffentlichen Raum weiter einzuschränken. Das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Einkaufen im Einzelhandel und auf dem Wochenmarkt ist seit dem 27. April 2020 verpflichtend. Weiterführende Informationen zum Mund- und Nasenschutz finden Sie hier.

Während der anlaufenden Lockerungen werden die Einschränkungen im öffentlichen Leben schrittweise zurückgenommen. Die Gesundheitsbehörde informiert Sie zum Thema Corona - Das ist erlaubt zu den aktuell geltenden Bestimmungen.

Bitte wenden Sie sich bei allgemeinen Fragen zum Coronavirus, welche nicht durch die FAQs beantwortet werden können, an die Hotline der Stadt Hamburg unter der Telefonnummer 040 428 284 000.

Weiterführende Informationen von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und in anderen Sprachen unter https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/informationen-in-anderen-sprachen.html.

Was tun bei Verdacht auf eine Coronavirus-Erkrankung (COVID-19)?

Die häufigsten Symptome für eine Infektion mit dem Coronavirus sind Fieber, Abgeschlagenheit, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen, Erbrechen oder Durchfall.

Bitte bleiben Sie bei Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion zuhause und suchen Sie keine Arztpraxis, keine Notfallpraxis und keine Zentrale Notaufnahme eines Krankenhauses auf. Dadurch könnten andere Patientinnen und Patienten angesteckt werden. 

Kontaktieren Sie bei Erkältungssymptomen (Husten, Schnupfen, Fieber, Geruchs- und Geschmacksverlust) Ihren Hausarzt telefonisch. Für den Fall, dass Sie keinen Hausarzt haben, wählen Sie die Hotline der Infektpraxen:  22 80 2930. Die Praxen können nur mit vorherigem Termin aufgesucht werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg https://www.kvhh.net/kvhh/pages/index/p/1412.

Bei schweren Erkältungssymptomen und allen anderen Erkrankungen, die eine dringende ärztliche Behandlung oder Beratung erforderlich machen oder wenn sie keine Praxis aufsuchen können (z. B. bei Immobilität), rufen Sie den Arztruf Hamburg an: 116 117. Er berät bei einem konkreten Infektionsverdacht telefonisch und vermittelt ggf. in die Versorgung.

Der Hausarzt, die Infektpraxis oder der Arztruf entscheiden, ob ein Corona-Test durchgeführt werden soll und leiten durch das Testverfahren. Dort erfahren Sie auch, wie Sie das Testergebnis erhalten.

Was ist zu tun, wenn der Corona-Test positiv ist?

Sollte Ihr Test positiv sein, werden Ihre Daten an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt. Dieses nimmt dann mit Ihnen Kontakt auf, ordnet häusliche Isolation an und klärt das weitere Verfahren mit Ihnen ab.

Wenn Sie in direkten Kontakt mit einer bereits infizierten Person waren, muss der Kontakt mit dem Gesundheitsamt ihres Bezirkes hergestellt werden. Das Gesundheitsamt entscheidet dann, ob es häusliche Isolation für Sie anordnet.

Nur das bezirkliche Gesundheitsamt kann Sie aus der häuslichen Isolation entlassen, bis dahin ist es nicht erlaubt, die Häuslichkeit zu verlassen. Alles Nähere wird das Gesundheitsamt mit Ihnen abstimmen. Weitere Informationen erhalten sie auch auf der Seite des RKI.

Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer

Personen, die aus dem Ausland in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, müssen sich nach der Einreise unverzüglich für einen Zeitraum von 14 Tagen in Quarantäne begeben. Diese Regel betrifft Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland nach Hamburg einreisen. Betroffene sind angewiesen, sich unverzüglich nach Hause oder in eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich bei dem für sie zuständigen bezirklichen Gesundheitsamt zu melden. Der Empfang von Personen, die nicht ihrem Hausstand angehören, ist für den Zeitraum der Quarantäne nicht gestattet. Diese Maßgabe gilt ohne ausdrückliche Quarantäneanordnung durch das Gesundheitsamt.

Ausnahmen gelten nur für Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren und Güter transportieren, ebenso Bau- und Saisonarbeitskräfte, Angehörige von Streitkräften oder Polizeivollzugsbeamte, die aus dem Einsatz im Ausland zurückkehren, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Luft-. Schiffs-, Bahn- oder Busverkehrsunternehmen. Im Übrigen kann die zuständige Behörde in begründeten Einzelfällen auf Antrag weitere Befreiungen erteilen. Siehe hierzu auch das Infoblatt des Bundesministeriums für Gesundheit.

Wie komme ich gesund durch die Corona-Krise?

Nehmen Sie wichtige Arztbesuche wahr
Wer akute Beschwerden jeglicher Art hat, sollte eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen und sich ärztliche Hilfe einholen oder sich von seiner Hausärztin bzw. seinem Hausarzt beraten lassen. Wenn routinemäßige Arzttermine anstehen, die jedoch keine Dringlichkeit aufweisen, können die Termine verschoben werden. Wichtige bereits vereinbarte Arzttermine sollten aber wahrgenommen werden! Arztpraxen und Krankenhäuser halten die nötigen Hygienemaßnahmen ein. Sprechen Sie sich bei Rückfragen dazu mit Ihrer Hausarztpraxis ab. In dringenden Notfällen erreichen Sie den kassenärztlichen Notdienst unter 116 117.

Gesund bleiben: Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung
Corona verursacht für viele Menschen Stress, Angst und Unsicherheit auf vielfältige Weise. Es ist gut, wenn Sie dazu einen Ausgleich schaffen können.

Wenn Sie zu Hause bleiben müssen, ist es sinnvoll darauf zu achten, den Alltag mit Aktivitäten und Gewohnheiten auszugestalten, die zum seelischen und körperlichen Wohlbefinden beitragen können: Gönnen Sie sich zum Beispiel gesunde Mahlzeiten (Rezepte von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung), ausreichend Schlaf und vergessen Sie auch Bewegung nicht.

Falls das draußen nicht möglich ist, helfen zum Beispiel auch Gymnastikübungen in der Wohnung. Machen Sie Aktivitäten, die Ihnen Spaß machen und Ihnen guttun. Es gibt zahlreiche Bewegungstipps für Jung und Alt wie "Sport trotz(t) Corona" vom Hamburger Sportbund e.V. oder "Online Aktiv-Programm für jeden Tag" von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Die häusliche Isolation oder Quarantäne kann das Gefühl der Einsamkeit verstärken und fällt vielen Menschen schwer. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstützt in dieser Zeit mit Ratschlägen für den Alltag, um seelisch im Gleichgewicht zu bleiben. Hilfreich ist beispielsweise, den Tag zu strukturieren und Aktivitäten und Gewohnheiten einzuplanen, die guttun. Weitere Tipps und auch Infos zu professioneller Hilfestellung gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf der Seite "Psychische Gesundheit in der Corona-Zeit".

Vermeiden Sie den Konsum von Tabak, Alkohol oder anderen Drogen zur Stressbewältigung. Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören wollen, finden Sie weitere Informationen unter https://www.hamburg.de/nichtrauchen/123206/schluss-mit-dem-rauchen/.

Informationen zur psychosozialen Gesundheit in Zeiten des Coronavirus' finden Sie auch hier.

Welche Informationsquellen sind zuverlässig?

Falschmeldungen zur Corona-Pandemie verbreiten sich derzeit schnell über soziale Medien. Es finden sich auch unseriöse Therapieempfehlungen mit vermeintlichen Heilmitteln gegen die durch das Coronavirus ausgelöste Krankheit COVID-19. Eine spezifische, das heißt gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete, Therapie steht derzeit noch nicht zur Verfügung. Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes sowie die Behandlung von relevanten Grunderkrankungen. Für weiterführende Informationen besuchen Sie die Seite des RKI.

Als zuverlässige Informationsquellen, die laufend aktualisiert werden, sind empfohlen:

Themenübersicht auf hamburg.de

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