Gebärdensprache Informationen zum Coronavirus

Gebärdensprache: Infos zu Corona, Coronavirus und COVID-19

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Informationen zum Coronavirus

In China treten derzeit vermehrt Lungenerkrankungen durch ein neuartiges Coronavirus auf. Betroffen ist insbesondere die Metropole Wuhan mit elf Millionen Einwohnern. Weiterhin gelten die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang als Risikogebiet. Auch andere Länder haben inzwischen über Fälle berichtet. In Deutschland sind Ende Januar 2020 erste Fälle bestätigt worden. Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im Rahmen der Ausbreitung des Coronavirus eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite ausgerufen. Dies bedeutet, dass die WHO einen Notfallausschuss aus internationalen Experten und Vertretern des meldenden Mitgliedstaates einberuft und über das weitere Vorgehen entscheidet. Auch im weiteren Verlauf des Geschehens sollen regelmäßig relevante Informationen, zusammen mit der Falldefinition, den Laborergebnissen, der Ursache und Art des Risikos, der Zahl der Krankheits- und Todesfälle sowie die Ausbreitung beeinflussende Bedingungen und weitere getroffene Gesundheitsmaßnahmen an die WHO gemeldet werden.

Nach der Ausrufung einer gesundheitlichen Notlage kann die WHO ferner den Regularien zufolge international gültige Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie anordnen, zum Beispiel Maßnahmen hinsichtlich Beförderer oder Beförderungsmittel, Reisende oder Güter, Container oder Container-Verladeplätze. Die Mitgliedsstaaten, die die internationalen Gesundheitsvorschriften ratifiziert haben, müssen ihnen dann folgen.

Grundsätzlich werden Maßnahmen der persönlichen Hygiene empfohlen: Häufiges Händewaschen, Husten- und Nies-Etikette sowie Abstand halten zu Erkrankten.

Wie ist Hamburg aufgestellt?

Hamburg ist im Fall einer ungewöhnlichen Seuchenlage gut aufgestellt. Die Hansestadt hält ausreichend klinische Einrichtungen vor, um Patientinnen und Patienten mit entsprechenden Symptomen und einer entsprechenden Reise-Anamnese in die Risikogebiete medizinisch zu versorgen. Mit dem Bernhardt-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) und dem Institut für Hygiene und Umwelt (HU) als Landesbetrieb der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) stehen Einrichtungen mit internationaler Reputation für Forschung und Diagnostik von Infektionskrankheiten zur Verfügung.

Der Hafen und Flughafenärztliche Dienst des Institutes für Hygiene und Umwelt steht in kontinuierlichem Austausch mit dem Hafen, dem Hamburger Flughafen, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Flughafenfeuerwehr sowie dem Robert Koch-Institut (RKI), den anderen Bundesländern und den deutschen IGV-Flughäfen (Flughäfen gemäß den Internationalen Gesundheitsvorschriften) Frankfurt, München, Düsseldorf und Berlin. Die Gesundheitsbehörden der Flughäfen stimmen sich aktuell eng mit dem Robert Koch Institut und dem Bundesverkehrsministerium ab. Abhängig von der Risikoeinschätzung für Deutschland werden fortlaufend weitere mögliche Maßnahmen geprüft. Eine direkte Flugverbindung zwischen Hamburg und China besteht derzeit nicht.

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