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Coronavirus Fragen und Antworten für den Themenbereich Soziales und Integration

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An dieser Stelle werden die Fragen beantwortet, die sich im Zusammenhang mit sozialen Themen stellen.

Coronavirus: Fragen und Antworten für den Themenbereich Soziales und Integration

  1. Was ist das Sozialschutzpaket?
  2. Opferschutz: Kann ich mich weiterhin an die  Beratungsstellen wenden?
  3. Ich möchte mich freiwillig engagieren. An wen kann ich mich wenden?
  4. Was ist beim Besuch von Menschen mit Behinderungen zu beachten, die in Einrichtungen der Eingliederungshilfe leben?
  5. Sind die Werkstätten für behinderte Menschen wieder geöffnet?
  6. Können die Tagesförderstätten besucht werden?
  7. Werden in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe Schnelltests durchgeführt?
  8. Gelten die Kontaktbeschränkungen auch für Assistenzkräfte?
  9. Welche Hilfseinrichtungen für obdachlose Menschen sind geöffnet?
  10. An wen kann ich mich wenden, wenn ich mich alleine fühle, Sorgen und Ängste habe?
  11. Wie findet in diesen Tagen die Migrationsberatung statt?
  12. Werden Sprach- und Integrationskurse durchgeführt?
  13. Wie sind die Ausländerdienststellen erreichbar?
  14. Wo gibt es Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus für Geflüchtete und Migranten?

Was ist das Sozialschutzpaket?

(Stand: 19.05.2020, 16:30 Uhr) Viele Bürgerinnen und Bürger haben durch die Corona-Epidemie Einkommenseinbußen zu verkraften. Arbeitnehmer, aber auch Kleinunternehmer, Solo-Selbstständige und Gewerbetreibende sind davon betroffen. Mit dem Sozialschutzpaket können Sozialleistungen leichter beantragt und gewährt werden. Weitere Änderungen der bestehenden Regeln sorgen dafür, dass allen Personen, die aufgrund der Corona-Pandemie in Not geraten sind, zügig eine verlässliche Hilfe zum Lebensunterhalt zur Verfügung steht. Hier finden Sie alle Infos zum Sozialschutzpaket.

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Opferschutz: Kann ich mich weiterhin an die  Beratungsstellen wenden?

(Stand: 06.11.2020, 18:45 Uhr) In allen Einrichtungen der Hilfe für von Gewalt betroffenen Frauen  und Mädchen wurden die telefonischen Beratungen intensiviert und werden nach wie vor regelhaft angeboten. Darüber hinaus werden im Einzelfall persönliche Gespräche nach Terminabsprache unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln angeboten. Auch das Bundeshilfetelefon (Tel.: 08000 116 016) berät 24 Stunden an sieben Tagen der Woche kostenlos und anonym in 17 Fremdsprachen. 

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Ich möchte mich freiwillig engagieren. An wen kann ich mich wenden, was muss ich beachten?

(25.03.2020, 12:00 Uhr) Die Sozialbehörde hat Antworten auf häufig gestellte Fragen und eine Übersicht von Initiativen und Anlaufstellen für nachbarschaftliche Unterstützung zusammengestellt: Hamburg hält zusammen!

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Was ist beim Besuch von Menschen mit Behinderungen zu beachten, die in Einrichtungen der Eingliederungshilfe leben?

(08.01.2020, 11:45 Uhr) Menschen mit Behinderungen, die einer Einrichtung der Eingliederungshilfe (besondere Wohnformen und Wohngemeinschaften) leben, können besucht werden. Auch hier gelten die allgemeinen Regelungen zur Kontaktbeschränkung, so dass momentan nur eine Person zurzeit einen Bewohner/Bewohnerin besuchen darf. Die Betreiber der Einrichtungen sind verpflichtet, Schutzkonzepte für die Bewohnerinnen und Bewohner zu entwickeln und umzusetzen. Besuche sind nur unter Einhaltung dieser Schutzkonzepte sowie der geltenden Hygiene- und Infektionsschutzregelungen möglich. Teilweise werden vor dem Besuch Schnelltests durchgeführt. Dazu haben Sie bis mindestens zum 15. Januar die Möglichkeit, sich in Schnelltestzentren vor dem Besuch testen zu lassen. Bitte nehmen Sie unbedingt vor einem Besuch Kontakt mit der jeweiligen Einrichtung auf und erfragen Sie die dort geltenden Vorgaben. 

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Sind die Werkstätten für behinderte Menschen wieder geöffnet?

(08.01.2020, 11:45 Uhr) Ja, die Werkstätten für behinderte Menschen sind geöffnet. Die Beschäftigten können selbst entscheiden, ob sie die Beschäftigung in den Betriebsstätten ausüben wollen. Wegen der bestehenden Abstands- und Hygieneregeln kann eine Beschäftigung jedoch nicht wie „vor Corona“ erfolgen. In jedem Einzelfall wird aktuell geprüft, wann, in welchem Umfang und an welchem Arbeitsplatz die Beschäftigung erfolgen kann. Dabei werden unterschiedliche Aspekte berücksichtigt. Mit den Beschäftigten, gesetzlichen Betreuern etc. sind die Werkstätten eng im Gespräch.  

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Können die Tagesförderstätten besucht werden?

(08.01.2020, 11:45 Uhr) Ja, die Tagesförderstätten sind weiterhin geöffnet. Die Tagesförderstätten haben einrichtungsspezifische Hygiene- und Schutzkonzepte erarbeitet, die auch unter den momentanen Bedingungen die Aufrechterhaltung des Angebotes ermöglichen. Aufgrund der bestehenden Abstands-und Hygieneregeln kann aber nicht allen Menschen in dem Umfang der Besuch der Tagesförderstätte ermöglicht werden, wie es vor Corona der Fall war. Auch bei der Beförderung in die Tagesförderstätten werden die geltenden Hygiene- und Schutzregeln beachtet. 

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Werden in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe Schnelltests durchgeführt?

(08.01.2020, 11:45 Uhr) Für die Einrichtungen der Eingliederungshilfe besteht keine Verpflichtung, Schnelltests durchzuführen. Aber auch Einrichtungen der Eingliederungshilfe haben nach der Test-Verordnung des Bundes die Möglichkeit, unter anderem Mitarbeitende, Leistungsberechtigte und Besuchende zu testen. Ob, wie oft und bei welcher Personengruppe diese Testungen durchgeführt werden, entscheiden die Einrichtungen nach ihrem einrichtungsspezifischen Testkonzept. Für Besuchende von Wohneinrichtungen besteht bis mindestens zum 15. Januar die Möglichkeit, sich vor dem Besuch in einem Schnelltestzentrum testen zu lassen.

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Gelten die Kontaktbeschränkungen auch für Assistenzkräfte?

(08.01.2020, 11:45 Uhr)  Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen gelten gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 8 (i.V.m. § 4a Abs. 2 Nr. 3) HmbSARS-CoV-2-EindämmungsVO nicht, wenn Kontakte im Zusammenhang mit der Betreuung und Versorgung von hilfebedürftigen Personen einschließlich der Tätigkeit von Gebärdensprachdolmetschenden und von Personen steht, die sonstige erforderliche Assistenz für Menschen mit Behinderungen leisten. Dies gilt natürlich nur, soweit Betreuung und Versorgung nicht anders möglich und nicht gesondert eingeschränkt sind. Das heißt, dass neben der allgemein erlaubten Kontaktperson auch noch zusätzlich Assistenzkräfte in diesem genannten Sinne im privatem wie öffentlichem Raum bei Zusammenkünften anwesend sein dürfen. 

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Welche Hilfseinrichtungen für obdachlose Menschen sind geöffnet?

(Stand: 26.03.2020, 07:15 Uhr) Aufgrund der Corona-Pandemie sind viele Hamburger Hilfseinrichtungen für obdachlose Menschen derzeit teilweise nur eingeschränkt zugänglich oder mussten ihren Betrieb einstellen. Die Sozialbehörde hat eine Übersicht zum Betrieb von Einrichtungen der Hamburger Obdach- und Wohnungslosenhilfe erstellt. Aus der Übersicht geht auch hervor, welche Hilfsangebote weiterhin genutzt werden können. ​​​​​​​

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An wen kann ich mich wenden, wenn ich mich alleine fühle, Sorgen und Ängste habe?

(Stand 06.05.2020, 11:15 Uhr) Unter den Nummern 0800-111 0 111 und 0800-111 0 222 ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr, gebührenfrei und anonym zu erreichen. Menschen in Krisen finden hier ausgebildete Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner, die zuhören, begleiten und beraten. Alle Sorgen und Nöte dürfen zur Sprache kommen. Ausgebildete Ehrenamtliche nehmen die Anrufe an. Die Gespräche sind vertraulich und unterliegen der seelsorgerlichen Schweigepflicht. 

Die Hamburger Lebenslagenberatungsstellen bieten telefonische und auf Wunsch persönliche Gespräche und Kriseninterventionen an. Für Hygiene und notwendigen Abstand wird gesorgt. Für ALG II-Empfängerinnen und Empfänger besteht weiterhin die Möglichkeit, eine regelmäßige stabilisierende Lebenslagenberatung zu beginnen. 

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Wie findet derzeit die Migrationsberatung statt?

(Stand: 28.07.2020, 15:00 Uhr) Die Träger der Migrationsberatung bieten ebenso wie das Flüchtlingszentrum unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen vor Ort Beratung in den Beratungsstellen, aber auch eine telefonische Beratung unter den bekannten Rufnummern an. 

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Werden Sprach- und Integrationskurse durchgeführt?

(Stand: 17.03.2021, 12:30 Uhr) Gemäß der aktuellen Rechtsverordnung sind Sprachförderangebote grundsätzlich nur als Online-Kursangebot (Fernunterricht ohne Präsenz) zulässig. Lediglich bei zwingender Erforderlichkeit zur Erreichung der Ausbildungs- oder Lernziele, zum Beispiel in direktem Zusammenhang mit einer Prüfung, ist unter Einhaltung der geltenden Hygienevorgaben auch Präsenzunterricht möglich.

Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Kursträger, ob und wie Ihr Kurs fortgeführt wird.

Folgender Orientierungsrahmen gilt für Integrations- und Berufssprachkursträger (sogenannte BAMF-Kurse):

Ausnahmen für die Fortführung der Kurse, zum Beispiel von Integrations- und Berufssprachkursträgern, in Präsenz sind unter Maßgabe der geltenden Hygienevorgaben insbesondere möglich, wenn:

  • die Prüfung (DTZ, LID) beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) angemeldet ist

oder

  • die Prüfung noch nicht angemeldet werden konnte, aber der Kurs sich in direkter Prüfungsvorbereitung befindet.

Die direkte Prüfungsvorbereitung umfasst in der Regel die letzten 5 Prozent der Gesamtkurszeit, gemessen zum Beispiel an Unterrichtseinheiten des Kurses vor der Prüfung. Das heißt, Ausnahmen für die Fortführung der Berufssprachkurse in Präsenz sind zum Beispiel möglich, wenn die letzten 5 Prozent der Unterrichtseinheiten des Berufssprachkurses laufen. 

In Ausnahmefällen sind Präsenzlehrveranstaltungen auch zu anderen Zeitpunkten der Ausbildung zulässig, wenn dies zur Erreichung der Ausbildungs- oder Lernziele zwingend erforderlich ist: 

  • Dies kann beispielsweise auch zu Beginn der Kurse der Fall sein, etwa wenn Kursteilnehmerinnen oder –teilnehmer hinsichtlich ihrer Vorkenntnisse eingestuft, in die Arbeitsweise der Kurse eingeführt oder mit Materialien versorgt werden müssen.
  • Auch wenn die Teilnehmerinnen oder Teilnehmer nachweislich in Unterkünften ohne eine für den Fernunterricht erforderliche Internetversorgung untergebracht sind und auch anderweitig (z.B. durch Zurverfügungstellung von Geräten mit Surfsticks, Prepaid-Karten durch den Kursanbieter) eine solche Internetversorgung nicht sichergestellt werden kann, können Präsenzlehrveranstaltungen für diese Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Erreichung der Ausbildungs- oder Lernziele zwingend erforderlich sein.

Für Präsenzunterricht gilt in geschlossenen Räumen eine Maskenpflicht. Die Maskenpflicht richtet sich an alle anwesenden Personen. Sie gilt in allen Bereichen, die Teilnehmerinnen und Teilnehmern zugänglich sind oder in denen Kontakt zu Teilnehmerinnen und Teilnehmern besteht. 

Die Maßgabe, dass die Mund-Nasen-Bedeckung während Vorträgen, insbesondere durch das Lehrpersonal, abgelegt werden dürfen, bezieht sich allein auf die vortragende Person. ​​​​​​​

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Wie sind die Ausländerdienststellen erreichbar?

(Stand: 10.11.2020, 16:45 Uhr) Die Ausländerdienststellen der Stadt sind telefonisch und per E-Mail  während der Öffnungszeiten erreichbar.​​​​​​​

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Wo gibt es Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus für Geflüchtete und Migranten?

(Stand: 26.05.2020, 09:30 Uhr) 

Auf der Website der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration werden aktuelle Bestimmungen und Verhaltensregeln in 20 Sprachen vermittelt. 

Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. (EMZ) hat Informationen zum Coronavirus in rund 35 verschiedenen Sprachen online gestellt. Die laufend aktualisierten Informationen richten sich konsequent nach den Vorgaben und Mitteilungen des Robert-Koch-Instituts sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

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