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Coronavirus Freiwilliges Engagement in Corona-Zeiten

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Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zum Freiwilligen Engagement.

Coronavirus: Freiwilliges Engagement

  1. Ich möchte mich während der Pandemie freiwillig engagieren. Worauf muss ich dabei achten?
  2. An wen kann ich mich wenden, um ein passendes Engagement für mich zu finden oder wenn ich Fragen zum Engagement habe?
  3. Ich möchte mich speziell für Menschen engagieren, die einer Risikogruppe angehören oder denen helfen, die von der Corona-Krise am meisten betroffen sind. An wen kann ich mich wenden, um zu erfahren, wer beispielsweise Hilfe bei Einkäufen und anderen Botengängen braucht?
  4. Ich möchte mich direkt in meiner Nachbarschaft für die Risikogruppen engagieren. Wie fange ich an?
  5. Worauf sollte ich achten, wenn ich Besorgungen für Mitglieder der Risikogruppe tätige?
  6. Ich absolviere einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) bzw. ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) / Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) und kann im Moment nicht an meinem Einsatzort tätig sein, weil dieser eingeschränkt oder geschlossen ist. Wie kann ich außerhalb meiner Einsatzstelle im Rahmen meines BFD bzw. FSJ/FÖJ helfen?
  7. Mein Verein bzw. meine Initiative benötigt finanzielle Mittel für nachbarschaftliche Hilfsprojekte. Wo bekomme ich schnelle, unbürokratische Unterstützung?
  8. Wie sind Engagierte in der Nachbarschaftshilfe und im freiwilligen Engagement versichert?
  9. Was ist beim Einsatz des privaten PKW zu beachten?
  10. Was muss ich datenschutzrechtlich beachten, wenn ich freiwillige, nachbarschaftliche Hilfe vermitteln will?
  11. Über die sozialen Medien erreichen mich Fake News zum Coronavirus. Was kann ich dagegen tun?
  12. Ist es derzeit möglich, Blut zu spenden?


Ich möchte mich während der Pandemie freiwillig engagieren. Worauf muss ich dabei achten?

(Stand: 05.06.2020, 12:00 Uhr) Wer sich jetzt engagieren und anderen Menschen helfen möchte, muss im Wesentlichen vier Dinge beachten:

  • Wer einer Risikogruppe angehört und daher durch eine Corona-Infektion besonders gefährdet sein könnte, sollte die persönlichen Risiken genau bedenken und von einem Engagement, das mit dem direkten Kontakt mit anderen Personen verbunden ist, bis auf Weiteres vorsichtshalber lieber Abstand nehmen.
  • Am besten ist es, sich lokal zu engagieren, beispielsweise in der eigenen Nachbarschaft. Denn die Wege zum eigenen Engagement sollten möglichst kurz sein, es sei denn, sie können mit dem eigenen Auto zurückgelegt werden.
  • Idealerweise sollte das freiwillige Engagement sich auf wenige Menschen konzentrieren. Das heißt, sich NICHT in großen Gruppen engagieren, sondern lieber wenigen Menschen nacheinander helfen und das konsistent.
  • Wer sich engagieren möchte, sollte die direkten Kontakte mit anderen Menschen, die man durch sein Engagement unterstützen möchte, so gering wie möglich halten. Dabei sollte immer ein Abstand von ca. 1,50 bis 2,00 Metern eingehalten werden. Hinzu kommen die allgemeinen Hygieneregeln wie Niesen in die Ellenbogenbeuge und intensives, häufiges Händewaschen. Zu Personen, die sich in Quarantäne befinden, sollte man KEINEN Kontakt haben. Informationen für den richtigen Einsatz einer Mund- und Nasenbedeckung  finden Sie unter www.hamburg.de/corona-maske.  

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An wen kann ich mich wenden, um ein passendes Engagement für mich zu finden oder wenn ich Fragen zum Engagement habe?

(Stand: 01.07.2020, 16.00 Uhr)

Überblick zu Angeboten und Engagementformen
Unter www.hamburg.de/engagement werden Initiativen, Angebote und Anlaufstellen aus der gesamten Stadtgesellschaft zusammengestellt. Diese Übersicht wird regelmäßig aktualisiert.

Personen, die helfen wollen
Die Hamburger Freiwilligenagenturen vermitteln mit einer zentralen Plattform ab sofort kurzfristige Hilfen. Nach erfolgter Registrierung können Angebote direkt unter www.freiwillig.hamburg eingegeben werden. Dort werden sowohl die Angebote von Freiwilligen, die unterstützen wollen, als auch von Organisationen, die Unterstützung anbieten, gebündelt und Hilfesuchenden zugeordnet.

Personen, die Hilfe suchen
Auch Personen, die Hilfe benötigen, werden aufgerufen, Ihr Gesuch unter www.freiwillig.hamburg einzugeben. Die Freiwilligenagenturen nehmen es alternativ auch telefonisch entgegen. Kontaktdaten unter www.freiwillig.hamburg/kontakt

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Ich möchte mich speziell für Menschen engagieren, die einer Risikogruppe angehören und denen helfen, die von der Corona-Krise am meisten betroffen sind. An wen kann ich mich wenden, um zu erfahren, wer beispielsweise Hilfe bei Einkäufen und anderen Botengängen braucht?

(Stand 05.06.2020, 19:30 Uhr) Ältere Menschen in schwierigen Situationen bekommen Hilfe unter der Telefonnummer 4 28 28 8000.  Unter dieser Nummer können Sie auch Ihre Hilfe für Senioren anbieten, zum Beispiel Einkäufe erledigen, mit Hunden Gassi gehen oder eine Telefonfreundschaft aufnehmen. Alle Infos finden Sie hier: Hamburg hilft Senioren.

Die Freiwilligenagenturen vermitteln Unterstützung und Informationen. Viele Hamburgerinnen und Hamburger wollen in der gegenwärtigen Situation helfen. Damit diese Hilfsbereitschaft ankommt, werden Angebote und Gesuche bei den regionalen Hamburger Freiwilligenagenturen und online zusammengeführt und zugeordnet. Mehr Informationen finden Sie unter www.hamburg.de/engagement und www.freiwillig.hamburg/.

Aktuell sucht insbesondere die Hamburger Tafel e.V. freiwillig Engagierte, die an den Ausgabestellen sicherstellen können, dass die Lebensmittel an Bedürftige verteilt werden können. Interessierte können sich direkt auf der Anmeldeseite der Hamburger Tafel eintragen.

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Ich möchte mich direkt in meiner Nachbarschaft für die Risikogruppen engagieren. Wie fange ich an?

(Stand 08.04.2020, 16:30 Uhr) Damit möglichst viele Menschen von nachbarschaftlichen Hilfsangeboten erfahren und davon Gebrauch machen können, braucht es nicht nur digitale Vernetzung (siehe Frage 2) sondern insbesondere auch Ansprachen für Menschen ohne (regelmäßigen) Internetzugang.

Unabhängig davon, welche Form der Ansprache Sie wählen, sollten Sie nicht enttäuscht sein, wenn Ihre Angebote nicht aufgegriffen werden. Es ist wichtig und richtig sich jetzt solidarisch zu zeigen, damit Ihre Nachbarn Sie bei Bedarf in den kommenden Wochen kontaktieren können.

  • Machen Sie einen Aushang mit Ihrem Hilfsangebot. Aushänge haben den großen Vorteil, dass damit auch Ihnen unbekannte Nachbarinnen und Nachbarn, die zur Risikogruppe zählen, erreicht werden können. Achten Sie hierbei auf den persönlichen Datenschutz aller Beteiligten. Laden Sie die Betroffenen aktiv ein Sie zu kontaktieren. Hier empfiehlt es sich auch eine Telefonnummer anzugeben, damit Menschen ohne Internet das Angebot ebenfalls nutzen können. Einen praktischen Vordruck (PDF; 120 KB) - der auch die Nummer des Beratungstelefons der Gesundheitsbehörde enthält - stellen mehrere Hamburger Stiftungen gemeinsam mit der Stadt Hamburg zur Verfügung. Alternative Druck-Vorlagen für einen Aushang finden Sie aktuell zum Beispiel auch auf der Webseite des Hamburger Vereins tatkräftig e.V. .
  • Nutzen Sie die direkte Ansprache für aktive Hilfsangebote. Viele Menschen fragen nur ungern selbst nach Hilfe. Sprechen Sie Ihre Nachbarinnen und Nachbarn aus Risikogruppen daher ruhig auch direkt an und machen aktive Hilfsangebote. Nutzen Sie wenn möglich das Internet, Telefon oder den Briefkasten, um unnötigen persönlichen Kontakt zu vermeiden. Bitte bedenken Sie, dass jeder persönliche Kontakt für diese Menschen derzeit ein Risiko darstellt. Seien Sie geduldig, verständnisvoll und achten bitte stets auf Abstand und die Hygiene-Etikette

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Worauf sollte ich achten, wenn ich Besorgungen für Mitglieder der Risikogruppe tätige?

(08.04.2020, 16.30 Uhr) Unter Frage 1 haben wir bereits auf vier allgemeine Aspekte hingewiesen. Vermeiden Sie den direkten Kontakt, um die Menschen, denen Sie helfen, nicht unnötig in Gefahr zu bringen. Klären Sie vorab digital oder telefonisch was benötigt wird und wie Sie die Kostenerstattung regeln. Nutzen Sie pragmatische Lösungen für das Bezahlen der Einkäufe. Hier bietet sich bargeldloses Bezahlen oder bspw. auch eine gesammelte Abrechnung nach mehreren Einkäufen an.

Die Besorgung oder den Einkauf selbst sollten Sie nur mit gründlich gewaschenen oder desinfizierten Händen anfassen und einpacken. Verzichten Sie für die Übergabe auf unmittelbaren Kontakt und stellen die Besorgungen vor die Tür. Mit einem Anruf können Sie anschließend sicherstellten, dass die Einkäufe am Ziel angekommen sind. Achten Sie bei der Übergabe von Besorgungen und Bargeld auf das anschließende Händewaschen bzw. ihre Hygiene-Etikette und weisen insbesondere auch die Hilfeempfänger stets darauf hin.

Wichtige Informationen zum Schutz vor Corona-Kriminalität (PDF; 800 KB) erteilt ein Flyer der Polizei Hamburg.

Für weitere praktische Hinweise können Sie sich das Online-Seminar „Richtige Versorgung von hilfsbedürftigen Menschen in Zeiten von Corona“ des Münchener Vereins deinNachbar e.V. auf Youtube ansehen oder den Onlinekurs „Hygiene- und Desinfektionsschulung“ der sächsischen Initiative Team Sachsen absolvieren, der sich ausdrücklich an alle Helfenden richtet.

Ich absolviere einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) bzw. ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) / Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) und kann im Moment nicht an meinem Einsatzort tätig sein, weil dieser eingeschränkt oder geschlossen ist. Wie kann ich außerhalb meiner Einsatzstelle im Rahmen meines BFD bzw. FSJ/FÖJ helfen?

(Stand 09.04.2020, 15:00 Uhr) Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat hierzu unter www.freiwillige-helfen-jetzt.de eine Online-Plattform mit Informationen und Vermittlungsmöglichkeiten eingerichtet.

Sprechen Sie zunächst mir Ihrer Einsatzstelle und dem Träger über den Wunsch der Erweiterung des Einsatzbereiches. Im Zuge der Corona-Krise wurden für die Träger der Freiwilligendienste Mindestvoraussetzungen zur Erweiterung benannt, damit Freiwilligkeit, Versicherungsschutz und Sicherheit aller Beteiligten gewährleistet bleiben.

Die Hamburger Corona Nachbarschaftshilfe der Freiwilligenagenturen bietet Freiwilligendienstleistenden eine gesonderte Plattform zur Vermittlung an gemeinnützige Organisationen, die derzeit regelmäßige Hilfe und Unterstützung benötigen.  

Mein Verein bzw. meine Initiative benötigt finanzielle Mittel für nachbarschaftliche Hilfsprojekte. Wo bekomme ich schnelle, unbürokratische Unterstützung?

(Stand 01.07.2020, 16:00 Uhr) Seit Anfang dieses Jahres stehen die Fördermittel des Forums Flüchtlingshilfe auch allen anderen Projekten und Initiativen des freiwilligen Engagements für das nachbarschaftliche Zusammenleben offen.  Diese Gelder werden über die Koordinatorinnen und Koordinatoren des freiwilligen Engagements in der Flüchtlingshilfe der Bezirksämter vergeben.

#We kick Corona ist eine Initiative die von den Fußballstars Leon Goretzka und Joshua Kimmich initiiert wurde und inzwischen von vielen Fußballerkollegen unterstützt wird. Die Gelder werden an karitative Vereine und soziale Einrichtungen gespendet, die von der aktuellen Situation besonders betroffen sind.

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Wie sind Engagierte in der Nachbarschaftshilfe und im freiwilligen Engagement versichert?

(Stand 09.04.2020, 15:30 Uhr) Freiwillig engagierte Menschen leisten einen gemeinnützigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Leider ist jede Form von selbstloser Hilfe auch mit Risiken verbunden.

Grundsätzlich gilt, dass Wohlfahrtsverbände, kirchliche Einrichtungen und andere Großorganisationen für ihre Engagierten in der Regel eigene Versicherungen abgeschlossen haben, die im Schadensfall greifen. Es empfiehlt sich jedoch auch hier nachzufragen, um für alle Beteiligten Klarheit über den Versicherungsschutz herzustellen.

Wer sich unabhängig ohne organisatorische Anbindung, zum Beispiel aktuell in der Nachbarschaftshilfe engagiert, sollte vorab klären, in welchem Umfang eine Absicherung besteht:

Nähere Informationen zu Haft- und Unfallversicherung finden Sie hier:

Haftpflichtversicherung
Um freiwillig Engagierte gegen Schadensfälle abzusichern, hat die Freie und Hansestadt Hamburg für den Fall, dass keine vorrangigen Leistungs- beziehungsweise Versicherungsansprüche bestehen beziehungsweise eintreten, einen Sammelhaftpflichtvertrag abgeschlossen.

Dieser Sammelhaftpflichtvertrag entbindet Vereine, Verbände, Stiftungen, Organisationen oder andere Träger jedoch nicht von der Pflicht, den Haftpflichtversicherungsschutz ihrer freiwillig Engagierten durch eine eigene Haftpflichtversicherung sicher zu stellen.

Der Versicherungsschutz des Sammelhaftpflichtvertrages greift nur dann, wenn kein anderweitiger Haftpflichtversicherungsschutz über den Verein, die Organisation oder eine Privathaftpflichtversicherung besteht. Es handelt sich um eine sogenannte Subsidiärhaftung. Mehr Informationen zur Haftpflichtversicherung

Unfallversicherung
Vom Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung gemäß Sozialgesetzbuch (SGB) VII werden teilweise auch Personen umfasst, die sich freiwillig engagieren. Dies gilt jedoch nicht für alle freiwillig Tätigen.

Versichert sind zum Beispiel Freiwillige in Rettungsunternehmen, in öffentlich-rechtlichen Einrichtungen, deren Verbänden oder Arbeitsgemeinschaften, in öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften, im Bildungswesen, im Gesundheitswesen, in der Wohlfahrtspflege, in landwirtschaftlichen Einrichtungen und Berufsverbänden der Landwirtschaft. Gesetzlich unfallversichert sind auch ehrenamtliche Übungsleiter und Freiwillige in privatrechtlichen Organisationen, die im Auftrag oder mit ausdrücklicher Einwilligung von Städten oder öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften und deren Einrichtungen handeln.

Die Unfallkasse Nord informiert über den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz im Rahmen des freiwilligen Engagements für die Freie und Hansestadt Hamburg und ihre Einrichtungen.

Für freiwillige Helfer, die von der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen über die Webseite www.freiwillig.hamburg vermittelt werden, besteht grundsätzlich ein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz bei der Unfallkasse Nord. Hier finden Sie die konkreten Voraussetzungen für den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz.

Wenn Sie sich bei einer anderen Organisation freiwillig engagieren, klären Sie mit dieser bitte, ob ein Versicherungsschutz gegeben ist. Sollten Sie im Rahmen der Nachbarschaftshilfe ohne Anbindung an eine Organisation aktiv sein, ist zu beachten, dass kein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz besteht. Weitere Informationen finden Sie unter www.hamburg.de/versicherungsschutz 

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Was ist beim Einsatz des privaten PKW zu beachten?

(Stand 27.03.2020, 11:00 Uhr) In der Nachbarschaftshilfe nutzen Engagierte häufig, zum Beispiel für einen Einkauf das eigene Auto. Dabei ist folgender wichtiger Hinweis zu beachten:

Wie auch bei privaten Haftpflichtversicherungen sind Schäden aus dem Halten und Führen von Fahrzeugen bei der von der Stadt Hamburg abgeschlossenen Sammelhaftpflichtversicherung für freiwillig Engagierte ausgeschlossen. Der Einsatz privater PKWs beim Engagement bleibt ohne zusätzliche Absicherung. Es greift im Schadensfall nur die private Kfz-Haftpflicht- und Kasko-Versicherung des Fahrzeughalters (oder die gegnerische Versicherung, wenn dort die Schuld liegt). Im Schadensfall müssen freiwillig Engagierte auch die Kosten einer Selbstbeteiligung und einer möglichen Höherstufung tragen.

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Was muss ich datenschutzrechtlich beachten, wenn ich freiwillige, nachbarschaftliche Hilfe vermitteln will?

(Stand 16.04.2020, 15:30 Uhr) Ein paar grundsätzliche Regeln zum Datenschutz sollten Sie bei Ihrer freiwilligen Tätigkeit beachten. Wir haben die wichtigsten Hinweise zum korrekten Umgang mit Daten für Sie zusammengefasst.

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Über die sozialen Medien erreichen mich Fake News zum Coronavirus. Was kann ich dagegen tun?

(Stand 22.06.2020, 10:15 Uhr) In dieser besonderen Ausnahmesituation kursieren in den sozialen Medien viele Falschnachrichten und Verschwörungstheorien über den Coronavirus und die staatlichen Maßnahmen zu dessen Eindämmung. Zeigen Sie klare Kante und unterbinden die Verbreitung von zweifelhaften Informationen. Wer sich informiert, aufklärt und mit qualitätsgesicherten Informationen am aktuellen Diskurs über den Coronavirus teilnimmt, engagiert sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und hilft dabei Verwirrungen oder sogar Schaden von seinen Mitmenschen abzuwenden.

Wie Sie verlässliche Informationen zum Coronavirus erkennen, was in den sozialen Netzwerke zu beachten ist und wie sie selbst die Seriosität von Internetseiten bewerten können, erfahren Sie auf dieser Unterseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Informationen zu Verschwörungsideologien und weiterführende Links finden Sie auf einer Sonderseite des Beratungsnetzwerks Hamburg

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Ist es derzeit möglich, Blut zu spenden?

(Stand 05.06.2020, 12:00 Uhr) Blutspenden sind weiterhin möglich und gerade in schwierigen Zeiten dringend nötig. Aufgrund der allgemeinen Verunsicherungen durch den Coronavirus ist die Anzahl der Blutspenden in Hamburg deutlich zurückgegangen. Bei Ihrer Blutspende setzen Sie sich aufgrund der Infektionsschutzmaßnahmen und  vorhandener Hygienestandards keinem erhöhten Infektionsrisiko aus. Auch auf eine Übertragung des Coronavirus per Bluttransfusion gibt es bisher keine Hinweise. Um Engpässe zu vermeiden appellieren das Robert Koch Institut und die Hamburger Blutspendedienste daher an alle Spendenwilligen, die gesund sind und sich in den letzten Wochen nicht in Risikogebieten aufgehalten haben, weiterhin Blut zu spenden. Bereits genesene Coronavirus-Patienten ruft der Blutspendedienst Hamburg zur Plasmaspende auf. Auf diesem Weg erhalten lebensbedrohlich Erkrankte durch eine Antikörper-Therapie die Chance auf Heilung. Wer die eigene COVID-19 Erkrankung gut überstanden hat und zur Plasmaspende bereit ist, wird gebeten sich direkt an den Blutspendedienst Hamburg zu wenden.

Aktuelle Informationen zur Blutspende und den getroffenen Infektionsschutzmaßnahmen in Hamburg finden Sie auf den Seiten des Blutspendedienst Hamburg sowie des UKE-Blutspendedienstes.

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