Corona Das ist erlaubt

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Seit dem 1. Juli 2020 sind weitere Einschränkungen gelockert: Bis auf wenige Ausnahmen ist das meiste wieder erlaubt, wenn bestimmte Auflagen zum Gesundheitsschutz umgesetzt werden. 

Erlaubt

Corona in Hamburg: Das ist seit dem 1. Juli 2020 erlaubt

Diese weitgehenden Lockerungen sind möglich, weil die bisherigen Regeln über die letzten Monate insgesamt gut eingehalten wurden und sich die Verbreitung des Virus stark verlangsamt hat.

Bitte beachten Sie: Rechtlich maßgeblich sind die im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlichen Fassungen und Änderungen (im Internet abrufbar unter www.luewu.de).

Die Gefahr einer Ansteckung ist zurzeit gering. Das Virus ist aber nicht vollständig verschwunden. Würde man auf einen Infektionsschutz ganz und gar verzichten, könnten auch die wenigen Erkrankten, die es zurzeit gibt, neue Infektionsketten auslösen. 

Damit die weitreichenden Öffnungen von Dauer sein können, müssen alle weiterhin bestimmte Regeln des Infektionsschutzes beachten. 

Die Gefahr, dass ein einziger Infizierter in kurzer Zeit sehr viele Menschen ansteckt, ist in bestimmten Bereichen besonders groß. Deshalb kann es hier noch keine Lockerungen geben. 

Das ist untersagt beziehungsweise geschlossen:

  • Ohne Ausnahme Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen.
  • Saunas, Dampfbäder, Thermen, Whirlpools.  
  • Das Rauchen von Shishas und anderen Wasserpfeifen in Bars oder an weiteren öffentlichen Orten. 
  • Tanzen in öffentlichen Lokalitäten. Clubs, Diskotheken, Musikclubs, in denen getanzt wird.    
  • Buffets in der Gastronomie oder in Hotels. 
  • Volksfeste.

Das sind die allgemeinen Maßnahmen zum Infektionsschutz: 

Abstand halten 

Wer sich an öffentlichen Orten aufhält, muss zu anderen einen Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten. Der Mindestabstand gilt überall, wo Kontakte ohne Abstand nicht ausdrücklich erlaubt sind. Die allgemeinen Kontaktregeln finden Sie im nächsten Absatz unter „Kontakte begrenzen“.

Die Abstandsregel gilt an allen öffentlichen Orten. 

Öffentliche Orte erkennt man daran, dass sie allen zugänglich sind: Im Außenbereich sind das zum Beispiel Wege, Straßen, Plätze und Parks. Bei geschlossenen Räumen fallen darunter zum Beispiel Läden, Supermärkte, Gaststätten, Restaurants und Kultureinrichtungen.

Einzelhandel, Gastgewerbe, Kultur- und Sporteinrichtungen müssen dafür sorgen, dass die Einhaltung des Abstands möglich ist – zum Beispiel durch Begrenzung der Besucher- oder Kundenzahl. 

Aber auch der Einzelne trägt eine Verantwortung. In einer großen Stadt wie Hamburg kann es auf der Straße oder im Park manchmal eng werden. Wenn es nicht möglich ist, den Mindestabstand einzuhalten – wie zum Beispiel beim sogenannten Cornern –, sollte man aus der Menschenansammlung heraustreten oder den Ort verlassen.

Kontakte begrenzen

Je mehr Kontakte, desto mehr Ansteckungsmöglichkeiten. Damit sich das Virus nicht erneut ausbreiten kann, muss die Zahl der Kontakte, die ohne den Mindestabstand stattfinden, auf ein vertretbares Maß begrenzt werden. 
Ohne Mindestabstand dürfen diese Personen oder Gruppen in der Öffentlichkeit zusammen sein: 

  1. Personen, die im selben Haushalt wohnen sowie Lebenspartner, Kinder, Geschwister und Großeltern.
  2. Bestimmte Berufsgruppen, die bei ihrer Arbeit nicht immer Abstand halten können. Welche Berufe dies betrifft, kann man in der Rechtsverordnung nachlesen.  
  3. An öffentlichen Orten dürfen bis zu 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten zusammenkommen. Bei nur zwei Haushalten dürfen es auch mehr als 10 Personen sein.

Das bedeutet praktisch: Man kann ausgehen und sich außerhalb der eigenen Wohnung verabreden, wenn sich dabei nicht mehr als 10 Personen treffen.

Man kann zum Beispiel mit Freunden oder Kollegen ein Kino oder Restaurant besuchen und unter Achtung der Personenzahl als kleine Gruppe normal zusammensitzen. Zu weiteren Personen – an der Kinokasse etwa oder an den übrigen Restauranttischen – muss der Abstand eingehalten werden. 

Kontakte nachverfolgen

Damit sich das Virus nicht wieder ausbreitet, muss verhindert werden, dass neue Infektionsketten entstehen. Dafür ist es nötig, die Kontakte der Erkrankten zu rekonstruieren und die betroffenen Personen zu benachrichtigen. In der Gastronomie, im Kino und an vielen anderen öffentlichen Orten müssen Besucher ihre Kontaktdaten angeben. Dadurch ist es möglich, im Fall einer Erkrankung nachzuverfolgen, wen die Person angesteckt haben könnte.

Bei der Nachverfolgung kann auch die Corona-App der Bundesregierung helfen. Die App kann schnell darüber informieren, wenn jemand Kontakt mit einer positiv auf Corona getesteten Person hatte. Man findet die App im App-Store oder bei Google-Play, wo sie sich kostenlos auf das Smartphone laden lässt.

Mund-Nasen-Bedeckung tragen

Im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen kann es trotz der Bemühung um Abstand zeitweise eng werden. Deshalb ist hier das Tragen einer Mund-und-Nasen-Bedeckung Pflicht. 

Personen, die diese aus gesundheitlichen Gründen – zum Beispiel wegen einer Vorerkrankung oder wegen Atemwegsbeschwerden – nicht tragen können, sind von der Masken-Pflicht befreit. Wenn sie Geschäfte, Wochenmärkte und ÖPNV ohne entsprechenden Schutz betreten, müssen sie dies auf Nachfrage glaubhaft begründen, beispielsweise durch eine ärztliche Bescheinigung oder durch ein Dokument wie Schwerbehindertenausweis oder Allergiker-Pass.

Auf Hygiene und Gesundheit achten

Persönliche Hygiene schützt vor Ansteckung: häufiges Händewaschen sowie Niesen und Husten nur in die Armbeuge. Ein benutztes Taschentuch sollte sofort entsorgt werden.

Mund-Nasen-Bedeckungen aus Stoff sollten regelmäßig heiß gewaschen werden. Nach der Benutzung sollten sie in einem gesonderten Behältnis transportiert werden. 

Geschäfte, Gaststätten, Restaurants, Veranstaltungen, Kultureinrichtungen und andere öffentliche Angebote müssen ein  Hygienekonzept haben. Kunden und Gäste sind verpflichtet, sich an die Vorgaben zu halten. Wer Symptome einer akuten Erkrankung der Atemwege verspürt, darf sich nicht in der Öffentlichkeit aufhalten und zum Beispiel keine Geschäfte, Busse oder Einrichtungen betreten.

Das ist erlaubt – das sind die Regeln

Veranstaltungen 

Veranstaltungen mit begrenzter Personenzahl sind erlaubt. Die Begrenzung der Personenzahl ist nötig, damit der Mindestabstand eingehalten werden kann. Die erlaubte Personenzahl hängt davon ab, ob die Zusammenkunft drinnen oder draußen, mit oder ohne feste Sitzplätze, mit oder ohne Alkoholausschank stattfindet. 

  • Im Freien und mit festen Sitzplätzen (wie es sie zum Beispiel im Theater oder im Kino gibt) dürfen bis zu 1.000 Personen zusammenkommen.
  • In geschlossenen Räumen und mit festen Sitzplätzen dürfen bis zu 650 Personen zusammenkommen.
  • Im Freien, ohne feste Sitzplätze und ohne Alkoholausschank dürfen bis zu 200 Personen zusammenkommen.
  • In geschlossenen Räumen, ohne feste Sitzplätze und ohne Alkoholausschank dürfen bis zu 100 Personen zusammenkommen.
  • Im Freien, ohne feste Sitzplätze und mit Alkoholausschank dürfen bis zu 100 Personen zusammenkommen. 
  • In geschlossenen Räumen, ohne feste Sitzplätze und mit Alkoholausschank dürfen bis zu 50 Personen zusammenkommen.

Auf allen Veranstaltungen gelten die allgemeinen Hygiene-, Abstands- und Kontaktregeln. Der Veranstalter muss sicherstellen, dass der Mindestabstand eingehalten werden kann. In geschlossenen Räumen ist er zu Hygienemaßnahmen verpflichtet, etwa indem er ausreichend lüftet und die Möglichkeit zum Waschen und Desinfizieren der Hände gibt.

Als Veranstaltung bezeichnet man ein Ereignis, das einen bestimmten Zweck verfolgt, aber nicht dem Verkauf von Waren dient. Eine Veranstaltung wird für ein Publikum, für Gäste oder Teilnehmer organisiert. Ob der Event privat oder öffentlich, kommerziell oder unentgeltlich ist, spielt für die Einstufung als Veranstaltung keine Rolle. Unter den Begriff fallen Kulturangebote und Wettkämpfe genauso wie private Feiern aller Art. 

Private Veranstaltungen in der eigenen Wohnung

Veranstaltungen und damit auch Feiern in privaten Wohnungen sind erlaubt, wenn dabei nicht mehr als insgesamt 25 Personen zusammenkommen. Der Mindestabstand muss dann nicht unbedingt eingehalten werden – es wird aber empfohlen, einander nicht zu nah zu kommen.

Veranstaltungen in privaten Gärten, die zur Wohnung gehören, sind erlaubt. Schrebergärten gehören nicht zur Wohnung: Es gelten die allgemeinen Abstands- und Kontaktregeln. 

Hochzeitsfeiern

Für Hochzeitsfeiern gelten die allgemeinen Regeln für Veranstaltungen: 

  • Bei einer Hochzeitsfeier in der eigenen Wohnung dürfen höchstens 25 Personen zusammenkommen.
  • Eine Feier außerhalb der Wohnung gilt als Veranstaltung  ohne feste Sitzplätze und mit Alkoholausschank. Deshalb dürfen draußen 100 Personen und in Innenräumen 50 Personen zusammenkommen. 
  • Wird kein Alkohol ausgeschenkt, dürfen draußen 200 und drinnen 100 Menschen beisammen sein.
  • Für eine Hochzeitsfeier außerhalb der eigenen Wohnung gilt die allgemeine Kontaktregel: Ohne Abstand dürfen höchstens 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten an einem Tisch sitzen oder anderweitig zusammenkommen. 
  • Wie für alle Veranstaltungen muss ein Schutzkonzept vorliegen.  
  • Buffets sind verboten.
  • Es darf Musik gespielt werden, aber Tanzen ist nicht möglich. Zur Bühne oder Band gilt ein erweiterter Mindestabstand von 2,5 Meter.

Versammlungen

Versammlungen unter freiem Himmel sind mit bis zu 1.000 Personen zulässig. In geschlossenen Räumen dürfen sich bis zu 300 Personen versammeln.

Auch Informationsstände politischer Parteien, gemeinnütziger Vereine und Verbände sind erlaubt. Auf allen Versammlungen gelten die allgemeinen Abstands- und Kontaktregeln. 

Versammlungen unter freiem Himmel müssen auch normalerweise angemeldet werden. Sollte die zuständige Behörde dies für nötig halten, muss zurzeit ein Schutzkonzept vorgelegt werden.  

Als Versammlung werden hier Zusammenkünfte bezeichnet, die der öffentlichen Meinungsbildung oder der gemeinsamen Kundgebung einer Meinung dienen. Das Recht auf Versammlung wird in Artikel 8 des Grundgesetzes garantiert.  

Hamburg ist eine weltoffene Stadt mit einer langen demokratischen Tradition. Dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Grundrechte nicht nur passiv „besitzen“, sondern frei und aktiv ausüben, gehört zu unserem Selbstverständnis als Freie und Hansestadt. 

Kulturangebote

Für Theater, Kinos, Konzertsäle, Musiktheater, Planetarium und andere staatliche und private Kultureinrichtungen gelten die allgemeinen Regeln für Veranstaltungen mit einer entsprechenden Begrenzung der Personenzahl und den Abstands- und Hygieneregeln.

Im Publikum muss der Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten werden. Zwischen Publikum und Bühne gilt ein erweiterter Abstand von 2,5 Meter.

Restaurants, Bars und andere Lokalitäten

In der Gastronomie, in Kneipen und Bars gelten die allgemeinen Abstands- und Kontaktregeln. Es müssen Kontaktdaten erhoben und Hygienemaßnahmen durchgeführt werden.   

Finden Veranstaltungen statt, gelten die entsprechenden Veranstaltungsregeln. Gibt es eine Bühne, muss der Abstand zum Publikum 2,5 Meter betragen.

Büffets sind nicht erlaubt. 

Es darf nicht getanzt werden. 

Es darf keine Shisha oder andere Wasserpfeife geraucht werden.

Sport und Freibäder, Grillen im Park

Alle Sportarten, bei denen die allgemeinen Kontaktregeln beachtet werden, sind möglich. Das bedeutet, dass bis zu 10 Personen ohne Mindestabstand Sport treiben und auch Wettkämpfe durchführen können.

Alle Anbieter, Betreiber und Vereine müssen ein Schutzkonzept erstellen und dafür sorgen, dass die Abstandsregeln eingehalten werden können. Sie sind verpflichtet, die Kontaktdaten zu erfassen.  

Alle Schwimm-, Natur- und Sommerbäder dürfen unter Auflagen öffnen. 

In Hallenbädern muss beim Schwimmen und Baden ein erweiterter Mindestabstand von 2,5 Meter eingehalten werden.

Picknicken und Grillen im Park und an anderen öffentlichen Orten sind erlaubt. Es gelten die allgemeinen Abstands- und Kontaktregeln. Das bedeutet, dass man mit einer Gruppe von höchstens 10 Personen gemeinsam grillen oder picknicken kann und darüber hinaus Abstand halten muss. 

Übernachtungen und Tourismus

Übernachtungen in Hotels, Pensionen, Hostels, Ferienwohnungen und auf Campingplätzen sind unter den üblichen Auflagen erlaubt: Abstandsmöglichkeit, Hygienekonzept, Kontaktdaten. 

Die gemeinschaftliche Nutzung von Sauna, Whirlpool, Dampfbädern und Thermen ist untersagt.

Schlafsäle dürfen nur mit höchstens vier Personen belegt werden. 

Es dürfen keine Buffets angeboten werden. 

Kommerzielle Übernachtungsangebote in privaten Wohnungen sind nicht gestattet. 

Es ist verboten, Gäste aus dem Inland zu beherbergen, die sich zuvor an einem Ort aufgehalten haben, der als Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko eingestuft ist. Wenn ein negativer Corona-Test vorliegt, der nicht älter als 48 Stunden ist, darf auch ein Gast aus einem Risikogebiet übernachten.  

Fahrten mit dem Reisebus, touristische Stadtrundfahrten und Schiffsfahrten können mit voller Sitzbelegung durchgeführt werden.

Mobilität

Überall gelten die allgemeinen Abstands- und Kontaktregeln. Da es im öffentlichen Nahverkehr trotzdem eng werden kann, gibt es eine Maskenpflicht.  Auch im Taxi müssen die Fahrgäste eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Der Fahrer muss dies nur, wenn keine anderen Schutzvorkehrungen – zum Beispiel eine Trennscheibe – vorhanden sind. Wer Symptome einer Atemwegserkrankung verspürt, darf öffentliche Verkehrsmittel nicht betreten.

Einzelhandel, Märkte, Messen

In Geschäften des Einzelhandels, Apotheken, Banken, Poststellen, gewerblichen Ausstellungsflächen und auf Märkten und Messen gelten die allgemeinen Abstands- und Kontaktregeln. Die Inhaber oder Betreiber müssen Hygienemaßnahmen durchführen und dafür sorgen, dass genug Platz für Abstand ist.  

Es dürfen keine Lebensmittel zum Probieren angeboten werden. Auch das Testen von unverpackten Kosmetika ist untersagt. 

Auch Messen, Flohmärkte und andere Märkte zum Verkauf von bestimmten Waren (sogenannte Jahrmärkte im Sinne der Gewerbeordnung) dürfen unter Auflagen wieder für das Publikum öffnen.

Alle Kunden müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Der Schutz der Beschäftigten ist Aufgabe der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber und Teil des Arbeitsschutzes.     

Körperpflege

Friseure, Kosmetik-, Nagel- und Tattoo-Studios müssen die Kontaktdaten ihrer Kunden erfassen und mit ihrer Berufsgenossenschaft ein Konzept zum Infektionsschutz erstellen. Kunden müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn dies möglich ist. Wo das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und der Mindestabstand nicht eingehalten werden können, müssen andere Maßnahmen ergriffen werden.   

Kitas, Schulen, Universitäten und andere Bildungsangebote

Alle privaten und öffentlichen Bildungseinrichtungen sind geöffnet.  

Alle müssen ein Konzept zum Infektionsschutz vorlegen. 

Auf Abstand soll geachtet werden, sofern dies den erzieherischen Aufgaben nicht widerspricht und die räumlichen Verhältnisse dies zulassen.  

Zur Umsetzung des Infektionsschutzes muss in Kitas und Schulen die Stundenzahl pro Kind teilweise reduziert werden. 

Wo kein persönlicher Schulunterricht stattfinden kann, wird dieser durch Fern-Unterricht ersetzt. Schülerinnen und Schüler, die krank sind oder mit erkrankten oder gefährdeten Personen zusammenleben, werden von der Teilnahme am Unterricht befreit.

Eine Präsenzpflicht gibt es bei Prüfungen in Schulen und Hochschulen. Die Prüfungen finden unter hohen Auflagen statt. 

An den staatlichen Hochschulen erfolgt die Lehre im Sommersemester 2020 digital. Ausgenommen sind bestimmte Praxisveranstaltungen, wie zum Beispiel in Laboren – diese können unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen mit Präsenz stattfinden.  Für Präsenzveranstaltungen – zurzeit nur an privaten Hochschulen – gelten die allgemeinen Veranstaltungsregeln mit Personenbegrenzung.  

Musikschulen, Chöre, Tanzschulen, Ballett- und Schauspielschulen dürfen unter strengen Auflagen Unterricht oder Veranstaltungen durchführen. 

Besondere Vorsicht ist bei Angeboten angebracht, bei denen stark geatmet wird, etwa beim Singen, Tanzen oder dem Spielen von Blasinstrumenten. Hier gilt ein erweiterter Mindestabstand von 2,5 Meter. Auch in Tanzschulen gelten die allgemeinen Abstands- und Kontaktregeln. Bei Paartänzen kann ein Wechsel der Tanzpartner nur innerhalb einer Gruppe von 10 Personen stattfinden.

Krankenhäuser und Pflegeheime 

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen wieder ihre Verwandten oder Freunde im Krankenhaus besuchen. Personen, die in Pflegeeinrichtungen wohnen, dürfen in Innenräumen zwei Personen gleichzeitig und für mindestens drei Stunden empfangen. In den Außenbereichen können Besucher zeitlich und zahlenmäßig unbegrenzt empfangen werden.

Gottesdienste

Gottesdienste in Kirchen, Moscheen, Synagogen oder unter freiem Himmel unterliegen den allgemeinen Abstands- und Kontaktregeln. 

Es müssen Hygienemaßnahmen angeboten werden und es muss ausreichend Platz vorhanden sein, so dass die Besucher den erforderlichen Mindestabstand einhalten können. 

Danke, dass Sie Rücksicht nehmen und sich an die Regeln zum Infektionsschutz halten!

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