Corona Das ist erlaubt

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Seit dem 18. Mai 2020 sind weitere Einschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus gelockert. Das ist möglich, weil die bisherigen Regeln von fast allen gut befolgt wurden und die Ausbreitung des Virus verlangsamt wurde. 

Erlaubt

Corona in Hamburg: Das ist seit dem 18. Mai 2020 erlaubt

Die Gefahr der Ansteckung mit dem Corona-Virus ist verringert, aber nicht gestoppt. Damit wir die bisherigen Erfolge nicht kaputtmachen, müssen alle weiterhin aufeinander achten und die Regeln des Infektionsschutzes beachten:  

  • Wer sich an öffentlichen Orten aufhält, muss zu anderen einen Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten. 
  • Grundlegende Kontaktbeschränkungen gelten weiter: Das Beisammensein ist nur mit Personen aus dem eigenen Haushalt und den Personen eines einzigen anderen Haushalts gestattet. Bei den Treffen dürfen nicht mehr als 10 Menschen aus diesen Haushalten zusammenkommen. 
  • Achten Sie auf Hygiene: häufiges Händewaschen sowie Niesen und Husten nur in die Armbeuge. Ein benutztes Taschentuch sollte sofort entsorgt werden.
  • Im öffentlichen Nahverkehr und wenn Sie in Läden oder auf dem Wochenmarkt einkaufen, ist das Tragen einer Mund-und-Nasen-Bedeckung Pflicht. Personen, die aus gesundheitlichen Gründen - zum Beispiel wegen einer Vorerkrankung oder wegen Atemwegsbeschwerden - keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können, sind von der Masken-Pflicht befreit. Sie dürfen Geschäfte, Wochenmärkte und ÖPNV auch ohne entsprechenden Schutz betreten. Der Umstand, dass keine Mund- und Nasenbedeckung getragen werden kann, ist in geeigneter Weise glaubhaft zu machen; beispielsweise durch die Vorlage des Schwerbehindertenausweises, eines anderen medizinischen Dokuments wie eines Allergiker-Passes oder einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung.

Das ist aktuell in Hamburg erlaubt:

Lebensmittel und Einzelhandel

Das Einkaufen im Einzelhandel, in Lebensmittelläden und auf Wochenmärkten ist möglich. Das gilt unabhängig von der Größe des Geschäfts, das die Zahl der Personen begrenzen muss (ein Kunde auf zehn Quadratmeter).  

Beim Einkaufen gelten die Abstands- und Hygieneregeln. Die Geschäfte müssen dafür sorgen, dass die Abstandsregeln eingehalten werden können. 

Das Abholen von bestellten Waren ist erlaubt. 

Auch Einkaufscenter dürfen öffnen, so dass man die Geschäfte dort erreichen kann - überall gelten die Abstandsregeln.

Friseure und Körperpflege

Friseure, Kosmetik- und Nagelstudios, Massagesalons und andere körpernahe Dienstleistungen wie Tattoo-Studios  dürfen öffnen. Mitarbeiter müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Bei Tätigkeiten in Gesichtsnähe muss das Personal weitere Schutzmaßnahmen befolgen.

Kunden müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen, so dass eine Infektionskette nachvollzogen werden kann.

Restaurants und anderes Gastgewerbe

Gastronomiebetriebe können öffnen, wenn der Mindestabstand zwischen den Gästen sowie die Hygieneregeln eingehalten werden.

Gäste müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen, damit die Infektionskette bei einer möglichen Corona-Erkrankung nachvollzogen werden kann.

Auch Kneipen, Biergärten, Cafés und Eisdielen dürfen ihren Kunden Sitz- und Stehplätze anbieten, sofern dabei der Mindestabstand eingehalten wird. Büfetts sind nicht erlaubt.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen beim Kundenkontakt eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Für Gäste gilt: Das Beisammensein ist nur mit Mitgliedern des eigenen und eines weiteren Haushalts erlaubt. 

Reine Bars, Vergnügungslokale und Shisha-Bars bleiben geschlossen.

Hotels und Ferienwohnungen

Die Übernachtung in Hamburg ist erlaubt, unabhängig vom Grund der Reise. Hotels, Pensionen und andere Anbieter sind verpflichtet, die Zimmerkapazität zu beschränken, für den nötigen Abstand zu sorgen und die Kontaktdaten der Gäste zu erfassen. 

Schlafsäle für mehr als 4 Personen sind nicht erlaubt.

Ein Frühstück darf nicht als Büfett, sondern nur an Tischen unter Wahrung des Abstands angeboten werden. 

Das Personal muss beim Kontakt mit den Gästen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
Wellnessbereiche wie Sauna und Schwimmbad dürfen nicht genutzt werden.

Öffentlicher Nahverkehr 

U- und S-Bahnen sowie Busse fahren zuverlässig. Das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung ist hier verpflichtend. Soweit die räumlichen Verhältnisse es zulassen, müssen Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einhalten.

Wer nachts unterwegs sein muss, kann den Shuttle-Service von Moia nutzen: Zwischen 0 bis 6 Uhr kann man mit einer gültigen HVV-Karte kostenlos durch das gesamte Hamburger Stadtgebiet fahren (4 Euro ohne HVV-Karte). Das gilt bis zum 25. Mai, wenn Moia wieder mit dem regulären Betrieb startet.

Auch Taxifahren ist möglich. Fahrgäste müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Fahrer müssen sie nur tragen, falls keine andere Schutzvorrichtung (zum Beispiel Plexiglasscheibe) vorhanden ist. 

Autofahren

Tankstellen, Autowaschanlagen, Autowerkstätten sind geöffnet. Auch das Leihen eines Mietwagens ist möglich. Kauf und Verkauf von Autos sind erlaubt.

Fahrschulen sind geöffnet - informieren Sie sich, wie die Abstandsregeln umgesetzt werden und in welchen Situationen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss.  

Reisebusse und Ausflugsschiffe

Busse und Schiffe für Touristen und Ausflügler dürfen wieder fahren. Alle Personen müssen an Bord eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Abstand halten. Damit es nicht zu eng wird, dürfen nur halb so viele Fahrgäste einsteigen wie möglich. Personen mit Symptomen einer Atemwegserkrankung dürfen diese Busse und Schiffe nicht nutzen.

Freizeit und Sport

Spazierengehen, Wandern, Joggen, Radfahren sind möglich – unter Einhaltung des Mindestabstands. Gemeinsame Aktivitäten sind nur unter Mitgliedern desselben Haushalts oder zusammen mit einem anderen Haushalt erlaubt.

Alle privaten und öffentlichen Sportanlagen dürfen ihre Anlagen im Freien öffnen. Sport im Freien ist für alle Sportarten erlaubt, sofern das Training kontaktfrei erfolgt. Alle Sportlerinnen und Sportler müssen den Mindestabstand einhalten. Sofern der Mindestabstand eingehalten wird, können Sportkurse stattfinden.

WCs sind geöffnet, Umkleiden, Duschen und Clubräume bleiben geschlossen. 

Der Verleih von Fahrrädern, Booten und anderen Sportgeräten ist erlaubt.

Tierpark und Botanische Gärten 

Die Botanischen Gärten sowie der Tierpark Hagenbeck dürfen ihre Außenbereiche öffnen. Neben Maßnahmen zur Hygiene und zum Abstand muss auch die Zahl der gleichzeitig anwesenden Besucher begrenzt werden. 

Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten

Diese Kultureinrichtungen dürfen für das Publikum öffnen. Sie müssen aber auf Hygiene, Abstandsmöglichkeiten und die begrenzten Besucherzahlen achten. Als Faustregel gilt: ein Besucher pro 20 Quadratmeter. Führungen, Veranstaltungen und das Öffnen des Museumscafés sind nicht gestattet. 

Autokinos dürfen unter Einhaltung der Regeln Filme zeigen. 

Spielplätze

Öffentliche und private Spielplätze dürfen zwischen 7 und 20 Uhr besucht werden. 
Kinder unter sieben Jahren dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen spielen. Erwachsene Begleiter und Jugendliche ab 14 Jahren müssen den Mindestabstand einhalten.

Kitas 

Kitas bieten eine Notbetreuung an. Sie steht allen offen, die auf eine Betreuung angewiesen sind. Dies gilt insbesondere, wenn die Eltern

  1. alleinerziehend sind,
  2. sich in einer persönlichen Notlage befinden oder 
  3. Tätigkeiten ausüben, die für unser aller Wohl unverzichtbar sind – zum Beispiel im Gesundheitswesen, bei der Polizei, als Kassiererin im Supermarkt oder als Erzieher.

Die Notbetreuung wird Schritt für Schritt erweitert. Seit dem 18. Mai werden auch die Kinder, die das fünfte oder sechste Lebensjahr vollendet haben und entweder in diesem oder im nächsten Jahr schulpflichtig werden, wieder betreut.

Einige Kitas bieten ein Mittagessen zur Abholung an. 

Da die Gruppen in der Kindertagespflege nur klein sind, können diese wieder besucht werden. 

Schule

Der persönliche Schulbesuch wird schrittweise und mit reduzierter Stundenzahl wieder ermöglicht. Dabei sorgt die Schule für die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln sowie die Aufteilung in kleine Lerngruppen. Wo kein persönlicher Unterricht stattfinden kann, wird dieser durch Fern-Unterricht ersetzt. 

Schülerinnen und Schüler, die krank sind oder mit erkrankten oder gefährdeten Personen zusammenleben, werden von der Teilnahme am Unterricht befreit.

Eine Präsenzpflicht gibt es bei Prüfungen, die unter hohen Auflagen in den Schulen stattfinden. 

Studieren 

Das Semester läuft, das Studium ist online möglich. Ausgenommen sind Prüfungen und bestimmte Praxisveranstaltungen, wie zum Beispiel in Laboren – diese können unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen stattfinden.  

Lesen und sich informieren

Bibliotheken und Archive dürfen öffnen und achten auf Hygiene und Abstand. 

Kurse zur beruflichen Qualifizierung und privaten Weiterbildung

Der Besuch von Kursen zur beruflichen Qualifizierung sowie von Sprach- und Integrationskursen ist erlaubt. Volkshochschulen, Literaturhäuser und andere Bildungseinrichtungen dürfen unter Einhaltung der Abstandsregeln ihre Angebote unterbreiten. 

Für die staatlichen und privaten Bildungseinrichtungen gelten besondere Regeln zur Eindämmung der Ansteckungsgefahr: Lerngruppen dürfen nicht mehr als 15 Personen umfassen und nicht miteinander gemischt werden.  

Arbeiten 

Sofern dadurch niemand gefährdet wird, können alle arbeiten gehen. Die Berufstätigkeit ist nicht auf Branchen beschränkt. Auch am Arbeitsplatz müssen die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden – dafür muss der Arbeitgeber sorgen. In bestimmten Branchen kann Home-Office in Rücksprache mit dem Arbeitgeber eine Alternative sein, um die Gefahr der Ansteckung zu reduzieren. 

Pflegeheime und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Personen, die in Pflegeeinrichtungen wohnen, dürfen an mindestens einem Tag pro Woche für mindestens eine Stunde Besuch von einer einzigen Person  empfangen. Es soll immer dieselbe Person zu Besuch kommen und kein Wechsel stattfinden. Das ist wichtig, weil die Kontakte zu möglichen Infizierten aus Sicherheitsgründen deutlich reduziert bleiben müssen.

Sind weitere Besuchszeiten gewünscht, bedarf dies der Zustimmung des Trägers.  

Die Besuche dürfen grundsätzlich nur in Außenbereichen oder in dafür eingerichteten Besuchsräumen stattfinden. 

Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, sich vorab anmelden und die Abstands- und Hygieneregeln beachten.  

Bei der Sterbebegleitung sind Ausnahmen weiterhin möglich.

Menschen mit Behinderungen, die in besonderen Wohneinrichtungen leben, dürfen ab dem 18. Mai wieder Besuch empfangen. 

Kinder unter 14 Jahren und Personen mit Atemwegserkrankungen dürfen Pflegeheime und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung weiterhin nicht betreten.

Gottesdienste

In den Kirchen, Moscheen und Synagogen können Gottesdienste unter strengen Auflagen stattfinden. Dabei muss der Veranstalter allgemeine Hygienemaßnahmen anbieten und die Teilnehmerzahl so begrenzen, dass diese den erforderlichen Mindestabstand einhalten können. 
Wegen der besonders starken Übertragung der Viren über den Speichel und Tröpfchen beim Atmen ist das Singen und Spielen von Blasinstrumenten untersagt.   

Trauungen

In den Hamburger Trauzimmern dürfen sich wieder bis zu 10 Personen zusammen aufhalten, sofern die Abstandsregeln eingehalten werden können. Ob dies der Fall ist und 10 Personen tatsächlich zugelassen werden, entscheidet das Standesamt. 

Die Personenzahl gilt inklusive der Standesbeamtin beziehungsweise des Standesbeamten. Die weiteren Personen dürfen maximal aus zwei Haushalten stammen. 

Bestattungen und Trauerfeiern

Bei Beerdigungen darf der persönliche Kreis des Verstorbenen – enge Verwandte und Freunde – zusammenkommen. Voraussetzung ist,  dass der Abstand und die Hygiene eingehalten werden.

Wir alle tragen eine Verantwortung dafür, dass das Infektionsrisiko niedrig bleibt.  

Danke, dass Sie Abstand halten! Danke, dass Sie eine Mund- und Nasenbedeckung tragen und Rücksicht nehmen!

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