Coronavirus Fragen und Antworten für Familien

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An dieser Stelle werden Fragen beantwortet, die sich für Familien im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stellen.

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Corona FAQ: Fragen und Antworten für Familien

  1. Sind die Spielplätze geöffnet?
  2. Welche Beratungsangebote für Familien sind weiterhin verfügbar?
  3. Wie gehe ich damit um, wenn in der häuslichen Situation Konflikte entstehen?
  4. An wen kann ich mich wenden, wenn ich mich alleine fühle, Sorgen und Ängste habe?
  5. Welche Regelungen gelten für die Kindertagesbetreuung?
  6. Wie gestalten sich die Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit während der Pandemie?
  7. Wer kann einen Notfall-Kinderzuschlag in Anspruch nehmen?
  8. Was ist für schwangere bzw. stillende Frauen wichtig?
  9. Wo kann sich mein Arbeitgeber zur Einrichtung eines familienfreundlichen Arbeitsplatzes beraten lassen?

Sind die Spielplätze geöffnet?

(Stand: 05.05.2020, 15:00 Uhr) Die Spielplätze sind seit dem 6. Mai 2020 wieder von 7 bis 20 Uhr geöffnet. Kinder unter sieben Jahren müssen beaufsichtigt werden. Für die Sorgeberechtigten, zur Betreuung berechtigten Personen und Jugendliche ab 14 Jahren gilt das Abstandsgebot, sofern sie nicht in derselben Wohnung leben. Auf den Spielplätzen werden Verhaltenshinweise ausgehängt.

Weitere Informationen: Pressemeldung vom 5. Mai 2020 

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Welche Beratungsangebote für Familien sind weiterhin verfügbar?

(Stand: 23.03.2020, 15:30 Uhr) Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf das Familienleben und stellt Familien vor besondere Herausforderungen. Die Übersicht professioneller Beratungsangebote für Familien bietet Ihnen Hinweise, wo Sie Hilfe finden können. 

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Wie gehe ich damit um, wenn in der häuslichen Situation Konflikte entstehen?

(Stand 30.04.2020, 16:30 Uhr) Konflikte mit Kindern können sich schnell hochschaukeln. Das oberste Gebot ist es in hitzigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Das ist nicht immer leicht: Wenn Sie spüren, dass Sie aufbrausen oder die Kontrolle verloren geht: Gehen Sie aus der Situation! Nehmen Sie für eine kurze Zeit Abstand, verlassen Sie wenn nötig den Raum. Geben Sie Ihrem Kind dafür ein kurzes Signal. Versuchen Sie sich zu beruhigen und durchzuatmen. Wenn Sie sich beruhigt haben, können Sie wieder auf Ihr Kind zu gehen. Lassen Sie den Konflikt für den Moment erst einmal auf sich beruhen. Nehmen Sie es auf den Arm oder zeigen Bedauern für die Heftigkeit. Sie werden beide erleichtert sein.

Die häusliche Situation kann  in diesen Zeiten für viele Familien zur Belastung werden, wenn man sich nicht aus dem Weg gehen kann und wenige Freiräume zur Verfügung stehen. Das Institut für konstruktive Konfliktaustragung und  Mediation e.V. gibt in einem Video in verschiedenen Sprachen praktische Tipps, um zu Hause Konfliktsituationen zu vermeiden.

Auch die Beratungsstellen der Familienförderung haben hilfreiche Tipps im Umgang mit Konfliktsituationen in Familien und beraten dazu.

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An wen kann ich mich wenden, wenn ich mich alleine fühle, Sorgen und Ängste habe?

(Stand: 30.04.2020, 16:30 Uhr) Unter den Nummern 0800-111 0 111 und 0800-111 0 222 ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr, gebührenfrei und anonym zu erreichen. Menschen in Krisen finden hier ausgebildete Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner, die zuhören, begleiten und beraten. Alle Sorgen und Nöte dürfen zur Sprache kommen. Ausgebildete Ehrenamtliche nehmen die Anrufe an. Die Gespräche sind vertraulich und unterliegen der seelsorgerlichen Schweigepflicht.

Unterstützung für Kinder und Jugendliche bietet auch das kostenlose Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 11 61 11, Mo-Sa von 14-20 Uhr, Sa. beraten Jugendliche). Kinder und Jugendliche können sich zu jedem Problem, anonym und ohne Vermittlung von Erwachsenen an kompetente Beratung wenden. Hier wird aufmerksam zugehört, ermutigt und bei Bedarf gemeinsam nach Lösungswegen gesucht. 

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Welche Regelungen gelten für die Kindertagesbetreuung?

(Stand: 29.04.2020, 12:00 Uhr) Alle Informationen zur Betreuung in Kitas und in der Kindertagespflege finden Sie auf unserer Infoseite für Eltern

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Wie gestalten sich die Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit während der Pandemie?

(Stand: 13.05.2020, 15:00 Uhr) Die Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (zum Beispiel Bauspielplätze, Häuser der Jugend) dürfen seit dem 13. Mai 2020 wieder im unmittelbaren Kontakt zu jungen Menschen durchgeführt werden – unter Beachtung der notwendigen Maßnahmen, um Infektionen der Besucherinnen und Besucher sowie der Beschäftigten zu vermeiden. Auch die Jugendverbandsarbeit ist wieder möglich. Voraussetzung ist die Entwicklung und Dokumentation eines Schutzkonzepts durch den Träger des Angebots, das insbesondere Vorgaben enthalten soll

  1. zur Einhaltung des erforderlichen Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen,
  2. zu einer Begrenzung der Anzahl einer betreuten Kleingruppe von höchstens 15 Kindern und Jugendlichen und keine Durchmischung mit anderen Kleingruppen,
  3. zum Ausschluss von Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung sowie
  4. zu sonstigen Maßnahmen des Infektionsschutzes und zu allgemeinen Hygienemaßnahmen zur Reduzierung des Infektionsrisikos.

Wenn junge Menschen eine Beratung benötigen, können Sie sich auch weiterhin an die Online-Beratungsstelle wenden. Straßensozialarbeit findet weiter statt.

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Wer kann einen Notfall-Kinderzuschlag (Notfall-KiZ) in Anspruch nehmen?

(Stand 25.03.2020, 11:30) Die Ausbreitung des Corona-Virus stellt viele Familien vor große organisatorische und finanzielle Probleme: Eltern müssen wegen Kita- und Schulschließungen die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren, können ihrer Arbeit nicht in vollem Umfang nachgehen, sind in Kurzarbeit oder haben wegen ausbleibender Aufträge gravierende Einkommenseinbußen. Um Familien mit kleinen Einkommen zu unterstützen, hat das Bundesfamilienministerium deshalb den Notfall-KiZ gestartet. Mit dem Kinderzuschlag (KiZ) unterstützt das Bundesfamilienministerium Familien, in denen der Verdienst der Eltern nicht für die gesamte Familie reicht. Die Familien werden mit bis zu 185 Euro pro Kind monatlich unterstützt, damit die Kinder besser gefördert werden und Kinderarmut vermieden wird. Die Berechnungsgrundlage für den KiZ war bisher das Durchschnittseinkommen der letzten sechs Monate. Für den Notfall-KiZ wird nun der Berechnungszeitraum deutlich verkürzt. Ab April müssen Familien, die einen Antrag auf den KiZ stellen, nur noch das Einkommen des letzten Monats vor der Antragstellung nachweisen. Diese Regelung soll befristet bis zum 30. September 2020 gelten.

Mehr Informationen des Bundesfamilienministeriums 

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Was ist für schwangere bzw. stillende Frauen wichtig?

 (Stand: 30.04.2020, 16:30 Uhr) Die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung hat Informationen zum Thema Schwangerschaft und Coronavirus zusammengestellt. Antworten auf häufig gestellte Fragen bieten die FAQ für schwangere Frauen und ihre Familien (PDF, 460 KB) des Berufsverbandes der Frauenärzte.

Grundsätzlich lassen Kliniken bei der Geburt eine Begleitperson zu. 

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Wo kann sich mein Arbeitgeber zur Einrichtung eines familienfreundlichen Arbeitsplatzes beraten lassen?

Die Hamburger Allianz für Familien bietet Unterstützung durch eine telefonische Hotline. Hier werden Unternehmen und Personalverantwortliche individuell beraten, zum Beispiel bei der Suche nach Lösungen zur Kinderbetreuung, der Erprobung neuer Arbeitszeitmodelle, der Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen oder Pflege von Familienangehörigen. Unternehmen bekommen praktische Tipps für die Umsetzung und Informationen zu behördlichen Vorgaben sowie rechtlichen und finanziellen Fragen.

Die Hotline ist erreichbar von Montag bis Freitag 9 bis 16 Uhr unter (040) 43 21 45-55 und per E-Mail unter hamburg@familienservice.de (Stichwort: „Hamburger Allianz für Familien“). Die Erstberatung ist für Hamburger Unternehmen kostenlos. 

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