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Corona-Briefing: Kalenderwoche 42 Zahlen und Einschätzungen zum Infektionsgeschehen in Hamburg

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Im zurückliegenden 7-Tages-Zeitraum sind 702 neue Corona-Fälle gemeldet worden, das entspricht einer aktuellen Inzidenz von 37,0 Neufällen pro 100.000 Einwohner.

Corona-Briefing: Kalenderwoche 42 - Zahlen und Einschätzungen zum Infektionsgeschehen in Hamburg

Das Ziel der seit Montag angepassten Regeln ist es, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Bereichen, in denen kein ausreichender Abstand eingehalten werden kann, verbindlich zu machen. Gemeinsam mit der Einhaltung bestehender Empfehlungen zu Abstand, Handhygiene, regelmäßiger Lüftung und der Corona-Warn-App kann das Infektionsgeschehen damit gedämpft werden. 

Beschäftigte, die Symptome haben, welche auch für Covid-19 ausschlaggebend sind, sollten nicht mit Krankheitssymptomen an den Arbeitsplatz. 

Unter anderem für Personen über 60 Jahren, chronisch Erkrankte sowie im Gesundheitswesen tätige Personen empfiehlt die Ständige Impfkommission eine Grippe-Schutz-Impfung, um einer Schwächung des Immunsystems durch eine Influenza vorzubeugen.

Ausbrüche und Einzelgeschehen

Der Großteil der neu gemeldeten Fälle ist zwischen 20 und 39 Jahren alt. Für die zurückliegende Kalenderwoche sind keine größeren einzelnen Ausbrüche registriert, allerdings waren drei Pflegeeinrichtungen von mehreren Corona-Fällen betroffen. 

Insgesamt sind eine große Anzahl von Fällen kleineren Ausbruchsgeschehen zuzuordnen, die immer wieder maßgeblich im privaten- und Familienumfeld entstanden.

In einer öffentlich-rechtlichen Unterkunft in Bergedorf war in der vorletzten Woche eine Quarantäne für rund 330 Bewohner angeordnet worden. Nachdem sieben Bewohner positiv getestet und in einen speziell bereitgehaltenen Quarantänestandort verlegt worden sind, kann die Quarantäne in der Unterkunft voraussichtlich am kommenden Samstag beendet werden.

Reiserückkehrer

In der vergangenen Kalenderwoche konnte bei 20 Neuinfektionsfällen ein Infektionsort außerhalb Deutschland eindeutig festgestellt werden (Dänemark, Griechenland, Iran, Italien, Kroatien, Polen, Spanien, Tunesien, Türkei und Ukraine).

Anlässlich der zweiten Herbstferienwoche weist der Senat darauf hin, dass nach einer Rückkehr aus einem Risikogebiet gemäß RKI nach wie vor eine Pflicht zur Durchführung eines Corona-Tests besteht. Bis ein Testergebnis vorliegt, muss die häusliche Quarantäne eingehalten werden. 

Zudem sind Reisende verpflichtet, sich beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Diese Meldung kann unkompliziert online sowie mobil erfolgen, dort können auch bereits vorliegende Testergebnisse an das Gesundheitsamt hochgeladen werden.

Schulen

Schulen stellen nach wie vor keinen Schwerpunkt des Infektionsgeschehens dar. Auch während der Herbstferien wurden einige Kontakte nachverfolgt. 

Bis Ende September, also kurz vor Beginn der Herbstferien, wurden an insgesamt 73 Schulen Corona-Tests durchgeführt. Von den insgesamt 3966 dabei vorgenommenen Abstrichen sind 3909 negativ. Ein positiver Befund ergab sich nur bei 47 Fällen, also etwa einem Prozent aller Fälle.

Einen Beleg für einen epidemiologischen Zusammenhang gibt es bislang allein für den Ausbruch an der Heinrich-Herz-Schule; an drei weiteren Schulen gibt es Corona-Fälle, bei denen möglicherweise, aber bislang nicht abschließend gesichert, ein solcher nachweisbarer Zusammenhang besteht.

Aktuell sind bei einer Gesamtzahl von rund 255.000 Schülerinnen und Schülern auf die letzten zehn Tage gerechnet 62 Schülerinnen und Schüler mit dem Corona-Virus infiziert. 

Von über 25.000 Personen des schulischen Personals sind auf die letzten zehn Tage gerechnet drei Lehrkräfte und fünf Personen des sonstigen schulischen Personals infiziert. Betroffen sind aktuell 43 Schulen.

Testkapazitäten

Die Testkapazitäten Hamburgs sind intensiv ausgelastet. An jedem Werktag werden durchschnittlich 12.300 Tests durchgeführt, 2,0 Prozent der Ergebnisse sind positiv.

Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Alle wichtigen Informationen sind zentral, stets aktualisiert und verlässlich unter www.hamburg.de/corona  zusammengestellt. Die Corona-Hotline für Bürgerinnen und Bürger ist unter (040) 42828 4000 werktags und am Wochenende von 8 bis 17 Uhr verfügbar.

Hinweis für Redaktionen

In diesem Briefing fassen wir dienstags überblicksweise vorliegende Erkenntnisse zu Infektionsgeschehen und -kontexten aus der zurückliegenden Kalenderwoche zusammen. Die täglichen Meldewerte zur Corona-Lage sehen Sie wie gehabt auf www.hamburg.de/corona-zahlen ein. Dort steht auch eine wöchentlich fortgeschriebene Zahlenreihe als Grafik sowie zum Download bereit, welche die Entwicklung der Infektionszahlen zusammenfasst.

Kontakt

Martin Helfrich

Pressesprecher

Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration
Pressestelle
Hamburger Straße 47
22083 Hamburg
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