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Kurz & knapp Was gilt denn jetzt?

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Die weltweite Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei. Aber die Hamburgerinnen und Hamburger haben diszipliniert Einschränkungen im Alltag ertragen und somit das Infektionsgeschehen deutlich reduziert. Deshalb konnten erste Beschränkungen bereits wieder aufgehoben werden. Weitere Öffnungsschritte sollen folgen. Dieser Artikel gibt einen einfachen Überblick über das, was seit dem 11. Juni in Hamburg rechtlich gilt. Die Regeln sind für alle verbindlich.

Sprechbale mit Text: Corona - Was gilt denn jetzt?

Corona in Hamburg: Das ist ab dem 11. Juni 2021 erlaubt

Der Hamburger Kurs verfolgt das Ziel, Öffnungen vorzunehmen und zugleich das Infektionsgeschehen zu stabilisieren, am besten sogar noch weiter abzubremsen. Es ist weiterhin wichtig, die Bürgerinnen und Bürger vor einer Infektion zu schützen und eine Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern. Wir müssen vermeiden, dass die Infektionen erneut ansteigen und erneute Einschränkungen notwendig machen (Jo-Jo-Effekt).

Schnelltests helfen dabei, mögliche Infektionen schnell zu erkennen und Infektionsketten zu vermeiden. Und es gibt weitere Hoffnung: Wirkungsvolle Impfstoffe werden zum Schutz vor einer Infektion eingesetzt, immer mehr Menschen können vollständig geimpft werden.

Alle können dazu beitragen, dass wir die Zeit, bis der Großteil der Bevölkerung geimpft ist, bewältigen, ohne dass die Infektionszahlen erneut steigen. Bitte halten Sie sich an die geltenden Regeln, die zum Schutz vor einer Infektion und zur Vermeidung einer schweren Erkrankung eingeführt wurden.

Dieser Artikel gibt einen einfachen Überblick über das, was aktuell in Hamburg gilt. Bitte beachten Sie: Rechtlich maßgeblich ist die aktuelle Eindämmungsverordnung, die im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlicht ist (im Internet abrufbar unter www.luewu.de).

Kontakte

Bitte vermeiden Sie weiterhin alle persönlichen Kontakte, die nicht unbedingt nötig sind. „Abstand halten“ hilft, die Übertragung des Coronavirus zu vermeiden. Halten Sie deshalb grundsätzlich einen Abstand von 1,5 Meter zu anderen Menschen. Ist dies nicht möglich, tragen Sie bitte eine (medizinische) Maske.

Für erforderliche persönliche Treffen gelten folgende Grundregeln:

  • Angehörige eines gemeinsamen Haushalts müssen keinen Abstand zueinander halten. Lebenspartnerinnen und Lebenspartner gelten als ein Haushalt, auch wenn sie getrennt wohnen.
  • Insgesamt dürfen sich zehn Personen unter freiem Himmel und in Innenräumen bis zu fünf Personen ohne Abstand treffen. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt.
  • Personen, zwischen denen ein familienrechtliches Sorge- oder Umgangsverhältnis besteht, müssen keinen Abstand zueinander halten. Aber auch dann dürfen sich zehn Personen an öffentlichen Orten sowie fünf im eigenen Haushalt gleichzeitig treffen, wobei deren Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt werden.
  • Gibt es keine verwandtschaftlichen oder wohnungsbezogenen Beziehungen zueinander, dürfen sich maximal zehn Personen ohne Abstand im Freien treffen, fünf Personen in Innenräumen (auch im privaten Haushalt). Das gilt für alle Kontakte zuhause und in der Öffentlichkeit. Kinder (unter 14 Jahren) werden dabei nicht mitgezählt.
  • Die Regeln für vollständig Geimpfte und Genesene gelten, finden Sie in unserem Artikel "Erleichterungen für Geimpfte und Genesene".

Kindergeburtstage sind auch in privaten Wohnungen möglich mit bis zu zehn Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres.

Bitte beachten Sie: Die Polizei Hamburg darf jederzeit eine Maskenpflicht an ausgewählten Orten anordnen, sollte die Abstandsregel nicht eingehalten werden können, zum Beispiel auf Spielplätzen oder in Einkaufsstraßen.

Maskenpflicht in Hamburg

In Hamburg gilt eine FFP2-Maskenpflicht im Öffentlichen Nahverkehr.

Neu: Bei Angeboten körpernaher Dienstleistungen (Frisörsalons, Fußpflege, Sonnenstudios, etc.) müssen Dienstleister und Kundinnen sowie Kunden mindestens eine medizinische Maske tragen. Sie gilt auch für vollständig Geimpfte und Genesene.

Medizinische Masken (= OP-Masken) sind vorgeschrieben

  • bei Angeboten körpernaher Dienstleistungen,
  • bei Flügen, in Taxen und anderen kommerziellen Beförderungsangeboten (auch bei der Fahrerin / dem Fahrer),
  • beim Einkaufen,
  • in öffentlich zugänglichen Gebäuden,
  • in allen Kultureinrichtungen,
  • in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und bei Gesundheitsbehandlungen,
  • bei Gottesdiensten,
  • im Arbeitszusammenhang, wenn beispielsweise mehr als eine Person in einem Büro oder einer Werkstatt arbeitet und es keine geeigneten technischen Vorkehrungen gibt, die die Ausbreitung von Tröpfchen durch Husten, Niesen oder Sprechen verhindern und
  • überall dort, wo es aufgrund der Arbeitsschutzvorschriften und -standards oder entsprechender berufsgenossenschaftlicher Vorgaben vorgeschrieben ist.

Tücher oder Kleidungsstücke, die über Mund und Nase gezogen werden, sind nicht als Maske zulässig. Auch ein Gesichtsvisier (zum Beispiel in der Außengastronomie) gilt nicht als Maske oder Maskenersatz. Woran man medizinische Masken erkennt, wie man sie nutzt und wo man sie kauft, erfahren Sie hier in unserem Artikel "Medizinische Masken".

Eine allgemeine Maskenpflicht gilt zu bestimmten Zeiten auch auf ausgewählten, stark genutzten öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen, die in § 10b der Eindämmungsverordnung, oder in unserer Karte aufgelistet sind. Zwar ist das Infektionsrisiko im Freien niedriger als in Innenräumen. Aber auch im Freien besteht beim Zusammentreffen vieler Menschen ein gesteigertes Infektionsrisiko, das mit der allgemeinen Maskenpflicht im öffentlichen Raum reduziert werden soll.
Eine allgemeine Maskenpflicht gilt auch in Parks und Grünanlagen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann.

Auch Geimpfte und Genesene müssen in Hamburg eine Maske tragen.

Bitte beachten Sie: Die Polizei Hamburg darf jederzeit eine Maskenpflicht an ausgewählten öffentlichen Orten anordnen, sollte die Abstandsregel nicht eingehalten werden können, zum Beispiel auf Spielplätzen oder in Einkaufsstraßen. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht müssen Sie mit einem Bußgeld rechnen.

Testpflicht

Bei vielen Angeboten (zum Beispiel Frisörsalons) und in vielen Einrichtungen (zum Beispiel Pflegeeinrichtungen) müssen Sie vor dem Betreten einen Nachweis über einen negativen Coronatest vorlegen. Bitte informieren Sie sich vor ihrem Besuch darüber.

Als Testnachweis gilt ein negatives Testergebnis eines PCR-​Tests oder eines Schnelltests. Der PCR-​Test darf höchstens 48 Stunden alt sein, der Schnelltest höchstens 24 Stunden. Als Testnachweis gilt weiterhin ein negatives Testergebnis eines Schnelltests, der unmittelbar vor Inanspruchnahme der Leistung ausgeführt wird. Siehe hierzu die Fragen und Antworten in unserem FAQ Corona-Tests.

Eine Übersicht mit Testzentren finden Sie in unserer Karte „Testzentren in Hamburg“.  

Geimpfte und Genesene sind getesteten Personen gleichgestellt und müssen keinen negativen Coronatest vorlegen. Für Sie gilt die Nachweispflicht der Genesung oder der Impfung.

Einkaufen

Geschäfte sind mit Auflagen geöffnet.

Auch Einzelhandelsgeschäfte dürfen öffnen. Hier gilt aber zusätzlich die Pflicht zur (digitalen) Kontaktnachverfolgung.

Wettbüros und Spielhallen dürfen ebenfalls unter strengen Auflagen wieder öffnen.

Kultur und Freizeit

Museen, Gedenkstätten, Ausstellungshäuser und Bibliotheken sind ebenso für den Publikumsverkehr geöffnet wie Stadtteilkulturzentren, Bürgerhäuser und Archive sowie zoologische und botanische Gärten. Theater (einschließlich Musiktheater), Opern, Konzerthäuser, das Literaturhaus und Kinos bieten wieder Vorstellungen an. Angebote von Musikclubs (Diskotheken) sind vorerst nicht erlaubt.

Chorproben dürfen im Freien und in geschlossenen Räumen stattfinden. Für diese sowie für Blasinstrumente-Ensembles gilt ein Sonderabstand von 2,5 Meter zwischen den Musizierenden. Sofern Proben in Innenräumen stattfinden, gilt eine Testpflicht als Auflage.

Das Hamburger Rathaus ist wieder teilweise für die Öffentlichkeit geöffnet. Der Zugang zur Rathausdiele ist auf 20 Personen gleichzeitig beschränkt. Rathausführungen sind jedoch noch nicht möglich. Besucherinnen und Besucher müssen ihre Kontaktdaten (digital) angeben.

Sämtliche Freizeitaktivitäten (innen und außen) sind unter Auflagen wieder gestattet. Dazu gehören unter anderem die (digitale) Kontaktdatenerhebung, eine Maskenpflicht in Innenräumen sowie für Indoor-Angebote eine Pflicht zum Nachweis über einen negativen Coronatest. Detailliertere Informationen finden Sie in unserem FAQ.

Touristische Führungen dürfen wieder stattfinden mit bis zu 20 Personen im Freien und 10 Personen in Innenräumen. Alle Personen müssen ihre Kontaktdaten hinterlegen und eine Maske tragen. Angebote in geschlossenen Räumen sind nur nach Vorlage eines negativen Coronatests möglich.

Auch touristische Hafen- und Stadtrundfahrten sind unter Auflagen möglich, zum Beispiel mit FFP2-Maskenpflicht sowie (digitaler) Kontaktnachverfolgung. Die bestehende Testpflicht entfällt, wenn das Angebot ausschließlich in offenen Fahrzeugen erbracht wird. Im Innenbereich bleibt sie als Zugangsvoraussetzung. Für gemischte Angebote (zum Beispiel Stadtrundfahrten in Bussen mit offenem Oberdeck) bleibt es ebenfalls bei der Testpflicht. Essen und Trinken an Bord ist nur unter Beachtung der Regeln für gastronomische Betriebe möglich.

Unter Auflagen (unter anderem spezifisches Schutzkonzept) ist die Veranstaltung von Volksfesten wie zum Beispiel der Dom möglich.

Wichtiger Hinweis: Bitte informieren Sie sich vorab über die jeweils geltenden Hygienekonzepte. In der Regel müssen Sie einen festen Termin buchen, einen Nachweis über einen negativen Corona-Schnelltest vorlegen, eine medizinische Maske tragen und ihre Kontakte hinterlegen.

Sport

Sport im Freien ist mit bis zu 30 Personen und im Innenbereich mit bis zu zehn Erwachsenen möglich. Auf Sportanlagen sind die Kontakte der Personen (digital) zu erheben. Auf einer großen Sportanlage dürfen auch mehrere Gruppen gleichzeitig Sport treiben, wenn sie räumlich voneinander deutlich getrennt sind.

Kinder unter 14 Jahren können ohne Personenzahlbegrenzung im Freien kontaktlosen Sport treiben. Die Aufsichtspersonen unterliegen nicht mehr der Testpflicht.

Fitness-, Sport- und Yogastudios dürfen auch ihre Innenbereiche öffnen. Voraussetzung ist unter anderem eine Testpflicht, die (digitale) Kontaktnachverfolgung sowie eine Begrenzung des Zugangs gemessen an der Fläche. Darüber hinaus müssen die Geräte und die individuellen Bewegungsbereiche – beispielsweise um die Yogamatte herum – 2,5 Meter Abstand zueinander haben. Details finden Sie in unserem FAQ.

Sportveranstaltungen unter freiem Himmel und in Hallen können in Abhängigkeit von dem Veranstaltungsort und nach Einzelfallprüfung auch mit mehr als 650 Zuschauerinnen und Zuschauern stattfinden, wobei hier eine Testpflicht gilt, ein fester Sitzplatz zugewiesen werden muss, die Kontaktdaten (digital) erhoben werden müssen und ständig eine medizinische Maske getragen werden muss.

Umkleideräume und Duschen dürfen unter Einhaltung der Mindestabstände und Hygieneregeln genutzt werden. Die Öffnung und Nutzung von Toiletten ist unter Einhaltung der Mindestabstände und Hygienevorgaben zulässig.

Freibäder und Hallenbäder sowie Thermen können unter Auflagen öffnen. Bitte informieren Sie sich auf den Internetseiten vorab über die Voraussetzungen, unter anderem über die Testpflicht, die Terminbuchung und Hygienevorgaben. Saunen, Dampfbäder und Wellnessangebote dürfen unter den bekannten Auflagen (unter anderem Testpflicht, Abstands- und Kontaktregeln) geöffnet werden.

Dienstleistungen

Handwerkliche Dienstleistungen, insbesondere Notfalldienste, dürfen unter Auflagen angeboten werden.
Körpernahe Dienstleistungen sind unter strengen Auflagen erlaubt. Dazu zählen die Einhaltung der allgemeinen Hygienevorgaben der Berufsgenossenschaften, die Erstellung eines Schutzkonzeptes, die Pflicht zur (digitalen) Kontaktdatenerhebung und die vorherige Terminvereinbarung. Kundinnen und Kunden müssen eine FFP2-Maske tragen und einen negativen Corona-Test vorlegen.

Die Maske darf ausnahmsweise vorübergehend abgelegt werden, wenn dies zur Durchführung bzw. bei Inanspruchnahme der Dienstleistung erforderlich ist, wie zum Beispiel bei medizinisch notwendigen Kosmetikbehandlungen.

Eine Übersicht mit Testzentren finden Sie in unserer Karte „Testzentren in Hamburg“.  

Kundenzentren der Stadt Hamburg

Die Hamburger Kundenzentren – Fachbereich Einwohnerdaten – weiten ihre Servicezeiten aus. Bürgerinnen und Bürger können Ihre Angelegenheiten dann wieder in der Regel zwischen 7 Uhr und 19 Uhr erledigen. Hier können Sie einen Termin vereinbaren. In den Diensträumen der Stadt müssen medizinische Masken getragen werden. Dies gilt auch für das Sonder-Kundenzentrum in den Hamburger Messehallen.

Gastronomie und Alkoholverzehr

In Hamburg können die Innenbereiche gastronomischer Betriebe unter Auflagen geöffnet werden. Voraussetzungen sind unter anderem eine Testpflicht der Gäste, die (digitale) Kontaktnachverfolgung, die Einhaltung von Abstandsregeln (1,5 Meter zwischen den Tischen) sowie der allgemeinen Kontaktregeln. Maximal fünf Personen dürfen an einem Tisch sitzen. Zudem gilt eine Maskenpflicht im gesamten Innenraum. Die Masken dürfen während des Aufenthalts am Platz abgenommen werden.

In ganz Hamburg gilt zwischen 23.00 Uhr und 6.00 Uhr am Folgetag eine Sperrstunde für innengastronomische Angebote.

Auch die Außenbereiche gastronomischer Betriebe sind geöffnet. Hier gelten zahlreiche Auflagen, wie zum Beispiel Abstandsregeln und die Pflicht zur (möglichst digitalen) Kontaktnachverfolgung. Ein Schnelltest ist beim Besuch der Außenbereiche nicht erforderlich. Als maximale Gruppengröße gelten zehn Personen, wobei deren Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres nicht mitzählen. Der Außenbereich kann auch überdacht sein, aber es dürfen aus infektionstechnischen Gründen maximal zwei Seitenwände verwendet werden. Alle Details finden Sie in unserem FAQ zum Thema Gastronomie.

Shisha und Wasserpfeifen dürfen in Außenbereichen wieder angeboten werden. Hierbei müssen strenge Regeln beachtet werden. Einen Überblick finden Sie in unserem FAQ „Gaststätten“.

Alkohol darf in gastronomischen Betrieben im Freien ausgeschenkt und getrunken werden. Es ist aber nicht erlaubt, alkoholische Getränke in einem gastronomischen Betrieb „zum Mitnehmen und unmittelbarem Verzehr“ zu verkaufen; insbesondere nicht in Gläsern, Bechern oder sonstigen Einwegbehältnissen.

Selbst mitgebrachte alkoholische Getränke dürfen in der Öffentlichkeit getrunken werden – allerdings gelten hierbei die Abstands- und Kontaktregeln.

Bitte beachten Sie: Der Verzehr von alkoholischen Getränken ist auf einigen öffentlichen Plätzen, Straßen, Park- und Grünanlagen grundsätzlich untersagt – egal, ob Sie die Getränke selbst mitbringen oder vor Ort kaufen. Eine Übersicht der Plätze finden Sie in unserer Karte in dem Artikel „Alkoholkonsumverbot an bestimmten öffentlichen Orten“ sowie in § 4d der aktuellen Eindämmungsverordnung. Die Polizei darf ein Alkoholverzehrverbot an weiteren Orten befristet untersagen, wenn der Alkoholkonsum zu einem Verstoß gegen diese Verordnung führt.

Sonderregeln für sogenannte Hotspots

In Hamburg gelten Sonderregelungen für gastronomische Angebote in sogenannten "Hotspots", also in Straßen und auf Plätzen in den Stadtteilen Schanzenviertel und St. Pauli. Es gibt ein Alkoholausschankverbot von 23 bis 6 Uhr, ein Verbot des Abverkaufs nach außen (Kioske, Supermärkte, gastronomische Betriebe, etc.) und des Mitführens (Bürgerinnen und Bürger) von Alkohol von 20 bis 6 Uhr. Diese Verbote gelten an den Wochenenden von Freitag bis Sonntag.

Siehe hierzu die Informationen unter Alkoholkonsumverbot an bestimmten öffentlichen Orten.

Fahrschulen

Der theoretische Fahrunterricht darf in Präsenz stattfinden, wobei die Gruppengröße so zu gestalten ist, dass das Abstandgebot (1,5 Meter) eingehalten werden kann. Der praktische Fahrunterricht ist zulässig. Es muss unter anderem eine medizinische Maske getragen werden. Für beide Unterrichtsformen besteht die Pflicht zum Nachweis eines negativen Coronatests und zur (digitalen) Kontaktdatenerhebung.

Homeoffice und Arbeitsschutz

Arbeitgeber sind weiterhin per Bundesgesetz bis zum 30. Juni 2021 verpflichtet, den Mitarbeitenden die Möglichkeit zum Homeoffice anzubieten, wo immer es die betrieblichen Abläufe ermöglichen.

Wenn Mitarbeitende anwesend sein müssen, gelten strenge Schutzvorkehrungen hinsichtlich der Abstände. Zum Beispiel darf die Maske nur abgelegt werden, wenn sich lediglich eine Person in einem Raum befindet, oder wenn eine geeignete technische Vorrichtung vorhanden ist, durch die die Ausbreitung von Tröpfchen durch Husten, Niesen oder Sprechen vermindert wird. Die Maske darf zudem vorübergehend abgelegt werden, wenn dies zur Ausübung der beruflichen Tätigkeit zwingend erforderlich ist. 

Wenn eine Maskenpflicht besteht, müssen medizinische Masken getragen werden. Wenn Präsenzarbeit nötig ist, muss der Arbeitgeber medizinische Masken zur Verfügung stellen.

Kitas

Kitas sind geöffnet und im Regelbetrieb. Über den Regelbetrieb informiert die Familienbehörde hier.

Kinder mit einer Körpertemperatur von 37,5 Grad Celsius und höher oder anderen für ihr Alter typischen Symptomen einer COVID-19-Erkrankung dürfen in Kindertagesstätten nicht betreut werden.

Schulen und andere Bildungseinrichtungen

Seit dem 31. Mai gehen viele Jahrgangsstufen in voller Präsenz wieder jeden Tag zur Schule. Die Präsenzpflicht ist bis zum Ende des Schuljahres ausgesetzt.

Schulbeschäftigte erhalten ein regelmäßiges Testangebot, Lehrkräfte sind im Rahmen des Präsenzunterrichts zu regelmäßigen Tests verpflichtet.

Für Schülerinnen und Schüler an Hamburgs allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, die am Präsenzunterricht teilnehmen, gilt eine Testpflicht. Nur wer einen negativen Corona-Test hat, kann am Unterricht in der Schule teilnehmen.
Auf dem Schulgelände und in allen Schulgebäuden muss grundsätzlich eine Maske getragen werden – auch im Unterricht, sofern er vor Ort stattfindet. Das gilt für alle Schulformen (auch an Grundschulen). In allen Klassen gilt die Grundregel: Alle 20 Minuten muss eine Stoßlüftung erfolgen.

Für andere Bildungsangebote gilt:

Bibliotheken und Bücherhallen sind geöffnet, auch zur Lektüre im Innenbereich unter strengen Auflagen. Bitte informieren Sie sich vorab über die Voraussetzungen, unter anderem die Testpflicht (siehe oben).

Private Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen, berufliche Aus- und Fortbildung einschließlich der Sprach-, Integrations-, Berufssprach- und Erstorientierungskurse können auch in Präsenz durchgeführt werden – allerdings muss die Zahl der Anwesenden so gestaltet sein, dass das Abstandsgebot (1,5 Meter) eingehalten wird. Es gibt außerdem eine Pflicht zur (digitalen) Kontaktdatenerhebung, in geschlossenen Räumen muss eine medizinische Maske getragen werden und ein Nachweis über einen negativen Coronatest vorher vorgelegt werden (bei täglichen Kursen müssen zwei Tests pro Woche vorgelegt werden, die nicht an aufeinanderfolgenden Tagen gemacht werden dürfen).

Für außerschulische Musik- und Bildungsangebote gelten diese Regeln entsprechend, wobei die Masken während des Musizierens oder der körperlichen Betätigung abgelegt werden dürfen, wenn dies zwingend erforderlich ist. Bei körperlicher Tätigkeit, wie zum Beispiel beim Tanzen (auch in Tanzschulen) ist ein Mindestabstand von 2,5 Meter einzuhalten.

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

In den meisten Krankenhäusern sind eingeschränkt Besuche möglich. Dabei gelten generell eine Maskenpflicht sowie die allgemeinen Regelungen zur Hygiene.

Unter welchen Auflagen (zum Beispiel negative Testung) und in welchen Fällen genau Besuche stattfinden können, erfahren Sie direkt bei den jeweiligen Krankenhäusern. Es gilt die Empfehlung, sich vor dem Aufsuchen eines Krankenhauses entweder online oder telefonisch über die geltenden Regelungen und Schutzmaßnahmen zu informieren.

Wer einen Angehörigen oder Freund in einer stationären Pflegeeinrichtung besuchen möchte, muss spätestens 24 Stunden Stunden vorher einen Corona-Schnelltest (PoC-Antigen-Test) machen und ein negatives Ergebnis vorlegen (beispielsweise Bescheinigung durch den betrieblichen Testbeauftragten oder ein Testzentrum; der Nachweis eines Schnelltests mit Selbstabstrich, zum Beispiel aus der Drogerie genügt nicht). Auch die Pflegeeinrichtungen sind verpflichtet, eine solche Testmöglichkeit täglich anzubieten. Alternativ genügt auch der Nachweis eines negativen PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden). Erkundigen Sie sich nach dem Ablauf des Tests sowie nach speziellen Besuchsregelungen und Schutzmaßnahmen.

Weitere Informationen zum Testen finden Sie hier: https://www.hamburg.de/faq-tests/.

Grundsätzlich gilt: Wer Symptome einer akuten Atemwegserkrankung hat oder aktuell positiv getestet wurde bzw. Kontaktperson oder Reiserückkehrer aus Risikogebieten ist, darf Pflegeeinrichtungen nicht betreten. Dies dient dem Schutz der dort lebenden oder untergebrachten Personen sowie den Beschäftigten.

Vollständig geimpfte und genesene Personen können bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises ohne vorherige Testung die Pflegeeinrichtungen besuchen.

Private Feiern und Treffen

Auf Feiern sollten Sie grundsätzlich verzichten, auch wenn sie rechtlich zulässig sind. Sie sind nur möglich unter Beachtung der Kontaktregel (maximal fünf Personen), wobei deren Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet werden. Kindergeburtstage sind mit bis zu zehn Kindern unter 14 Jahren erlaubt. Welche Regeln für vollständig Geimpfte und Genesene gelten, finden Sie in unserem Artikel "Erleichterungen für Geimpfte und Genesene".

Persönliche Treffen (ohne Feier-Charakter) sind nur in kleinem Rahmen möglich unter Einhaltung der Abstands- und Kontaktregeln. Dies gilt zuhause und im Freien.

Veranstaltungen

Veranstaltungen im Sinne der Verordnung sind Treffen, wie zum Beispiel Weiterbildungs- oder Fortbildungsveranstaltungen, berufliche Besprechungen und dergleichen. Solche Treffen sind in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 Personen und unter freiem Himmel mit bis zu 500 Personen möglich – unter Einhaltung des Abstandgebotes, der Pflicht zur (digitalen) Kontaktnachverfolgung und zum Tragen einer medizinischen Maske (bitte beachten Sie alle Auflagen in § 9 der aktuellen Eindämmungsverordnung).

Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und Jubiläen sind keine Veranstaltungen im Sinne der Eindämmungsverordnungen, sondern private Feierlichkeiten (siehe § 9 Abs. 3 der Eindämmungsverordnung). Private Feierlichkeiten sind weiterhin nicht zulässig.

Die bezirklichen Standesämter ermöglichen es Hochzeitspaaren, sich in Anwesenheit von Gästen (Testpflicht für Gäste) trauen zu lassen, wobei je nach den räumlichen Gegebenheiten bis zu zehn Personen (einschl. Standesbeamte) an der Trauung teilnehmen können. Davon unberührt bleibt es aber bei der generellen Regel, dass private Feierlichkeiten nur im Rahmen der allgemeinen Kontaktbeschränkungen (maximal fünf Personen) zulässig sind. Dies betrifft auch alle Aktivitäten von Hochzeitspaaren nach dem hoheitlichen Akt im Standesamt.

Reisen und Übernachten

Vermeiden Sie grundsätzlich alle Reisen sowie Tagesausflüge. Sofern Sie aus dem Ausland nach Hamburg einreisen, beachten Sie bitte alle Regeln, die wir in unserem FAQ Reisen darstellen.

In Hamburg dürfen Übernachtungsangebote unter Auflagen bereitgestellt werden. Alle Gäste müssen vor dem Check-In einen negativen Coronatest gemacht haben und diesen Test alle 72 Stunden wiederholen. Darüber hinaus müssen Gäste ihre Kontaktdaten hinterlegen und überall abseits der persönlichen Gästebereiche (Zimmer) eine medizinische Maske tragen. Gastronomische Angebote dürfen im Innenbereich nur für Beherbergungsgäste geöffnet werden (zum Beispiel für Frühstück); am festen Sitzplatz dürfen die Gäste selbstverständlich die Maske absetzen.

Religiöse Veranstaltungen und Trauerfeiern

Religiöse Veranstaltungen in Kirchen, Moscheen und Synagogen oder in Kulträumen anderer Glaubens- oder Weltanschauungsgemeinschaften sind erlaubt, wenn die geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Es wird empfohlen, das von der Senatskanzlei herausgegebene Muster-Schutzkonzept umzusetzen.

In geschlossenen Räumen muss unter anderem eine medizinische Maske getragen werden, wobei sie während der liturgischen Handlungen abgenommen werden darf. Der gemeinsame Gesang bleibt untersagt.

Bei Trauerfeiern gelten dieselben Regeln, wobei zusätzlich eine (digitale) Kontaktnachverfolgung eingehalten werden muss.

Seniorentreffs

Seniorentreffpunkte sind unter Auflagen wieder geöffnet. Hierzu zählt eine (digitale) Kontaktnachverfolgung, die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in Innenräumen und die Pflicht, vor dem Besuch einen Nachweis über einen negativen Coronatest vorzulegen. Vollständig geimpfte und genesene Personen müssen bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises kein negatives Testergebnis vorlegen.

Bei Seniorentreffpunkten und Seniorengruppen darf die Maske am Sitzplatz abgenommen werden.

Versammlungen (Demonstrationen und Aufzüge)

Alle Informationen zu Versammlungen nach Artikel 8 GG finden Sie in § 10 der Eindämmungsverordnung. Dies betrifft sowohl Demonstrationen an einem festen Ort (indoor und outdoor) sowie Aufzüge entlang einer zuvor festgelegten Route.

Prostitution

Prostitutionsangebote, die nach dem Prostituiertenschutzgesetz angemeldet und geprüft sind, dürfen unter Auflagen öffnen. Hierzu zählen unter anderem ein Alkoholverbot, eine vorherige Anmeldung, ein negativer Coronatest sowie die medizinische Maskenpflicht. 

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