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Kurz & knapp Was gilt denn jetzt?

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Dieser Artikel gibt einen einfachen Überblick über das, was jetzt in Hamburg rechtlich gilt. Die Regeln sind für alle verbindlich.

Sprechbale mit Text: Corona - Was gilt denn jetzt?

Corona in Hamburg: Das ist ab dem 23 Oktober 2021 erlaubt.

Die weltweite Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei. Es bleibt weiterhin wichtig, eine pandemische Ausbreitung des Virus zu verhindern. Der Fortschritt der Impfkampagne hilft im Kampf gegen Corona. Eine Impfung hilft am besten gegen eine Infektion und eine schwere Erkrankung. Wo Sie sich impfen lassen können, erfahren Sie in unserer Übersicht.

Mittlerweile sind über 70 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger vollständig geimpft. Der Senat nimmt darauf Rücksicht, denn Beschränkungen dürfen nur so lange bestehen, wie sie erforderlich sind. Geimpfte und genesene Personen tragen nur sehr wenig zum Infektionsgeschehen bei. Deshalb gilt in Hamburg neben dem bundesweit gültigen 3G-Modell ein 2G-Optionsmodell.

Publikumseinrichtungen haben die Option, Angebote ausschließlich für Geimpfte und Genesene (2G) anzubieten und erhalten dafür gesonderte Freistellungen von Vorgaben der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung. Solche Angebote müssen vom Veranstalter vorher angemeldet werden: www.hamburg.de/2g-anmeldung.

Bitte beachten Sie: Rechtlich maßgeblich ist die aktuelle Eindämmungsverordnung, die im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlicht ist (im Internet abrufbar unter www.luewu.de).

2G-Optionsmodell

Das 2G-Optionsmodell hat sich bewährt und wird zuverlässig umgesetzt. Das 2G-Optionsmodell bedeutet, dass nur Geimpfte und Genesene Zutritt zu einer Veranstaltung, einem Restaurant oder einem Geschäft erhalten. Gewerbetreibende müssen dies kenntlich machen und der Stadt zuvor melden. Außerdem müssen die Impfnachweise bei Betreten zwingend mit einem Ausweisdokument abgeglichen werden.

Vor diesem Hintergrund sind bei dem 2G-Optionsmodell Beschränkungen wie die Maskenpflicht, die Begrenzungen der Kapazität für Veranstaltungen,  und Abstandsregelungen aufgehoben. Die Einhaltung allgemeiner Hygiene- und Schutzmaßnahmen sowie die Erhebung der Kontaktdaten sind weiterhin erforderlich. Personen unter 18 Jahren können auch ohne vollständigen Impfschutz teilnehmen. Die entsprechende Übergangsregelung gilt fort.

Die Anwendung des 2G-Optionsmodells ist nun grundsätzlich auch im Einzelhandel möglich. Es gilt allerdings nicht für Betriebe und Geschäfte der täglichen Versorgung. Siehe hierzu die Informationen zum Thema Einkaufen.

Die entsprechende Übergangsregelung gilt fort. Informationen finden Sie in unserem FAQ zum Thema 2G-Optionsmodell.

Kontakte

Bitte vermeiden Sie weiterhin alle persönlichen Kontakte, die nicht unbedingt nötig sind. „Abstand halten“ hilft, die Übertragung des Coronavirus zu vermeiden. Halten Sie deshalb grundsätzlich einen Abstand von 1,5 Meter zu anderen Menschen. Ist dies nicht möglich, tragen Sie bitte eine (medizinische) Maske.

Für persönliche Treffen gelten folgende Grundregeln:

  • Grundsätzlich dürfen sich zehn Personen unabhängig von der Zahl der Haushalte ohne Abstand treffen. Kinder unter 14 Jahren sowie genesene und vollständig geimpfte Personen werden nicht mitgezählt.
  • Personen, zwischen denen ein familienrechtliches Sorge- oder Umgangsverhältnis besteht, müssen keinen Abstand zueinander halten. Auch dann dürfen sich zehn Personen gleichzeitig treffen, wobei deren Kinder unter 14 Jahren als auch Genesene und Geimpfte Personen nicht mitgezählt werden.
  • Angehörige eines gemeinsamen Haushalts müssen keinen Abstand zueinander halten. Lebenspartnerinnen und Lebenspartner gelten als ein Haushalt, auch wenn sie getrennt wohnen.

Maskenpflicht in Hamburg

Medizinische Masken (z.B. OP-Masken) sind vorgeschrieben

  • im Öffentlichen Personennahverkehr,
  • bei Angeboten körpernaher Dienstleistungen im Rahmen des 3G-Zugnangsmodells,
  • bei Flügen, in Taxen und anderen kommerziellen Beförderungsangeboten (auch bei der Fahrerin / dem Fahrer),
  • beim Einkaufen,
  • in öffentlich zugänglichen Gebäuden,
  • in allen Kultureinrichtungen,
  • in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und bei Gesundheitsbehandlungen,
  • bei Gottesdiensten,
  • bei touristischen Stadtrundfahrten im Linien- und Gelegenheitsverkehr, Schiffs- und Hafenrundfahrten zu Wasser und an Land,
  • überall dort, wo es aufgrund der Arbeitsschutzvorschriften und -standards oder entsprechender berufsgenossenschaftlicher Vorgaben vorgeschrieben ist.

Tücher oder Kleidungsstücke, die über Mund und Nase gezogen werden, sind nicht als Maske zulässig. Auch ein Gesichtsvisier (zum Beispiel in der Außengastronomie) gilt nicht als Maske oder Maskenersatz. Woran man medizinische Masken erkennt, wie man sie nutzt und wo man sie kauft, erfahren Sie in unserem Artikel „Medizinische Masken“.

Auf allen öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen, in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen gilt eine Maskenpflicht, wenn die anwesenden Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen nicht einhalten können.

Auch Geimpfte und Genesene müssen in Hamburg eine Maske tragen. Für Verkäuferinnen und Verkäufer an Marktständen unter freiem Himmel entfällt sie, sofern sie vollständig geimpft oder genesen sind

Für Angebote, für die das 2G-Optionsmodell gilt, gibt es keine Maskenpflicht mehr. Weitere Informationen finden Sie in den FAQs zu den Themen Gastronomie, Freizeit und Kultur.

Bitte beachten Sie: Die Polizei Hamburg darf jederzeit eine Maskenpflicht an ausgewählten öffentlichen Orten anordnen, sollte die Abstandsregel nicht eingehalten werden können, zum Beispiel auf Spielplätzen oder in Einkaufsstraßen. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht müssen Sie mit einem Bußgeld rechnen.

Testpflicht

Bei vielen Angeboten (zum Beispiel Frisörsalons) und in vielen Einrichtungen (zum Beispiel Pflegeeinrichtungen) müssen Sie vor dem Betreten einen Nachweis über einen negativen Coronatest (oder einen Impf- beziehungsweise Genesenennachweis) vorlegen. Bitte informieren Sie sich vor ihrem Besuch darüber. 
Generell gibt es keine Testpflicht für Kinder unter sechs Jahren.

Als Testnachweis gilt

  1. ein negatives Testergebnis eines PCR-Tests, das nicht älter als 48 Stunden sein darf,
  2. ein negatives Testergebnis eines Antigenschnelltests, das nicht älter als 24 Stunden sein darf, oder
  3. ein negatives Testergebnis eines Schnelltests, der unmittelbar vor Inanspruchnahme der Leistung vor Ort ausgeführt wird.

Bitte beachten Sie, dass beim Besuch von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie bei Prostitutionsangeboten der Schnelltest nur eine Gültigkeit von 24 Stunden hat.

Bei Angeboten, für die das 2G-Optionsmodell gilt, reicht ein negativer Coronatestnachweis nicht aus. Weitere Informationen finden Sie in den FAQs zu den Themen Gastronomie, Freizeit und Kultur.

Ausführliche Informationen gibt es im FAQ Corona-Tests.

Eine Übersicht mit Testzentren finden Sie in unserer Karte „Testzentren in Hamburg“.

Geimpfte und Genesene sind getesteten Personen gleichgestellt und müssen keinen negativen Coronatest vorlegen. Für Sie gilt die Nachweispflicht der Genesung oder der Impfung.

Bitte beachten Sie: 

  • Seit dem 11. Oktober 2021 müssen Coronatests selbst bezahlt werden. 
  • Wer gefälschte Impf-, Genesenen- oder Testnachweise herstellt, beschafft, verkauft, weitergibt oder verwendet, muss nicht nur mit möglichen strafrechtlichen Konsequenzen, sondern auch mit einem Bußgeldverfahren rechnen.

Impfzertifikate

Als Nachweis für eine Impfung gilt der Impfausweis.

Es gibt auch das digitale Impfzertifikat. Personen, die ihre Schutzimpfung im zentralen Impfzentrum in den Hamburger Messehallen erhalten haben, können ihr digitales Impfzertifikat über die Internetseite www.panex-impfzertifikat.de herunterladen. Das gilt sowohl für bereits durchgeführte Schutzimpfungen, wie auch für noch anstehende Termine. Alle erforderlichen Informationen zur Identifikation sind auf Ihrer Impfbestätigung enthalten.

Unabhängig davon, wo die Schutzimpfung durchgeführt wurde, kann das Impfzertifikat auch in einer Apotheke ausgestellt werden. Dafür legen Sie die schriftliche Impfbescheinigung sowie ein Ausweisdokument vor. Für Sie entstehen keine Kosten. Die teilnehmenden Apotheken können unter www.mein-apothekenmanager.de eingesehen werden.

Bitte beachten Sie: Wer gefälschte Impf-, Genesenen- oder Testnachweise herstellt, beschafft, verkauft, weitergibt oder verwendet, muss nicht nur mit möglichen strafrechtlichen Konsequenzen, sondern auch mit einem Bußgeldverfahren rechnen.

Einkaufen

Geschäfte sind mit Auflagen geöffnet. Die Anwendung des 2G-Optionsmodells ist nun grundsätzlich auch im Einzelhandel möglich. Sie gilt allerdings nicht für Betriebe und Geschäfte der täglichen Versorgung. Dazu zählen der Großhandel, Lebensmitteleinzelhandel und Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Babyfachmärkte, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen und Zeitungs-/ Zeitschriftenverkauf, Reinigungen und Waschsalons, Tierbedarfsmärkte, Fahrzeug- und Fahrrad-Reparaturbetriebe.

Wettbüros und Spielhallen dürfen ebenfalls unter strengen Auflagen wieder öffnen.

Kultur und Freizeit

Alle Kultureinrichten und Bibliotheken sind ebenso für den Publikumsverkehr geöffnet wie Stadtteilkulturzentren, Bürgerhäuser und Archive sowie zoologische und botanische Gärten.

Grundsätzlich ist es möglich, dass auch Kultureinrichtungen Angebote im 2G-Optionsmodell bereithalten. Bitte informieren Sie sich vor einem Besuch auf der jeweiligen Internetseite, ob dies der Fall ist.

Chorproben dürfen im Freien und in geschlossenen Räumen stattfinden. Für diese sowie für Blasinstrumente-Ensembles gilt ein Sonderabstand von 2,5 Meter zwischen den Musizierenden. Sofern Proben in Innenräumen stattfinden, gilt eine Testpflicht als Auflage.

Das Hamburger Rathaus ist wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Der Zugang zur Rathausdiele ist auf 15 Personen gleichzeitig beschränkt. Besucherinnen und Besucher müssen ihre Kontaktdaten (digital) angeben. Rathausführungen sind wieder eingeschränkt möglich. Die Höchstzahl der Teilnehmenden beträgt jeweils zehn Personen pro Führung. Sie finden, ausgenommen an Veranstaltungstagen, montags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr statt. 

Sämtliche Freizeitaktivitäten (innen und außen) sind unter Auflagen gestattet. Dazu gehören unter anderem die (digitale) Kontaktdatenerhebung, eine medizinische Maskenpflicht in Innenräumen sowie für Indoor-Angebote eine Pflicht zum Nachweis über einen negativen Coronatest. Detailliertere Informationen finden Sie in unserem FAQ. Hier finden Sie auch Informationen über die Regeln für Angebote, die das 2G-Optionsmodell haben.

Touristische Führungen dürfen wieder stattfinden. Die Anzahl der Teilnehmenden ist so zu begrenzen, dass das Abstandsgebot eingehalten werden kann. Alle Personen müssen ihre Kontaktdaten hinterlegen und eine medizinische Maske tragen, wenn die Führung in Innenräumen stattfindet. Angebote in geschlossenen Räumen sind nur nach Vorlage eines negativen Coronatests möglich.

Bei Hafen- und Stadtrundfahrten muss eine medizinische Maske getragen werden, eine Testpflicht gibt es nicht. Essen und Trinken an Bord ist nur unter Beachtung der Regeln für gastronomische Betriebe möglich.

Tanzveranstaltungen im Freien sind mit bis zu 250 Personen unter Auflagen möglich. Dazu zählen insbesondere ein Hygiene- und Schutzkonzept, die Einhaltung des Abstandsgebots, Testpflicht, Voranmeldung sowie die digitale Kontaktnachverfolgung der Besucherinnen und Besucher.

Für Tanzveranstaltungen im 2G-Optionsmodell gelten weniger Beschränkungen. Die Maskenpflicht entfällt hier ebenso wie die Begrenzungen der Kapazität (maximale Personenanzahl). Es können also mehr Menschen teilnehmen – aber nur jene, die vollständig geimpft oder genesen sind. Eine (digitale) Kontaktnachverfolgung muss ermöglicht werden.

Unter Auflagen ist die Veranstaltung von Volksfesten, wie zum Beispiel der Dom, sowie Straßenfeste möglich.

Wichtiger Hinweis: Bitte informieren Sie sich vorab über die jeweils geltenden Hygienekonzepte. In der Regel müssen Sie einen festen Termin buchen, einen Nachweis über einen negativen Corona-Schnelltest vorlegen, eine medizinische Maske tragen und ihre Kontakte hinterlegen. Zahlreiche Beschränkungen entfallen, wenn es ein 2G-Optionsmodell gibt.

Sport

Sport im Freien ist unabhängig von der Personenzahl möglich. In Innenbereichen ist die Personenzahl von der Raumgröße abhängig. Hier gilt eine Begrenzung von einer Person auf zehn Quadratmetern. Auch Kontaktsport ist wieder erlaubt.. Die Kontaktdatenerfassung wird auf private Sportanlagen in geschlossen Räumen beschränkt und entfällt im Freien.

Fitness-, Sport- und Yogastudios dürfen öffnen. Voraussetzung ist unter anderem eine Testpflicht, die (digitale) Kontaktnachverfolgung sowie eine Begrenzung des Zugangs gemessen an der Fläche. Darüber hinaus müssen die Geräte und die individuellen Bewegungsbereiche - beispielsweise um die Yogamatte herum – 2,5 Meter Abstand zueinander haben. Details finden Sie in unserem FAQ Sport. Hier finden Sie auch Informationen über die Regeln für Angebote mit dem 2G-Optionsmodell, die von Freizeiteinrichtungen angeboten werden können.

Sportveranstaltungen unter freiem Himmel und in Hallen können in Abhängigkeit von dem Veranstaltungsort und nach Einzelfallprüfung auch mit mehr als 650 Zuschauerinnen und Zuschauern stattfinden, wobei hier gemäß der 3G-Regel eine Testpflicht gilt und ein fester Sitzplatz zugewiesen werden muss. Bitte beachten Sie das FAQ, in dem sich die Regeln für das 2G-Optionsmodell befinden. Bei Wahl des 2G-Optionsmodells gelten weniger Beschränkungen. Die Maskenpflicht entfällt hier ebenso wie die Begrenzungen der Kapazität. Es können also mehr Menschen teilnehmen – aber nur jene, die vollständig geimpft oder genesen sind.

Umkleideräume und Duschen dürfen unter Einhaltung der Mindestabstände und Hygieneregeln genutzt werden. Die Öffnung und Nutzung von Toiletten ist unter Einhaltung der Mindestabstände und Hygienevorgaben zulässig.

Freibäder und Hallenbäder sowie Thermen können unter Auflagen öffnen. Bitte informieren Sie sich auf den Internetseiten vorab über die Voraussetzungen, unter anderem über die Testpflicht, die Terminbuchung und Hygienevorgaben. Saunen, Dampfbäder und Wellnessangebote dürfen unter den bekannten Auflagen (unter anderem Testpflicht, Abstands- und Kontaktregeln) geöffnet werden.

Dienstleistungen

Handwerkliche Dienstleistungen, insbesondere Notfalldienste, dürfen unter Auflagen angeboten werden.

Körpernahe Dienstleistungen sind unter strengen Auflagen erlaubt. Dazu zählen die Einhaltung der allgemeinen Hygienevorgaben der Berufsgenossenschaften, die Erstellung eines Schutzkonzeptes und die Pflicht zur (digitalen) Kontaktdatenerhebung. Kundinnen und Kunden müssen eine medizinische Maske tragen und einen negativen Coronatest vorlegen.

Die Maske darf ausnahmsweise vorübergehend abgelegt werden, wenn dies zur Durchführung beziehungsweise bei Inanspruchnahme der Dienstleistung erforderlich ist, wie zum Beispiel bei medizinisch notwendigen Kosmetikbehandlungen.

Bitte beachten Sie: Körpernahe Dienstleistungen können ab sofort eine 2G-Option unterbreiten.

Eine Übersicht mit Testzentren finden Sie in unserer Karte „Testzentren in Hamburg“.

Gastronomie und Alkoholverzehr

In Hamburg sind gastronomische Betriebe unter Auflagen geöffnet. Voraussetzungen sind unter anderem die (digitale) Kontaktnachverfolgung, die Einhaltung von Abstandsregeln (1,5 Meter zwischen den Tischen) sowie der allgemeinen Kontaktregeln. In Innenräumen gelten zusätzlich eine Testpflicht und die allgemeine Maskenpflicht abseits des eigenen Sitzplatzes. Maximal zehn Personen dürfen an einem Tisch sitzen.

In ganz Hamburg gilt zwischen 23 Uhr und 6 Uhr am Folgetag eine Sperrstunde für innengastronomische Angebote.

Der Außenbereich kann auch überdacht sein, aber es dürfen aus infektionstechnischen Gründen maximal zwei Seitenwände verwendet werden. Alle Details finden Sie in unserem FAQ zum Thema Gastronomie.

Shisha und Wasserpfeifen dürfen in Außenbereichen angeboten werden. Hierbei müssen strenge Regeln beachtet werden. Einen Überblick finden Sie in unserem FAQ Gaststätten.

Achtung: Gastronomische Betriebe dürfen das 2G-Optionsmodell wählen. Dafür entfallen einige Beschränkungen, wie Kapazitätsgrenzen, Maskenpflicht und Abstandsgebot. Alle Informationen finden Sie im FAQ zum Thema Gastronomie.

Alkohol darf in gastronomischen Betrieben ausgeschenkt und getrunken werden. Es ist aber nicht erlaubt, alkoholische Getränke in einem gastronomischen Betrieb „zum Mitnehmen und unmittelbarem Verzehr“ zu verkaufen; insbesondere nicht in Gläsern, Bechern oder sonstigen Einwegbehältnissen.

Selbst mitgebrachte alkoholische Getränke dürfen in der Öffentlichkeit getrunken werden – allerdings gelten hierbei die Abstands- und Kontaktregeln.

Bitte beachten Sie: Der Verzehr von alkoholischen Getränken ist auf einigen öffentlichen Plätzen, Straßen, Park- und Grünanlagen grundsätzlich untersagt – egal, ob Sie die Getränke selbst mitbringen oder vor Ort kaufen. Eine Übersicht der Plätze finden Sie in unserer Karte in dem Artikel „Alkoholkonsumverbot an bestimmten öffentlichen Orten“ sowie in § 4d der aktuellen Eindämmungsverordnung. Die Polizei darf darüber hinaus ein Alkoholverzehrverbot an weiteren Orten befristet untersagen, wenn der Alkoholkonsum zu einem Verstoß gegen diese Verordnung führt. Siehe hierzu auch die Sonderregeln für Hotspots, die an bestimmten Orten zusätzlich gelten.

Sonderregeln für sogenannte Hotspots

In Hamburg gelten Sonderregelungen für gastronomische Angebote in sogenannten „Hotspots“, also in Straßen und auf Plätzen in den Stadtteilen Schanzenviertel und St. Pauli. Es gibt ein tägliches Alkoholausschankverbot von 23 bis 6 Uhr. Zusätzlich gilt ein Verbot des Abverkaufs nach außen (Kioske, Supermärkte, gastronomische Betriebe, etc.) und des Mitführens (Bürgerinnen und Bürger) von Alkohol von 20 bis 6 Uhr an den Wochenenden von Freitag bis Sonntag. Neu ist, dass im Stadtpark das Mitführen und das Trinken von Alkohol freitags und samstags sowie an Tagen, auf die ein Feiertag folgt, von 21 bis 6 Uhr verboten sind.

Siehe hierzu die Informationen unter Alkoholkonsumverbot an bestimmten öffentlichen Orten. Hier finden Sie auch Informationen, wie die Regeln für die 2G-Option in den Hotspots lauten.

Fahrschulen

Der theoretische Fahrunterricht darf in Präsenz stattfinden, wobei die Gruppengröße so zu gestalten ist, dass das Abstandgebot (1,5 Meter) eingehalten werden kann. Der praktische Fahrunterricht ist zulässig. Es muss unter anderem eine medizinische Maske getragen werden. Für beide Unterrichtsformen besteht die Pflicht zum Nachweis eines negativen Coronatests.

Kitas

Kitas sind geöffnet und im Regelbetrieb. Über den Regelbetrieb informiert die Familienbehörde hier.

Kinder mit einer Körpertemperatur von 38 Grad Celsius und höher oder anderen für ihr Alter typischen Symptomen einer COVID-19-Erkrankung dürfen in Kindertagesstätten nicht betreut werden.

Schulen und andere Bildungseinrichtungen

Die Regeln für die Schulen finden Sie im FAQ Schule. Hier erhalten Sie auch alle Informationen über Maßnahmen der Schulbehörde für einen sicheren Präsenzunterricht.

Für andere Bildungsangebote gilt:

Bibliotheken und Bücherhallen sind geöffnet, auch zur Lektüre im Innenbereich unter Auflagen. Bitte informieren Sie sich vorab über die Voraussetzungen, unter anderem die Testpflicht.

Private Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen, berufliche Aus- und Fortbildung einschließlich der Sprach-, Integrations-, Berufssprach- und Erstorientierungskurse können auch in Präsenz durchgeführt werden – allerdings muss die Zahl der Anwesenden so gestaltet sein, dass das Abstandsgebot (1,5 Meter) eingehalten wird. Es gibt außerdem eine Pflicht zur (digitalen) Kontaktdatenerhebung, in geschlossenen Räumen muss eine medizinische Maske getragen werden und ein Nachweis über einen negativen Coronatest vorher vorgelegt werden (bei täglichen Kursen müssen zwei Tests pro Woche vorgelegt werden, die nicht an aufeinanderfolgenden Tagen gemacht werden dürfen).

Für außerschulische Musik- und Bildungsangebote gelten diese Regeln entsprechend, wobei die Masken während des Musizierens oder der körperlichen Betätigung abgelegt werden dürfen, wenn dies zwingend erforderlich ist. Bei körperlicher Tätigkeit, wie zum Beispiel beim Tanzen (auch in Tanzschulen) ist ein Mindestabstand von 2,5 Meter einzuhalten.

Private Träger von Lern-, Fortbildungs-, und Kulturangeboten können für bestimmte Kurse und Veranstaltungen das 2G-Optionsmodell wählen. Mit diesem Optionsmodell fallen viele Beschränkungen wie Maskenpflicht, Kapazitätsgrenzen und Abstandsgebot weg.

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

In den meisten Krankenhäusern sind eingeschränkt Besuche möglich. Dabei gelten generell eine Maskenpflicht sowie die allgemeinen Regelungen zur Hygiene.

Unter welchen Auflagen (zum Beispiel negative Testung) und in welchen Fällen genau Besuche stattfinden können, erfahren Sie direkt bei den jeweiligen Krankenhäusern. Es gilt die Empfehlung, sich vor dem Aufsuchen eines Krankenhauses entweder online oder telefonisch über die geltenden Regelungen und Schutzmaßnahmen zu informieren.

Bitte beachten Sie, dass hier ein Schnelltest maximal 24 Stunden und ein PCR-Test höchstens 48 Stunden alt sein darf. Wer also einen Angehörigen oder Freund in einer stationären Pflegeeinrichtung besuchen möchte, muss spätestens 24 Stunden vorher einen Corona-Schnelltest (PoC-Antigen-Test) machen und ein negatives Ergebnis vorlegen (beispielsweise Bescheinigung durch den betrieblichen Testbeauftragten oder ein Testzentrum; der Nachweis eines Schnelltests mit Selbstabstrich, zum Beispiel aus der Drogerie genügt nicht). Auch die Pflegeeinrichtungen sind verpflichtet, eine solche Testmöglichkeit täglich anzubieten. Alternativ genügt auch der Nachweis eines negativen PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden). Erkundigen Sie sich nach dem Ablauf des Tests sowie nach speziellen Besuchsregelungen und Schutzmaßnahmen.

Weitere Informationen zum Testen finden Sie in unserem FAQ Tests.

Grundsätzlich gilt: Wer Symptome einer akuten Atemwegserkrankung hat oder aktuell positiv getestet wurde bzw. Kontaktperson oder Reiserückkehrer aus Risikogebieten ist, darf Pflegeeinrichtungen nicht betreten. Dies dient dem Schutz der dort lebenden oder untergebrachten Personen sowie den Beschäftigten.

Vollständig geimpfte und genesene Personen können bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises ohne vorherige Testung die Pflegeeinrichtungen besuchen.

Veranstaltungen

Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen, wie zum Beispiel Vorträge, Weiterbildungs- oder Fortbildungsveranstaltungen, berufliche Besprechungen und dergleichen, sind in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 Personen zulässig. An Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze, wie zum Beispiel Hochzeiten, dürfen in Innenräumen 50 Personen teilnehmen. Unter freiem Himmel können bei festen Sitzplätzen bis zu 500 Personen teilnehmen, ohne feste Sitzplätze 250.

Bitte informieren Sie sich vorab über die Auflagen, wie zum Beispiel die Einhaltung des Abstandsgebotes, die Pflicht zur (digitalen) Kontaktnachverfolgung und zum Tragen einer medizinischen Maske, wenn die Veranstaltung in Innenräumen stattfinden (bitte beachten Sie alle Auflagen in § 9 der aktuellen Eindämmungsverordnung).

Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Jubiläen sowie private Feierlichkeiten sind möglich. Sie gelten als Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze. Siehe hierzu § 9 der Eindämmungsverordnung sowie „Private Feiern und Treffen“.

Die bezirklichen Standesämter ermöglichen es Hochzeitspaaren, sich in Anwesenheit von Gästen (Testpflicht für Gäste) trauen zu lassen, wobei je nach den räumlichen Gegebenheiten bis zu zehn Personen (einschließlich Standesbeamte) an der Trauung teilnehmen können.

Bitte beachten Sie die Regeln für die 2G-Option, die in § 9 der Eindämmungsverordnung sowie hier zu finden sind. Bei Wahl des 2G-Optionsmodells entfällt die Maskenpflicht ebenso wie die Begrenzungen der Kapazität. Die Einhaltung allgemeiner Hygiene- und Schutzmaßnahmen sowie die Erhebung der Kontaktdaten sind weiterhin erforderlich. Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können auch ohne vollständigen Impfschutz teilnehmen.

Straßenfeste könnten als Veranstaltungen unter Auflagen stattfinden. Bitte beachten Sie, dass gegebenenfalls eine wegerechtliche Sondernutzungserlaubnis des zuständigen Bezirksamtes erforderlich ist. Voraussetzung ist auch, dass eine Kontrolle und eine Begrenzung des Zugangs zu der Veranstaltung stattfinden. Weitere Informationen finden Sie in unserem FAQ Freizeit sowie in § 9 der Rechtsverordnung.

Private Feiern

Private Feierlichkeiten sind möglich. Wenn mehr als zehn Personen zum Beispiel bei einer Hochzeit oder bei einem Geburtstag teilnehmen, müssen weitestgehend die Vorgaben für allgemeine Veranstaltungen eingehalten werden (beispielsweise Abstandsregeln, Maskenpflicht sowie eine Testpflicht im Innenbereich). Bei der Anzahl der Personen werden Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet.

Es wird jedoch unterschieden, ob es sich um eine Feier mit einem geschlossenen Personenkreis beziehungsweise nur mit geladenen Gästen handelt oder nicht:

  • Ist ein geschlossener Personenkreis eingeladen beziehungsweise sind nur geladene Gäste anwesend, so gilt: 
    • In geschlossenen Räumen dürfen höchstens 50 Personen teilnehmen. Geimpfte und Genesene werden dabei nicht mitgerechnet, sie zählen also nicht zu den 50 Personen. 
    • Es gilt das 3G-Zugangsmodell, so dass nur Geimpfte, Genesene und Getestete Zugang haben. 
    • Im Freien dürfen höchstens 100 Personen teilnehmen. Geimpfte und Genesene werden nicht mitgerechnet, sie zählen also nicht zu den 100 Personen. 
    • Die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen erfasst werden. 
    • Test- oder Impfnachweise müssen kontrolliert werden. 
    • Tanzen ist nur gestattet, wenn an der Feierlichkeit nur Geimpfte und Genesene sowie zusätzlich höchstens zehn nicht geimpfte oder genesene Personen teilnehmen. Allerdings ist für diese zehn Personen ein Coronavirus-Testnachweis nötig. Personen unter 18 Jahren dürfen mittanzen. Es muss eine Maske getragen werden.
  • Ist der Personenkreis offen (also ohne geladene Gäste), so gilt:  Wenn mehr als zehn Personen an einer privaten Feierlichkeit teilnehmen, müssen weitestgehend die Vorgaben für allgemeine Veranstaltungen nach §9 angewendet werden. Private Partys und andere private Feierlichkeiten gelten dann als Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze.  Die Regeln hängen dabei vom gewählten Zugnagsmodellugnagsmodell ab:
    • Beim 3-G-Zugangsmodell sind in Innenbereichen maximal 50 Personen zulässig. Geimpfte und Genesene zählen dazu. Abstandsregeln, Maskenpflicht sowie eine Testpflicht im Innenbereich müssen eingehalten werden. Tanzen ist verboten.
    • Beim 2-G-Optionsmodell entfällt die Maskenpflicht. Auch Tanzen ist ohne Maske erlaubt. Weiterhin entfällt die Begrenzung der Kapazität. Kinder unter 18 Jahren dürfen mittanzen.
  • Private Treffen von Kinder unter 14 Jahren (zum Beispiel Kindergeburtstag, Spielnachmittag) sind im privaten Haushalt ohne Begrenzung möglich. Dabei sind auch die zu ihrer Aufsicht erforderlichen Personen zugelassen. Bedingung ist, dass zwischen den Personen ein familienrechtliches Sorge- oder Umgangsrechtsverhältnis besteht. Das heißt, dass an Geburtstagen beispielsweise Eltern teilnehmen dürfen.

Weihnachtsmärkte

Weihnachtsmärte dürfen dieses Jahr wieder stattfinden stattfinden. Veranstalter haben dabei verschiedene Möglichkeiten. Grundsätzlich können Weihnachts- und Wintermärkte frei zugänglich veranstaltet werden. Für den Verzehr von Speisen und Getränken muss entsprechend der Regelungen für die Gastronomie dafür allerdings ein abgegrenzter Bereich eingerichtet werden, bei dem der Zugang kontrolliert wird und je nach Zugangsmodell Test- beziehungsweise Impfnachweise eingesehen werden. Dieser abgegrenzte Bereich, auch für den Verzehr alkoholischer Getränke, kann wie im Bereich der übrigen Gastronomie entweder mit dem 3G-Zugangsmodell oder mit dem 2G-Optionsmodell betrieben werden. 

Ausführliche Informationen finden Sie in unserem FAQ „Finden in Hamburg wieder Weihnachtsmärkte statt?“.

Reisen und Übernachten

Sofern Sie aus dem Ausland nach Hamburg einreisen, beachten Sie bitte alle Regeln, die wir in unserem FAQ Reisen darstellen.

In Hamburg dürfen Übernachtungsangebote unter Auflagen bereitgestellt werden. Alle Gäste müssen vor dem Check-In den Nachweis über einen negativen Antigenschnelltest vorlegen und diesen Test alle 72 Stunden wiederholen. Darüber hinaus müssen Gäste ihre Kontaktdaten hinterlegen und überall abseits der persönlichen Gästebereiche (Zimmer) eine medizinische Maske tragen. Am festen Sitzplatz dürfen die Gäste selbstverständlich die Maske absetzen.

Die Regeln für das 2G-Optionsmodell im Beherbergungswesen finden Sie hier.

Religiöse Veranstaltungen und Trauerfeiern

Religiöse Veranstaltungen in Kirchen, Moscheen und Synagogen oder in Kulträumen anderer Glaubens- oder Weltanschauungsgemeinschaften sind erlaubt, wenn die geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. 

Werden viele Besucherinnen und Besuchern erwartet, ist eine vorherige Anmeldung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nötig. Zusätzlich muss eine Zugangskontrolle vorgenommen werden. 

In geschlossenen Räumen muss unter anderem eine medizinische Maske getragen werden, wobei sie während der liturgischen Handlungen abgenommen werden darf. Der Gemeindegesang ist unter Auflagen zulässig (entweder Maskenpflicht oder unter Berücksichtigung der Vorgaben für Chöre wie Testpflicht, (digitale) Kontaktnachverfolgung, Abstand 2,5 Meter).

Beim 2G-Optionsmodell entfallen Abstandsgebot, Anmeldepflicht, Begrenzung der Personenzahl und Maskenpflicht.

Bei Trauerfeiern gelten dieselben Regeln. wobei eine (digitale) Kontaktnachverfolgung eingehalten werden muss.

Versammlungen (Demonstrationen und Aufzüge)

Aufzüge mit über 500 Personen sowie ortsfeste Versammlungen unter freiem Himmel mit über 1.000 Personen und in geschlossenen Räumen mit über 300 Personen werden im Ausnahmefall von der Versammlungsbehörde auf Antrag zugelassen, wenn dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

Alle Informationen zu Versammlungen nach Artikel 8 GG finden Sie in § 10 der Eindämmungsverordnung. Dies betrifft sowohl Demonstrationen an einem festen Ort (indoor und outdoor) sowie Aufzüge entlang einer zuvor festgelegten Route.

Soweit die Verantwortliche oder der Verantwortliche das 2G-Optionsmodell wählen, entfallen die Maskenpflicht sowie die Zugangsbeschränkungen. Kontaktdaten müssen jedoch weiter (digital) erhoben werden. Siehe hierzu §10 der Verordnung.

Prostitution

Prostitutionsangebote, die nach dem Prostituiertenschutzgesetz angemeldet und geprüft sind, dürfen unter Auflagen öffnen. Hierzu zählen unter anderem ein Alkoholverbot, eine vorherige Anmeldung, ein negativer Coronatest sowie die medizinische Maskenpflicht. Bitte beachten Sie, dass hier ein Schnelltest maximal 24 Stunden und ein PCR-Test höchstens 48 Stunden alt sein darf.

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