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Kurz & knapp Was gilt denn jetzt?

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Dieser Artikel gibt einen einfachen Überblick über das, was in Hamburg ab 15. Januar 2022 rechtlich gilt. Die Regeln sind für alle verbindlich.

Sprechbale mit Text: Corona - Was gilt denn jetzt?

Corona in Hamburg: Das ist erlaubt.

Täglich stecken sich in Hamburg sehr viele Menschen mit dem Coronavirus an, genauer gesagt mit der Omikron-Variante. Damit weniger Menschen sich anstecken, gibt es zusätzliche Schutzmaßnahmen. Weil die neue Coronavirus-Variante Omikron auch Menschen, die zweimal geimpft sind, bekommen und weitergeben können, hat der Senat die Regeln  verschärft. Demnach müssen  auch geimpfte und genesene Menschen ihre persönlichen Kontakte reduzieren und mehr Abstand halten. Und sie müssen zusätzlich einen Test machen, wenn sie in ein Restaurant oder ins Kino gehen wollen. Dieses Modell nennt man 2G Plus.

Eine Impfung bleibt der beste Schutz vor einer schweren Erkrankung und hilft zu verhindern, dass viele Menschen mit Corona auf eine Intensivstation kommen oder beatmet werden müssen. 

Wo Sie sich impfen lassen können, erfahren Sie in unserer Übersicht.

Was Sie bei einem positiven Schnelltest tun müssen, erfahren Sie hier.

Bitte beachten Sie: Rechtlich maßgeblich ist die aktuelle Eindämmungsverordnung, die im in der Sammlung des Hamburgischen Landesrechts im Internet veröffentlicht ist.

Verbindliche 2G-Plus-Regel

Überall dort, wo 2G-Plus gilt, hat man nur Zutritt mit einem Nachweis über die vollständige Impfung oder den Status als Genesener. Sie müssen zusätzlich ein negatives Schnelltest-Ergebnis oder PCR-Testergebnis vorweisen. Das Tragen einer FFP2-Maske ist ausdrücklich empfohlen.

Von der Testpflicht sind im 2G-Plus-Zugangsmodell folgende Personen ausgenommen:

  • Schülerinnen und Schüler,
  • Personen, die über einen Nachweis über eine Auffrischimpfung ("Boosterimpfung") verfügen,
  • geimpfte Personen, die nach ihrer vollständigen Impfung erkrankt und genesen sind und einen Genesenennachweis haben.

In den folgenden Einrichtungen und Angeboten ist das 2G-Plus-Zugangsmodell verbindlich:

  • allgemeine Veranstaltungen,
  • touristische Stadtrundfahrten und Hafenrundfahrten,
  • Messen und Ausstellungen im Sinne der Gewerbeordnung,
  • Dienstleistungen der Körperpflege und Körperhygiene (nicht im Friseurhandwerk und bei der Fußpflege, hier weiter 3G),
  • Prostitutionsangebote (bereits jetzt im 2G-Plus-Modell),
  • Gaststätten und ähnliche Einrichtungen,
  • Beherbergung und Abfertigung von Kreuzfahrtschiffen,
  • Freizeiteinrichtungen und Gästeführungen (nicht bei Angeboten im Freien),
  • Kulturelle Einrichtungen, wie zum Beispiel Theater, Konzerthäuser, Oper, Kino (nicht in Museen, Bücherhallen, Ausstellungshäusern, Gedenkstätten),
  • Sportveranstaltungen vor Publikum,
  • Volksfeste,
  • Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen, nur soweit sie der Freizeitgestaltung dienen,
  • Sportbetrieb, Schwimmbäder, Fitnessstudios, andere Sportangebote, jeweils nur in geschlossenen Räumen,
  • Spielbank, Spielhallen und Wettvermittlungsstellen,
  • Seniorentreffpunkte und -gruppen.

Im Einzelhandel bleibt es bei den bestehenden Regeln. Auch in Außenbereichen von zoologischen und botanischen Gärten sowie in Tierparks bleibt es bei den geltenden Regeln.

Um die Kontrolle der Nachweispflicht zu vereinfachen, sind die Betriebe verpflichtet, digitale Kontrollmöglichkeiten vorzuhalten, zum Beispiel die App CovPassCheck.

Verbindliche 2G-Regel

Überall dort, wo 2G gilt, muss eine medizinische Maske getragen werden. Das Tragen einer FFP2-Maske ist ausdrücklich empfohlen. 

Die 2G-Regel gilt verbindlich unter anderem in folgenden Bereichen:

  • Alle Geschäfte des Einzelhandels: davon ausgenommen sind nur Betriebe und Geschäfte der täglichen Versorgung (Liste siehe hier: Welche Geschäfte fallen nicht unter die 2G-Regel?),
  • Bibliotheken (mit Ausnahme von Hochschulbibliotheken, die ausschließlich für den Leihbetrieb geöffnet sind),
  • Museen, Bücherhallen, Ausstellungshäusern, Gedenkstätten.

Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre können 2G- und 2G-Plus-Angebote auch ohne Impfnachweise wahrnehmen. Auch Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, dürfen 2G- und 2G-Plus-Angebote in Anspruch nehmen - sie müssen aber das ärztliche Bestätigungsschreiben im Original als Nachweis bei sich tragen.

Um die Kontrolle der Nachweispflicht zu vereinfachen, sind die Betriebe verpflichtet, digitale Kontrollmöglichkeiten vorzuhalten, zum Beispiel die App CovPassCheck.

2G-Plus-Optionsmodell im Freien

Einige Einrichtungen, die Angebote im Freien haben, können im 2G-Plus-Optionsmodell stattfinden. Die Betriebe müssen dies in diesem Fall kenntlich machen und der Stadt zuvor melden: www.hamburg.de/2g-anmeldung

Für weitere Informationen siehe FAQ Freizeit und FAQ Einzelhandel.

Kontakte

Bitte vermeiden Sie weiterhin alle persönlichen Kontakte, die nicht unbedingt notwendig sind. „Abstand halten“ hilft, die Übertragung des Coronavirus zu vermeiden. Halten Sie deshalb grundsätzlich einen Abstand von 1,50 Meter zu anderen Menschen.

Geimpfte Personen können sich mit maximal zehn Personentreffen. Ungeimpfte Personen dürfen sich nur mit dem eigenen Haushalt und zwei Personen aus einem weiteren Haushalt treffen. Geimpfte und genesene Personen werden mitgezählt. Kinder unter 14 Jahren werden bei der Berechnung der jeweiligen Personenzahl nicht mitgezählt.

Bitte beachten Sie: Sobald eine Person, die 14 Jahre oder älter, freiwillig ungeimpft und auch nicht genesen ist, an einem Treffen oder einer Feier teilnimmt, gelten die Regeln für Ungeimpfte. Treffen sind dann also auf den eigenen Haushalt plus zwei Personen aus einem weiteren Haushalt unabhängig von ihrem Impfstatus erlaubt.

Für private Zusammenkünfte von mehr als zehn Personen sowie Feiern siehe die Ausführungen zu „Privaten Feiern“. 

Maskenpflicht in Hamburg

In allen Innenräumen wird auch unter 2G-Plus- und 2G-Bedingungen eine FFP2-Maske dringend empfohlen. Die FFP2-Maskenpflicht ist in Bus und Bahn sowie in Taxen verpflichtend (siehe Verkehr).

Vorgeschrieben sind medizinische Masken (zum Beispiel OP-Masken) in fast allen Innenräumen. Sie müssen getragen werden

  • bei touristischen Stadtrundfahrten im Linien- und Gelegenheitsverkehr, Schiffs- und Hafenrundfahrten zu Wasser und an Land,
  • beim Friseur,
  • bei der Fußpflege,
  • beim Einkaufen (im Einzelhandel) und auf Wochenmärkten,
  • in gastronomischen Einrichtungen und im Einzelhandel - auch für das Personal,
  • Gäste dürfen die Maske am Platz abnehmen,
  • während Gottesdiensten,
  • in Hotels, Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen, in Arbeits-, Dienst-, Betriebstätten und sonstigen räumlichen Bereichen, die der Berufsausübung dienen. Die Maske darf lediglich am Platz abgenommen werden, wenn es zusätzliche Hygienemaßnahmen gibt,
  • in öffentlichen Gebäuden der Stadt Hamburg mit Publikumsverkehr (Dienststellen, sonstige Einrichtungen). Die Maske darf lediglich während des Verweilens am eigenen Sitz- oder Arbeitsplatz abgenommen werden,
  • in kulturellen Einrichtungen. Dazu zählen beispielsweise Bücherhallen und Gedenkstätten,
  • in Spielhallen und Wettbüros,
  • in Prostitutionsstätten,
  • bei Flügen, in Taxen und anderen kommerziellen Beförderungsangeboten (auch bei der Fahrerin / dem Fahrer),
  • in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, bei Gesundheitsbehandlungen, und
  • bei allen körpernahen Dienstleistungen und Angeboten der Körperpflege,

sowie überall dort, wo Menschenansammlungen die Einhaltung gebotener Abstände verhindern.
Auch Geimpfte und Genesene müssen in Hamburg in geschlossenen Räumen eine Maske tragen. Für Treffen im privaten Wohnraum gilt keine Maskenpflicht.

Testpflicht

Bei vielen Angeboten und in vielen Einrichtungen müssen Sie vor dem Betreten einen Nachweis über einen negativen Coronatest vorlegen. Dies gilt auch beim 2G-Plus-Zugangsmodell. Bitte informieren Sie sich vor ihrem Besuch darüber. Generell gibt es keine Testpflicht für Kinder unter sechs Jahren sowie Schülerinnen und Schüler.

Als Testnachweis gilt

  1. ein negatives Testergebnis eines PCR-Tests, das nicht älter als 48 Stunden sein darf,
  2. ein negatives Testergebnis eines Antigenschnelltests, das nicht älter als 24 Stunden sein darf, oder
  3. ein negatives Testergebnis eines Schnelltests, der unmittelbar vor Inanspruchnahme der Leistung vor Ort ausgeführt wird.

Ausführliche Informationen gibt es im FAQ Corona-Tests. Eine Übersicht mit Testzentren finden Sie in unserer Karte „Testzentren in Hamburg“.

Bitte beachten Sie:

  • In Betrieben, in denen die 2G-Regel oder die 2G-Plus-Regel verbindlich gilt, gilt eine tägliche Testpflicht für ungeimpftes Personal.
  • Wer gefälschte Testnachweise herstellt, beschafft, verkauft, weitergibt oder verwendet, muss nicht nur mit möglichen strafrechtlichen Konsequenzen, sondern auch mit einem Bußgeldverfahren rechnen.

Impfzertifikate

Als Nachweis für eine Impfung gilt der Impfausweis. Es gibt auch das digitale Impfzertifikat. Unabhängig davon, wo die Schutzimpfung durchgeführt wurde, kann das Impfzertifikat auch in einer Apotheke ausgestellt werden. Dafür legen Sie die schriftliche Impfbescheinigung sowie ein Ausweisdokument vor. Für Sie entstehen keine Kosten. Die teilnehmenden Apotheken können unter www.mein-apothekenmanager.de eingesehen werden.

Bitte beachten Sie: Wer gefälschte Impf- oder Genesenennachweise herstellt, beschafft, verkauft, weitergibt oder verwendet, muss nicht nur mit möglichen strafrechtlichen Konsequenzen, sondern auch mit einem Bußgeldverfahren rechnen.

3G und 2G am Arbeitsplatz und Homeoffice

Für die Arbeitgeber und Beschäftigten gilt die 3G-Regel. Dies bedeutet, dass ungeimpfte und nicht genesene Arbeitgeber und Beschäftigte täglich einen Testnachweis erbringen müssen.
Alle Informationen zu den neuen arbeitsrechtlichen und arbeitsschutzrechtlichen Maßnahmen finden Sie in einem FAQ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema "FAQs zu 3G am Arbeitsplatz".

Wird ungeimpftes Personal in 2G-Plus-Bereichen oder in 2G-Bereichen eingesetzt, müssen diese Beschäftigten immer einen tagesaktuellen Corona-Test vorlegen.

Einkaufen

Für alle Geschäfte des Einzelhandels gilt verbindlich die 2G-Regel. Davon ausgenommen sind nur Betriebe und Geschäfte der täglichen Versorgung. Dazu zählen unter anderem der Großhandel, Lebensmitteleinzelhandel und Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Babyfachmärkte, Tankstellen, Banken und Sparkassen. Eine vollständige Liste finden Sie in unserem FAQ Einzelhandel unter der Frage „Welche Geschäfte fallen nicht unter die 2G-Regel?“, Wettbüros und Spielhallen dürfen unter 2G-Regeln öffnen.

Das Tragen einer FFP2-Maske ist empfohlen.

Dienststellen der Stadt Hamburg

Dienststellen der Stadt Hamburg, zum Beispiel Kundenzentren, bleiben geöffnet. In den meisten Gebäuden gilt die 3G-Regel. Zugang haben nur noch geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen (Nachweis). Zu Ausnahmen siehe § 10a, Absatz 2a der Verordnung.

Kultur und Freizeit

Alle Kultureinrichtungen und Bibliotheken sind ebenso für den Publikumsverkehr geöffnet wie Stadtteilkulturzentren, Bürgerhäuser und Archive sowie zoologische und botanische Gärten. Für kulturelle Angebote, allgemeine Freizeitaktivitäten sowie für Fitness-, Sport- und Yogastudios in geschlossenen Räumen gilt grundsätzlich das 2G-Plus-Zugangsmodell. In Außenbereichen darf der Zugang nach dem 3G-Modell  erfolgen. Das Tragen von FFP2-Masken wird empfohlen. Siehe hierzu FAQ Freizeit und FAQ Einzelhandel.

In zoologischen und botanischen Gärten ist der Zugang zu Angeboten in geschlossenen Räumen nur nach der 2G-Zugangsregel  möglich.

Touristische Führungen dürfen stattfinden. Angebote in geschlossenen Räumen sowie bei Hafen- und Stadtrundfahrten sind nur nach dem 2G-Plus-Zugangsmodell möglich. 

Bitte beachten Sie: Für alle Freizeit- und Kulturangebote gilt eine medizinische Maskenpflicht. Es wird jedoch empfohlen, grundsätzlich eine FFP2-Maske zu tragen. Dies gilt auch für Angebote nach der 2G-Regel.

Übernachten in Hotels

Für alle Beherbergungsbetriebe gelten die 2G-Plus-Regeln. Gäste, die über eine Schutzimpfung gegen das Coronavirus mit einem nicht in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff verfügen, müssen neben einem schriftlichen oder digitalen Impfnachweis einen negativen PCR-Test vorlegen. Dieser darf höchstens 48 Stunden alt sein.

Sport

Sport in Innenräumen darf nur nach den 2G-Plus-Regeln stattfinden. Sport im Freien ist unabhängig von der Personenzahl möglich. Auch Kontaktsport ist erlaubt. 

In Schwimmbädern sowie Thermen, Dampfbädern und bei Wellnessangeboten gelten die 2G-Plus-Regeln. Bitte informieren Sie sich auf den Internetseiten vorab über die Hygienekonzepte der Anbieter.

In Fitnessstudios gilt die 2G-Plus-Regel.

Bitte beachten Sie das FAQ Sport, in dem alle Regeln für sportliche Aktivitäten sowie für Sportveranstaltungen näher beschrieben werden.

Dienstleistungen

  • Beschäftigte dürfen Dienstleistungen im 2G-Modell beziehungsweise im 2G-Plus-Zugangsmodell nur unter den dort geltenden Auflagen erledigen.
  • Bei Arbeiten in medizinischen und pflegerischen Bereichen (zum Beispiel Reparaturen auf Intensivstationen) gilt eine erhöhte Testpflicht für alle Beschäftigten unabhängig vom Impfstatus.
  • Körpernahe Dienstleistungen sind nur nach 2G-Plus-Regeln erlaubt. Ausgenommen sind Friseure, Fußpflege sowie notwendige medizinische Behandlungen (Hinweis: Attest- beziehungsweise Rezeptnachweis erforderlich).

Gastronomie und Alkoholverzehr

Alle gastronomischen Angebote dürfen in Hamburg nur unter 2G-Plus-Bedingungen stattfinden. Das betrifft sowohl Innen- als auch Außenbereiche, Shisha-Bars sowie gastronomische Angebote in Einrichtungen, die noch nicht der 2G-Plus-Pflicht unterliegen (zum Beispiel Imbisse in Supermärkten). Stehplätze in gastronomischen Betrieben sind nicht gestattet. Tanzen ist untersagt.

Es gilt eine Sperrstunde für die Gastronomie von 23 Uhr bis 5 Uhr des Folgetags. Der Außerhausverkauf von Speisen und Getränken bleibt jedoch zulässig.

Alle Details finden Sie in unserem FAQ zum Thema Gastronomie.

Fahrschulen

Der theoretische Fahrunterricht darf in Präsenz stattfinden, wobei die Gruppengröße so zu gestalten ist, dass das Abstandsgebot (1,50 Meter) eingehalten werden kann. Der praktische Fahrunterricht ist zulässig. Es muss unter anderem eine medizinische Maske getragen werden. Für beide Unterrichtsformen besteht die Pflicht zum Nachweis eines negativen Coronatests (3G-Regel).

Kitas

Kitas sind geöffnet und im Regelbetrieb. Über den Regelbetrieb informiert die Sozialbehörde.

Bitte beachten Sie: Andere Personen als Kinder, Beschäftigte oder Kindertagespflegepersonen dürfen die Kindertagesstätten nur betreten, wenn sie geimpft oder genesen sind oder einen negativen Coronavirus-Testnachweis vorlegen. Dies gilt nicht für Bring- und Abholbereiche auf dem Außengelände der Kindertagesstätte. Für anwesende Personen mit Ausnahme von Kindern, Beschäftigten und Kindertagespflegepersonen gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Hinweis: Kinder mit einer Körpertemperatur von 38 Grad Celsius und höher oder anderen für ihr Alter typischen Symptomen einer COVID-19-Erkrankung dürfen in Kindertagesstätten nicht betreut werden.

Schulen und andere Bildungseinrichtungen

Die Regeln für die Schulen finden Sie im FAQ Schule.

Für andere Bildungsangebote gilt: Bibliotheken und Bücherhallen sind geöffnet. Der Zugang ist nur nach dem 2G-Zugangsmodell möglich. Es muss eine medizinische Maske getragen werden. Bitte informieren Sie sich vorab über die konkreten Zugangsvoraussetzungen. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind berechtigt, an 2G teilzunehmen, auch wenn sie noch nicht geimpft sind ebenso wie Personen, die aufgrund medizinischer Indikation sich nicht impfen lassen können. 

Private Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen, berufliche Aus- und Fortbildung einschließlich der Sprach-, Integrations-, Berufssprach- und Erstorientierungskurse können auch in Präsenz durchgeführt werden – allerdings muss die Zahl der Anwesenden so gestaltet sein, dass das Abstandsgebot (1,5 Meter) eingehalten wird. Es gibt außerdem eine Pflicht zur (digitalen) Kontaktdatenerhebung, in geschlossenen Räumen muss eine medizinische Maske getragen werden, und ein Nachweis über einen negativen Coronatest ist vorher vorzulegen. Diese Angebote können auch im  2G-Plus-Optionsmodell erbracht werden. 

Außerschulische Musik- und Bildungsangebote einschließlich Musikschulen sowie  Proben und Konzerte von Laien-Orchestern und -Chören (Orientierung: alles, was dem Freizeitbereich zuzuordnen ist und/oder als „Sport in Innenräumen“ gilt) sind nur nach dem 2G-Modell möglich.

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

In den meisten medizinischen und pflegerischen Einrichtungen sind Besuche grundsätzlich möglich. Dabei gelten aber viele Sicherheitsmaßnahmen, zum Beispiel eine Test- und Maskenpflicht. Welche aktuellen Regeln es gibt, erfahren Sie direkt von der jeweiligen Einrichtung.

Bus und Bahn

Im öffentlichen Nahverkehr gilt die 3G-Regel. Fahrgäste müssen geimpft, genesen oder negativ getestet sein und dies auf Verlangen nachweisen können. Kontrollen werden stichprobenhaft erfolgen.

Kinder unter sechs Jahren sowie Schülerinnen und Schüler sind während der Schulzeit von der Testpflicht befreit. Für Auszubildende gilt dagegen die 3G-Regelung.

Weiterhin müssen Fahrgäste ab 14 Jahren in Bussen und Bahnen in Hamburg grundsätzlich eine FFP2-Maske tragen. Kinder und Jugendliche von 6 bis 13 Jahren (also bis zum 14. Geburtstag) müssen eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) tragen, Kinder unter sechs Jahren sind von der Maskenpflicht ausgenommen. Siehe hierzu auch FAQ Verkehr.

Veranstaltungen

Je nach Veranstaltung gelten unterschiedliche Zugangsvoraussetzungen:

  • für allgemeine Veranstaltungen gilt nach §9 der Verordnung das 2G-Plus-Zugangsmodell,
  • für berufliche Weiterbildungsangebote gilt nach §19 Absatz 1 das 3G-Zugangsmodell,
  • für sonstige Bildungsangebote (also nicht berufliche) gilt nach §19 Absatz 2 das 2G-Plus-Zugangsmodell,
  • berufliche Besprechungen sind grundsätzlich nach dem 3G-Modell möglich.

Wenn es ein gastronomisches Angebot gibt, gilt eine 2G-Plus-Pflicht.

Ebenso dürfen beispielsweise Hochzeiten ebenfalls nur unter 2G-Plus-Bedingungen stattfinden, weil sie in aller Regel mit einem gastronomischen Angebot verbunden sind. Tanzen ist verboten.
Die bezirklichen Standesämter ermöglichen es Hochzeitspaaren, sich in Anwesenheit von Gästen (Testpflicht für Gäste) trauen zu lassen, wobei je nach den räumlichen Gegebenheiten bis zu zehn Personen (einschließlich Standesbeamten) an der Trauung teilnehmen können.

Private Feiern

In Hamburg gelten strenge Kontaktbeschränkungen für private Zusammenkünfte. Sie sollten daher prüfen, ob eine private Feier zwingend erforderlich ist.

Feiern und Zusammenkünfte zuhause

Für private Zusammenkünfte und Feierlichkeiten, an denen nur Personen teilnehmen, die über einen Coronavirus-Impfnachweis oder Genesenennachweis verfügen, das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden können (Nachweis erforderlich), gelten folgende Vorgaben:

  • Es gilt eine Beschränkung auf zehn Personen, Kinder bis 14 Jahren werden nicht mitgezählt,
  • ein Schutzkonzept ist von privaten Gastgebern beziehungsweise privaten Gastgeberinnen nicht zu erstellen,
  • es besteht im privaten Wohnraum keine Maskenpflicht.

Feiern und Zusammenkünfte in Gastronomiebetrieben

Private Feiern und Zusammenkünfte können unter Beachtung der 2G-Plus-Regeln in Gastronomiebetrieben stattfinden. Aufgrund der hohen Schutzmaßnahmen in den gastronomischen Betrieben entfällt dabei die Beschränkung auf zehn Personen. Tanzen ist untersagt.

Feiern dürfen auch als geschlossene Gesellschaft in Gastronomiebetrieben stattfinden, sofern die Einrichtung sicherstellt, dass die 2G-Plus-Regeln eingehalten werden (unter anderem Kontrolle der Impf- und Genesenen-Nachweise, Schutzkonzept, Hygieneauflagen, Kontaktnachverfolgung, Maskenpflicht).

Bitte beachten Sie: Es gilt die Sperrstunde ab 23 Uhr.

Reisen und Übernachten

Sofern Sie aus dem Ausland nach Hamburg einreisen, beachten Sie bitte alle Regeln, die wir in unserem FAQ Reisen darstellen.

In Hamburg dürfen Übernachtungsangebote nur nach der 2G-Plus-Regel bereit gestellt werden. Die Gäste müssen also geimpft oder genesen sein. Darüber hinaus müssen Gäste ihre Kontaktdaten hinterlegen und überall außerhalb der persönlichen Gästebereiche (Zimmer) eine medizinische Maske tragen. Am festen Sitzplatz dürfen die Gäste selbstverständlich die Maske absetzen.

In gastronomischen Bereichen (Restaurant, Frühstücksraum, Bar) gelten die 2G-Plus-Regeln. Der Room Service kann unter Einhaltung von Hygieneauflagen stattfinden.

Religiöse Veranstaltungen und Trauerfeiern

Religiöse Veranstaltungen in Kirchen, Moscheen und Synagogen oder in Kulträumen anderer Glaubens- oder Weltanschauungsgemeinschaften sind erlaubt, wenn die geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

In geschlossenen Räumen muss eine medizinische Maske getragen werden, wobei sie während der liturgischen Handlungen abgenommen werden darf. Der Gemeindegesang ist nur erlaubt, wenn eine medizinische Maske getragen wird.

Beim 2G-Optionsmodell entfallen Abstandsgebot, Anmeldepflicht und Begrenzung der Personenzahl. Es muss allerdings eine medizinische Maske getragen werden.

Bei Trauerfeiern gelten dieselben Regeln, wobei eine (digitale) Kontaktnachverfolgung eingehalten werden muss.

Versammlungen (Demonstrationen und Aufzüge)

Öffentliche und nichtöffentliche Versammlungen sind zulässig. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen eine medizinische Masken tragen (mindestens OP-Maske). Die Masken dürfen bei Ansprachen und Vorträgen durch die jeweils sprechenden Personen abgelegt werden.

Siehe hierzu §10 der Verordnung.

Prostitution

Prostitutionsangebote, die nach dem Prostituiertenschutzgesetz angemeldet und geprüft sind, dürfen unter 2G-Plus -Bedingungen öffnen.

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