Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Corona-Briefing: Kalenderwoche 50 Zahlen und Einschätzungen zum Infektionsgeschehen

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Im zurückliegenden 7-Tages-Zeitraum sind 2.218 neue Corona-Fälle gemeldet worden, das entspricht einer aktuellen Inzidenz von 116,8. Damit ist der Inzidenzwert im Vergleich zur Vorwoche wieder gestiegen.

Corona-Briefing: Kalenderwoche 50 - Zahlen und Einschätzungen zum Infektionsgeschehen in Hamburg

Rund 27.367 Infektionen bei Hamburgerinnen und Hamburgern seit Beginn der Pandemie stehen damit gut 20.000 Personen gegenüber, die als geheilt gelten. Die Maßnahmen, die seit November in Kraft sind, zeigen weiterhin Wirkung. Dennoch hat das Infektionsgeschehen wieder an Dynamik gewonnen: 400 Personen mehr als in der Vorwoche haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Um einen weiteren Anstieg zu verhindern, ist ein Einhalten der Kontaktbeschränkungen und Regeln weiterhin dringend erforderlich.

In Hamburg werden in 20 Krankenhäusern gegenwärtig 401 Patienten stationär behandelt, insgesamt 241 von ihnen mit Wohnort in Hamburg. Davon ist für 81 Patienten aus Hamburg und 15 Patienten aus dem Umland eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich. Insgesamt 270 Patienten sind im Alter von über 70 Jahren. Die Auslastung der Normal- und Intensivbereiche befindet sich seit Beginn der Pandemie auf dem höchsten Stand, ist von den Krankenhäusern aber noch zu bewältigen. In zwei Krankenhäusern wurde über das Wochenende von einer Häufung von Fällen berichtet. Das bringt durch Isolation und die Anforderungen an Krankenhaus-Hygiene hohe zusätzliche Belastungen für den Krankenhaus-Betrieb mit sich.

In insgesamt 36 Pflegeeinrichtungen sind tagesaktuell 509 Bewohnerinnen und Bewohner infiziert. In 16 Pflegeeinrichtungen gibt es zehn oder mehr Fälle. Stadtweit sind 180 Beschäftigte von Pflegeeinrichtungen aktuell Corona-infiziert. Damit sind die Fälle unter den Bewohnerinnen und Bewohnern innerhalb einer Woche um mehr als ein Drittel angestiegen und geben aufgrund des schweren Verlaufs bei älteren Menschen Anlass zur Sorge.

Das RKI vermeldet unterdessen insgesamt 425 Verstorbene, die auch mit dem Corona-Virus infiziert waren. Die Anzahl der Todesfälle, die durch das Institut für Rechtsmedizin insgesamt bisher abschließend evaluiert wurden, liegt bei 423. Davon war in insgesamt 382 Fällen nach rechtsmedizinischer Untersuchung die Covid-19-Erkrankung sicher todesursächlich.

Die Testkapazitäten Hamburgs werden umfassend genutzt: An jedem Werktag werden durchschnittlich 15.300 Tests durchgeführt, die Rate der positiven Befunde liegt bei 5,7 Prozent der Tests. Die Positiv-Rate ist damit bei gleichbleibender Zahl der Testungen leicht angestiegen. 

In der 49. Kalenderwoche sind insgesamt 2.244 Fälle von den Gesundheitsämtern erfasst worden; davon gehen 756 auf die Altersgruppe der 20- bis 39-Jährigen zurück; 346 Fälle dieser Woche beziehen sich auf über 70-jährige Personen. Diese beiden Altersgruppen sind nach wie vor am stärksten betroffen, vor allem bei älteren Menschen ist eine Steigerung der Fallzahlen erkennbar.

Für 589 der Fälle ist die Zuordnung zu einem Ausbruchsgeschehen möglich, insgesamt handelt es sich um 71 identifizierte Ausbrüche (ab zwei Personen); Aussagen zu den Infektionsumfeldern können nur für einen Teil dieser Ausbrüche gemacht werden. Der Infektionsort liegt überwiegend in Hamburg; für sechs SARS-CoV-2 Infektionen ist ein Infektionsort im Ausland (Albanien, Armenien, Marokko, Moldau, Türkei, Ukraine) angegeben.

Das Corona-Testzentrum am Hauptbahnhof wurde in der 49. Kalenderwoche von insgesamt 1.762 Personen genutzt. 203 Personen ließen aufgrund einer entsprechenden Meldung der Corona-Warn-App einen Test durchführen, drei Befunde (1,5 Prozent) davon waren positiv. 1.006 Personen, die aus einem Risikogebiet zurückgekehrt waren, ließen sich testen; hier lag die Positivrate bei 2,7 Prozent. Bei 105 Kontaktpersonen, die sich aufgrund einer behördlichen Anordnung testen ließen, lag die Rate der positiven Befunde bei 6,7 Prozent.

Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Alle wichtigen Informationen sind zentral, stets aktualisiert und verlässlich unter www.hamburg.de/corona zusammengestellt. Die Corona-Hotline erreichen Bürgerinnen und Bürger unter 040 42828 4000. Auf den Internetseiten des Senats ist auch kurz und knapp zusammengefasst, welche Verordnungsregeln aktuell für den Dezember gelten.

Hinweis für Redaktionen

Die täglichen Meldewerte zur Corona-Lage sind auf www.hamburg.de/corona-zahlen verfügbar. Dort steht auch eine wöchentlich fortgeschriebene Zahlenreihe zum Download bereit, welche die Entwicklung der täglichen Fallzahlen, der seit Pandemiebeginn gesamthaft je gemeldeten Infektionszahlen sowie der 7-Tages-Inzidenzen zusammenfasst.

Kontakt und Information für Bürgerinnen und Bürger

 Kontaktaufnahme

Wo kann ich mich melden? Telefonischer Kontakt

Weitere Informationen erhalten Sie über die Hamburger Hotline zum Coronavirus unter 040 428 284 000.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Hamburger Hotline zum Coronavirus unter 040 428 284 000.


Nur für Anfragen der Medien!

Medienvertreterinnen und -vertreter wenden sich bei journalistischen Anfragen bitte an die Pressestelle der Sozialbehörde.

Themenübersicht auf hamburg.de

Empfehlungen

Anzeige
Branchenbuch