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Corona-Briefing: Kalenderwoche 51 Zahlen und Einschätzungen zum Infektionsgeschehen

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Im zurückliegenden 7-Tages-Zeitraum sind 2.627 neue Corona-Fälle gemeldet worden, das entspricht einer aktuellen Inzidenz von 138,3. Änderungen an der Eindämmungsverordnung, die sich unter anderem auf die Weihnachtstage und auf die Zeit bis zum 10. Januar auswirken, treten in Kraft.

Corona-Briefing: Kalenderwoche 51 - Zahlen und Einschätzungen zum Infektionsgeschehen in Hamburg

Rund 29.994 Infektionen bei Hamburgerinnen und Hamburgern seit Beginn der Pandemie stehen damit gut 22.400 Personen gegenüber, die als geheilt gelten. Um das wieder zunehmend dynamische Infektionsgeschehen zu bremsen, werden bundesweit zusätzliche Maßnahmen ergriffen. Ab dem morgigen Mittwoch tritt in Hamburg die neue Eindämmungsverordnung in Kraft, die unter www.hamburg.de/verordnung abgerufen werden kann.

In Hamburg werden in 21 Krankenhäusern gegenwärtig 467 Patienten stationär behandelt, insgesamt 282 von ihnen mit Wohnort in Hamburg. Davon ist für 73 Patienten aus Hamburg und 20 Patienten aus dem Umland eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich. Insgesamt 312 Patienten sind im Alter von über 70 Jahren. Die Auslastung der Normal- und Intensivbereiche befindet sich auf einem sehr hohen Stand, ist von den Krankenhäusern jedoch zu bewältigen.

In insgesamt 37 Pflegeeinrichtungen sind tagesaktuell 577 Bewohnerinnen und Bewohner infiziert. In 20 Pflegeeinrichtungen gibt es zehn oder mehr Fälle. Stadtweit sind 232 Beschäftigte von Pflegeeinrichtungen aktuell Corona-infiziert. Per Eindämmungsverordnung werden in diesem Bereich weitere Schutzmaßnahmen getroffen: Die Beschäftigten der Einrichtungen müssen sich spätestens ab dem 21. Dezember 2020 mindestens zweimal pro Woche auf das Coronavirus testen lassen.

Das RKI vermeldet unterdessen insgesamt 481 Verstorbene, die auch mit dem Corona-Virus infiziert waren. Die Anzahl der Todesfälle, die durch das Institut für Rechtsmedizin insgesamt mit Stand 11. Dezember abschließend evaluiert wurden, liegt bei 449. Davon war in insgesamt 405 Fällen nach rechtsmedizinischer Untersuchung die Covid-19-Erkrankung sicher todesursächlich.

Die Testkapazitäten Hamburgs werden umfassend genutzt: An jedem Werktag werden durchschnittlich 17.500 Tests durchgeführt, die Rate der positiven Befunde liegt bei 5,9 Prozent der Tests. Sowohl die Anzahl der Testungen als auch die Positiv-Rate ist im Vergleich zur Vorwoche gestiegen.

In der 50. Kalenderwoche sind insgesamt 2.635 Fälle von den Gesundheitsämtern erfasst worden; davon gehen 849 auf die Altersgruppe der 20- bis 39-Jährigen zurück; 463 Fälle dieser Woche beziehen sich auf über 70-jährige Personen.

Für 701 der Fälle ist die Zuordnung zu einem Ausbruchsgeschehen möglich, insgesamt handelt es sich um 81 identifizierte Ausbrüche (ab zwei Personen); Aussagen zu den Infektionsumfeldern können nur für einen Teil dieser Ausbrüche gemacht werden. Der Infektionsort liegt überwiegend in Hamburg; für sechs SARS-CoV-2 Infektionen ist ein Infektionsort im Ausland (Bulgarien, Rumänien, Spanien, Schweiz, Ukraine, Türkei) angegeben.

Für eine zeitnahe Verfolgung der Kontakte ist seit rund sechs Wochen die Zentrale Unterstützung Kontaktnachverfolgung im Einsatz. Aktuell sind 110 Mitarbeitende von hier aus mittlerweile für alle sieben Hamburger Gesundheitsämter tätig. Insgesamt wurden 3.754 Kontaktnachverfolgungsvorgänge geleistet und 3.151 Quarantänen angeordnet. Die Unterstützungseinheit wird personell weiterhin ausgebaut.

Das Corona-Testzentrum am Hauptbahnhof wurde in der 50. Kalenderwoche von insgesamt 2.219 Personen genutzt. 415 Personen ließen aufgrund einer entsprechenden Meldung der Corona-Warn-App einen Test durchführen, vier Befunde (1,0 Prozent) davon waren positiv. 998 Personen, die aus einem Risikogebiet zurückgekehrt waren, ließen sich testen; hier lag die Positivrate bei 2,0 Prozent. Bei 189 Kontaktpersonen, die sich aufgrund einer behördlichen Anordnung testen ließen, lag die Rate der positiven Befunde bei 7,9 Prozent.

Das zentrale Corona-Impfzentrum in den Messehallen ist baulich fertiggestellt worden. Mit der termingerechten Einrichtung verfügt Hamburg über die notwendige Infrastruktur, um unverzüglich mit den Corona-Schutzimpfungen zu beginnen, sobald entsprechende Impfstoffe verfügbar sind. Wann der Betrieb in den Messehallen tatsächlich beginnt, steht noch nicht fest. Angesichts der konkretisierten Priorisierungen und Impfempfehlungen werden jedoch nach Zulassung und Auslieferung der Impfstoffe auch dezentrale Schutzimpfungen absehbar eine wichtige Rolle spielen.

Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Alle wichtigen Informationen sind zentral, stets aktualisiert und verlässlich unter www.hamburg.de/corona zusammengestellt. Die Corona-Hotline erreichen Bürgerinnen und Bürger unter 040 42828 4000

Hinweis für Redaktionen

Die täglichen Meldewerte zur Corona-Lage sind auf www.hamburg.de/corona-zahlen verfügbar. Dort steht auch eine wöchentlich fortgeschriebene Zahlenreihe zum Download bereit, welche die Entwicklung der täglichen Fallzahlen, der seit Pandemiebeginn gesamthaft je gemeldeten Infektionszahlen sowie der 7-Tages-Inzidenzen zusammenfasst.

Kontakt und Information für Bürgerinnen und Bürger

 Kontaktaufnahme

Wo kann ich mich melden? Telefonischer Kontakt

Weitere Informationen erhalten Sie über die Hamburger Hotline zum Coronavirus unter 040 428 284 000.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Hamburger Hotline zum Coronavirus unter 040 428 284 000.


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