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Corona-Arbeitsmarktprogramm Praxiserfahrung für Auszubildende in Hotels und Gaststätten

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Während der Corona-bedingten Schließungen im Hotel- und Gaststättengewerbe konnte die praktische Ausbildung für Azubis in diesem Bereich zum Teil nicht stattfinden. Damit die Ausbildung aber nicht zu sehr unter der Pandemie leidet, haben Unternehmen und Behörden gemeinsam eine Idee entwickelt: In kurzen Praxiseinheiten können Azubis Inhalte aus der praktischen Ausbildung nachholen. Das sichert den erfolgreichen Abschluss der Ausbildungen – und die Fachkräfte von morgen.

Eine Kellnerin nimmt die Bestellung eines Pärchens auf.

Corona-Arbeitsmarktprogramm: Praxiserfahrung für Auszubildende in Hotels und Gaststätten

Die Maßnahme ist Teil des Corona-Arbeitsmarktprogramms, das die Stadt aufgelegt hat. Sie bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, sich auf die anstehenden Prüfungen vorzubereiten. Die Kosten dafür trägt die Sozialbehörde.

Die Träger Jugendbildung Hamburg und Grone Netzwerk führen die Schulungen seit der vergangenen Woche mit den ersten Teilnehmenden durch. Auf dem Programm stehen beispielsweise Themen wie die Zubereitung mehrgängiger Menüs, das Eindecken, Weinkunde, der Empfang an der Hotelrezeption, und vieles mehr. 

Die Idee dazu ist am „Runden Tisch Hotel- und Gastrobereich“ entstanden, an dem die Agentur für Arbeit Hamburg , die Sozial- und Schulbehörde sowie die Handelskammer und der DEHOGA verschiedene Ideen zur Unterstützung von Auszubildenden und Ausbildungsbetrieben diskutieren. Die zuständige berufliche Schule und die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten unterstützen das Projekt. 

Senatorin Dr. Melanie Leonhard: „In allen Bereichen der Wirtschaft brauchen wir gut ausgebildete Fachkräfte. Die Fachkräfte von morgen müssen aber natürlich heute schon ausgebildet werden. Deswegen helfen wir mit einer kreativen Lösung, um die Pandemiefolgen für Azubis zu verringern. Die Praxisqualifizierung unterstützt die Auszubildenden dabei, sich gut auf die anstehenden Prüfungen vorzubereiten und sich für den Start in den Beruf fit zu machen.“ 

Die ersten Kurse konnten am 17. Mai starten, es zeichnet sich bereits eine rege Nachfrage ab.

Das Angebot ist für Azubis und Betriebe kostenlos, die Förderung erfolgt über das Hamburger Stipendienprogramm der Sozialbehörde, das von der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB) verwaltet wird.

Weitere Anmeldungen und bei Bedarf auch Qualifizierungsthemen werden noch entgegengenommen. Auskünfte erteilt der Träger Jugendbildung Hamburg, Frau Sabine Emde, Tel. 040 29 80 16 334, E-Mail hoga-praxismodule@jugendbildung-hamburg.de.

Kontakt

Martin Helfrich

Pressesprecher

Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration
Pressestelle
Hamburger Straße 47
22083 Hamburg
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