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Corona-Schutzimpfung Hamburg weitet dezentrale Angebote aus

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Zahlreiche, auch kurzfristige, Termine im Impfzentrum sind verfügbar. Wer bislang keine Schutzimpfung erhalten hat, kann auf diesem Weg noch bis Ende August schnell und kostenfrei einen Impfschutz gegen Covid erhalten. Für Handwerksbetriebe besteht in der kommenden Woche die Möglichkeit, die Impfung ohne vorherige Terminvereinbarung zu erhalten. Die Stadt organisiert außerdem zusätzliche Angebote vor Ort in den Stadtteilen, unter anderem in Jobcenter-Standorten und Bürgerhäusern, für mehrere Zehntausend Personen.

Corona-Schutzimpfung: Hamburg weitet dezentrale Angebote aus

Handwerkerinnen und Handwerker können feste Impftermine, die mitten am Tag liegen, mit ihrer beruflichen Tätigkeit mitunter schwer vereinbaren. In Kooperation mit der Handwerkskammer besteht deswegen für Beschäftigte von Handwerksbetrieben ab sofort, bis zum 20. Juli, die Möglichkeit, zwischen 8 und 19 Uhr ohne vorherige Terminvereinbarung im Impfzentrum zu erscheinen und geimpft zu werden. Neben dem Ausweis muss nur ein formloser Nachweis über die Tätigkeit im Handwerk vorgewiesen werden. Das tägliche Kontingent ist auf 1000 Impfungen limitiert. 

Nach dem Beginn des Impfangebotes für Crews auf Kauffahrtei- bzw. Frachtschiffen bietet Hamburg nun auch Impfungen für Crews von Kreuzfahrtschiffen. Diese werden bei Anlaufen der Schiffe in Abstimmung mit den Redereien von mobilen Impfteams angeboten.

Ein zusätzliches Impfangebot erhalten in diesen Tagen auch Kundinnen und Kunden von Jobcenter team.arbeit.hamburg per Post: Ab sofort können sich Personen, die Leistungen des Jobcenters beziehen und in Osdorf, Süderelbe, Billstedt, Mümmelmannsberg oder Mitte wohnen, online direkt über die Jobcenter-Internetseite einen Impf-Termin buchen. Ein mobiles Team des Hamburger Impfzentrums bietet die Impfung vor Ort in den Jobcenter-Räumen an. Die Impfungen erfolgen mit dem Impfstoff Janssen, bei dem nur eine einmalige Impfung den vollständigen Impfschutz bewirkt, sodass kein zweiter Termin erforderlich ist. Insgesamt werden bis zu 40.000 Leistungsempfängerinnen und -empfänger von der Sozialbehörde per Brief detailliert über dieses Impfangebot informiert.

Dezentrale Impfangebote, die vor Ort in den Stadtteilen stattfinden, werden außerdem im Umfang von über 5000 Impfungen für Stadtteilkulturzentren, Bürgerhäuser und weitere Einrichtungen geplant. Neben Terminen in Allermöhe und Lurup sind rund zehn weitere Standorte mit einem Kontingent von je rund 500 Impfungen in Planung und werden laufend je nach freiwerdenden Kapazitäten und Bedarfen ergänzt. Auch hier kann der Impfstoff Janssen angeboten werden und der Impfschutz mit nur einer Dosis hergestellt werden.

Um Stadtteile mit einem höheren Bedarf oder schlechterer Versorgung besonders zu berücksichtigen, hat die Stadt Hamburg seit der 11. Kalenderwoche rund 43.000 Impfstoffdosen zusätzlich zu den üblichen Kontingenten für die Arztpraxen in die betroffenen RISE-Stadtteile ausgeliefert.

Neben den Impfangeboten im Zentralen Impfzentrum in den Messehallen, den Arztpraxen, durch mobile Impf-Teams sowie betriebsmedizinischen Angeboten können sich Bürgerinnen und Bürger auch wohnortnah in fünf Krankenhäusern im ganzen Stadtgebiet impfen lassen.

Bereits seit der vergangenen Woche können Hamburgerinnen und Hamburger ab dem Alter von 16 Jahren eine Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum in den Hamburger Messehallen erhalten. Diese Möglichkeit besteht nun auch in weiteren teilnehmenden Krankenhäusern, die als Außenstellen des Impfzentrums ebenfalls Termine anbieten; für 16- und 17-Jährige sind dies derzeit das AK Harburg und das AK Nord (Heidberg).

Das AK Nord (Heidberg) bietet darüber hinaus weiterhin die Möglichkeit, vorerkrankte Kinder ab dem Alter von 12 Jahren zu impfen, für die aus medizinischen Gründen gemäß Ständiger Impfkommission eine Impfung empfohlen wird, die behandelnde Praxis diese jedoch nicht anbieten kann.

Auch für diese Impf-Orte können die Termine telefonisch unter 116117 sowie online unter www.impfterminservice.de gebucht werden; dazu wird nach der Auswahl „Bundesland Hamburg“ statt des „Impfzentrums Messehallen“ einfach das gewünschte Krankenhaus ausgewählt. Für einen Kinder-Impftermin muss die Impfstelle mit dem Zusatz „Kinderimpfzentrum AK Nord“ ausgewählt werden. Es wird in beiden Fällen ausschließlich der Impfstoff von Biontech verwendet.

Derzeit sind zahlreiche, auch kurzfristige, Termine verfügbar. Minderjährige müssen sich vorab über die Auswirkungen einer Impfung informieren, von Erziehungsberechtigten begleitet werden, und diese müssen der Impfung vor Ort zustimmen. Wichtig: Die Priorisierung im Hamburger Impfzentrum wurde aufgehoben, es für Erwachsene sind keinerlei Nachweise erforderlich – auch bei der Online-Buchung kann die „Berechtigungsprüfung“ übersprungen werden, indem die Frage „Gehören Sie einer impfberechtigten Personengruppen an?“ immer mit „Ja“ beantwortet wird. Diese Abfrage besteht nur aus technischen Gründen und wird kurzfristig entfallen.

Möglichkeiten zur Impfung bestehen außerdem bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie im Rahmen betriebsmedizinischer Angebote; die Termine hierfür werden direkt mit den jeweiligen Praxen vereinbart.

Rückfragen der Medien
Sozialbehörde
Martin Helfrich, Pressesprecher
Telefon: 040/428 63 2889
E-Mail: pressestelle@soziales.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/sozialbehoerde

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