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Corona-Briefing KW 36 Zahlen und Einschätzungen zu Infektionsgeschehen und Schutzimpfungen

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Im zurückliegenden 7-Tages-Zeitraum wurden 1.718 neue Corona-Fälle gemeldet. Das entspricht einer aktuellen Inzidenz von 90,2. Mehr als 2,4 Millionen Impfungen wurden bisher insgesamt verabreicht; rund 69,3 Prozent der Bevölkerung in Hamburg sind durch mindestens eine Impfung geschützt.

Corona-Briefing KW 36: Zahlen und Einschätzungen zu Infektionsgeschehen und Schutzimpfungen

Seit Beginn der Pandemie haben sich 87.245 Hamburgerinnen und Hamburger infiziert, rund 81.400 Personen gelten als genesen. Etwa 1.284.700 Personen haben bereits eine Corona-Schutzimpfung erhalten; bei rund 1.200.900 ist die Impfserie abgeschlossen. Unter den über 60-Jährigen haben 86,6 Prozent eine Schutzimpfung erhalten, unter den 18- bis 59-Jährigen sind drei von vier Personen mindestens einmal geimpft. Fast jede dritte Person unter den 12- bis 17-Jährigen hat mindestens eine Schutzimpfung erhalten. 

Impfangebote bestehen in zahlreichen Arztpraxen sowie an mittlerweile neun Krankenhausstandorten; eine Terminvereinbarung ist online unter www.impfterminservice.de/impftermine oder telefonisch über die 116117 möglich. Stadtweit werden durch mobile Teams dezentrale Impfangebote gemacht, eine aktuelle Übersicht mit allen Terminen steht online zur Verfügung: www.hamburg.de/corona-impfstationen.

Die Anzahl notwendiger Krankenhausbehandlungen hat sich im Vergleich zur Vorwoche nur geringfügig geändert. In 19 Hamburger Krankenhäusern werden aktuell 122 Patienten stationär behandelt, darunter ist für 49 Personen eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich.

In insgesamt fünf stationären Pflegeeinrichtungen sind aktuell 56 Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. In drei Pflegeeinrichtungen gibt es mehr als zehn Fälle. Da der Impfschutz bei immungeschwächten, sehr alten und pflegebedürftigen Personen schneller nachlässt, haben die mobilen Teams heute die Auffrischungsimpfungen in den Einrichtungen aufgenommen. Diese werden – wie zum damaligen Zeitpunkt die Erst- und Zweitimpfungen – sukzessive in allen stationären Pflegeeinrichtungen angeboten.

Die Anzahl der durchgeführten laborausgewerteten PCR-Tests lag in der zurückliegenden Kalenderwoche pro Werktag durchschnittlich bei rund 10.400 Testungen, die Rate der positiven Befunde bei 5,0 Prozent.

Gegenwärtig ist die sog. Delta-Variante in Hamburg die vorherrschende Variante des Virus. Andere Virusvarianten wurden bislang nur in Einzelfällen nachgewiesen. Weiterhin werden im Rahmen einer zufällig ausgewählten Stichprobe sowie bei bestimmten Anhaltspunkten Untersuchungen vorgenommen, um eine mögliche Zunahme bestimmter Varianten frühzeitig zu entdecken.

Personen, die einen vollständigen Impfschutz erhalten haben, sind ab 14 Tagen nach der vervollständigten Impfserie – in der Regel nach der zweiten Impfung – wirksam gegen einen schweren Krankheitsverlauf geschützt. Unter den 1.111.061 komplettierten Impfserien bis zum 23. August gab es bis einschließlich gestern 1.170 Fälle, in denen sich eine Person trotz Schutzimpfung infiziert hatte. Das entspricht einem Anteil von 0,11 Prozent sog. Impfdurchbrüche. In den Zahlen sind regelhaft auch Nachmeldungen enthalten, sodass sich die Steigerung der Impfdurchbrüche im Vergleich zur Vorwoche nicht ausschließlich auf die letzten sieben Tage bezieht. In 69 Fällen wurde eine Krankenhausbehandlung erforderlich. Mit zunehmender Anzahl an Infektionen und gleichzeitig zunehmender Zahl an komplettierten Impfserien steigt erwartungsgemäß auch die Zahl der Impfdurchbrüche. Dennoch ist das Risiko, wegen einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden zu müssen, durch eine Corona-Schutzimpfung weiterhin erheblich reduziert.

In der 35. Kalenderwoche sind insgesamt 1.680 Corona-Infektionen von den Gesundheitsämtern erfasst worden. 98 Fälle dieser Woche gehen auf die 0- bis 5-Jährigen zurück, 156 Fälle auf die 15- bis 19-Jährigen. Mit 319 Fällen haben die 6- bis 14-Jährigen den größten Anteil an den Neuinfektionen, stark betroffen ist ebenso die Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen mit 294 Fällen. Weitere 283 Fälle gehen auf die 30- bis 39-Jährigen zurück, 236 Fälle auf die 40- bis 49-Jährige, 150 Fälle beziehen sich auf die 50- bis 59-Jährigen. 61 Fälle dieser Woche lassen sich den 60- bis 69-Jährigen zuordnen, 83 Fälle den über 70-Jährigen.

Für 252 Fälle ist die Zuordnung zu einem Ausbruchsgeschehen möglich, insgesamt handelt es sich um 76 identifizierte Ausbrüche (ab zwei Personen). Im überwiegenden Teil der Ausbruchssituationen innerhalb Hamburgs handelt es sich nach wie vor um das private Umfeld bzw. den Haushalt (66 Ausbrüche mit 187 Fällen). Die absolute Zahl der Fälle, in denen Personen sich die Infektion im Ausland zugezogen haben, beträgt 30. Infektionsorte sind u. a. Türkei, Nordmazedonien und Kroatien.

Das RKI vermeldet unterdessen insgesamt 1.654 Verstorbene, die auch mit dem Corona-Virus infiziert waren. Unter allen mit dem SARS-CoV-2-infizierten über 90-Jährigen aus Hamburg liegt der Anteil der Verstorbenen aktuell bei ca. 24,3 Prozent, unter den 80- bis 89-Jährigen bei rund 20 Prozent, unter den 70- bis 79-Jährigen bei rund 10,4 Prozent, unter den 60- bis 69-Jährigen bei rund 2,2 Prozent. In allen anderen Alterssegmenten verstarben deutlich weniger als ein Prozent der Infizierten. 

Tägliche Meldewerte zur Corona-Lage sind auf www.hamburg.de/corona-zahlen verfügbar. Werte zu den durchgeführten Impfungen werden werktäglich beim RKI im Impfquoten-Monitoring zusammengeführt (xlsx-Download).

Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Alle wichtigen Informationen sind stets aktualisiert und verlässlich unter www.hamburg.de/corona zusammengestellt. Für Fragen zu den Corona-Regelungen in Hamburg ist die Hamburger Corona-Hotline unter 040 42828 4000 von Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr erreichbar. Alle wichtigen Informationen zur Corona-Schutzimpfung sind online unter www.hamburg.de/corona-impfung abrufbar. Allgemeine Fragen werden unter der Hotline des Bundes 116 117 beantwortet.

Rückfragen – ausschließlich für Medienvertreter

Sozialbehörde
Pressestelle
Telefon: 040/428 63 2889
E-Mail: pressestelle@soziales.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/sozialbehoerde 

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