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#CoronaHH Großes Interesse an Corona-Arbeitsmarktprogramm

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Zum Stichtag 30. Juni 2022 profitierten insgesamt bereits rund 12.000 Hamburgerinnen und Hamburger direkt von den Maßnahmen wie Beratungsangeboten, Sprachkursen oder Coachings. Das Programm war aufgelegt worden, um die Folgen der Pandemie für Beschäftigte und Menschen ohne Arbeit abzufedern.

Tacho und Turm aus Münzen

Großes Interesse an Corona-Arbeitsmarktprogramm

Arbeits- und Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard informierte die Hamburgische Bürgerschaft in einer Zwischenbilanz über den Stand des Corona-Arbeitsmarktprogramms. Mit den Maßnahmen sollen die Pandemie-bedingten Auswirkungen für Personen, deren Job wegfiel oder eingeschränkt wurde sowie für Unternehmen begrenzt werden. Besonders gefragt waren demnach im zweiten Quartal Unterstützungsangebote, die darauf abzielen, die Leistungen der Regelsysteme SGB II und SGB III besser nutzbar zu machen.

Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard: „Die Corona-Pandemie war für viele Menschen auch in beruflicher Hinsicht ein scharfer Einschnitt. Einige verloren ihren Job, andere mussten sich in der Krise umorientieren. Manchmal kann man aus der Krise aber auch eine Chance erwachsen. Das Corona-Arbeitsmarktprogramm soll helfen, diese Chance zu nutzen und sich beruflich neu oder umzuorientieren. Rund 12.000 Hamburgerinnen und Hamburger haben bis zum Ende des zweiten Quartals schon von dem Programm profitiert, rund 20 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln wurden bewilligt und größtenteils bereits ausbezahlt.“

Weiterbildungszuschüsse und Beratungsangebote

Zu den viel genutzten Maßnahmen zählen unter anderem monatliche Weiterbildungszuschüsse sowie die bei der Agentur für Arbeit eingerichtete Task Force, bei der arbeitslose Un- und Angelernte gezielt angesprochen und zu Qualifizierungsmaßnahmen motiviert werden. Allein im zweiten Quartal wurden dort durchschnittlich 260 Beratungsgespräche pro Woche geführt, das waren rund 60 Gespräche mehr als im 1. Quartal. Eine weitere Task Force „Beratung und Qualifizierung von Beschäftigten“ richtet sich an Unternehmen und ihre Mitarbeitenden.

Bereits mehr als 1.000 Coachings bewilligt

Weiterhin intensiv genutzt wurde im zweiten Quartal das Hamburger Coachingprogramm, das sich an von Arbeitslosigkeit bedrohte oder bereits arbeitslos gewordene Fachkräfte richtet. Das Programm unterstützt unter anderem auch Frauen beim Wiedereinstieg in den Job und richtet sich auch an ältere Beschäftigte sowie bisher als Soloselbstständige tätige qualifizierte Fachkräfte. Insgesamt wurden bis Juni 2022 bereits mehr als 1.000 Coachings bewilligt. 

Großes Interesse an Sprachkursen

Einen deutlichen Zulauf hatte im zweiten Quartal die Maßnahme „Grundkompetenzen Deutsch“, die sich an Personen richtete, für die zum Beispiel aufgrund beruflicher oder familiärer Verpflichtungen ein Integrations- oder Berufssprachkurs nicht oder noch nicht in Frage kommt. Diese Kurse werden gezielt geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainern angeboten, die dieses Angebot zunehmend in Anspruch nehmen.

Qualifizierungsprogramm für Auszubildende im Hotel- und Gaststättengewerbe beendet

Als eine der ersten Maßnahmen des Corona-Arbeitsmarktprogramms wurde die „Praxisqualifizierung HOGA-Ausbildung“ nach mehrmaliger Verlängerung und guter Nutzung im Einvernehmen mit allen Beteiligten zum 30. Juni 2022 beendet. Mit diesem Angebot konnten insgesamt 138 Auszubildende im Hotel- und Gastgewerbe fachpraktische Qualifizierungen absolvieren, die aufgrund Corona-bedingter Betriebsschließungen in den Ausbildungsbetrieben nicht möglich waren, und sich so auf ihre Prüfungen vorbereiten. Diese Maßnahme hat damit einen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss junger Menschen geleistet.

Einen Überblick über alle Angebote des Corona-Arbeitsmarktprogramms gibt es im Internet: www.hamburg.de/corona-arbeitsmarktprogramm.

Kontakt

Martin Helfrich

Pressesprecher

Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration
Pressestelle
Hamburger Straße 47
22083 Hamburg
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