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Ab 26. Oktober Senat beschließt weitere Corona-Maßnahmen

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Der Senat hat weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Hamburg beschlossen. Grundlage für die Entscheidung ist der deutliche Anstieg der Infektionszahlen und die steigende Zahl an stationären Fällen in den Krankenhäusern. Die Änderungen in der Eindämmungsverordnung treten am Montag (26. Oktober 2020) in Kraft.

Senat beschließt weitere Corona-Maßnahmen

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher: „Die Infektionszahlen in Hamburg nehmen weiter zu und liegen inzwischen über dem Niveau vom Frühjahr. Wir müssen unser Verhalten so verändern, dass wir unsere Kontakte zu anderen verringern und so den weiteren Anstieg der Infektionsdynamik stoppen. Ab Montag sind private Feiern und Zusammenkünfte im privaten und öffentlichen Raum auf zehn Personen aus höchstens zwei Haushalten begrenzt. Das verringert die Zahl der persönlichen Kontakte, erleichtert die Kontaktnachverfolgung und hemmt die Infektionsdynamik. Um die ältere Generation und andere sensible Personen besonders zu schützen, aber eine Einschränkung der Besuchsmöglichkeiten zu verhindern, setzen wir in Pflegeeinrichtungen und Seniorenheimen in Zukunft die neuen Corona-Schnelltests ein. Wir befinden uns in einer kritischen Phase der Pandemie. Durch unser Verhalten haben wir es selbst in der Hand, einen zweiten Lockdown zu verhindern. Ich bitte alle Hamburgerinnen und Hamburger dringend, die Regelungen ernst zu nehmen und die persönlichen Kontakte einzuschränken.“

Ab kommendem Montag dürfen sich im öffentlichen und privaten Raum nur noch höchstens zehn Personen aus insgesamt zwei Haushalten treffen. Dies gilt auch für Besuche in gastronomischen Betrieben sowie für private Feierlichkeiten außerhalb des eigenen Wohnraums. Davon unberührt bleiben die bestehenden Vorgaben für Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen, wie zum Beispiel in Kinos und Kultureinrichtungen. Die bisherigen Regeln für den Sport bleiben gültig.

Eine Ausnahme von der Zwei-Haushalte-Regel gilt nur für Kinder unter zwölf Jahren in der privaten Wohnung. Damit sind die üblichen Kindergeburtstage im privaten Wohnraum mit maximal zehn Teilnehmern möglich.

Des Weiteren hat der Senat beschlossen, Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze auf 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu begrenzen, wenn Alkohol ausgeschenkt wird. Entfällt der Alkoholausschank, sind solche Veranstaltungen im Freien mit bis zu 100 und in Räumen mit bis zu 50 Personen weiterhin mit einem speziellen Schutzkonzept möglich.

Die insoweit geänderte Rechtsverordnung gilt bis Ende November 2020. Der Senat wird die Entwicklung des Infektionsgeschehens weiter genau beobachten und die Notwendigkeit der beschlossenen und gegebenenfalls weiteren Maßnahmen fortlaufend prüfen.

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