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Kurz & knapp Was gilt denn jetzt?

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Dieser Artikel gibt einen einfachen Überblick über das, was in Hamburg ab 1. Oktober (Samstag) rechtlich gilt. Die Regeln sind für alle verbindlich.

Sprechbale mit Text: Corona - Was gilt denn jetzt?

Corona in Hamburg: Das ist erlaubt.

Fast alle Einschränkungen der Corona-Eindämmungsverordnung sind aufgehoben. Aber: Täglich stecken sich in Hamburg weiterhin viele Menschen mit dem Coronavirus an. Es ist deshalb auch weiterhin Vorsicht geboten. Eine Impfung bleibt der beste Schutz vor einer schweren Erkrankung und hilft zu verhindern, dass viele Menschen mit Corona auf eine Intensivstation kommen. Dort wo es räumlich eng ist oder sehr viele Menschen zusammenkommen, hilft das Tragen einer Maske außerdem, das Ansteckungsrisiko deutlich zu senken.  Für vorerkrankte oder nicht geimpfte Personen ist das Tragen einer Maske grundsätzlich empfohlen.

Bitte beachten Sie: Rechtlich maßgeblich ist die aktuelle Eindämmungsverordnung, die in der Sammlung des Hamburgischen Landesrechts im Internet veröffentlicht ist. Ziel der Eindämmungsverordnung bleibt es, die Gesundheit und das Leben der Bürgerinnen und Bürger zu schützen und die Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems und der sonstigen Kritischen Infrastrukturen zu gewährleisten.

Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr

Im Öffentlichen Nahverkehr gilt in Hamburg eine Maskenpflicht. Das Tragen einer medizinischen Maske ist für alle Nutzerinnen und Nutzern ab sechs Jahren vorgeschrieben; FFP2-Masken sind nicht verpflichtend, das Tragen einer solchen Maske wird jedoch dringend empfohlen. Für Fahrgäste des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV) besteht damit eine einheitliche Regelung in Hamburg und den angrenzenden Bundesländern. 

Im Fernverkehr gilt aufgrund des bundesweit gültigen Infektionsschutzgesetzes für alle ab 14 Jahren bundesweit die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Kinder zwischen 6 und 13 Jahren können eine medizinische Maske tragen. 

Maskenpflicht in Einrichtungen des Gesundheitswesens

In Einrichtungen des Gesundheitswesens gilt: Vorgeschrieben ist das Tragen einer FFP2-Maske für Patientinnen und Patienten in Arztpraxen, sowie für Besucherinnen und Besucher beim Betreten von Einrichtungen des Gesundheitswesens. Für den Besuch von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ist darüber hinaus ein negativer Test erforderlich. 

Fünftägige Pflicht zur Isolation

Bürgerinnen und Bürger müssen sich nach einem positiven Corona-Test unverzüglich für fünf Tage isolieren. Selbsttests müssen dabei noch durch einen offiziellen Test – Antigen- oder PCR-Test – bestätigt werden, wobei die Kosten für einen PCR-Test an einer Teststelle nach einem positiven Selbsttest durch den Bund übernommen werden. Für Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern und Bewohnerinnen und Bewohner von Wohneinrichtungen entfällt die Absonderungspflicht erst, wenn sie seit mindestens 48 Stunden keine typischen Symptome einer Coronavirus-Infektion mehr aufweisen und sie einen negativen Testnachweis vorlegen. 

Besondere Regelungen für Medizinisches Personal

Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Alten- und Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe dürfen nach einer Coronavirus-Infektion erst dann wieder arbeiten, wenn sie der Betreiberin oder dem Betreiber der Einrichtung beziehungsweise dem Unternehmen ein negatives Testergebnis vorlegen können.

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