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Corona Welche Besuchsvorgaben gelten in Wohneinrichtungen der Pflege?

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Trägerinnen und Träger von Wohn- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen sind, wenn der Zutritt vom zuständigen Gesundheitsamt nicht aufgrund eines Infektionsgeschehens zu einzelnen Bereichen oder der Einrichtung untersagt ist, verpflichtet, das Betreten der Einrichtungen unter Beachtung der folgenden Vorgaben zu ermöglichen:

Corona: Welche Besuchsvorgaben gelten in Wohneinrichtungen der Pflege?

  • Bewohnerinnen und Bewohner dürfen jeden Tag ohne zeitliche Begrenzung im Rahmen angemessener Besuchszeiten Besuch empfangen. Als angemessen gelten Besuchszeiten von mindestens acht Stunden täglich. Ausgenommen hiervon sind Besuche im Rahmen der Sterbebegleitung, die immer zu ermöglichen sind.
  • Voraussetzung für Besuche in den Einrichtungen ist ein negativer PoC-Antigentest (nicht älter als 24 Stunden) und zwar unabhängig vom Impf-/Genesenenstatus. Der PoC-Antigentest kann auch unmittelbar vor dem Besuch der Einrichtung von dieser oder durch einen überwachten Selbsttest durchgeführt werden. Ausgenommen von der Testnachweispflicht sind lediglich Richterinnen, Richter, Rechtspflegerinnen, Rechtspfleger, Verfahrenspflegerinnen, Verfahrenspfleger, Betreuerinnen und Betreuer, die die Einrichtung zur Wahrnehmung ihres Amtes aufsuchen. Um die Wahrnehmung der Betretungsrechte zu gewährleisten, sollten die Einrichtungen täglich Testungen durch PoC-Antigentests im Rahmen besucherfreundlicher Testzeiten anbieten.
  • Alternativ zu den Testzeiten in den Einrichtungen besteht in Hamburg die Möglichkeit, den Nachweis über Testbescheinigungen aus anerkannten Testzentren zu erbringen (Testmöglichkeiten mit Bescheinigung siehe www.hamburg.de/corona-schnelltest)
  • Besucherinnen und Besucher sowie Aufsuchende, die beruflich oder ehrenamtlich in der Einrichtung tätig werden, müssen vom Zeitpunkt des Betretens bis zum Zeitpunkt des Verlassens der Gebäude eine FFP2-Maske tragen. In den Außenbereichen der Einrichtung besteht keine Pflicht zum Tragen einer Maske. Die Maskenpflicht entfällt lediglich, wenn ein Attest vorgelegt wird, wonach auf Grund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer ärztlich bescheinigten chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine Atemschutzmaske getragen werden kann oder wenn die Besuchenden mit Personen kommunizieren, die schwerhörig oder gehörlos sind. Außerdem verstoßen Personen nicht gegen diese Pflicht, die für einen eng begrenzten Zeitraum, wie z.B.  der notwendigen Aufnahme von Speisen und Getränken, zum Nase putzen etc., ihre Maske abnehmen.
  • Besuche und damit verbundene Kontakte sind auf Wunsch der pflegebedürftigen und besuchenden Person auch in den Zimmern / Wohnbereichen zu ermöglichen. In Zweibettzimmern sollten gleichzeitige Besuche der Bewohnerinnen und Bewohner möglichst vermieden werden.
  • Besucherinnen und Besucher sollten auf die gängigen Regelungen bei Ihrem ersten Besuch mündlich unterwiesen werden.

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