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Deutsche Gebärdensprache Was gilt denn jetzt?

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Gebärdensprache: Was gilt an Weihnachten und Silvester?

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Update: Das gilt in Hamburg seit Januar 2021

Trotz des Rückgangs der Neuinfektionen ist die Pandemielage in Deutschland weiterhin kritisch. Im Hinblick auf das Risiko durch neue Virusmutationen haben Bund und Länder beschlossen, den Lockdown bis mindestens 14. Februar zu verlängern und die Maßnahmen in bestimmten Bereichen zu schärfen. Ihr Ziel ist es, das Risiko einer Ansteckung deutlich zu senken, so dass weniger Menschen schwer erkranken oder sogar sterben. Dieser Artikel gibt einen einfachen Überblick über das, was seit Freitag, 22. Januar 2021, in Hamburg rechtlich gilt. Die Regeln sind für alle verbindlich. Sie finden auch zahlreiche Links zu weiterführenden Informationen

Das ist neu

Erweiterte Maskenpflicht

Um die Schutzwirkung zu erhöhen, reichen einfache Stoffmasken nicht mehr aus. Stattdessen müssen medizinische Masken getragen werden. Sie schützen besser als Alltagsmasken aus Stoff und unterliegen geprüften Standards.

Medizinische Masken sind vorschrieben

Zu den medizinischen Masken zählen insbesondere medizinische Gesichtsmasken bzw. OP- oder Atemschutzmasken sowie FFP2-Masken und vergleichbare Masken mit dem Standard KN95.

Woran man medizinische Masken erkennt, wie man sie nutzt und wo man sie kauft, erfahren Sie auf unserer Seite "Medizinische Masken".

Medizinische Masken müssen von allen Personen getragen werden, die älter als 14 Jahre sind. Kinder können weiterhin Alltagsmasken aus Stoff benutzen.

Eine allgemeine Maskenpflicht besteht weiterhin bei Veranstaltungen und Versammlungen im Freien. Hier sind Stoffmasken weiterhin erlaubt. Wir empfehlen aber, lieber konsequent medizinische Masken zu nutzen. In geschlossenen Räumen müssen medizinische Masken getragen werden. Beachten Sie, dass Veranstaltungen und Versammlungen grundsätzlich untersagt sind und einer behördlichen Genehmigung bedürfen.

Eine Auflistung öffentlicher Orte, an denen nur eine allgemeine Maskenpflicht gilt, finden Sie in unserem Hinweistext "Wo gilt die Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen?"

Tücher oder Kleidungsstücke, die über Mund und Nase gezogen werden, sind nicht als Maske zulässig. Auch ein Gesichtsvisier gilt nicht als Maske oder Maskenersatz. 

Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht ist mit einem Bußgeld zu rechnen. Damit alle genug Zeit haben, sich mit medizinischen Masken zu versorgen, wird ein Bußgeld hier erst ab dem 1. Februar 2021 erhoben. 

Homeoffice und Arbeitsschutz

Arbeitgeber sind verpflichtet, den Mitarbeitenden die Möglichkeit zum Homeoffice anzubieten, sofern keine zwingenden betrieblichen Gründe dagegensprechen.

Wo Mitarbeitende anwesend sein müssen, gelten strengere Schutzvorkehrungen hinsichtlich der Abstände. In Arbeitsgruppen sollen immer dieselben Personen zusammenkommen.

Wo eine Maskenpflicht besteht, müssen medizinische Masken getragen werden. Wo Präsenzarbeit nötig ist, muss der Arbeitgeber medizinische Masken zur Verfügung stellen.

Kitas

Ab dem 25. Januar bieten die Kitas nur eine erweiterte Notbetreuung an. Das bedeutet, dass Kitas grundsätzlich geschlossen sind.

Trotz der Schließung wird die übliche Betreuung ermöglicht für alle Kindern mit einem dringlichen sozialpädagogischen Förderbedarf. Dies gilt auch für Kinder, deren Eltern Tätigkeiten ausüben, die für die Daseinsvorsorge bedeutsam oder für die Aufrechterhaltung der wichtigen Infrastrukturen oder der Sicherheit notwendig sind. Die Eltern müssen gegenüber der Kita erklären, dass sie eine solche Tätigkeit ausüben.

Für Kinder, die aus familiären Gründen oder aufgrund besonders gelagerter individueller Notfälle auf eine Betreuung angewiesen sind, sowie für Kinder, deren Eltern alleinerziehend sind, wird ebenfalls eine Notbetreuung angeboten.

Die Kindertagespflegestellen bleiben für Kinder geöffnet, für die ein dringender Betreuungsbedarf besteht. Über den Bedarf entscheiden die Eltern.

Hamburg verzichtet während der Notbetreuung auf die Erhebung der Elternbeiträge.

Schulen und andere Bildungseinrichtungen

An den Schulen wird bis zum 14. Februar grundsätzlich Distanzunterricht erteilt. Alle Schülerinnen und Schüler lernen normalerweise zuhause. Eine Betreuung vor Ort wird nur für Kinder angeboten, bei denen aus triftigen Gründen zuhause keine Betreuung möglich ist.

Auf dem Schulgelände und in allen Schulgebäuden muss grundsätzlich eine Maske getragen werden – auch im Unterricht, sofern er vor Ort stattfindet. Das gilt für alle Schulformen (auch an Grundschulen). In allen Klassen gilt die Grundregel: Alle 20 Minuten muss eine Stoßlüftung erfolgen.

Für andere Bildungsangebote gilt:  

Wichtig: Die Kontaktregeln gelten weiter

Bitte vermeiden Sie alle persönlichen Kontakte, die nicht unbedingt nötig sind. Für erforderliche persönliche Treffen gelten folgende Grundregeln:

Ein Haushalt plus eine weitere Person: Sie sollten sich möglichst nur noch mit Menschen des eigenen Haushalts treffen. Falls notwendig, darf eine einzige Person eines anderen Haushalts dazukommen. Das gilt für alle Kontakte Zuhause wie in der Öffentlichkeit und auch für Jugendliche und Kinder. Die Kontakte sollen sich also insgesamt auf so wenig Haushalte wie möglich beschränken.

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

Einzelhandel

Dienstleistungen

Gastronomie und Alkoholausschank

Kultur

Freizeit und Sport

Feiern und Treffen

Reisen und Übernachten

Testpflicht und Quarantäne bei Einreise aus Risikogebieten 

Gottesdienste 

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