Gesundheit Informationen zum aktuellen Stand COVID-19 in Hamburg

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15.April 2020: Aktueller Stand COVID-19 in Hamburg, Corona

Zahl der Genesenen steigt auf 2.100

Laut Robert Koch-Institut (RKI) können rund 2.100 der zuvor mit dem Sars-Cov-2-Virus positiv getesteten und gemeldeten Personen als genesen betrachtet werden.

Dazu Cornelia Prüfer-Storcks: „Es ist gut für Hamburg, dass die Zahl der Genesenen kontinuierlich zunimmt und schon seit einiger Zeit die Zahl der aktiv Infizierten übersteigt. Wir gehen derzeit von rund 1.900 mit dem Coronavirus infizierten Personen in Hamburg aus. Die Entwicklung zeigt, dass die getroffenen Maßnahmen gewirkt haben.“

Zum Hintergrund zur Schätzung der Genesenen

Das RKI weist seit kurzem auch eine landesspezifische Schätzung der Genesenen aus. Im aktuellen Tagesvergleich liegt die vom RKI herausgegebene Schätzung - ebenso wie die RKI-Gesamtfallzahl - aufgrund des Meldeverzugs stets unter der tagesaktuellen Angabe der Behörde. Mit der Veröffentlichung der landesspezifischen Schätzungen durch das RKI stellt die Behörde ihre eigene an das RKI-Verfahren angelehnte Schätzung der Genesenen-Zahl ein.

Aktuell neue Fälle von COVID-19-Infektion

Seit der gestrigen Meldung wurden in Hamburg 53 weitere Fälle von Erkrankungen mit COVID-19 bestätigt. Damit liegt die Zahl der in Hamburg gemeldeten Fälle insgesamt bei 3.978. Die zuständigen Gesundheitsämter ergreifen bei allen positiv getesteten Personen die notwendigen Maßnahmen.

Hinweis zur Veröffentlichung von Fallzahlen

Die gemeldeten Infektionsfälle wurden von den Gesundheitsämtern auch über die Oster-Feiertage tagesaktuell umfassend erfasst und bearbeitet. Die statistische Zusammenführung der bezirklichen Daten auf Hamburg-Ebene wird voraussichtlich im Laufe des heutigen Tages abgeschlossen. Daher erfolgt am morgigen 16. April korrigierte Fallzahlmeldung für den Zeitraum 10.-15. April. 

Nach den Angaben des Robert Koch-Instituts sind in Hamburg 65 Personen mit einer COVID-19-Infektion verstorben. Laut Angaben des Instituts für Rechtsmedizin konnte bei 61 Personen die COVID-19 Infektion als todesursächlich festgestellt werden.

Zum Hintergrund der Zählweise der Todesfälle

Das Robert Koch-Institut veröffentlicht auf seiner Website täglich im Vergleich die von den Bundesländern gemeldeten Fallzahlen der COVID-19-Erkrankten sowie Todesfälle. Das RKI listet alle Todesfälle mit dem Nachweis einer Coronavirus-Infektion auf. In Hamburg werden alle Todesfälle mit Corona-Infektion durch das Institut für Rechtsmedizin begutachtet. Dadurch wird medizinisch differenziert nachgewiesen, welche nicht nur mit, sondern ursächlich durch eine COVID-19-Erkrankung gestorben sind.

Aktuelle Fälle von COVID-19 in der stationären Versorgung

Nach wie vor gehen die berichteten Krankheitsverläufe in der Regel mit leichten bis mittleren grippeähnlichen Symptomen einher. Nach aktuellem Stand befinden sich derzeit 267 Personen mit Wohnort Hamburg aufgrund einer Erkrankung mit COVID-19 in stationärer Behandlung, davon werden 84 Personen intensivmedizinisch betreut. Damit ist die Fallzahl insbesondere auf den Intensivstationen seit einer Woche unverändert. Hamburg trifft weiterhin Vorkehrungen, um einen Anstieg stationärer und intensivpflichtiger Erkrankungsfälle gut zu bewältigen. Derzeit werden die Intensivkapazitäten durch den Ankauf von Beatmungsgeräten permanent erweitert.

Weniger Patienten in den Zentralen Notaufnahmen

In Folge der Corona-Pandemie ist der Andrang von Patientinnen und Patienten mit anderen Krankheiten in den Notaufnahmen der Hamburger Krankenhäuser zurückgegangen.

Vereinzelt berichten die Krankenhäuser, dass unter anderem auch die Patienten mit einem Schlaganfall oder Herzinfarkt trotz bestehender Symptome fernbleiben und häufig verspätet erst das Krankenhaus erreichen.

Die Gesundheitsbehörde ruft die Bevölkerung dazu auf, bei akuten erheblichen Erkrankungen und insbesondere Symptomen von Herzinfarkt und Schlaganfall nicht zu zögern, die 112 anzurufen, um sofort entsprechende ärztliche und medizinische Hilfe zu bekommen. Ebenso sollte weiterhin die erforderliche ambulante Versorgung erfolgen.

Verhaltensregeln und Empfehlungen der Gesundheitsbehörde

Die Hamburger Gesundheitsbehörde rät weiterhin dazu, sich an die Verhaltenshinweise der Gesundheitsbehörde und des RKI zu halten. Dazu gehört:

  • Reduzieren Sie Kontakte auf ein notwendiges Minimum und halten Sie Abstand von mindestens 1,50 Metern zu anderen Personen
  • Achten Sie auf eine korrekte Hust- und Niesetikette (ins Taschentuch oder in die Armbeuge)
  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife
  • Vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund
  • Wenn Sie persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollten Sie sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. 

Senat ergänzt Verordnung zur Eindämmung der Coronavirus-Ausbreitung

Der Senat hat die Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 ergänzt und damit eine zwischen dem Bund und den Bundesländern abgestimmte einheitliche Regelung umgesetzt, um neue Infektionsketten durch Ein- und Rückreisende zu verhindern. Personen, die beispielsweise über den Hamburger Flughafen in die Bundesrepublik einreisen, sind demnach verpflichtet, sich nach der Einreise unverzüglich für einen Zeitraum von 14 Tagen in Quarantäne zu begeben.

Die zwischen dem Bund und den Bundesländern abgestimmte einheitliche Regelung betrifft Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland nach Hamburg einreisen. Betroffene sind angewiesen, sich unverzüglich nach Hause oder in eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich bei dem für sie zuständigen bezirklichen Gesundheitsamt zu melden. Der Empfang von Personen, die nicht ihrem Hausstand angehören, ist für den Zeitraum der Quarantäne nicht gestattet.

Ausnahmen gelten unter anderem für Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren und Güter transportieren, ebenso Bau- und Saisonarbeitskräfte, Angehörige von Streitkräften oder Polizeivollzugsbeamte, die aus dem Einsatz im Ausland zurückkehren, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Luft-. Schiffs-, Bahn- oder Busverkehrsunternehmen. Im Übrigen kann die zuständige Behörde in begründeten Einzelfällen auf Antrag weitere Befreiungen erteilen. Die neue Verordnung finden Sie hier: http://t.hh.de/13847284

Auf einen Blick: Wichtige Telefonnummern und Kontakte

  • Meldung bei Symptomen: Arztruf 116 117

    Bei auftretenden grippeähnlichen Symptomen in Verbindung mit Kontakt zu erkrankten Personen soll der Hausarzt oder der Arztruf 116117 telefonisch kontaktiert werden. Bitte suchen Sie wegen der hohen Ansteckungsgefahr nicht direkt eine Praxis oder Klinik auf. Das RKI bietet auf seiner Website eine Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger: https://t1p.de/473q

  • Corona-Hotline der FHH
    Allgemeine Fragen zum Coronavirus werden unter der Hotline 040 - 428 284 000 beantwortet. Diese ist 24 Stunden an sieben Tagen erreichbar.

  • Senioren-Hilfetelefon
    Über diese Telefonnummer wird Seniorinnen und Senioren Information, Beratung und Hilfestellung angeboten. Die Hotline ist täglich von 7 bis 19 Uhr geschaltet (Tel. 040 - 428 28 8000). Sie möchten Ihre Hilfe anbieten und zum Beispiel Einkäufe erledigen, mit Hunden Gassi gehen oder eine Telefonfreundschaft aufnehmen? Melden Sie sich auch gerne unter der Telefonnummer.

  • Offizielle Corona-Informationen des Hamburger Senats 
    Auf der Website www.hamburg.de/corona finden Sie amtliche Anordnungen, Hilfsangebote, wichtige Telefonnummern sowie Informationen zu den Bereichen Gesundheit, Senioren, Kita, Schule, Hochschule, Freizeit, Wohnen, Wirtschaft, Mobilität, Soziales, Engagement und vielen weiteren Themen.

  • FAQ des RKI zum Coronavirus SARS-CoV-2
    Das RKI, die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention, bietet eine Übersicht der Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2: https://t1p.de/kpk3
  • Gesucht: Helfer aus Gesundheitsberufen
    Die Gesundheitsbehörde hat ein Register für freiwillige Fachkräfte eingerichtet, um die personellen Kapazitäten an Fachkräften in den Krankenhäusern, Gesundheitsämtern, in der ambulanten Versorgung sowie den Pflegeeinrichtungen im Bedarfsfall zu verstärken. Interessierte können sich hier registrieren: https://t1p.de/ipkr, Organisationen per E-Mail an: corona-personal@bgv.hamburg.de
  • Personalbedarfe aus Hamburger Gesundheitseinrichtungen
    Gesundheitseinrichtungen, die in Zeiten von Corona personelle Unterstützung benötigen, können weiterhin ihre Personalbedarfe an Fach- und Hilfskräften an die Gesundheitsbehörde richten: https://t1p.de/uii4
  • Aufruf an Hamburger Unternehmen mit Schutzausrüstung
    Hamburger Unternehmen, die über Schutzkleidung verfügen – aber nicht zum Gesundheitswesen zählen – und diese Schutzausrüstung momentan nicht zwingend benötigen, werden gebeten, sich zur Unterstützung per E-Mail an corona-firmenspende@bgv.hamburg.de)an die Gesundheitsbehörde zu wenden. Benötigt werden OP-Masken (Mund-Nasen-Schutz), FFP2/ FFP3-Masken, Overalls, Schutzhandschuhe, Schutzbrillen sowie Schutzkittel.

Rückfragen der Medien

Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz
Telefon: 040 42837 2332
E-Mail: pressestelle@bgv.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bgv
Twitter: @bgv_hh
Instagram: @bgv_hh

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