Gesundheit Informationen zum aktuellen Stand COVID-19 in Hamburg

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Corona: Neuste Zahlen + Informationen zu COVID19

Aktuell neue Fälle von COVID19-Infektionen und Zahl der Genesenen 

Laut Robert Koch-Institut (RKI) können rund 3.500 der zuvor mit dem Sars-CoV-2-Virus positiv getesteten und gemeldeten Personen als genesen betrachtet werden. Die Gesundheitsbehörde geht demnach von rund 1.150 mit dem Coronavirus infizierten Hamburgerinnen und Hamburgern aus. Damit sind mehr als dreimal so viele Menschen bereits genesen als akut infiziert. Seit der gestrigen Meldung wurden in Hamburg 77 weitere Fälle von Erkrankungen mit COVID-19 bestätigt. Damit liegt die Zahl der in Hamburg gemeldeten Fälle nun insgesamt bei 4.801.

Nach den Angaben des Robert Koch-Instituts sind in Hamburg 155 Personen mit einer COVID-19-Infektion verstorben. Laut Angaben des Instituts für Rechtsmedizin konnte zum jetzigen Stand bei 154 Personen die COVID-19-Infektion als todesursächlich festgestellt werden. 

Aktuelle Fälle von COVID-19 in der stationären Versorgung

Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Hamburger Krankenhäuser sehr gut für die Behandlung von Erkrankten mit einer Coronavirus-Infektion aufgestellt. Nach aktuellem Stand befinden sich derzeit 174 Personen mit Wohnort Hamburg aufgrund einer Erkrankung mit COVID-19 in stationärer Behandlung, davon werden 64 Personen intensivmedizinisch betreut. Seit längerer Zeit ist insbesondere im stationären Bereich ein leichter Rückgang zu beobachten.

Wiederaufnahme planbarer Behandlungen in Hamburger Krankenhäusern

Der Klinikbetrieb in Hamburg soll schrittweise wieder hochgefahren werden. Das hat die Gesundheitsbehörde den Hamburger Plankrankenhäusern in einem am gestrigen Nachmittag versandten Schreiben mit sofortiger Wirkung mitgeteilt. Um die Corona-Krise zu bewältigen, hatte Hamburg am 24. März 2020 – wie zwischen Bund und Ländern vereinbart –  planbare und verschiebbare Operationen, Eingriffe und Behandlungen in den Hamburger Plankrankenhäusern ausgesetzt.

Dazu sagt Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks: „Die aktuellen Hamburger Krankenhaus-Zahlen zeigen, dass die freigehaltenen Kapazitäten den Bedarf für die Versorgung von stationär behandlungsbedürftigen an COVID-19 erkrankten Patientinnen und Patienten deutlich übersteigen. Auf den Intensivstationen konnten wir die Intensiv- und Beatmungskapazitäten von 640 auf aktuell rund 900 ausbauen. Aktuell werden etwa 100 Patientinnen und Patienten mit Covid19 intensivmedizinisch in Hamburger Plankrankenhäusern behandelt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Hamburger Krankenhäuser sehr gut für die Behandlung von Erkrankten mit einer Coronavirus-Infektion aufgestellt. Mit den getroffenen Maßnahmen ist es uns gelungen, die Ausbreitung des Coronavirus in unserer Stadt zu verlangsamen. Deshalb können wir jetzt die planbaren Behandlungen anderer Erkrankungen schrittweise wieder hochfahren. Wir werden die getroffenen Maßnahmen täglich beobachten und bei Bedarf nachsteuern.“

Versorgt werden sollen insbesondere Patientinnen und Patienten

  • bei denen eine Verschiebung der Behandlung zu einer verkürzten Lebenserwartung führen würde,
  • bei denen eine Verschiebung der Behandlung zu einer dauerhaften und unverhältnismäßigen Funktionseinschränkung führen würde (auch bei Verdacht)
  • mit deutlich lebensqualitätseinschränkenden Symptomen (z.B. Schmerz, Luftnot, Behinderung),
  • mit zunehmender Gefahr einer lebensverkürzenden Erkrankung,
  • die mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen stationären Aufenthalt von mehr als 72 Stunden erfordern und keine Intensivkapazität binden.

Unter diesen Bedingungen können planbare stationäre Krankenhausbehandlungen wieder vorgenommen werden: Die Hamburger Plankrankenhäuser müssen sicherstellen, dass sie mit dem Aufwuchs an zusätzlichen Beatmungsgeräten die Intensivkapazitäten weiter ausbauen. Darüber hinaus müssen Betten in ausreichender Zahl für COVID-19 Patientinnen und Patienten freigehalten werden: Insgesamt müssen in den Hamburger Plankrankenhäusern mindestens 25 Prozent der Intensivbetten sowie zehn Prozent der Gesamtbetten auf den Normalstationen vorgehalten werden. Die Verpflichtung der Gesundheitsbehörde gilt zunächst bis zum 30. Juni. Die Freihalte-Quote kann jederzeit tagesaktuell und bedarfsorientiert angepasst werden. 

Hamburg ergreift weitere Maßnahmen zum Infektionsschutz

Seit Montag gelten in Hamburg weitere Regelungen zum Infektionsschutz. Die vergangene Woche von der Gesundheitsbehörde erlassene Verordnung sieht unter anderem in Hamburg eine Mund-Nasenbedeckung (Alltags- oder Stoffmasken) im Einzelhandel sowie in Bussen und Bahnen vor. Die Pflicht gilt auch für die öffentlich zugänglichen Flächen in Einkaufscentern oder Einkaufsmeilen. Taxifahrer sowie Fahrpersonal von Mietwagen und deren Fahrgäste müssen ebenfalls eine Mund- und Nasenbedeckung tragen. Darüber hinaus werden die Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete ältere Menschen in den Pflegeeinrichtungen verstärkt. Auch dürfen Friseurbetriebe ab dem 4. Mai 2020 wieder öffnen.

Die dritte Änderung der Hamburgischen SARS-CoV-2- Eindämmungsverordnung finden Sie unter folgendem Link: https://www.hamburg.de/allgemeinverfuegungen/

Auf der Website der Stadt Hamburg finden Sie wichtige Fragen und Antworten zum Tragen von Mund- und Nasenbedeckungen: https://www.hamburg.de/corona-maske/​​​​​​​

Rückfragen der Medien

Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz
Telefon: 040 42837 2332
E-Mail: pressestelle@bgv.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bgv
Twitter: @bgv_hh
Instagram: @bgv_hh

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