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Corona-Briefing KW 52 Zahlen und Einschätzungen zu Schutzimpfungen und Infektionsgeschehen

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79,1 Prozent der gesamten Bevölkerung und 91 Prozent der Erwachsenen in Hamburg haben mindestens eine Schutzimpfung erhalten. Eine Auffrischungsimpfung erhielten über 36 Prozent der Erwachsenen, bei den über-60-Jährigen liegt dieser Anteil mit 53,6 Prozent bereits bei mehr als der Hälfte der Bevölkerung in diesem Alter.

Corona-Briefing KW 52: Zahlen und Einschätzungen zu Infektionsgeschehen und Schutzimpfungen

Im zurückliegenden 7-Tages-Zeitraum wurden 6.280 neue Corona-Fälle gemeldet. Das entspricht einer aktuellen Inzidenz von 329,76. Seit Beginn der Pandemie haben sich 136.986 Hamburgerinnen und Hamburger infiziert, rund 117.500 Personen gelten als genesen. 

Rund 1.464.600 Personen haben bereits eine Corona-Schutzimpfung erhalten; rund 1.421.300 Personen sind vollständig geimpft. Unter den über 60-Jährigen haben 89,5 Prozent eine Schutzimpfung erhalten, unter den 18- bis 59-Jährigen sind 86,5 Prozent mindestens einmal geimpft. Rund 60 Prozent der 12- bis 17-Jährigen haben mindestens eine Schutzimpfung erhalten. Mehr als die Hälfte der Menschen im Alterssegment von über 60 Jahren (53,6 Prozent) hat bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten. Insgesamt hat fast mehr als jede dritte Hamburgerin bzw. jeder dritte Hamburger (36,9 Prozent) den Impfschutz aufgefrischt. 

In der vergangenen Woche wurden in Hamburg insgesamt 95.978 Corona-Schutzimpfungen durchgeführt – 72 Prozent davon in den Arztpraxen, 25 Prozent über die städtischen Impfangebote und 3 Prozent über betriebsmedizinische Angebote. Bei 80 Prozent der durchgeführten Impfungen handelte es sich um Auffrischungsimpfungen. 

Impfangebote für Grundimmunisierung ebenso wie für die Auffrischungsimpfung bestehen in zahlreichen Arztpraxen und zusätzlich im Rahmen städtischer Angebote. Unter www.hamburg.de/corona-impfung finden Sie täglich eine Übersicht über die am jeweiligen Tag und in den kommenden Wochen bestehenden Angebote. Dort finden Sie auch die Links zu den Terminbuchungsplattformen. Gemäß der aktualisierten Empfehlung der Ständigen Impfkommission zur COVID-19- Auffrischungsimpfung kann die Auffrischungsimpfung (3. Impfung) für Erwachsene mit einem Abstand von mindestens 3 Monaten zur Grundimmunisierung durchgeführt werden. Die Sozialbehörde informiert im Laufe dieser Woche über die angepassten Kapazitätsplanungen und Öffnungszeiten der städtischen Impfangebote im Januar. Die möglichen Ausweitungen richten sich nach der Impfstoffverfügbarkeit. Neue Termine für das städtische Kinder-Impfzentrum können ebenfalls erst nach weiteren Impfstofflieferungen verfügbar gemacht werden, derzeit sind keine freien Termine verfügbar. 

Die Auslastung im stationären Bereich liegt auf einem stabilen Niveau, ist aber von einem leichten Anstieg der Intensivpatienten gekennzeichnet. In 20 Hamburger Krankenhäusern werden aktuell 208 Patienten mit einer Coronavirus-Infektion stationär behandelt, darunter ist für 63 Personen eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich. 18 Prozent der aktuell in Behandlung befindlichen Corona-Patienten haben ihren Wohnsitz außerhalb Hamburgs (Datenstand 22.12.21). Der Anteil nicht aus Hamburg stammenden Patienten auf den Intensivstationen beträgt 19 Prozent. 

Laut RKI-Berechnung liegt die 7-Tages-Inzidenz bei Hospitalisierungen von Hamburgerinnen und Hamburgern aktuell bei 2,05, ein Rückgang gegenüber der Vorwoche. 

In den stationären Pflegeeinrichtungen sind in 17 Einrichtungen insgesamt 74 Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Coronavirus infiziert, überwiegend handelt es sich dabei um jeweils nur einzelne Fälle je Einrichtung. 

Die Anzahl der durchgeführten laborausgewerteten PCR-Tests lag in der zurückliegenden Kalenderwoche pro Werktag durchschnittlich bei rund 14.100 Testungen. Die Rate der positiven Befunde liegt bei 11,5 Prozent (Anstieg gegenüber Vorwoche). 

Derzeit sind 169 Fälle der Omikron-Variante B.1.1.529 in Hamburg bestätigt. Zahlreiche weitere Verdachtsfälle sind in Prüfung. Es ist von einer erheblichen, kurzfristigen Zunahme der bestätigten Fälle auszugehen. 

Personen, die einen vollständigen Impfschutz erhalten haben, sind ab 14 Tagen nach der vervollständigten Impfserie – in der Regel nach der zweiten Impfung – wirksam gegen einen schweren Krankheitsverlauf geschützt. Unter den 1.398.868 komplettierten Impfserien bis zum 13. Dezember gab es in Hamburg 9.684 Fälle, in denen sich eine Person trotz Schutzimpfung infiziert und Symptome entwickelt hatte. Nachmeldungen zum Impfstatus sind möglich. Das entspricht aufgrund der vorliegenden Werte bezogen auf alle seit Anfang der Impfkampagne durchgeführten Schutzimpfungen einem Anteil von 0,69 Prozent sog. Impfdurchbrüche. In insgesamt 470 Fällen wurde eine Krankenhausbehandlung erforderlich, in 50 Fällen davon eine intensivmedizinische Behandlung. 

In der 51. Kalenderwoche sind insgesamt 6.376 Corona-Infektionen von den Gesundheitsämtern erfasst worden. Die Altersverteilung stellt sich wie folgt dar: 349 Fälle gehen auf die 0- bis 5-Jährigen zurück, 1.146 Fälle auf die 6- bis 14-Jährigen, 451 Fälle auf die 15- bis 19-Jährigen. Die Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen ist mit 1.195 Fällen betroffen; die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen mit 1.224 Fällen. 911 Fälle gehen auf die 40- bis 49-Jährigen zurück, 609 Fälle beziehen sich auf die 50- bis 59-Jährigen. 252 Fälle dieser Woche lassen sich den 60- bis 69-Jährigen zuordnen, weitere 186 Fälle den über 70-Jährigen. 

In einer Mitteilung vom gestrigen Tag sind die Hinweise zu den aktuellen rechtlichen Bestimmungen und Verhaltensweisen bei Corona-Infektionen im eigenen Umfeld aktualisiert worden. Die geltenden Regeln für Bürgerinnen und Bürger sind zudem unter www.hamburg.de/corona zusammengefasst. 

Für 111 Fälle ist die Zuordnung zu einem Ausbruchsgeschehen möglich, insgesamt handelt es sich um 35 identifizierte Ausbrüche (ab zwei Personen). Die meisten Ausbruchssituationen innerhalb Hamburgs werden im privaten Umfeld bzw. Haushalt erfasst (29 Ausbrüche mit 83 Fällen). In zehn Fällen haben sich Personen die Infektion im Ausland zugezogen (Reiseländer u.a. England, Frankreich, Südafrika). 

Das RKI vermeldet unterdessen insgesamt 1.970 Verstorbene, die auch mit dem Corona-Virus infiziert waren. Unter allen mit dem SARS-CoV-2-infizierten über 90-Jährigen aus Hamburg liegt der Anteil der Verstorbenen aktuell bei ca. 23,8 Prozent, unter den 80- bis 89-Jährigen bei rund 18,3 Prozent, unter den 70- bis 79-Jährigen bei rund 9,2 Prozent, unter den 60- bis 69-Jährigen bei rund 2,0 Prozent. In allen anderen Alterssegmenten verstarben deutlich weniger als ein Prozent der Infizierten. 

Tägliche Meldewerte zur Corona-Lage sind auf www.hamburg.de/corona-zahlen verfügbar. Werte zu den durchgeführten Impfungen werden werktäglich beim RKI im Impfquoten-Monitoring zusammengeführt (xlsx-Download). 

Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Alle wichtigen Informationen sind stets aktualisiert und verlässlich unter www.hamburg.de/corona zusammengestellt. Für Fragen zu den Corona-Regelungen in Hamburg ist die Hamburger Corona-Hotline unter 040 42828 4000 von Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr erreichbar. 

Alle wichtigen Informationen zur Corona-Schutzimpfung sind online unter www.hamburg.de/corona-impfung abrufbar. 

Zu den Themen „Schutzimpfungen“, „Quarantäne und Isolation“ und „Testen“ sind kompakte und aktuelle Informationsblätter unter www.hamburg.de/corona-kurzinfo in den Sprachen Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Polnisch, Russisch und Türkisch abrufbar. 

Rückfragen – ausschließlich für Medienvertreter

Sozialbehörde
Martin Helfrich, Pressesprecher
Telefon: 040 42863 - 2889
E-Mail: pressestelle@soziales.hamburg.de 
Internet: www.hamburg.de/sozialbehoerde

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