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Coronavirus Fragen und Antworten für den Themenbereich Soziales und Integration

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An dieser Stelle werden die Fragen beantwortet, die sich im Zusammenhang mit sozialen Themen stellen.

Coronavirus: Fragen und Antworten für den Themenbereich Soziales und Integration

  1. Was ist das Sozialschutzpaket?
  2. Opferschutz: Kann ich mich weiterhin an die  Beratungsstellen wenden?
  3. Ich möchte mich freiwillig engagieren. An wen kann ich mich wenden?
  4. Was ist beim Besuch von Menschen mit Behinderungen zu beachten, die in Einrichtungen der Eingliederungshilfe leben?
  5. Sind die Werkstätten für behinderte Menschen wieder geöffnet?
  6. Welche Hilfseinrichtungen für obdachlose Menschen sind geöffnet?
  7. An wen kann ich mich wenden, wenn ich mich alleine fühle, Sorgen und Ängste habe?
  8. Wie findet in diesen Tagen die Migrationsberatung statt?
  9. Werden Sprach- und Integrationskurse durchgeführt?
  10. Wie sind die Ausländerdienststellen erreichbar?
  11. Wo gibt es Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus für Geflüchtete und Migranten?

Was ist das Sozialschutzpaket?

(Stand: 19.05.2020, 16:30 Uhr) Viele Bürgerinnen und Bürger haben durch die Corona-Epidemie Einkommenseinbußen zu verkraften. Arbeitnehmer, aber auch Kleinunternehmer, Solo-Selbstständige und Gewerbetreibende sind davon betroffen. Mit dem Sozialschutzpaket können Sozialleistungen leichter beantragt und gewährt werden. Weitere Änderungen der bestehenden Regeln sorgen dafür, dass allen Personen, die aufgrund der Corona-Pandemie in Not geraten sind, zügig eine verlässliche Hilfe zum Lebensunterhalt zur Verfügung steht. Hier finden Sie alle Infos zum Sozialschutzpaket.

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Opferschutz: Kann ich mich weiterhin an die  Beratungsstellen wenden?

(Stand: 30.07.2020, 17:00 Uhr) In allen Einrichtungen der Hilfe für von Gewalt betroffenen Frauen  und Mädchen wurden die telefonischen Beratungen intensiviert und werden nach wie vor regelhaft angeboten. Darüber hinaus werden wieder persönliche Gespräche nach Terminabsprache unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln angeboten. Auch das Bundeshilfetelefon (Tel.: 0800 116 016) berät 24 Stunden an sieben Tagen der Woche kostenlos und anonym in 17 Fremdsprachen. 

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Ich möchte mich freiwillig engagieren. An wen kann ich mich wenden, was muss ich beachten?

(25.03.2020, 12:00 Uhr) Die Sozialbehörde hat Antworten auf häufig gestellte Fragen und eine Übersicht von Initiativen und Anlaufstellen für nachbarschaftliche Unterstützung zusammengestellt: Hamburg hält zusammen!

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Was ist beim Besuch von Menschen mit Behinderungen zu beachten, die in Einrichtungen der Eingliederungshilfe leben?

(05.08.2020, 10:00 Uhr) Menschen mit Behinderungen, die einer Einrichtung der Eingliederungshilfe (besondere Wohnformen und Wohngemeinschaften) leben, können wieder besucht werden.

Die Betreiber der Einrichtungen sind verpflichtet, Schutzkonzepte für die Bewohnerinnen und Bewohner zu entwickeln und umzusetzen. Besuche sind nur unter Einhaltung dieser Schutzkonzepte sowie der geltenden Hygiene- und Infektionsschutzregelungen möglich. Bitte nehmen Sie unbedingt vor einem Besuch Kontakt mit der jeweiligen Einrichtung auf und erfragen Sie die dort geltenden Vorgaben. 

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Sind die Werkstätten für behinderte Menschen wieder geöffnet?

(Stand: 05.08.2020, 10:00 Uhr) Ja, die Werkstätten für behinderte Menschen sind geöffnet. Wegen der bestehenden Abstands- und Hygieneregeln kann eine Beschäftigung jedoch nicht wie „vor Corona“ erfolgen. In jedem Einzelfall wird aktuell geprüft, wann, in welchem Umfang und an welchem Arbeitsplatz die Beschäftigung erfolgen kann. Dabei werden unterschiedliche Aspekte berücksichtigt. Mit den Beschäftigten, gesetzlichen Betreuern etc. sind die Werkstätten eng im Gespräch. 

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Welche Hilfseinrichtungen für obdachlose Menschen sind geöffnet?

(Stand: 26.03.2020, 07:15 Uhr) Aufgrund der Corona-Pandemie sind viele Hamburger Hilfseinrichtungen für obdachlose Menschen derzeit teilweise nur eingeschränkt zugänglich oder mussten ihren Betrieb einstellen. Die Sozialbehörde hat eine Übersicht zum Betrieb von Einrichtungen der Hamburger Obdach- und Wohnungslosenhilfe erstellt. Aus der Übersicht geht auch hervor, welche Hilfsangebote weiterhin genutzt werden können. ​​​​​​​

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An wen kann ich mich wenden, wenn ich mich alleine fühle, Sorgen und Ängste habe?

(Stand 06.05.2020, 11:15 Uhr) Unter den Nummern 0800-111 0 111 und 0800-111 0 222 ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr, gebührenfrei und anonym zu erreichen. Menschen in Krisen finden hier ausgebildete Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner, die zuhören, begleiten und beraten. Alle Sorgen und Nöte dürfen zur Sprache kommen. Ausgebildete Ehrenamtliche nehmen die Anrufe an. Die Gespräche sind vertraulich und unterliegen der seelsorgerlichen Schweigepflicht. 

Die Hamburger Lebenslagenberatungsstellen bieten telefonische und auf Wunsch persönliche Gespräche und Kriseninterventionen an. Für Hygiene und notwendigen Abstand wird gesorgt. Für ALG II-Empfängerinnen und Empfänger besteht weiterhin die Möglichkeit, eine regelmäßige stabilisierende Lebenslagenberatung zu beginnen. 

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Wie findet derzeit die Migrationsberatung statt?

(Stand: 28.07.2020, 15:00 Uhr) Die Träger der Migrationsberatung bieten ebenso wie das Flüchtlingszentrum unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen vor Ort Beratung in den Beratungsstellen, aber auch eine telefonische Beratung unter den bekannten Rufnummern an.

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Werden Sprach- und Integrationskurse durchgeführt?

(Stand: 14.09.2020, 10:30 Uhr) Gemäß der aktuellen Rechtsverordnung sind Sprachförderangebote grundsätzlich wieder möglich. Für die Durchführung gelten weiterhin pandemiebedingte Auflagen. 

Sprach- und Integrationskursangebote von Integrationskursträgern haben unterbrochene Kurse wieder aufgenommen und neue Kurse begonnen. Genaue Informationen, welche Kurse wieder aufgenommen wurden, erhalten Sie von den Kursträgern direkt.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) informiert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Integrationskurse in mehreren Sprachen über die Wiederaufnahme des Kursbetriebs. Das BAMF informiert mit Träger-Rundschreiben Kursträger und Lehrkräfte der Integrationskurse (Übersicht der Rundschreiben) und der Berufssprachkurse (Übersicht der Rundschreiben). 

Mehr Informationen finden Sie unter www.hamburg.de/integration

Wie sind die Ausländerdienststellen erreichbar?

(Stand: 12.05.2020, 18:30 Uhr) Die Ausländerdienststellen der Stadt weiten den Präsenzbetrieb ab dem 18. Mai 2020 mit einem angepassten Terminsystem wieder aus. Sie sind aber auch nach wie vor telefonisch und per E-Mail während der Öffnungszeiten erreichbar.

In den Fällen, in denen ein Aufenthaltsrecht (Aufenthaltserlaubnis, Visum, Aufenthaltsgestattung, Duldung) in der kommenden Zeit abläuft, besteht die Möglichkeit einer Verlängerung. Betroffene Personen sollten daher unbedingt per Mail oder telefonisch Kontakt mit der zuständigen Ausländerdienststelle aufnehmen und ihr Anliegen schildern.

Auf jeden Fall wird eine Bescheinigung ausgestellt, welche die Vorsprache und / oder weitere Gültigkeit des bisherigen Aufenthaltsrechts bestätigt.  Diese Bescheinigung gilt nur in Verbindung mit einem Nationalpass/Ausweisdokument und dem bisherigen Dokument über das Aufenthaltsrecht.

Diese Regelungen gelten bis auf weiteres. Das für das Aufenthaltsrecht zuständige Bundesinnenministerium hat eine kurzfristige Überarbeitung der notwendigen Rechtsvorschriften angekündigt.

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Wo gibt es Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus für Geflüchtete und Migranten?

(Stand: 26.05.2020, 09:30 Uhr) 

Auf der Website der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration werden aktuelle Bestimmungen und Verhaltensregeln in 20 Sprachen vermittelt. 

Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. (EMZ) hat Informationen zum Coronavirus in rund 35 verschiedenen Sprachen online gestellt. Die laufend aktualisierten Informationen richten sich konsequent nach den Vorgaben und Mitteilungen des Robert-Koch-Instituts sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

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Wo kann ich mich melden? Telefonischer Kontakt

Weitere Informationen erhalten Sie über die Hamburger Hotline zum Coronavirus unter 040 428 284 000.

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