Soziales

Fragen und Antworten zu den Themen Soziales, Behinderung und Integration

Was ist das Sozialschutzpaket?


(Stand:  19. Mai 2020 16:30  Uhr)

Viele Bürgerinnen und Bürger haben durch die Corona-Epidemie Einkommenseinbußen zu verkraften. Arbeitnehmer, aber auch Kleinunternehmer, Solo-Selbstständige und Gewerbetreibende sind davon betroffen. Mit dem Sozialschutzpaket können Sozialleistungen leichter beantragt und gewährt werden. Weitere Änderungen der bestehenden Regeln sorgen dafür, dass allen Personen, die aufgrund der Corona-Pandemie in Not geraten sind, zügig eine verlässliche Hilfe zum Lebensunterhalt zur Verfügung steht. Hier finden Sie alle Infos zum Sozialschutzpaket.

Opferschutz: Kann ich mich weiterhin an die Beratungsstellen wenden?


(Stand:  6. November 2020 18:45  Uhr)

In allen Einrichtungen der Hilfe für von Gewalt betroffenen Frauen  und Mädchen wurden die telefonischen Beratungen intensiviert und werden nach wie vor regelhaft angeboten. Darüber hinaus werden im Einzelfall persönliche Gespräche nach Terminabsprache unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln angeboten. Auch das Bundeshilfetelefon (Tel.: 08000 116 016) berät 24 Stunden an sieben Tagen der Woche kostenlos und anonym in 17 Fremdsprachen. 

Ich möchte mich freiwillig engagieren. An wen kann ich mich wenden?


(Stand:  25. März 2021 12:00  Uhr)

Die Sozialbehörde hat Antworten auf häufig gestellte Fragen und eine Übersicht von Initiativen und Anlaufstellen für nachbarschaftliche Unterstützung zusammengestellt: Hamburg hält zusammen!

Was ist beim Besuch von Menschen mit Behinderungen zu beachten, die in Einrichtungen der Eingliederungshilfe leben?


(Stand:  19. August 2021 08:45  Uhr)

Menschen mit Behinderungen, die einer Einrichtung der Eingliederungshilfe (besondere Wohnformen und Wohngemeinschaften) leben, können besucht werden. Auch hier gelten die allgemeinen Regelungen zur Kontaktbeschränkung. Die Betreiber der Einrichtungen sind verpflichtet, Schutzkonzepte für die Bewohnerinnen und Bewohner zu entwickeln und umzusetzen. Besuche sind nur unter Einhaltung dieser Schutzkonzepte sowie der geltenden Hygiene- und Infektionsschutzregelungen möglich.

Teilweise werden vor dem Besuch Schnelltests durchgeführt. Dieses gilt nicht für nachweislich vollständig geimpfte oder genesene Personen, oder aber es muss ein negatives Testergebnis vorgelegt werden. Dieses gilt nicht für nachweislich vollständig geimpfte oder genesene Personen - wer genau dazu zählt, finden Sie in dieser Übersicht.

Bitte nehmen Sie unbedingt vor einem Besuch Kontakt mit der jeweiligen Einrichtung auf und erfragen Sie die dort geltenden Vorgaben.

Sind die Werkstätten für behinderte Menschen geöffnet?


(Stand:  27. September 2021 14:30  Uhr)

Ja, die Werkstätten für behinderte Menschen sind geöffnet, der Betrieb findet überwiegend wieder so statt, wie er vor der Pandemie stattgefunden hat.

Können die Tagesförderstätten besucht werden?


(Stand:  19. August 2021 08:45  Uhr)

Ja, die Tagesförderstätten sind weiterhin geöffnet. Die Tagesförderstätten haben einrichtungsspezifische Hygiene- und Schutzkonzepte erarbeitet, die auch unter den momentanen Bedingungen die Aufrechterhaltung des Angebotes ermöglichen. Zuletzt konnte aufgrund der bestehenden Abstands-und Hygieneregeln aber nicht allen Menschen in dem Umfang der Besuch der Tagesförderstätte ermöglicht werden, wie es vor Corona der Fall war.

Derzeit erfolgt in den Einrichtungen eine Rückkehr zum regulären Betrieb. Dies unter bestimmten Voraussetzungen, zum Beispiel dem Erreichen einer bestimmten Impfquote am jeweiligen Standort und der Umsetzung von Test- und Hygienekonzepten. Deswegen ist der Besuch der Tagesförderstätte ab 1. September 2021 auch wieder verpflichtend.

Bei der Beförderung in die Tagesförderstätten gilt für das Fahrpersonal, Nutzerinnen und Nutzer, sowie Begleitpersonen die Pflicht zum Tragen einer FFP-2 Maske.

Werden in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe Schnelltests durchgeführt?


(Stand:  19. August 2021 08:45  Uhr)

Für die Einrichtungen der Eingliederungshilfe besteht aktuell eine Verpflichtung, Schnelltests durchzuführen. Es werden insbesondere Beschäftigte, teilweise Leistungsberechtigte sowie Besucherinnen und Besucher getestet. Ob, wie oft und bei welcher Personengruppe diese Testungen durchgeführt werden, entscheiden die Vorgaben der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung und die Einrichtungen nach ihrem einrichtungsspezifischen Testkonzept. Dieses gilt nicht für nachweislich vollständig geimpfte oder genesene Personen - wer genau dazu zählt, finden Sie in dieser Übersicht.

Informationen zum Thema Schnelltest in Hamburg finden Sie unter www.hamburg.de/corona-schnelltest.

Sind die Begegnungsstätten der Assistenz in der Sozialpsychiatrie (ASP) geöffnet?


(Stand:  19. August 2021 08:45  Uhr)

Die Begegnungsstätten der Assistenz in der Sozialpsychiatrie (ASP) sind geöffnet. Auch Gruppenangebote können unter Beachtung der angebotsspezifischen Hygiene- und Schutzkonzepte des jeweiligen Anbieters stattfinden. Dazu gehört unter anderem die Testung von Nutzerinnen und Nutzern der Angebote, soweit diese nicht nachweislich vollständig geimpft oder genesen sind - wer genau dazu zählt, finden Sie in dieser Übersicht.

Bitte kontaktieren Sie die jeweiligen Anbieter und erfragen Sie dort Weiteres zu den Rahmenbedingungen.

Gelten die Kontaktbeschränkungen auch für Assistenzkräfte?


(Stand:  7. Juni 2021 11:45  Uhr)

Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 8 (i.V.m. § 4a Abs. 2 Nr. 3) HmbSARS-CoV-2-EindämmungsVO gelten nicht, wenn Kontakte im Zusammenhang mit der Betreuung und Versorgung von hilfebedürftigen Personen einschließlich der Tätigkeit von Gebärdensprachdolmetschenden und von Personen steht, die sonstige erforderliche Assistenz für Menschen mit Behinderungen leisten. Dies gilt natürlich nur, soweit Betreuung und Versorgung nicht anders möglich und nicht gesondert eingeschränkt sind. Das heißt, dass neben der allgemein erlaubten Anzahl an Kontaktpersonen auch noch zusätzlich Assistenzkräfte in diesem genannten Sinne im privaten wie öffentlichen Raum bei Zusammenkünften anwesend sein dürfen.

Welche Hilfseinrichtungen für obdachlose Menschen sind geöffnet?


(Stand:  19. April 2021 13:00  Uhr)

Aufgrund der Corona-Pandemie sind einige Hamburger Hilfseinrichtungen für obdachlose Menschen derzeit nur eingeschränkt zugänglich. Die Sozialbehörde hat eine laufend aktualisierte Übersicht zum Betrieb von Einrichtungen der Hamburger Obdach- und Wohnungslosenhilfe erstellt. Aus der Übersicht geht hervor, welche Hilfsangebote es gibt und wie diese genutzt werden können.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich mich alleine fühle, Sorgen und Ängste habe?


(Stand:  6. Mai 2020 11:15  Uhr)

Unter den Nummern 0800-111 0 111 und 0800-111 0 222 ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr, gebührenfrei und anonym zu erreichen. Menschen in Krisen finden hier ausgebildete Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner, die zuhören, begleiten und beraten. Alle Sorgen und Nöte dürfen zur Sprache kommen. Ausgebildete Ehrenamtliche nehmen die Anrufe an. Die Gespräche sind vertraulich und unterliegen der seelsorgerlichen Schweigepflicht. 

Die Hamburger Lebenslagenberatungsstellen bieten telefonische und auf Wunsch persönliche Gespräche und Kriseninterventionen an. Für Hygiene und notwendigen Abstand wird gesorgt. Für ALG II-Empfängerinnen und Empfänger besteht weiterhin die Möglichkeit, eine regelmäßige stabilisierende Lebenslagenberatung zu beginnen. 

Wie findet die Migrationsberatung statt?


(Stand:  10. Oktober 2021 15:00  Uhr)

Die Träger der Migrationsberatung bieten ebenso wie das Flüchtlingszentrum gemäß der aktuellen Rechtsverordnung die Beratungsangebote vor Ort, unter Auflagen und nach vorheriger Terminabsprache an. Eine telefonische Beratung unter den bekannten Rufnummern findet ebenfalls statt. Der Publikumsverkehr unter Auflagen ist grundsätzlich wieder möglich.

Werden Sprach- und Integrationskurse durchgeführt?


(Stand:  10. Oktober 2021 15:00  Uhr)

Angebote von Sprach-, Integrations-, Berufssprach- und Erstorientierungskursträgern sind in Präsenz und gemäß der aktuellen Corona-Eindämmungsverordnung grundsätzlich möglich. Die genauen Voraussetzungen sind in § 19 der Verordnung geregelt.

Wie sind die Ausländerdienststellen erreichbar?


(Stand:  10. November 2020 16:45  Uhr)

Die Ausländerdienststellen der Stadt sind telefonisch und per E-Mail  während der Öffnungszeiten erreichbar.​​​​​​​

Wo gibt es Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus für Geflüchtete und Migranten?


(Stand:  26. Mai 2020 09:30  Uhr)

Informationen zur Situation in Hamburg finden Sie mehrsprachig unter www.hamburg.de/coronavirus/international.

Auf der Website der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration werden aktuelle Bestimmungen und Verhaltensregeln in zahlreichen Sprachen vermittelt.

Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. (EMZ) hat Informationen zum Coronavirus in rund 35 verschiedenen Sprachen online gestellt. Die laufend aktualisierten Informationen richten sich konsequent nach den Vorgaben und Mitteilungen des Robert-Koch-Instituts sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Wo finde ich Informationen in einfacher und Leichter Sprache sowie in Gebärdensprache?


(Stand:  11. Juni 2021 14:00  Uhr)

Wichtige Informationen rund um das Thema Corona gibt es vom Hamburger Senat als barrierefreies Angebot in Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache

Zudem bietet das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf ein Info-Telefon für Menschen mit Behinderung, ihre Angehörigen, Assistentinnen und Assistenten an: Info-Telefon für Menschen mit Behinderung

Unterstützung bieten auch der Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte - Fax: 030 / 340 60 66-07 (info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de) sowie das Gebärdentelefon (Videotelefonie) - www.gebaerdentelefon.de/bmg

Wissen über Corona in leichter Sprache vermittelt diese Info-Seite: https://corona-leichte-sprache.de/page/16-aktuelles.html.

Auch das Bundesministerium für Gesundheit hält alle wichtigen Informationen in leichter Sprache  sowie in Gebärdensprache vor: https://www.zusammengegencorona.de/leichtesprache, genauso wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: https://www.infektionsschutz.de/leichte-sprache.html

In möglichst einfacher Sprache und kurz und knapp finden sich die wichtigsten Hamburger Informationen zu Corona unter https://www.hamburg.de/corona-kurzinfo​​​​​​​.

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Wo kann ich mich melden? Telefonischer Kontakt

Weitere Informationen erhalten Sie über die Hamburger Hotline zum Coronavirus unter 040 428 284 000.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Hamburger Hotline zum Coronavirus unter 040 428 284 000.

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