Leben mit Demenz Förderrichtlinie Kleinräumige Netzwerke

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Die Freie und Hansestadt Hamburg gewährt seit 1. Januar 2019 nach Maßgabe dieser Richtlinie Zuwendungen zur Förderung kleinräumiger Netzwerke – Leben mit Demenz.

Förderrichtlinie Kleinräumige Netzwerke – Leben mit Demenz

Leben mit Demenz

In Hamburg sind im Rahmen eines Bundesmodellprogramms seit 2012 insgesamt zwölf „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ gefördert worden. Diese Zusammenschlüsse wurden je zwei Jahre mit insgesamt 10.000 Euro pro Projekt gefördert. Diese Förderung auf örtlicher Ebene hat begrüßenswerte Initiativen ausgelöst, wie zum Beispiel eine intensive Vernetzung im Stadtteil, eine funktionierende neue Betreuungsgruppe, Museumsbesuche oder Stadtparkspaziergänge. Zweck dieser neuen Förderrichtlinie ist es, diese Förderidee im Rahmen der Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg auf bezirklicher Ebene aufzunehmen.

Es sollen mit der Förderrichtlinie pro Bezirk maximal zwei, insgesamt jedoch nicht mehr als zehn Projekte zur kleinräumigen Vernetzung zum Thema Leben mit Demenz finanziell unterstützt werden. Die Pflegekassen beteiligen sich an der Förderung mit 50 Prozent. Bei der Förderung handelt es sich ausschließlich um eine Anschubfinanzierung.

Ziel der Hamburger Förderung von Projekten auf lokaler Ebene ist, langfristig das Leben mit Demenz in Hamburg als Normalität im Alltag wahrzunehmen. Menschen mit Demenz wird achtsam und unterstützend begegnet. Durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher haupt- und ehrenamtlicher Partnerinnen und Partner im Quartier soll ein sorgsamer Einsatz der vorhandenen Ressourcen in Bezug auf die sozialen Bedarfe der älteren Generation im Stadtteil nach gesellschaftlicher Teilhabe und Partizipation unabhängig von Herkunft, sozialer Lage sowie gesundheitlichen Einschränkungen erreicht werden.

Hierbei ist ausdrücklich der Auf- und Ausbau sowie die Unterstützung von Gruppen ehrenamtlich tätiger sowie sonstiger zum bürgerlichen Engagement bereiter Personen und entsprechender ehrenamtlicher Strukturen im Fokus, die sich die Unterstützung, allgemeine Betreuung und Entlastung von Pflegebedürftigen (Demenzkranken) und deren Angehörigen sowie vergleichbar nahestehenden Pflegepersonen zum Ziel gesetzt haben.

Gemeinnützige Träger können sich sofort um die Fördermittel bewerben. Die Förderung endet am 30. Juni 2021. Anträge sind schriftlich beim zuständigen Bezirksamt, in dessen Bereich das Projekt durchgeführt werden soll, einzureichen.  Dem Antrag muss unter anderem ein Projektkonzept einschließlich Finanzierungsplan beigefügt werden. Weitere Einzelheiten zu den Fördervoraussetzungen finden Sie in der Richtlinie.

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