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Deutsches Hafenmuseum Ein neues Hafenmuseum für Hamburg

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Das Deutsche Hafenmuseum soll am Beispiel des Hamburger Hafens die Relevanz deutscher Häfen in Geschichte und Gegenwart vermitteln. Hier wird auch das Museumsschiff PEKING ein Zuhause finden. Die Eröffnung des Museums ist nach 2025 geplant.

50er Schuppen Hafenmuseum Kleiner Grasbrook Der 50er Schuppen des aktuellen Hafenmuseums wird einen Teil des Deutschen Hafenmuseums beherbergen. Zusätzlich wird ein Neubau für das Museum errichtet, neben dem sich auch der Liegeplatz der Peking befinden wird.

Ein neues Hafenmuseum für Hamburg

Ein neues Museum für Hamburg

Am 12. November 2015 wurde es entschieden: Hamburg bekommt ein neues Hafenmuseum. An diesem Tag wurden Mittel in Höhe von 120 Millionen Euro für die Errichtung des Deutschen Hafenmuseums in Hamburg durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages bewilligt. Noch befindet sich das Museum in der Planungsphase. Die Eröffnung ist für die zweite Hälfte der 2020er Jahre geplant.

Zwei Standorte im neuen Stadtteil Grasbrook

Nach einer umfassenden Standortsuche hat das Deutsche Hafenmuseum endlich ein Zuhause gefunden. Der neue Stadtteil Grasbrook im Süden Hamburgs gegenüber von der HafenCity wird der feste Standort für das in ambitionierte Museumprojekt werden. Der historische 50er Schuppen auf dem kleinen Grasbrook beherbergt einen Teil des Museums. Gemeinsam mit der Flotte historischer Schiffe und Krane soll der Schuppen weiterentwickelt und als eine Art lebendiges technisches Freilichtmuseum Teil des Deutschen Hafenmuseums werden. Die zweite Hälfte des Deutschen Hafenmuseums wird in einem Neubau auf dem Areal des ehemaligen Überseezentrums auf dem Grasbrook südwestlich der Elbbrücken unterkommen. 

Die Peking als Leitobjekt

Die Viermastbark PEKING ist das Leitobjekt des Deutschen Hafenmuseums. Nach seiner Restauration in Wewelsfleth liegt der Viermaster aktuell im Hansahafen am Deutschen Hafenmuseum vor Anker. Die Peking lief am 25. Februar 1911 bei der Hamburger Schiffswerft Blohm+Voss vom Stapel. 


Weiterentwicklung des Schuppens 50A

Die gesamte Schuppenhälfte 50A soll für ein Schaudepot erschlossen werden. Um die konservatorischen Klimabedingungen für empfindliche Exponate zu optimieren, wird eine Temperierungsanlage zur Optimierung der konservatorischen Klimabedingungen eingebaut. Die alte Pontonanlage für die Museumsflotte soll dank neuem Flutschutztor barrierefrei werden. Durch all diese Maßnahmen soll es möglich werden, den Schuppen 50A mit seinen historischen Schuten sowie dem Schutendampfsauger SAUGER IV von 1909 und dem Schwimm-Dampfkran SAATSEE von 1917 künftig ganzjährig zu betreiben.

Der Hafen im Fokus

Fokus des Deutschen Hafenmuseums wird im Gegensatz zum Maritimen Museum nicht die Seefahrt sein, sondern sozusagen die "Landseite", also der Hafen selbst. Dabei wird der Hamburger Hafen stellvertretend für die Rolle deutscher Häfen in der Welt stehen. Als größter Hafen Deutschlands und drittgrößter Hafen Europas, übertroffen nur von Rotterdam und Antwerpen, ist der Hamburger Hafen ein globaler Riese. Schifffahrtsrouten verbinden ihn mit mehr als 900 Häfen in über 170 Ländern.

Historie trifft auf Neuzeit

Der Hamburger Hafen ist nicht nur historisch wichtig, sondern auch einer der wichtigsten Häfen der Gegenwart. Themengebiete wie die Rolle des Hafens in der Globalisierung, der Hafen als Arbeitswelt, der Hamburger Hafen als Vertreter deutscher Häfen, die kulturhistorische Bedeutung des Hafens für die Stadt und die Werftindustrie und Schiffbau werden die Säulen des neuen Museumskonzepts bilden. Hafenmuseen an Standorten wie Rotterdam, Liverpool und Helsingborg zeigen bereits, was ein Museum des 21. Jahrhunderts im Bezug auf Objektpräsentation und Interaktivität leisten kann und dienen damit zumindest indirekt als Vorbilder für das Deutsche Hafenmuseum. 

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