Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

Windpumpe im Gebiet "Die Hohe"

Im Gebiet „Die Hohe“ am Zusammenfluss von Gose und Dove-Elbe in Reitbrook steht seit 2004 eine 18 Meter hohe windbetriebene Wasserpumpe

Windpumpe im Gebiet "Die Hohe"

Im Gebiet „Die Hohe“ am Zusammenfluss von Gose und Dove-Elbe in Reitbrook steht seit 2004 eine 18 Meter hohe windbetriebene Wasserpumpe, mit der der Wasserstand in den Teichen und Kleingewässern konstant hoch gehalten wird. Sie stabilisiert und vergrößert als Ersatz für zwei kleinere Windpumpen in diesem Gebiet den Lebensraum für Amphibien, Wasserpflanzen und –vögel in den Flachwasserzonen.

vergrößern Windpumpe in Bau (Bild: BSU / Sondervermögen Naturschutz)

Wasser bestimmt die Lebensbedingungen für zahlreiche Amphibien und Brutvögel in dem Gebiet rund um den Reitdeich. Die angrenzenden Teiche, Kleingewässer und Weiden auf dem Gebiet „Die Hohe“ und dem benachbarten Naturschutzgebiet „Die Reit“ gehören deshalb zu den interessantesten naturräumlichen Komplexen in den Vier- und Marschlanden. So führte das Vorkommen des Kammmolches zur Meldung als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH) nach europäischem Naturschutzrecht.

vergrößern Blick von der Windpumpe auf die vernässten Flächen im NSG Die Hohe Blick von der Windpumpe auf die vernässten Flächen im NSG Die Hohe (Bild: BSU / Sondervermögen Naturschutz)

Zwei kleinere Windpumpen haben in den letzten 20 Jahren vor 2004 dafür gesorgt, dass der Wasserstand in den Teichen und Kleingewässern in diesem Gebiet aufrechterhalten wurde. Zum Schluß hat es jedoch viele reparaturbedingte Ausfallzeiten gegeben, und letztlich versagten die Pumpen ganz, so dass gerade in den Flachwasserzonen nicht ausreichend Wasser zur Verfügung stand, damit sich der Amphibienlaich entwickeln konnte.

vergrößern Windpumpe im NSG Die Hohe Windpumpe im NSG Die Hohe (Bild: BSU / Sondervermögen Naturschutz)

Deshalb bekam „Die Hohe“ eine neue „hohe“ Wasserpumpe. Mit ihren 18 Metern Höhe und den viel längeren Flügeln kann sie eine wesentlich größere  Wassermenge fördern – auch bei geringen Windgeschwindigkeiten. 

Hinweis an die Redaktionen: Ein Bild der neuen Windpumpe wird auf Nachfrage gerne zugemailt!