Daten und Fakten Dresden - Zwischen Tradition und Moderne

High-Tech und Barock, Zukunft und Vergangenheit - das sind zwei Seiten ein und derselben Stadt Dresden.

Dresden: Stadtansicht (c) flickr / mr. donb Dresden: Stadtansicht

Dresden - Zwischen Tradition und Moderne

Dresden ist eine moderne Stadt mit dem Flair der ehemaligen sächsischen Residenz. Internationales Renommee genießen die Semper-Oper und die Staatskapelle Dresden. Ihre barocke Innenstadt - nach der Wende detailgetreu renoviert, durch das Elbe Hochwasser 2002 tragischerweise stark in Mitleidenschaft gezogen – zählt zu den schönsten der Welt.

Mit rund 500.000 Einwohnern ist Dresden zugleich bedeutender Verkehrsknotenpunkt und Industriestandort. Die wichtigsten Wirtschaftszweige umfassen optische Industrie, Textil-, Nahrungsmittel- und Gartenbauindustrie. Auch für innovative Produkte aus der Mikroelektronik und der Biotechnologie ist die Stadt bekannt.

Die Elbe und die sanft hügelige Landschaft zwischen der Sächsischen Schweiz und Meißen prägen den Naturraum, in den die Stadt am Strom eingebettet ist. Für Kunstentfaltung und Weinanbau ist das Klima gleichermaßen günstig. Ihre Bewohner sind für den ihnen eigenen Charme, die sprichwörtlich sächsische Gemütlichkeit, bekannt.

Stadtgeschichte

Gegründet am Ort eines slawischen Fischerdorfs als Kaufmannssiedlung und landesherrliche Burg war Dresden seit dem 15. Jahrhundert Residenz der sächsischen Herzöge, Kurfürsten und später Könige. Die Stadt erlebte glanzvolle wie tragische Zeiten, sie war vor allem im 18. Jahrhundert ein prächtiges Zentrum europäischer Politik, Kultur und Wirtschaft und wurde nur zwei Jahrhunderte später zum Synonym für apokalyptische Zerstörung.

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