EU-Flagge

EFRE-Projekt Auszeichnung für innovatives Katalysatormaterial

EFRE-Projekt der CAN GmbH erhält baden-württembergischen Innovationspreis

Auszeichnung für innovatives Katalysatormaterial

Auszeichnung für innovatives Katalysatormaterial Strahlende Gewinner: Der Baden-Württembergische Umweltminister  Franz  Untersteller (6. v. rechts) gemeinsam mit Dr. Beate Ritz (5. v. links), den Moderatoren und weiteren Preisträgern der f-cell-Awards
„Durch die Verwendung dieses Katalysatormaterials könnte die Effizienz und Lebensdauer von Brennstoffzellen deutlich gesteigert werden. Infolgedessen ist ein reduzierter Einsatz des teuren Platins möglich, was die Kosten erheblich senkt“ , so erklärt Dr. Beate Ritz von Centrum für Angewandte Nanotechnologie (CAN) GmbH die Vorteile des innovativen Katalysatormaterials, für dessen Entwicklung das Unternehmen jetzt den „f-cell-Award 2012“ erhalten hat. Das Projekt „Nanoarchitektur für Katalysatorsysteme“ wurde in der Kategorie „Science“ ausgezeichnet. Mit ihrem Innovationspreis würdigen das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart jedes Jahr herausragende anwendungsnahe Entwicklungen zu Brennstoffzellen.

Bei der Innovation des CAN überzeugte die Jury besonders, dass damit deutlich zur Massentauglichkeit der Brennstoffzelle beigetragen wird. Schon jetzt haben Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft großes Interesse bekundet, diese neue Technologie für verschiedene Anwendungen zu testen. Das Projekt des CAN wird aus Mitteln des EFRE und der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert. „Die Anerkennung für Unternehmen und Projekte, die in Hamburg eine Förderung aus dem EFRE erhalten, zeigt, dass wir die europäischen Fördermittel gut und zielgerichtet einsetzen“, erklärt Anja Boudon, Leiterin der EFRE-Verwaltungsbehörde in Hamburg.

Das Centrum für Angewandte Nanotechnologie (CAN) bietet Auftragsforschung und Entwicklungsdienstleistungen für Unternehmen und Forschungseinrichtungen an. Zudem beteiligt es sich an nationalen und internationalen Forschungsprogrammen. Schwerpunkt des CAN ist es, Erkenntnisse der chemischen Nanotechnologie und der Nanoanalytik vor allem für die Herstellung von Verbrauchsgütern, Spezialpolymeren und für den Bereich Healthcare nutzbar zu machen. Weitere Informationen unter: www.can-hamburg.de