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EFRE-Förderung Kommissar Hahn besucht Energieberg

Kommissar Hahn besucht Energieberg

Auf Einladung des Hamburger Senats besuchte Kommissar Hahn die Hansestadt und ließ sich am Beispiel des Energiebergs zeigen, wie die Mittel aus dem EFRE in Hamburg für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt eingesetzt werden.

Kommissar Hahn besucht Energieberg

Bei eisigen Temperaturen besichtigt Kommissar Hahn den mit Mitteln aus dem EFRE geförderten Energieberg in Hamburg-Georgswerder.

Am 23. und 24. März wurde das Präsentationsjahr der Internationalen Bauausstellung (IBA) in Hamburg feierlich eröffnet. Richtungweisende Projekte werden dabei durch Gelder aus dem EFRE ermöglicht. Der für Regionalpolitik und Stadtentwicklung und damit auch für den EFRE zuständige EU-Kommissar, Dr. Johannes Hahn war einer der Ehrengäste an diesem Wochenende.

Nachdem Kommissar Hahn am Samstag noch mit Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz an einer Podiumsdiskussion anlässlich des Festaktes zur IBA-Eröffnung teilgenommen hatte, besuchte er am Sonntagmorgen gemeinsam mit Hamburgs Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, Jutta Blankau, den Energieberg Georgswerder. In seiner Rede im Informationszentrum am Energieberg stellte Kommissar Hahn unter anderem den modellhaften Charakter dieses Projekts für den Umgang einer Metropole mit einer ehemaligen Mülldeponie heraus. Darüber hinaus hob Kommissar Hahn hervor, dass der Energieberg durch die Nutzung erneuerbarer Energien und die Vermeidung von klimaschädlichen Emissionen bereits heute einen der künftigen Schwerpunkte der EU aufgreife.

Im Anschluss an die offizielle Begrüßung begab sich Kommissar Hahn, begleitet von IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg und zahlreichen Besuchern auf den kurzen „Bergaufstieg“ zum Horizontweg. Hier bot sich ihm bei eisiger Temperatur aber blauem Himmel ein beeindruckender Blick über Hamburg. Der Energieberg mit seinem Informationszentrum und dem Horizontweg steht nun den Bürgern Wilhelmsburgs sowie allen Besuchern von nah und fern als im doppelten Sinne horizonterweiterndes Ausflugsziel offen.

Die Öffnung des Energiebergs Georgswerder wird mit rund 4,4 Millionen Euro im Handlungsfeld „Integrierte und nachhaltige Stadtentwicklung“ aus dem Operationellen Programm 2007 – 2013 des EFRE in Hamburg gefördert.

Die auf dem schwierigen Untergrund des Energiebergs installierte Photovoltaikanlage wird mit rund 450 Tsd. Euro im Handlungsfeld „Umwelttechnologie, Ressourceneffizienz, erneuerbare Energien“ aus dem Operationellen Programm 2007 – 2013 des EFRE in Hamburg gefördert.