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Schnelsen Nahmobilitätskonzept

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Fußgänger, Auto und Fahrrad nutzen alle denselben Zebrastreifen. Gemeinsam die Nahmobilität in Schnelsen voranbringen.

Nahmobilitätskonzept

Zeitplan: Was passiert wann?

Sommer 2022: Analysephase

Herbst 2022: Ableitung Wegenetz und Maßnahmen

  • 06. Oktober 2022: Workshop zur Priorisierung und Diskussion der abgeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Nahmobilität in Schnelsen.

Ende 2023: Projektabschluss: Der Endbericht mit den Analyse Ergebnissen und Maßnahmenempfehlungen steht auf dieser Webseite unter Downloads zur Verfügung.

Das Nahmobilitätskonzept Schnelsen im Überblick

Ausgangslage
Auf Grundlage der „Problem- und Potenzialanalyse Schnelsen“ mit Empfehlungen zur Fördergebietsfestlegung und ersten Projekten hat der Senat im Juni 2021 ein neues Fördergebiet im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) für die Zentren Frohmestraße und Burgwedel in Schnelsen beschlossen. Die Frohmestraße soll wieder eine attraktive Geschäftsmeile werden und der Roman-Zeller-Platz in Burgwedel seiner Rolle als Quartiersmittelpunkt besser gerecht werden. Zum Auftakt der Förderung wird ein Gebietsentwickler beauftragt und das Nahmobilitätskonzept als eines der ersten Projekte angestoßen.

Folgende Festlegungen und Planungen aus aktuellen Konzepten und Entwicklungen im Stadtteil finden im Nahmobilitätskonzept Berücksichtigung:

  • Die durch den neuen Autobahndeckel Schnelsen geschaffene Verbindung zwischen den zentralen Bereichen und dem östlichen Bereich des Zentrums Frohmestraße.
  • Die Handlungsfelder für die Magistralen Holsteiner Chaussee (B 4) und Schleswiger Damm (B 447) im Leitbild Eimsbüttel 2040.
  • Das zu entwickelnde Integrierte Freiraum- und Verkehrskonzept für die Frohmestraße.
  • Der geplante Ausbau der AKN-Stationen Burgwedel und Schnelsen zu S-Bahn-Haltepunkten sowie der Neubau der S-Bahn-Station Schnelsen-Süd im Bereich der Julius-Leber-Schule.
  • Die geplante Neugründung einer Campus-Schule auf einer Fläche südlich des Ellerbeker Wegs im Rahmen des Verfahrens für den B-Plan Schnelsen 97.

Ziele
Der Fokus des Nahmobilitätskonzeptes liegt auf der Fortbewegung im Alltag. Daher spielen die Qualität und Netzfunktion der straßenbegleitenden und eigenständig geführten Wege unter besonderer Berücksichtigung der Anbindung der Quartierszentren Frohmestraße und Burgwedel (Roman-Zeller-Platz), der zukünftigen S-Bahn-Stationen und der vorhandenen und geplanten Schulstandorte eine zentrale Rolle. Das Nahmobilitätskonzept wird unter Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmenden (Rad, Fuß, Kfz, Busse, Lieferverkehr etc.) erstellt, um die Ergebnisse in zukünftigen Planungen berücksichtigen und sinnvoll koordinieren zu können. Im Ergebnis sollen Basismaßnahmen (Bsp. Barrierefreiheit, Beleuchtung, Querungen) als Grundlage zur Förderung der Nahmobilität im Stadtteil verortet und notwendige Maßnahmen zur Verbesserung der Erreichbarkeit durch direkte und kürzere Wege, Stärkung vorhandener Wegebeziehungen und der Aufenthaltsqualität in Schnelsen benannt und priorisiert werden. In Steckbriefen werden Maßnahmen konkret verortet, Umsetzungshorizonte und -beispiele benannt.

Vorgehen
Die Grundlage der Maßnahmenentwicklung und Konzepterstellung bildet eine Analyse und integrierte Betrachtung der verkehrlichen Gesamtsituation, deren Basis die Problem- und Potenzialanalyse (PPA) Schnelsen – Zentrum Frohmestraße/Burgwedel bildet. Das bedeutet die Ermittlung der wesentlichen Wegebeziehungen zur Erreichbarkeit der Quell- und Zielorte (Stadtteilzentren, AKN-Haltestellen, Schulen, Freizeiteinrichtungen etc.) sowie eine Mängelaufnahme der Bestandssituation der nahmobilitätsrelevanten Verkehrsanlagen (Wege, Querungen etc.) im Stadtteil. Im Rahmen der Analyse werden gezielte Analysegespräche mit ausgewählten Akteursgruppen, wie Schulen und Kitas, Umwelt- und Mobilitätsverbänden, lokalen Gewerbetreibenden/-vereinen oder der BVM sowie eine Online-Beteiligung und ein Stadtteilspaziergang durchgeführt, um lokales Wissen und Bedürfnisse einfließen zu lassen und das Bewusstsein für die Nahmobilität im Stadtteil zu stärken.

Aus der Analyse werden ein Wegenetz und Maßnahmen zur Stärkung der Nahmobilität in Schnelsen abgeleitet. In einem öffentlichen Workshop am 06. Oktober 2022 wurden die entwickelten Maßnahmen zur Verbesserung der Nahmobilität in Schnelsen priorisiert und diskutiert.

Das Konzept verortet einerseits generelle Ziele und Umsetzungsmaßnahmen für den gesamten Stadtteil (Verbesserung von Wegeverbindungen, Barrierefreiheit, Querungen, Beleuchtung) und definiert andererseits lokale Maßnahmen, deren Umsetzung im Stadtteil Schnelsen und in den Fokusgebieten Zentrum Frohmestraße, Burgwedel sowie zur Anbindung der zukünftigen S-Bahn-Stationen und der Schulstandorte geprüft werden sollen. Die Analyseergebnisse, Maßnahmen und Handlungsfelder werden in einem Endbericht dargestellt und die Kernergebnisse in einem Maßnahmenplan zusammengefasst. Dieser Endbericht mit den im Maßnahmenplan und Maßnahmenkatalog zusammengefassten Ergebnissen steht auf dieser Seite zum Download bereit.


Kontakt

mobilitaet@eimsbuettel.hamburg.de
Tel.: 040-115

Fotos und Pläne
Bezirksamt Eimsbüttel | orange edge GbR

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