Bezirk Eimsbüttel

Velorouten Eimsbüttel Niendorfer Straße

Niendorfer Straße

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Niendorfer Straße wird als Teil der Veloroute 3 ausgebaut

Die Niendorfer Straße ist Teil der Veloroute 3, die von der Hamburger City über das Uni-Viertel bis nach Niendorf-Nord führt. Der Abschnitt zwischen Rütersbarg und Kollaustraße genügt derzeit bei weitem nicht den Anforderungen an eine moderne Radverkehrsroute. Die Wege für Radfahrer sind – wo überhaupt vorhanden – nicht mehr zeitgemäß. Daher soll dieser Bereich neu geplant und umgestaltet werden. Durchschnittlich 1.500 Kraftfahrzeuge in der Spitzenstunde befahren die Niendorfer Straße. Bei solch einem Verkehrsaufkommen sind separate Bereiche für Radfahrer vorzusehen. Aufgrund von Platzmangel kann dies jedoch nicht auf gesamter Länge realisiert werden. Die Gesamtbreite der Straße inklusive Gehwegen schwankt zwischen 15 und 18 Metern. An der Brücke der Güterumgehungsbahn ist sie sogar nur 11,40 Meter breit. Als Alternative kommen an den engeren Passagen Schutzstreifen für Radfahrer in Betracht, auf die der Kfz-Verkehr nur im Bedarfsfall ausweichen darf.

Kreisverkehr am Übergang zum Rütersbarg

Den südlichen Anfang des neu zu planenden Abschnitts bildet der Verkehrsknoten, an dem die Straßen Rütersbarg und Hinter der Lieth auf die Niendorfer Straße treffen. Die Veloroute führt hier aus dem Rütersbarg in die Niendorfer Straße. Mit Gefahren für Radfahrer ist besonders das Linksabbiegen in den Rütersbarg verbunden. Als Lösung bietet sich ein Kreisverkehr an, dessen Mitte begrünt werden soll. Die Bushaltestellen in diesem Bereich werden geringfügig verlegt. Nördlich des Kreisverkehrs entstehen beidseitige Radfahrstreifen neben der Fahrbahn. Dafür sollen die Parkmöglichkeiten nach außen verlegt werden. Einer großen Bedeutung wird in diesem Bereich auch dem Schutz der vorhandenen Bäume beigemessen. Daher sollen auch Maßnahmen insbesondere zum Schutz des Baumwurzelbereichs durchgeführt werden.

vergrößern Plan Niendorfer Straße (Bild: Bezirksamt Eimsbüttel | Jürgen Roloff)

Engstelle Güterumgehungsbahn

Im Bereich der Brücke der Güterumgehungsbahn und der Querung der Kollau gibt es eine zirka 65 Meter lange Engstelle. Die Fahrbahn kann hier nicht über die derzeitigen rund 7 Meter hinaus verbreitert werden. Deshalb muss der Radverkehr in diesem Bereich auch weiterhin im Mischverkehr geführt werden.

Erhalt des Baumbestands

Nördlich der Kollau soll es auf dem ersten Stück Schutzstreifen geben. Hier kann die Straße nicht verbreitert werden, um die Bäume an der Westseite erhalten zu können. Erst ab Hausnummer 104 ändert sich die Lage. Von hier an bis zur Kollaustraße entsteht Platz für einen Radfahrstreifen, der allein den Fahrrädern vorbehalten ist. Auf der Ostseite wird ein Schutzstreifen angelegt. Auf dieser Seite wird der bisher sehr schmale Gehweg im Zuge der Umgestaltung verbreitert.

Übergang in die Kollaustraße

An der Einmündung in die Kollaustraße werden die Radfahrer auf den bestehenden Schutzstreifen geführt. Um die Verkehrssituation zu entspannen, sollen hier die Abbiegespuren für den KFZ-Verkehr verlängert werden.

Zeitplan: Was passiert wann?

Juni 2018: Die Anwohnerinnen und Anwohner sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger werden auf einer Informationsveranstaltung über die aktuellen Planungen in Kenntnis gesetzt.
Frühjahr 2019: Voraussichtlicher Baubeginn des Planungsabschnittes.
2019: Die Umbauarbeiten sollen im Laufe des Jahres 2019 fertiggestellt werden.

Über alle Einschränkungen, die auf die Anwohnerinnen und Anwohner in der Bauzeit zukommen, werden Sie rechtzeitig vor Baubeginn informiert. Aktuelle Informationen finden Sie auch im Internet unter www.hamburg.de/eimsbuettel/niendorferstrasse

Kontakt

MR@eimsbuettel.hamburg.de

www.hamburg.de/eimsbuettel

Redaktion

Dipl. Ing. Jürgen Roloff

niendorferstrasse@veloroute-eimsbuettel.info

Fotos und Pläne

Bezirksamt Eimsbüttel | Jürgen Roloff

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