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Veloroute 3 Paul-Sorge-Strasse

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Paul-Sorge-Strasse

Zeitplan: Was passiert wann?

  • August 2018: Die Anwohnerinnen und Anwohner sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger wurden auf einer Informationsveranstaltung über die aktuellen Planungen in Kenntnis gesetzt.
  • Frühjahr 2020: Voraussichtlicher Baubeginn des Planungsabschnittes.
  • 2021: Die Umbauarbeiten sollen voraussichtlich 2021 fertiggestellt werden.

Über alle Einschränkungen, die auf die Anwohnerinnen und Anwohner in der Bauzeit zukommen, werden Sie rechtzeitig vor Baubeginn informiert.

Die Planung im Überblick:

Mehr Komfort für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer

Die Paul-Sorge-Straße ist Teil der Veloroute 3, die vom Rathausmarkt über das Uni-Viertel bis nach Niendorf führt. Lokal stellt die Straße eine wichtige Verbindung zwischen dem Wohngebiet Niendorf-Nord und dem Niendorfer Markt dar. Schon heute wird sie von vielen Radfahrern nicht nur in der Freizeit sondern auch für Alltagsfahrten stark genutzt. Der 1,9 Kilometer lange Abschnitt zwischen der Straße An der Lohe und dem Nordalbingerweg soll nun umgestaltet werden, um eine komfortable, gut befahrbare und sichere Wegeverbindung herzustellen. Dafür werden die Bereiche für Fußgänger, Radfahrer und den KFZ-Verkehr neu geordnet – und attraktiver für alle.

Es besteht Handlungsbedarf

Der Zustand des zu überplanenden Abschnittes der Paul-Sorge-Straße entspricht nicht den Anforderungen an eine moderne Infrastruktur. Für Autos gibt es zwei Fahrspuren, die durch das abwechselnde Parken an den Fahrbahnrändern in einigen Abschnitten auf eine effektive Fahrbahnbreite von 4,50 Metern verengt sind. Radfahrer können die schmalen, nur 1 Meter breiten Radwege nutzen, die neben den Fußgängerwegen in den Nebenflächen verlaufen. Vom Autoverkehr sind sie durch einen 90 Zentimeter breiten Sicherheitsstreifen getrennt. Ausnahme: Zwischen Krähenweg und dem Eingang der Stadtteilschule wird der Radverkehr bisher als Zweirichtungsradweg auf Seite der Schule geführt. Er ist mit 2 Metern Breite für die Nutzung in beide Richtungen ebenfalls zu schmal.

Breite Schutzstreifen für Radfahrer

Künftig soll der Radverkehr auf die Fahrbahn verlegt und möglichst gradlinig geführt werden. Geplant sind beidseitig durchgehende Schutzstreifen von 1,50 Metern Breite. Hier gilt: Dieser Raum gehört den Radfahrern. Autofahrer dürfen diese Markierung nur überfahren, um anderen auszuweichen. Auch der KFZ-Verkehr bekommt mehr Platz: Die Fahrgassenbreite erhöht sich auf 5 Meter, so dass ein Ausweichen auf den Schutzstreifen kaum erforderlich sein wird.
An den wichtigsten Kreuzungen wird es Warteflächen für Radfahrer geben, die links abbiegen wollen. Dies ist besonders am Krähenweg von Bedeutung, damit die Schulkinder genügend Platz zum Linksabbiegen haben und für die Autofahrer gut sichtbar sind. An dieser Kreuzung bleibt die Linksabbiegespur für Autos erhalten, während sie beim Schippelsweg entfällt.

Barrierefreie Gehwege

Auch für Fußgänger verbessert sich die Situation. Die vorhandenen Gehwege haben überwiegend eine Breite von rund 1,25 Metern. Da der Radverkehr auf die Straße verlegt wird, können sie auf mindestens 1,90 Meter verbreitert werden. Die Trennung der Wege für Fußgänger und Radfahrer sorgt für mehr Sicherheit. Die Gehwege werden vollständig mit Platten befestigt, der Grandstreifen an den Grundstücksgrenzen entfällt. Die Ampeln bekommen akustische Signale für sehbehinderte Menschen.

Neuordnung der Parkmöglichkeiten

Bisher gibt es für Autos Parkmöglichkeiten überwiegend am Fahrbahnrand und auf einer Nebenfahrbahn gegenüber der Stadtteilschule. Ziel ist nun eine Neuordnung der Parkmöglichkeiten mit Erhalt möglichst vieler Stellplätze. Künftig wird das Parken in gepflasterten Parkbuchten erfolgen. Sie bekommen einen 50 Zentimeter breiten Sicherheitsabstand zum Fahrrad-Schutzstreifen. Der Parkplatz in der Nebenfahrbahn mit den Schrägparkständen bleibt unverändert erhalten.

Mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder

Öffentliche Abstellmöglichkeiten für Fahrräder gibt es derzeit im Bereich der U-Bahn-Zugänge. Die vorhandenen Abstellanlagen sind gut ausgelastet, so dass viele Fahrräder an Geländern und Zäunen angeschlossen werden. Daher soll das Angebot an Abstellmöglichkeiten ausgebaut werden.
Ein zusätzliches Plus für alle, die flexibel zwischen verschiedenen Verkehrsarten wechseln wollen: Es sollen zwei neue StadtRad-Stationen gegenüber der Einmündung Seesrein sowie auf Höhe der U-Bahn Schippelsweg entstehen.

Fortsetzung folgt

Die Kreuzung Paul-Sorge-Straße/Nordalbingerweg ist nicht Teil der aktuellen Neugestaltung. Sie wird im Zuge der Planungen für die Veloroute 14 überarbeitet

Kontakt

MR@eimsbuettel.hamburg.de
Tel.: 040-115

Redaktion

Dipl. Ing. Jürgen Roloff

Fotos und Pläne

Bezirksamt Eimsbüttel | Jürgen Roloff | BPR Beratende Ingenieure mbB | FHH, Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung, www.geoinfo.hamburg.de

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