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Klimaschutz Bezirk Eimsbüttel als nationale Vorreiterkommune ausgezeichnet

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Klimaschutz fest in der Stadtplanung verankern: Das hat der Bezirk Eimsbüttel mit seinem dreijährigen Projekt „Klimafreundliches Lokstedt“ geschafft. Das Bezirksamt wurde nun von dem europaweiten Klimaschutzprojekt MULTIPLY als Vorreiterkommune ausgewählt. Eimsbüttel kann damit ein Beispiel für andere geben und selbst profitieren.

Bild Klimafreundliches Lokstedt

Bezirk Eimsbüttel als nationale Vorreiterkommune ausgezeichnet

In Deutschland wurde dieser Wettbewerb für Städte und Kommunen von der Deutschen Umwelthilfe ausgerufen. Gesucht wurden national insgesamt drei Vorreiter- und vier Nachahmerkommunen. Das Bezirksamt Eimsbüttel kann nun über zwei Jahre seine Erfahrungen im Klimaschutz mit den anderen beteiligten Städten und Kommunen teilen, austauschen und gemeinsam voneinander lernen. Das erworbene Wissen soll andere Kommunen bei der Entwicklung eines quartiersbezogenen Klimaschutzplans unterstützen. Das Projekt ist europaweit angelegt, so dass zahlreiche Möglichkeiten entstehen, sich auch national auszutauschen und Netzwerke aufzubauen.

Bezirksamtsleiter Kay Gätgens: „Die Auszeichnung macht uns stolz und zeigt uns, dass wir mit unseren Bemühungen für mehr Klimaschutz hier vor Ort schon einen guten Weg eingeschlagen haben. Das MULTIPLY Projekt wird uns jetzt die Möglichkeit geben, über unseren Tellerrand hinaus schauen zu können.“

Der Bezirk wird zudem ein integriertes Klimaschutzkonzept als systematische Arbeitsgrundlage für die bezirklichen Klimaschutzaktivitäten erarbeiten.

 

Hintergrund Multiply Project
MULTIPLY steht für „Municipal peer-to-peer learning in integrating transport, land-use planning and energy policy at district level“. Das Projekt zielt darauf ab, quartiersweite Lösungen zur CO2-Reduktion in den Bereichen Mobilität, Energie und Siedlungsentwicklung zu unterstützen. Dazu werden in sechs Ländern – Schweden, Polen, Ungarn, Österreich, Italien und Deutschland – Leuchtturmprojekte identifiziert, die die Grundsätze integrierter, sektorübergreifender Stadtplanung berücksichtigen und Lernprozesse zwischen Vorreitern und Nachahmern initiiert. Das Projekt wird durch das Förderprogramm Horizon2020 der EU über den Zeitraum von Dezember 2018 bis November 2021 gefördert.
Infos unter: www.duh.de/multiply

Hintergrund Projekt Klimafreundliches Lokstedt
Das Forschungsprojekt „Klimafreundliches Lokstedt“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und ist ein Verbundprojekt. Beteiligt sind die Universität Hamburg, das Bezirksamt Eimsbüttel, die Behörde für Umwelt und Energie Hamburg und die Hafencity Universität. Zentrale Fragestellung des Projekts ist die Herausforderung, Klimaschutz und Stadtteilentwicklung zusammenzubringen. Wie können klimafreundliches Leben und eine hohe Lebensqualität in Hamburg vereinbart werden? Was wünschen sich die Einwohner? In den drei Themenfeldern Haushaltsenergie, Mobilität und Ressourcenschutz wurden dafür Haushaltsbefragungen durchgeführt und auf deren Basis mögliche Maßnahmen erarbeitet. Außerdem wurden mit dem Projekt neue Formen der Bürgerbeteiligung erprobt, um herauszufinden, wie Rahmenbedingungen verändert werden müssen, damit Bürgerinnen und Bürger bereit sind, klimafreundlich zu handeln. Das über drei Jahre angelegte Projekt fand im vergangenen Sommer mit einem großen Straßenfest auf der Grelckstraße seinen Abschluss.
Alle Infos unter: hamburg.de/smartlokstedt

Aktuell bemüht sich das Bezirksamt Eimsbüttel um ein Folgeprojekt für das erfolgreiche „Klimafreundliche Lokstedt“ und hat hierfür eine Projektskizze sowie einen entsprechenden Förderantrag gestellt.

 

Rückfragen der Medien
Bezirksamt Eimsbüttel
Pressestelle
Telefon: (040) 428 01 - 2053
E-Mail: pressestelle@eimsbuettel.hamburg.de

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