Alster, Eimsbütteler Ufer
Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Eidelstedt Aktivzone am Hörgensweg eröffnet: Spiel und Sport auf 13.000 Quadratmetern

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Die Kinder und Jugendlichen im Quartier Hörgensweg (Eidelstedt) werden sich freuen: Mit der neu eröffneten „Aktivzone“ stehen ihnen 13.000 Quadratmeter für Sport und Spiel zur Verfügung – eine Fläche so groß wie 50 Tennisplätze. Der Bau wurde aus Fördermitteln des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) unterstützt und ergänzt die neue Wohnbebauung am Hörgensweg. Die Anlage wurde heute (20.08.2021) von Stadtentwicklungssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt und Bezirksamtsleiter Kay Gätgens offiziell eröffnet.

Weg in der Aktivzone mit Betonelementen

Bezirksamt Eimsbüttel - Aktivzone eröffnet - FHH - hamburg.de

Auf der Freifläche zwischen der neuen Wohnbebauung am Hörgensweg / Oliver-Lißy-Straße und der Autobahn A 23 hat das Bezirksamt Eimsbüttel in den vergangenen sieben Monaten eine grüne Aktivzone mit „Sportinseln“ als Sport- und Bewegungsfläche geschaffen: Ein Weg, auf dem man auch Skaten oder Inliner fahren kann, verbindet insgesamt vier unterschiedliche, kreisrunde Inseln mit modernen Bewegungsangeboten – Klettern, Streetball, Fitness und Parkour. Mitgewirkt an der konkreten Gestaltung haben im Rahmen einer Beteiligungsaktion Kinder, Jugendliche und Anwohnende aus dem Quartier. Dafür bot das RISE-Fördergebiet Eidelstedt Mitte vor Ort den richtigen Rahmen. Die RISE-Förderung zielt darauf, Eidelstedt-Mitte als attraktives Wohngebiet mit neuen Wohnangeboten und zeitgemäßem Wohnumfeld zu entwickeln. Dabei sollen die Mitwirkungsmöglichkeiten und die Eigenaktivität der Bewohnerinnen und Bewohner gestärkt werden.

In der neuen Aktivzone darf es ruhig lauter werden: Die Anlage ist von zwei Lärmschutzwänden eingefasst, so dass Anwohnende ungestört bleiben. Der Wunsch, dass die neuen Freizeitflächen intensiv für vielfältige gemeinsame Aktionen von den neuen wie alten Bewohner:innen einschließlich der sozialen Einrichtungen genutzt werden, hat sich bereits in den ersten Tagen seit der Freigabe der Flächen erfüllt. Weitere Freizeitangebote für das neue Wohnquartier am Hörgensweg / Oliver-Lißy-Straße werden der benachbart geplante Quartierspark sowie der erneuerte öffentliche Spielplatz am Brummerskamp auf der anderen Seite der Brücke bieten.


Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen: „Die neue Aktivzone liegt in direkter Nachbarschaft zur neuen Wohnbebauung mit knapp 900 guten und bezahlbaren Wohnungen. Die Aktivzone bietet Raum für Bewegung und Begegnung und trägt so dazu bei, dass hier ein lebendiges, attraktives Quartier mit sozialem Zusammenhalt entsteht. Diesen Prozess begleiten und fördern wir mit unserem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung. Dass die Anwohnerinnen und Anwohner mit ihren Wünschen und Ideen an der Planung beteiligt werden, ist dabei unerlässlich. Die vielfältige Aktivzone ist ein gutes Beispiel dafür, dass es sich lohnt, unsere Quartiere gemeinsam zu entwickeln, um die Lebensqualität vor Ort gezielt zu verbessern.“

Kay Gätgens, Bezirksamtsleiter Eimsbüttel: „Auf dieser sehr speziellen Fläche gelingt es, ein riesiges Sport- und Spielangebot zu schaffen, wo Jugendliche direkt in ihrem Wohnquartier lauter sein dürfen, gleichzeitig werden sich die Anwohnenden nicht gestört fühlen. Wir haben hier – den Wünschen der jungen Anwohnenden folgend – ein wirklich innovatives Angebot geschaffen, das mit Sicherheit begeistert angenommen wird. Und ganz nebenbei: Die Baustelle hat reibungslos funktioniert, die Aktivzone ist von uns pünktlich fertiggestellt worden.“


Daten und Fakten:

  • Gesamtinvestition: 1,1 Mio. Euro, finanziert zu 50 % von Bezirksamt / BUKEA (Mittel Wohnungsbaufolgeprogramm) und zu 50 % aus RISE-Mitteln
  • Größe der Anlage:  12.900 m², Länge 370 m, Breite 30-40 m
  • Bauzeit: 7 Monate
  • Planung und Bauleitung: Büro Naumann Landschaft
  • Ausführender Garten- und Landschaftsbau:  Firma Zum Felde
  • Bürger:innenbeteiligung: Die Planung für die Aktivzone wurde mit Beteiligung der Anwohner:innen sowie der Jugendeinrichtungen im Quartier erarbeitet. 2018/2019 wurde die Bürgerbeteiligung durchgeführt und ein Nutzungskonzept erstellt.

Hintergrund:

  • Eidelstedt wächst in den letzten Jahren stärker als der Hamburger Durchschnitt und im Vergleich zu anderen Stadtteilen im Bezirk Eimsbüttel. Insbesondere der Zuzug junger Familien verändert die Sozialstruktur und die Anforderungen an die soziale Infrastruktur. Die größere Bedeutung von Familien-Wohnen im Stadtteil spiegelt sich in einem höheren Anteil der Kinder und Jugendlichen an der Bevölkerung wider.
  • Das neue Wohnquartier am Hörgensweg und an der Oliver-Lißy-Straße ist Bestandteil des Fördergebiets Eidelstedt-Mitte, das der Senat 2016 im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) festgelegt hat. Ziel ist es, das neue Wohnquartier als sozial stabile Nachbarschaft in die umgebenden Stadträume zu integrieren und Eidelstedt-Mitte insgesamt als attraktives Wohngebiet mit neuen Wohnangeboten, einer verbesserten sozialen Infrastruktur und einem zeitgemäßem Wohnumfeld zu entwickeln. Dafür wurden und werden vielfältige Maßnahmen gefördert, wie zum Beispiel die Sanierung und Erweiterung des Eidelstedter Bürgerhauses, der Neubau eines Gemeinschaftshauses am Hörgensweg, die Erneuerung von Spielplätzen oder der Ausbau des Sportparks Steinwiesenweg.
  • Das neue Wohnquartier am Hörgensweg / Oliver Lißy-Straße (889 Wohneinheiten) entsteht auf dem ehemaligen Gärtnereigelände der Firma Luserke. Darunter befindet sich auch die neu gebaute „Unterkunft mit der Perspektive Wohnen“ für Geflüchtete in der Oliver-Lißy-Straße. Dort leben etwa 300 Geflüchtete, insbesondere Familien mit Kindern.

Hintergrundinformationen zum Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE)

Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fördert lebendige stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. Es fasst die Programme der Städtebauförderung unter einem Dach zusammen, mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren. Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert. In den RISE-Fördergebieten werden Nachverdichtungspotenziale aktiviert, Neubaupotenziale erschlossen und Wohnungsbestände stabilisiert und damit zur Entlastung des Wohnungsmarkts und zu einer angemessenen Wohnraumversorgung für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen beigetragen. Hamburg umfasst derzeit 27 RISE-Quartiere, die in den verschiedenen Programmen der Bund-Länder-Städtebauförderung gefördert werden. Insgesamt werden 33 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.

 

Rückfragen der Medien

Bezirksamt Eimsbüttel
Pressestelle
Telefon: (040) 428 01 - 2053
E-Mail: pressestelle@eimsbuettel.hamburg.de

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Susanne Enz, Pressesprecherin
Telefon: 040 428 40 2051
E-Mail: pressestelle@bsw.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bswTwitter: @fhh_bsw

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch