Alster, Eimsbütteler Ufer

Veloroute 2 Wördemanns Weg

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Wördemanns Weg

Zeitplan: Was passiert wann?

  • Mai 2017: Auf einer Informationsveranstaltung werden die Anwohnerinnen und Anwohner der Stresemannallee sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger über die aktuellen Planungen in Kenntnis gesetzt.
  • Sommer 2020: Beginn der vorbereitenden Arbeiten durch die Leitungsgesellschaften.
  • Anfang 2021: Voraussichtlicher Beginn der Straßenbauarbeiten.
  • 2022: Voraussichtliche Fertigstellung der Baumaßnahme.

Dieser Zeitplan ist vorläufig, da die Bauausführung eng mit der DEGES und der BWVI aufgrund der Baumaßnahme des A7 – Deckels abgestimmt werden muss. Anpassungen am Zeitplan sind daher möglich. 

Über alle Einschränkungen, die auf die Anwohnerinnen und Anwohner in der Bauzeit zukommen, werden Sie rechtzeitig vor Baubeginn informiert.

Eine sichere Verkehrsführung für alle

Der Wördemanns Weg bekommt Schutzstreifen für Radfahrer

Die Veloroute 2 verläuft im Stadtteil Stellingen zwischen Gazellenkamp und Olloweg durch den Wördemanns Weg. Für Radfahrer ist die Route eine wichtige Verbindung von St. Pauli über die Sternschanze und Stellingen bis nach Eidelstedt. Die Veloroute bietet eine attraktive Alternative zur stark befahrenen Kieler Straße. Der Wördemanns Weg soll daher vom Gazellenkamp bis zur Baustelle an der Autobahn A7 für den Fahrradverkehr optimiert werden. Von der Erneuerung profitieren auch Autofahrer und Fußgänger, weil die Asphaltdecke erneuert wird und die Gehwege neu gepflastert werden. Ab der Kreuzung Imbekstieg und Theodor-Schäfer-Damm soll der Ausbau bis zum Olloweg im Zuge der Arbeiten am Autobahndeckel fortgesetzt werden.

Straßenraum wird neu geordnet

Ziel der Planung ist eine sichere Verkehrsführung für alle Verkehrsteilnehmer. Bisher wird der Radverkehr auf schmalen Radwegen im Seitenbereich geführt. Zwischen Gazellenkamp und Vogt-Kölln-Straße sind sie lediglich einen Meter breit, bis zum Olloweg gibt es einen durchschnittlich 2 Meter breiten Radweg, der in beide Richtungen befahren werden darf. Im Bereich von Straßenkreuzungen stellt dies immer ein Gefahrenpotenzial dar, weil Autofahrer nicht mit Radfahrern aus der Gegenrichtung rechnen. Schon jetzt dürfen Radfahrer auf der Fahrbahn fahren, weil die Benutzung des Radwegs hier nicht verpflichtend ist.

Künftig soll für Radfahrer in beide Fahrtrichtungen jeweils ein Schutzstreifen markiert werden. Sie werden jeweils 1,5 Meter breit sein. Um für den Autoverkehr eine Fahrbahnbreite von 5,5 Metern zu gewährleisten, muss der Verlauf der Borde angepasst werden. Um dies zu erreichen wird der bisherige Radweg zurück gebaut und die Fahrbahn teilweise um bis zu 2 m verbreitert. Zwischen der Vogt-Kölln-Straße und dem Gazellenkamp werden die bisherigen Radwege künftig Teil der Gehwege sein. Damit wird insbesondere im Bereich der Bushaltestellen die Aufenthaltsqualität verbessert.

Mehr Platz und weniger Barrieren

Da der bisherige Radweg wegfällt, können die Gehwege ausgebaut werden. Fußgänger haben im Wördemanns Weg künftig mehr Platz. Für mehr Barrierefreiheit sorgen dann auch abgesenkte Bordsteine und taktile Leitelemente (für Sehbehinderte) an den Straßenkreuzungen. An Bushaltestellen werden spezielle Bordsteine eingebaut, die es den Busfahrern ermöglichen, besonders dicht an die Kante heranzufahren. So ist das Ein- und Aussteigen bequemer und gefahrloser möglich. Die Hochbahn möchte in diesem Bereich künftig Gelenkbusse einsetzen, so dass die Bushaltestellen entsprechend erweitert werden. In der Nähe der Haltestellen werden zudem Fahrradbügel als Abstellmöglichkeit aufgestellt.

Im Bereich der Jütlander Allee wird die Bushaltestelle um wenige Meter versetzt. Die vorhandene Ampel für Fußgänger bleibt am derzeitigen Standort bestehen. Die Kreuzungen Vogt-Kölln-Straße und Gazellenkamp sind ebenfalls Teil der Planung und werden entsprechend an die Anforderungen einer sicheren Radverkehrsführung angepasst.

Steigerung des Radverkehrs erwartet

Nach Beendigung der Umgestaltung können Radfahrer die Veloroute 2 in diesem Abschnitt sicherer und komfortabler nutzen. Auf Schutzstreifen befinden sie sich immer im Sichtfeld der Autofahrer. Durch die Verbesserung der Infrastruktur wird in Zukunft ein erhöhtes Radverkehrsaufkommen erwartet, so dass mit einer Reduktion der Emissionen vom Kfz-Verkehr gerechnet wird.

Kontakt

MR@eimsbuettel.hamburg.de
Tel.: 040-115

Redaktion
Dipl. Ing. Jürgen Roloff
 
Fotos und Pläne
Bezirksamt Eimsbüttel | Jürgen Roloff | Ingenieurpartnerschaft Diercks Schröder | FHH, Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung, www.geoinfo.hamburg.de

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