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Einfach Mehrweg Essen in Mehrweg für Hamburg

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Alle Information zum Thema Essen in Mehrweg – Das Wichtigste in Kürze, die Kampagne, die Ziele. 

Grafische Darstellung des Slogans "Einfach Mehrweg Nachhaltig besser" mit einer stilisierten Essensbox mit Gabel

Essen in Mehrweg für Hamburg

Hintergrund

Das novellierte Verpackungsgesetz (VerpackG) verpflichtet Letztvertreiber:innen von Einwegkunststofflebensmittelverpackungen und Einweggetränkebechern ab dem 1. Januar 2023 nach §§ 33 und 34 VerpackG zu einem Mehrwegangebot. Davon sind nicht nur Restaurants, Cafés, Eiscafés, Bistros, Imbisse, Kantinen und Mensen, sondern auch heiße Theken und Salatbars im Einzelhandel betroffen, sofern fertige Speisen zur Mitnahme und zum Verzehr außer Haus (take away/to go) angeboten werden.

Hamburg möchte bei der Etablierung von Mehrwegbehältnissen für Essen zum Mitnehmen vorangehen und deshalb bereits in 2022 Gastronom:innen, Kund:innen und Anbieter von Mehrwegsystemen zusammenbringen, um unserer schönen Stadt eine abfallärmere Zukunft zu ermöglichen.

Laut einer Studie des NABU verursachen Einweggeschirr und -verpackungen to go deutschlandweit ungefähr 346.500 Tonnen Abfall jährlich (Stand: 2017). Besonders während der Corona-Pandemie kam es im gastronomischen Bereich durch eine gestiegene Nachfrage nach Essen to go zu einem erhöhten Einsatz von Einwegverpackungen für Essen zum Mitnehmen und Ausliefern. An dieser Stelle kann ein wichtiger Beitrag für unsere Umwelt geleistet werden, den sich auch viele Verbraucher:innen wünschen. Gastronom:innen, die Mehrweglösungen anbieten, bedienen eine Nachfrage nach ökologischen Lösungen und heben sich damit positiv hervor. Bereits vor einigen Jahren kamen die ersten Angebote für Mehrwegsysteme auf den Markt. Seitdem haben sich vor allem Mehrwegbecher für den Coffee to go etabliert, die auch Teil des Hamburger KEHR.WIEDER-Projektes waren.

In der Anfangsphase konnten alleine in einem Jahr durch die KEHR.WIEDER-Rabattaktion und durch den Gebrauch von Mehrwegbechern mindestens eine Million Einwegbecher eingespart werden. Das erklärte Ziel ist es, Hamburg bei der Vermeidung von Verpackungsabfällen weiter voranzubringen. Davon profitiert ganz nebenbei auch die Sauberkeit des öffentlichen Raums.

Mehrwegpoolsysteme

Durch bereits etablierte (Mehrwegsystem)-Anbieter gibt es mittlerweile leicht handhabbare Poolsysteme, deren Nutzung für Gastronom:innen im Vergleich zum Kauf von Einweggeschirr nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch von Vorteil ist. Dabei haben Kund:innen die Freiheit, das Essen im Mehrwegbehälter mitzunehmen und bei allen teilnehmenden Partnerlokalen und -betrieben des Anbieters zurückgeben zu können. Um einen Anreiz für die Rückgabe zu bieten, wird entweder ein Pfand bei der Ausgabe fällig oder eine Gebühr bei Nichtrückgabe – nach Ablauf der jeweiligen Rückgabefrist – erhoben. Damit gehen auch Vereinfachungen und Flexibilität für die Gastronom:innen einher. In Hamburg stehen aktuell sechs Anbieter (in alphabetischer Reihenfolge: FairCup, REBOWL, reCIRCLE, Relevo, Tiffin Loop und Vytal) zur Verfügung. Allen Systemen ist gemein, dass ihre Mehrwegbehälter sich bereits nach wenigen Nutzungen ökologisch bezahlt machen und damit wesentlich nachhaltiger sind als Einwegverpackungen.

Schematische Darstellung über das Prinzip des Pool-Systems Prinzip des Pool-Systems

Alles Wichtige auf einen Blick – unser Flyer

Der Flyer „Einfach Mehrweg – nachhaltig besser“ fasst alle Informationen kurz und übersichtlich zusammen. Er richtet sich nicht nur an Gastronom:innen, sondern insbesondere auch an alle Hamburgerinnen und Hamburger. Er steht unten zum Download zur Verfügung. Gerne können Sie diesen kostenlos – z.B. für Ihre Gäste – bei uns bestellen.

Kontakt: mehrweg@bukea.hamburg.de

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