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Finanzplanung Die wichtigsten Förderprogramme im Überblick

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Sowohl der Bund (Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), angeboten als KfW- und BAFA-Förderungen) als auch die Stadt Hamburg helfen Ihnen bei der Finanzierung Ihrer energetischen Sanierung.

Wir stellen Ihnen hier die wichtigsten Bundes- und Landesförderprogramme zum Energetischen Sanieren mit einer Kurzbeschreibung vor. 

Bitte beachten Sie, dass Sie in der Regel zuerst Förderanträge stellen und eine Bewilligung erhalten müssen, bevor Sie Aufträge vergeben und Verträge abschließen dürfen, andernfalls droht ein Komplettverlust der Fördermittel!

Hinweis: Aufgrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 15. November 2023 verfügte das Bundesfinanzministerium eine sofortige Haushaltssperre. Dies betrifft auch Maßnahme des Klima- und Transformationsfonds (KTF). Bitte prüfen Sie deshalb die aktuell gültigen Fördermöglichkeiten des Bundes für einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) und die BAFA-vor-Ort-Beratung. Zuschüsse und Darlehen des Landes Hamburg über die IFB Hamburg sind davon nicht betroffen.

Das Bild für die Unter-Website „Förderung“ zeigt die Hände zweier Personen, die Notizen auf einem Zettel machen.

Die wichtigsten Förderprogramme im Überblick

Sortiert nach Förderebenen finden Sie hier Kurzbeschreibungen mit Links zu den einzelnen Förderprogrammen:


IFB

 Logo der IFB Hamburg

Zuschüsse und Darlehen der IFB

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) unterstützt Sie als Landesförderung finanziell bei Ihrer energetischen Sanierung. Sie bietet überwiegend Zuschüsse an, zum Teil aber auch Darlehen.

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) unterstützt Sie als Landesförderung finanziell bei Ihrer energetischen Sanierung. Sie bietet überwiegend Zuschüsse an, zum Teil aber auch Darlehen.

  • Heizungsoptimierung durch geringinvestive Maßnahmen: Sie wollen Ihre Heizung so effizient wie möglich nutzen? Dann lassen Sie Ihre Heizungsanlange prüfen und führen einen hydraulischen Abgleich durch. Außerdem können Sie Umfeldmaßnahmen wie z.B. den Einbau von Niedertemperaturheizkörpern, smarten Thermostaten oder die Dämmung der Wärmeverteilleitungen fördern lassen. Informieren Sie sich hier und holen Sie sich den Zuschuss!
  • Wärmeschutz im Gebäudebestand:  Sie haben ein Ein- oder Zweifamilienhaus, Ihre Baugenehmigung ist älter als 20 Jahre, und Sie wollen Ihre Wände oder das Dach dämmen oder auch Fenster austauschen? Dann können Sie dafür bei der IFB Zuschüsse erhalten. Die Zuschusshöhe richtet sich nach Fläche und Bauteilart. Und das Beste: Wenn Sie umfassender energetisch modernisieren oder nachhaltige Dämmstoffe verwenden, erhalten Sie noch einen Bonus dazu! Weitere Informationen finden Sie hier. Alternativ können Sie auch ein IFB-Energiedarlehen Einzelmaßnahmen in Anspruch nehmen. 
  • Energiedarlehen Einzelmaßnahmen: Sie benötigen Darlehensmittel für Ihre energetische Sanierung? Ab September können Sie sich für ein zinsvergünstigtes Darlehen der IFB entscheiden und Ihre Maßnahmen langfristig finanzieren. Hierbei treffen Sie selbst die Entscheidung, ob Sie einen Zuschuss oder ein zinsvergünstigtes Darlehen in Anspruch nehmen.

  • Erneuerbare Wärme:  Egal ob Sie Ihr Wohngebäude selbst nutzen oder (gewerblich) vermieten: Wenn Sie auf Wärmequellen aus erneuerbarer Energie umsteigen, können Sie sich für den Einbau von Wärmepumpen oder Solarthermie einfach einen Zuschuss holen! Weitere Informationen finden Sie hier.

  • IFB-WEGfinanz: Sie sind eine Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) und wollen gemeinsam energetisch sanieren? Welche Besonderheiten für Sie als WEG gelten, können Sie hier nachlesen. Als WEG verfügen Sie möglicherweise über nur geringe finanzielle Rücklagen. Die IFB ermöglicht Ihnen als WEG ein besonders günstiges Darlehen ohne Grundschuldeintragung, mit dem Sie Ihre Sanierung umsetzen können. Weitere Informationen zum Darlehen finden Sie hier. 
  • Hamburger Gründachförderung: Auch eine Fassaden- oder Dachbegrünung wirkt sich positiv auf die Wärmeregulierung Ihres Gebäudes aus. Hier finden Sie mehr dazu. Holen Sie sich den IFB-Zuschuss für Ihre Begrünung! Weitere Informationen zur Förderung finden Sie hier.  
  • Sie besitzen ein Mietwohngebäude mit mindestens drei Wohneinheiten (Baugenehmigung älter als 20 Jahre), die Sie energetisch sanieren wollen? Auch hierfür können Sie von der IFB je nach Art und Umfang der Modernisierung Zuschüsse erhalten.
    • Modul A – Energetische Modernisierung von Mietwohnungen: Sie erhalten einen Zuschuss mit einer Basisförderung pro Wohneinheit und für die Energieeinsparung sowie für weitere verpflichtende und optionale Grundmodule (Energieberatung, Qualitätssicherung Backstein bzw. Energie, nachhaltige Dämmstoffe), die Sie wahlweise ergänzen können. Je mehr Sie durch die Maßnahme an Energie einsparen, desto mehr Förderung erhalten Sie. Und wenn Sie das Modul Mietpreisbindung wählen, erhöht sich die Förderung sogar noch einmal kräftig. Weitere Informationen finden Sie hier.
    • Modul B und Modul C – Umfassende Modernisierung von Mietwohnungen: Wenn Sie die Ausstattung Ihrer Mietwohnungen durch Modernisierung umfassend verbessern (Grundmodul) und dabei auch energetische Maßnahmen umsetzen (Erweiterungsmodul), dann können Sie dafür einen Zuschuss beantragen. Auch hier erhalten Sie nochmals einen Bonus, wenn Sie zum Beispiel nachhaltige Dämmstoffe verwenden. Die Auszahlung erfolgt über einen Zeitraum von 10 Jahren, zugleich entsteht eine Mietpreisbindung und für freie bzw. frei werdende Wohnungen eine Belegungsbindung. Weitere Informationen finden Sie hier.
    • Modernisierung von Wohnungen für Studierende und Auszubildende: Wenn Sie Mietwohnungen speziell für diese Mietgruppen anbieten, können Sie sich ebenfalls energetische Maßnahmen als Zuschuss fördern lassen. Die Zuschusshöhe orientiert sich an der erreichten Energieeinsparung sowie weiterer optional wählbarer Module. Außerdem werden nach diesem Programm ausstattungsverbessernde Wohnungsmodernisierungen gefördert. Auch hier entsteht eine Mietpreis- und Belegungsbindung. Lesen Sie hier mehr dazu.
    • Modernisierung von Mietwohnungen in Gebieten der Integrierten Stadtteilentwicklung: Sie besitzen ein Mietwohngebäude in einem Gebiet der integrierten Stadtteilentwicklung? Wenn Sie die Wohnungen modernisieren wollen  und Energiesparmaßnahmen planen, können Sie Zuschüsse dafür beantragen. Für freie bzw. freiwerdende Wohnungen entsteht eine Belegungsbindung. Weitere Informationen finden Sie hier.


Die Förderungen der KfW sowie der BAFA werden unter Bundesförderung für effiziente Gebäude – kurz BEG, zusammengefasst. 

KFW

 Das neue Logo am KfW-Haupthaus in Frankfurt

Förderungen und Kredite der KfW

Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet Ihnen als Förderbank des Bundes zinsgünstige Kredite, bei denen Sie zum Teil einen Tilgungszuschuss erhalten und damit weniger zurückzahlen müssen. Sie beantragen und erhalten die Kredite über Ihre Bank.

Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet Ihnen als Förderbank des Bundes zinsgünstige Kredite, bei denen Sie zum Teil einen Tilgungszuschuss erhalten und damit weniger zurückzahlen müssen. Sie beantragen und erhalten die Kredite über Ihre Bank.

  • KfW 261, Wohngebäude-Kredit: Sie erhalten einen Kredit pro Wohneinheit beim energetischen Sanieren und einen Tilgungszuschuss. Diesen Kredit können Sie mit zusätzlichen Förderungen kombinieren. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • KfW 270, Erneuerbare Energien: Sie können einen Kredit mit günstigem effektivem Jahreszins erhalten, wenn Sie Erneuerbare Energien zur Strom- und Wärmegewinnung einbauen wollen. Weitere Informationen finden Sie hier.



BAFA

 Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

BAFA-Förderungen

Vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) können Sie für bestimmte Maßnahmen auch Zuschüsse erhalten. In der Regel müssen Sie zunächst eine Expertin oder einen Experten für Energieeffizienz beauftragen, über die Sie die Mittel beantragen können. Dafür erhalten Sie dann folgende Fördermöglichkeiten:

Vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) können Sie für bestimmte Maßnahmen auch Zuschüsse erhalten. In der Regel müssen Sie zunächst eine Expertin oder einen Experten für Energieeffizienz beauftragen, über die Sie die Mittel beantragen können. Dafür erhalten Sie dann folgende Fördermöglichkeiten:


  • Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle: Sie wollen Fenster, Türen oder nur die Außenwände oder Ihr Dach dämmen, damit Ihr Wohngebäude energieeffizienter wird? Dann ist die BAFA-Einzelmaßnahmenförderung vielleicht etwas für Sie: Sie können einen Anteil der förderfähigen Ausgaben als Zuschuss erhalten. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Einbau von Anlagentechnik (außer Heizung): Sie wollen eine raumlufttechnische Anlage mit Wärme-/Kälterückgewinnung einbauen, austauschen oder optimieren? Dann können Sie auch hierzu einen Anteil der förderfähigen Ausgaben als Zuschuss beantragen. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Anlagen zur Wärmeerzeugung (Heizungstechnik): Hier werden unterschiedliche Anlagen zu Wärmeerzeugung gefördert, von Solarkollektoren über Wärmepumpen bis hin zum Anschluss an Wärmenetzte. Die Förderzuschüsse bemessen sich anteilig anhand der förderfähigen Ausgaben. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bei diesen drei BAFA-Zuschüssen gibt es ein Mindestinvestitionsvolumen und maximale Fördersummen.

Darüber hinaus gibt es zwei weitere BAFA-Zuschüsse, die Sie für eine Energieberatung in Anspruch nehmen können:

  • BAFA-vor-Ort-Beratung: Führen Sie eine Energieberatung mit zertifizierten Expertinnen und Experten bei sich zu Hause durch. Sie erhalten ein vertieftes Energiegutachten über den Ist-Zustand Ihres Gebäudes, das eine wichtige Grundlage bildet, wenn Sie komplexe und umfassende energetische Sanierungsmaßnahmen planen. Um sich die Beratung fördern zu lassen, benötigen Sie einen individuellen Sanierungsfahrplan (s. u.).
  • Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP): Zertifizierte Fachleute analysieren Ihr Wohngebäude und erstellen einen energetischen Sanierungsfahrplan Ihres Wohngebäudes für die nächsten 15 Jahre. Sie können damit vorausschauend planen und wissen, welche Maßnahmen und Investitionen wann angegangen werden müssen.


Holen Sie sich Förderung für Ihre Energieberatung!

Lassen Sie sich einen Großteil der Beratungskosten einfach fördern. Weitere Informationen zu beiden BAFA-Energieberatungsförderungen erhalten Sie hier.

Hinweis: Aufgrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 15. November 2023 verfügte das Bundesfinanzministerium eine sofortige Haushaltssperre. Dies betrifft auch Maßnahme des Klima- und Transformationsfonds (KTF). Bitte prüfen Sie deshalb hier die aktuell gültigen Fördermöglichkeiten des Bundes für einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) und die BAFA-vor-Ort-Beratung. Zuschüsse und Darlehen des Landes Hamburg über die IFB Hamburg sind davon nicht betroffen.


Beratung

Förderebene
Fördername
Maßnahmen
Förderart
Antragstellung
Bund (BAFA)
BAFA-vor-Ort-Beratung
Energieberatung mit ausführlichem Bericht Ist-Zustand und Maßnahmen
Zuschuss
Einbindung EEE  (Energie-Effizienz-Expert:in) erforderlich
Bund (BAFA)
Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)
Erstellung Sanierungsfahrplan für die nächsten 15 Jahre
Zuschuss
Einbindung EEE erforderlich
HamburgHamburger Energielotsen
Kostenfreie Energieerstberatung
Zuschuss
Telefonische Terminvereinbarung 


Energetisches Sanieren

FörderebeneFördername
Maßnahmen
Förderart
Antragstellung
Bund (KfW)
KfW 261, Wohngebäudekredit
Energetisches Sanieren
Kredit, Tilgungszuschuss
über eigene Bank
Bund (BAFA)
Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle
Energetische Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle (Fenster, Türen, Dach)
Zuschuss
Einbindung EEE erforderlich
Hamburg (IFB)
Wärmeschutz im Gebäudebestand
Energetische Modernisierung einzelner/mehrerer Bauteile und nachhaltige Dämmstoffe
Zuschuss
Direkt bei IFB
Hamburg (IFB)
Mod. A
Energetische Modernisierung von Mietwohnungen
Zuschuss
Direkt bei IFB
Hamburg (IFB)
Mod. B und Mod. C
Umfassende Modernisierung als Ausstattungsverbesserung von Mietwohnungen (Erweiterungsmodul: Energetische Sanierung) mit Mietpreis- und Belegungsbindung
Zuschuss
Direkt bei IFB
Hamburg (IFB)
IFB-Energiedarlehen Einzelmaßnahmen
Energetische Modernisierung einzelner/mehrerer Bauteile und nachhaltige Dämmstoffe sowie Wärmepumpen
Darlehen
Direkt bei IFB
Hamburg (IFB)
Modernisierung von Wohnungen für Studierende und Auszubildende
Klimaschutzprogramm A: Energetische Modernisierung
Zuschuss
Direkt bei IFB
Hamburg (IFB)
Modernisierung von Mietwohnungen in Gebieten der integrierten Stadtteilentwicklung
u. a. Modernisierung zur Einsparung von Energie
Zuschuss
Direkt bei IFB
Hamburg (IFB)
IFB-WEGfinanz
Vereinfachter Kredit speziell für WEGs u. a. für energetische Sanierung (kein Contracting)
Kredit
Über Hausverwaltung bei IFB


Erneuerbare Energien und Anlagentechnik

Förderebene
Fördername
Maßnahmen
Förderart
Antragstellung
Bund (KfW)
KfW 270, Erneuerbare Energien
Erneuerbare Energie für Strom und Wärme (u. a. für PV, Wasser, Wasser, Wind, Biogas)
Kredit
über eigene Bank
Bund (BAFA)
Einbau von Anlagentechnik (außer Heizung)
Einbau/Austausch/Optimierung Wärme-/Kälterückgewinnung
Zuschuss
Einbindung EEE erforderlich
Bund (BAFA)
Anlagen zur Wärmeerzeugung (Heizungstechnik)
Unterschiedliche Anlagen zur Wärmeerzeugung (u. a. Wärmepumpe, Solarthermie, Wärmenetze)
Zuschuss
Einbindung EEE optional
Hamburg (IFB)
Geringinvestive Maßnahmen
Heizungsoptimierung (hydraulischer Abgleich, Effizienzpumpe,…)
Zuschuss
Direkt bei der IFB
Hamburg (IFB)
Erneuerbare Wärme
Einbau/Umbau erneuerbarer Wärmer (Wärmepumpe, Solarthermie,…)
Zuschuss
Direkt bei der IFB


Sonstige

FörderebeneFördername
Maßnahmen
Förderart
Antragstellung
Hamburg (IFB)
Hamburger Gründachförderung
Begrünung von Dach oder Fassade
Zuschuss
Direkt bei der IFB

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