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Möglichkeit 1 Maßnahmen zur Wärmedämmung

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Mit einer lückenlosen Dämmung lässt sich der Wärmeverlust eines Hauses deutlich verringern.

Optimierung

So verringern Sie zuhause Wärmeverluste


Grundsätzlich gilt: Wenn eine Sanierung ansteht, sollten Bauteile möglichst gut saniert werden. Und wenn Sie dabei den gesetzlichen Mindeststandard übertreffen, können Sie zudem Fördermittel in Anspruch nehmen.

Ihre Vorteile durch Dämmung:

  1. Steigerung des Wohnkomforts
  2. Reduzierte Heizkosten
  3. Finanzielle Förderung
  4. Vorbeugen von Schimmelbildung
  5. Verbesserter Schallschutz
  6. Schützt gleichermaßen vor Kälte und Hitze
  7. Erhöht die Lebensdauer des Gebäudes
  8. Ist gut fürs Klima!

Die geeigneten Dämmmaßnahmen variieren je nach Gebäudehülle. Beauftragen Sie eine zertifizierte Energieberatung, ein Planungs-/Architekturbüro oder Handwerksbetriebe, um die passenden Maßnahmen für Ihr Haus zu ermitteln. 

Mögliche Maßnahmen zur Dämmung, die bei Ihnen in Frage kommen könnten, sind:

Fassadendämmung

Die Fassadendämmung ist ein sinnvoller erster Sanierungsschritt, da bei ungedämmten Außenwänden hohe Energieverluste möglich sind. Bei gering gedämmten Außenwänden ist die Fassadendämmung damit eine der wirksamsten Energiespar-Maßnahmen.

Das Dämmmaterial wird normalerweise an der Außenseite der Fassade angebracht.

Ob eine Fassadendämmung auch für Sie sinnvoll ist, hängt somit vom energetischen Zustand Ihres Hauses ab. Führen Sie eine Energieberatung durch und lassen Sie einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellen, die Ihnen darüber Auskunft geben.
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) regelt, wann ein bestehendes Gebäude gedämmt werden muss. Die wichtigste Regel zur Fassadendämmung: 

10%

10%


Wenn Sie mehr als 10 Prozent einer Bauteilgruppe (Türen, Fenster, Außenwand) Ihres Gebäudes verändern, müssen Sie Vorgaben an die energetische Qualität dieser Bauteile einhalten.


Kellerdeckendämmung

Sorgen Sie für wohlige Wärme in Ihrem Haus, indem Sie die Decke Ihres unbeheizten Kellers dämmen und so möglichen Wärmeverlusten vorbeugen. Dadurch bleibt auch der Boden im Erdgeschoss angenehm temperiert. Bei beheizten Kellern ist diese Maßnahme normalerweise nicht erforderlich. Eine solche Dämmung ist in Eigenleistung recht problemlos durchführbar. 


Dämmung des Dachs und der obersten Geschossdecke

Je nach Beheizung des Dachbodens empfiehlt sich entweder die Dach- oder die Geschossdeckendämmung. Beide Maßnahmen führen zu Energieeinsparungen. Eine Dachdämmung lohnt sich vor allem, wenn das Dachgeschoss selbst beheizt ist.

Es gibt auch eine Pflicht zur Dämmung – die wichtigste Vorschrift aus dem GEG dazu:

Dämmen


Wenn Sie Dach- bzw. Obergeschossräume mindestens vier Monate lang auf mindestens 19 °C Innentemperatur beheizen, so müssen Sie diese diese Räume nach außen und zu unbeheizten Nachbarräumen hin nach DIN-Vorgaben dämmen.



Austausch alter und undichter Fenster und Außentüren

Mit neuen Fenstern und Türen holen Sie sich eine verbesserte Wärmedämmung ins Haus. Im Vergleich zu den älteren Fenstern aus den siebziger oder achtziger Jahren sind die neuen Modelle viel dichter und halten die Wärme effizienter im Inneren. Es ist jedoch wichtig, trotz der guten Abdichtung regelmäßig und richtig zu lüften. So sorgen Sie für ein gesundes Raumklima und vermeiden Feuchtigkeitsprobleme.

Hier finden Sie alles zu Förderungen von Dämmungen sowie neuen Fenstern und Türen (Bauteilförderung).

Maßnahmen

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