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Möglichkeit 3 Nutzung erneuerbarer Energien

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Fernwärme, Wärmepumpe in Kombination mit Photovoltaik bringen Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit in Ihr Zuhause.

Optimierung

So wird Ihr Zuhause energetisch unabhängig

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, Ihre Wärmeversorgung so umzustellen, dass Sie keine oder nur geringe CO2-Emissionen verursacht. 


Teaser

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Kommunale Wärmeplanung und Wärmenetze

Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) erstellt momentan eine Kommunale Wärmeplanung (KWP) für Hamburg. Diese legt strategisch fest, wie Hamburgs Gebäude – und damit auch Ihr Wohngebäude – klimaneutral mit Gebäudewärme versorgt werden können. Dafür wird geprüft, welche klimaneutrale Wärmequellen in welchen Gebieten eingesetzt werden können, wo vorhandene Wärmenetze nachverdichtet oder weiter ausgebaut werden können. 
Auch Sie können bereits jetzt erste Ergebnisse einsehen. Und schon jetzt können Sie auch im Hamburger Wärmekataster einsehen, ob Ihr Wohngebäude in einer Straße oder einem Gebiet mit einem Wärmenetz liegt, und ob grundsätzlich die Möglichkeit für ein Wärmenetz besteht

Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) erstellt momentan eine Kommunale Wärmeplanung (KWP) für Hamburg. Diese legt strategisch fest, wie Hamburgs Gebäude – und damit auch Ihr Wohngebäude – klimaneutral mit Gebäudewärme versorgt werden können. Dafür wird geprüft, welche klimaneutrale Wärmequellen in welchen Gebieten eingesetzt werden können, wo vorhandene Wärmenetze nachverdichtet oder weiter ausgebaut werden können. 
Auch Sie können bereits jetzt erste Ergebnisse einsehen. Und schon jetzt können Sie auch im Hamburger Wärmekataster einsehen, ob Ihr Wohngebäude in einer Straße oder einem Gebiet mit einem Wärmenetz liegt, und ob grundsätzlich die Möglichkeit für ein Wärmenetz besteht

 Lüftung

Wärmepumpen

Wärmepumpen sind eine effektive Lösung für die Heizung und Trinkwassererwärmung, die zunehmend auch in Bestandsgebäuden eingesetzt werden. Sie nutzen mindestens zwei Drittel bis vier Fünftel ihrer Energie aus der direkten Umgebung, sei es aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser. Um zu funktionieren, benötigen Wärmepumpen elektrischen Strom. Denken Sie daran, dass dieser ebenfalls aus erneuerbaren Energien stammen sollte. Ihre eigene, auf Ihrem Hausdach installierte Photovoltaik-Anlage hilft Ihnen dabei. Das Beste daran: Bei diesem Prozess entstehen vor Ort keinerlei schädliche  CO2-Emissionen. Wenn Sie keinen Anschluss an ein Fernwärme- oder Quartiersnetz haben, ist eine Wärmepumpe die beste Möglichkeit für Sie, auf erneuerbare Wärme umzusteigen.

Wärmepumpen sind eine effektive Lösung für die Heizung und Trinkwassererwärmung, die zunehmend auch in Bestandsgebäuden eingesetzt werden. Sie nutzen mindestens zwei Drittel bis vier Fünftel ihrer Energie aus der direkten Umgebung, sei es aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser. Um zu funktionieren, benötigen Wärmepumpen elektrischen Strom. Denken Sie daran, dass dieser ebenfalls aus erneuerbaren Energien stammen sollte. Ihre eigene, auf Ihrem Hausdach installierte Photovoltaik-Anlage hilft Ihnen dabei. Das Beste daran: Bei diesem Prozess entstehen vor Ort keinerlei schädliche  CO2-Emissionen. Wenn Sie keinen Anschluss an ein Fernwärme- oder Quartiersnetz haben, ist eine Wärmepumpe die beste Möglichkeit für Sie, auf erneuerbare Wärme umzusteigen.

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Geothermie

Eine Geothermie-Heizung nutzt die Wärme aus dem Erdreich. Sie kommt bei Sole-Wasser-Wärmepumpen zum Einsatz. Dafür werden Erdsonden oder Erdkollektoren unter der Erde eingebracht. Über eine in den Röhren zirkulierende Sole-Lösung wird die Erdwärme aufgenommen und über die Wärmepumpe ins Haus überführt. Wenn Sie keinen Fernwärmeanschluss haben, so lassen Sie von Fachleuten prüfen, ob Geothermie für Sie als Wärmequelle in Frage kommt.

Eine Geothermie-Heizung nutzt die Wärme aus dem Erdreich. Sie kommt bei Sole-Wasser-Wärmepumpen zum Einsatz. Dafür werden Erdsonden oder Erdkollektoren unter der Erde eingebracht. Über eine in den Röhren zirkulierende Sole-Lösung wird die Erdwärme aufgenommen und über die Wärmepumpe ins Haus überführt. Wenn Sie keinen Fernwärmeanschluss haben, so lassen Sie von Fachleuten prüfen, ob Geothermie für Sie als Wärmequelle in Frage kommt.

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Solarthermie

Anstelle von Photovoltaikzellen können Sie auf Ihrem Hausdach auch Solarzellen für die Warmwasseraufbereitung installieren. Allerdings deckt Solarthermie durchschnittlich nur 15 Prozent Ihres Jahreswärmebedarfs, so dass Sie bei einer Versorgung durch Fernwärme oder durch eine Wärmepumpe Photovoltaik zur Gewinnung von Strom den Vorzug geben sollten.
In Kombination mit Verbrennung zur Wärmegewinnung (z.B. durch Holzpellets), kann Solarthermie sinnvoll sein, da im Sommer keine Verbrennung benötigt wird. Lassen Sie sich dazu beraten!

Anstelle von Photovoltaikzellen können Sie auf Ihrem Hausdach auch Solarzellen für die Warmwasseraufbereitung installieren. Allerdings deckt Solarthermie durchschnittlich nur 15 Prozent Ihres Jahreswärmebedarfs, so dass Sie bei einer Versorgung durch Fernwärme oder durch eine Wärmepumpe Photovoltaik zur Gewinnung von Strom den Vorzug geben sollten.
In Kombination mit Verbrennung zur Wärmegewinnung (z.B. durch Holzpellets), kann Solarthermie sinnvoll sein, da im Sommer keine Verbrennung benötigt wird. Lassen Sie sich dazu beraten!

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Verbrennung (insbesondere Holzpellets)

Bei einer Wärmegewinnung durch Verbrennung wie beispielsweise bei Holzpellets entstehen immer schädliche Emissionen, die in die Atmosphäre freigesetzt werden. Für eine flächendeckende Versorgung reicht zudem der heimische Holzbestand nicht aus, und es ist zukünftig mit Teuerungen zu rechnen. Wir empfehlen Ihnen deshalb vorzugsweise den Anschluss an ein Fernwärme- oder Quartiersnetz oder den Einbau einer Wärmepumpe. 
Verbrennung kann eventuell bei Wohngebäuden sinnvoll sein, die an kein bestehendes Wärmenetz angeschlossen werden können, und die nicht ausreichend (insbesondere bis zur Niedertemperaturfähigkeit) gedämmt werden können. Lassen Sie sich auch hierzu beraten!

Bei einer Wärmegewinnung durch Verbrennung wie beispielsweise bei Holzpellets entstehen immer schädliche Emissionen, die in die Atmosphäre freigesetzt werden. Für eine flächendeckende Versorgung reicht zudem der heimische Holzbestand nicht aus, und es ist zukünftig mit Teuerungen zu rechnen. Wir empfehlen Ihnen deshalb vorzugsweise den Anschluss an ein Fernwärme- oder Quartiersnetz oder den Einbau einer Wärmepumpe. 
Verbrennung kann eventuell bei Wohngebäuden sinnvoll sein, die an kein bestehendes Wärmenetz angeschlossen werden können, und die nicht ausreichend (insbesondere bis zur Niedertemperaturfähigkeit) gedämmt werden können. Lassen Sie sich auch hierzu beraten!

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Wärmerückgewinnung

Möglicherweise kommt für Sie die Wärmerückgewinnung als Zusatzwärmequelle in Frage. Wenn Sie ein Lüftungssystem in Ihrem Wohngebäude installiert haben, nutzen Sie dies vermutlich bereits. Doch auch beim Duschwasser können Sie mit geringem finanziellem Aufwand nachrüsten. Lassen Sie beide Möglichkeiten im Rahmen einer Energieberatung prüfen!

Möglicherweise kommt für Sie die Wärmerückgewinnung als Zusatzwärmequelle in Frage. Wenn Sie ein Lüftungssystem in Ihrem Wohngebäude installiert haben, nutzen Sie dies vermutlich bereits. Doch auch beim Duschwasser können Sie mit geringem finanziellem Aufwand nachrüsten. Lassen Sie beide Möglichkeiten im Rahmen einer Energieberatung prüfen!

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Brennstoffzellen mit Wasserstoff (Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle)

Brennstoffzellen spalten Wasserstoff mittels einer chemischen Reaktion auf, wodurch Strom und Warmwasser entstehen, ohne dass Treibhausgase gewonnen werden. Diese Lösung ist jedoch momentan noch nicht marktgängig. Zudem ist noch nicht absehbar, ob ausreichend Wasserstoff zur Verfügung stehen wird, um den Bedarf von Wohngebäuden zu decken.  
Bestehende Gasheizungen können „h2-ready“ sein, so dass dem Erdgas Wasserstoff beigemischt werden kann. Wasserstoff kann jedoch aktuell nur zu einem geringen Anteil beigemischt werden, so dass die Heizung weiterhin überwiegend mit Erdgas läuft.

Brennstoffzellen spalten Wasserstoff mittels einer chemischen Reaktion auf, wodurch Strom und Warmwasser entstehen, ohne dass Treibhausgase gewonnen werden. Diese Lösung ist jedoch momentan noch nicht marktgängig. Zudem ist noch nicht absehbar, ob ausreichend Wasserstoff zur Verfügung stehen wird, um den Bedarf von Wohngebäuden zu decken.  
Bestehende Gasheizungen können „h2-ready“ sein, so dass dem Erdgas Wasserstoff beigemischt werden kann. Wasserstoff kann jedoch aktuell nur zu einem geringen Anteil beigemischt werden, so dass die Heizung weiterhin überwiegend mit Erdgas läuft.

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Gemeinschaftliche Lösungen: Quartiersnetze

Denken Sie auch an gemeinschaftliche Lösungen: Ein Fernwärmeanschluss ist in der Nähe, doch die Kosten sind zu hoch? Schließen Sie sich in Ihrer Nachbarschaft zusammen – das kann Ihre Kosten senken!
Sie haben keinen Zugang zur Fernwärme und Ihr Wohngebäude bietet keine optimalen Bedingungen für den Einsatz erneuerbarer Wärme? Vielleicht gibt es bei Ihnen die Möglichkeit eines Quartiersnetzes mit Nahwärmeversorgung, bei dem Sie über eine eigene karbonfreie Wärmeversorgung mehrere Gebäude zugleich versorgen. Durch die Verteilung über mehrere Gebäude hinweg bieten sich Ihnen eventuell mehr und bessere Möglichkeiten zur Wärmegewinnung. Sprechen Sie mit Ihrem Umfeld und organisieren Sie sich!

Denken Sie auch an gemeinschaftliche Lösungen: Ein Fernwärmeanschluss ist in der Nähe, doch die Kosten sind zu hoch? Schließen Sie sich in Ihrer Nachbarschaft zusammen – das kann Ihre Kosten senken!
Sie haben keinen Zugang zur Fernwärme und Ihr Wohngebäude bietet keine optimalen Bedingungen für den Einsatz erneuerbarer Wärme? Vielleicht gibt es bei Ihnen die Möglichkeit eines Quartiersnetzes mit Nahwärmeversorgung, bei dem Sie über eine eigene karbonfreie Wärmeversorgung mehrere Gebäude zugleich versorgen. Durch die Verteilung über mehrere Gebäude hinweg bieten sich Ihnen eventuell mehr und bessere Möglichkeiten zur Wärmegewinnung. Sprechen Sie mit Ihrem Umfeld und organisieren Sie sich!



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