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Energiesparen Der Faktor Mensch beim Klimaschutz: Mitarbeitende ins Boot holen

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Beim Energiesparen muss auch das Team mitziehen – sonst kann die smarteste Technik kaum helfen. Wie Unternehmen ökologisches Verhalten in Werkstatt, Büro und Produktionshalle fördern.

Motiv aus Icons: Menschen, Sonne und Werk

Der Faktor Mensch beim Klimaschutz: Mitarbeitende ins Boot holen

Das Licht brennt, obwohl längst Feierabend ist? Im Büro ist es mollig warm? Und in der Teeküche ist der Kühlschrank leer, läuft aber trotzdem? Umwelt- und Klimaschutz im Betrieb funktioniert nur dann gut, wenn alle mitziehen und mitdenken. In vielen UmweltPartner-Betrieben sind auch die Teams Feuer und Flamme für ökologisches Bewusstsein. Dennoch lohnt es sich, die Themen Energiesparen, Klima und Nachhaltigkeit immer mal wieder auf die Tagesordnung zu setzen – vor allem wegen des Rebound-Effekts. Der schlägt dann zu, wenn alles auf Effizienz getrimmt ist, die Stromrechnung aber trotzdem nicht sinkt. Denn mit dem Wissen, dass der Strom vom Solardach kommt oder die Leuchten sehr sparsam sind, zieht der Schlendrian ein oder neue Stromfresser werden gekauft – der Verbrauch steigt wieder. Umso wichtiger also ist es, Mitarbeitende zu motivieren, überall die Verbräuche zu drosseln und zu hinterfragen. Von Ideenwettbewerben bis hin zu Schulungen: so kann das klappen: 

Informieren: Workshops, Umwelttage, Sticker und Co.

Weniger drucken, Leerfahrten vermeiden, Fenster öffnen statt kippen, nachhaltiger einkaufen: Wie Klimaschutz funktioniert, ist vielen klar. Dennoch beobachten Forschende immer wieder eine Lücke zwischen „sagen“ und „tun“. Betriebe können mithelfen diese Kluft zu schließen – mit Energiespar-Workshops, Umwelttagen oder Erklär-Aufklebern zum umweltfreundlichen Bedienen von Anlagen. Werben Sie für einen vernünftigen Umgang mit Strom, Gas und Benzin, Verbrauchsgütern – auch im Privatleben. Vielleicht schaffen Sie ein Strommessgerät an, das Beschäftigte ausleihen können, um zu Hause Stromfressern auf die Spur zu kommen? Wer für das Energiesparen sensibilisiert ist, agiert auch am Arbeitsplatz umweltbewusst. 

Wissen der Mitarbeitenden nutzen

Beschäftigte wissen oft am besten, wo sich Ressourcen einsparen lassen. Nutzen Sie das Know-how, fragen Sie nach Verbesserungsideen. Viele Unternehmen machen gute Erfahrungen mit einem ausgetüftelten Vorschlags- und Ideenmanagement, um Produkte oder Abläufe zu verbessern – Anreize und Belohnungen für umgesetzte Ideen können hier zusätzlich motivieren. Ein solches System kann es für Umweltideen geben, aber es kann auch für individuelle und kreative Antworten auf den Fachkräftemangel helfen.

Erfolge feiern

Der Stromverbrauch ist gesunken? Das neue Lastenrad hat den Praxistest bestanden? Wenn Bemühungen Früchte tragen, ist das ein guter Grund zusammen zu feiern. Lassen Sie einen Teil der eingesparten Betriebskosten zurückfließen, gerade wenn die Anregung auf Ihre Mitarbeitenden zurückgeht. Denkbar sind Preise, Prämien oder auch ein Betriebsausflug. 

Hamburger Betriebe müssen ihren Verbrauch senken – um das Klima zu schützen und um sich unabhängig zu machen von Energie-Importen. Viele Tipps und Anregungen für Betriebe liefert der Praxisleitfaden Mitarbeitermotivation Energieeffizienz & Klimaschutz der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz. Am erfolgversprechendsten ist es, wenn Unternehmen den Klimaschutz in ihrer Unternehmenskultur fest verankern. Denn jede Kilowattstunde zählt. 

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